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 Büro und Privaträume: Juliana Brennan

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AutorNachricht
Rhiannon Yaxley
Mistress of the Lists


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Name : Rhiannon Nemesis Yaxley
Haus & Klasse : 3. Klasse Slytherin
Wohnort : Yaxley Hall in Yaxley/Suffolk
Gesinnung : Hauptsache lustig
Status : Date mit einem Poltergeist
Laune : Fröhlich
Zweitcharaktere : Müsli und Co
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BeitragThema: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Aug 27 2009, 20:24

[...]
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Fr Aug 28 2009, 19:54

Einstiegspost


Endlich einen Tag Ruhe. So hatte Juliana es zumindest geplant. Einen Tag, ohne Unterricht, nur die Erst- und Zweitklässler im Schloss. Abgesehen von den Schülern, die sich Hogsmeade doch eher verkniffen weil es ihnen zu langweilig wurde. Das kannte sie immerhin noch von früher. Sie war irgendwann auch nicht mehr nach Hogsmeade gegangen. Aber gerade für die Jüngeren war es spannend.
Sie hatte sich dazu entschlossen nach dem Frühstück direkt in ihrem Büro vorbei zu sehen. Es gab noch einige Korrekturen zu erledigen, außerdem hatte sie hier ein paar Minuten Ruhe, bevor Charly wieder bei ihr auftauchen würde. Sie hatte mit ihr ausgemacht, dass der kleine Sonnenschein sich in das Büro zu begeben hatte, sobald sie fertig war. Jules dachte ohnehin, dass sie ihrer Tochter schon viel zu viel Freiraum gab. Allerdings machte sie sich noch keine Sorgen, es war noch früh und sie hatte nicht unbedingt das Gefühl, Charly könnte sich mit den älteren Schülern nach Hogsmeade aufgemacht haben.
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Peeves
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Aug 31 2009, 21:29

pp: Treppen - Zeitsprung


Peeves schmollte. Er schmollte immer, wenn Hogsmeade-Wochenende war, denn Hogsmeade-Wochenenden waren langweilig. Sicher, die kleinen Erst- und Zweitklässler waren immer noch im Schloss, aber die kleinen Angsthasen schrien schon los, wenn er sie nur schief ansah. Das machte überhaupt keinen Spaß. Nein, viel besser waren doch die Älteren, die man so richtig schön piesacken konnte, bevor sie sich beschwerten oder gar erschrocken aufschrien. Aber die Kleinen… Nein, das machte keinen Spaß, wenn man sich gar nicht richtig anstrengen musste, um sie zu ärgern…
Auf der Suche nach etwas zu tun war er bis in das Büro von Juliana Brennen geschwebt, der Mutter der kleinen Charly, die man fast schon seine beste Freundin nennen konnte. Das Kind und der Poltergeist waren wohl auf einer Wellenlänge.
Die junge Lehrerin war offenbar dabei, Aufsätze zu korrigieren – und Peeves konnte nicht verstehen, wie sie das auf längere Zeit konzentriert tun konnte. Es war so langweilig! Bestimmt wäre sie ihm dankbar für etwas Ablenkung.
Unsichtbar schwebte er bis direkt neben ihr Ohr und brüllte dann lauthals. „BUH!“
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Aug 31 2009, 22:05

Juliana war konzentriert. Hogsmeade war die einzige Zeit, in der man wirklich ungestört arbeiten konnte. Keiner kam herein, wollte etwas wissen oder geklärt haben. Na gut, sah man mal von ihrer Tochter ab. Aber das war nun schon normal und es würde Jules doch schwer wundern, wenn Charly nicht auftauchen würde, wenn ihr langweilig war und ihre Aufmerksamkeit einfordern. Das hatte sich zwar in den letzten beiden Jahren schon gelegt, seitdem die Kleine immer mehr alleine im Schloss unterwegs war und sie nicht mehr mit ihr alles erkunden musste, aber dennoch waren die Anflüge von Aktivität und Energie bei Charleen keine Seltenheit und noch weniger einfach zu bremsen.
Peeves schien da ähnlich zu sein, oder war Charleen doch eher Peeves ähnlich? Zumindest wusste man nicht was als nächstes kam, allerdings konnte sich das Mädchen noch nicht ganz so leise anschleichen wie er, was wohl auch Julianas Glück war.
So hatte sie es gerade nicht mitbekommen, wie Peeves von hinten an sie heran geschwebt war. Es fühlte sich zwar alles etwas unnatürlich und kühl an, allerdings hatte sie gerade nicht die Nähe des Poltergeistes vermutet. Sie erschrak vollkommen, als Peeves ihr so ins Ohr brüllte und schrie auf. Sie schrie nicht nur auf, sie flog sogar mit ihrem Stuhl nach hinten und war aufgesprungen. Sie musste ein paar Mal tief durchatmen, ehe sie sich wieder gefangen hatte. „PEEVES!“ schrie sie den Poltergeist an, in einem hohen Ton, den man ihr wohl so nicht direkt zugetraut hätte. „Kann man denn nicht einmal Ruhe vor dir haben?“
Nun war jedenfalls die ganze Konzentration und auch der Wille die Aufsätze zu korrigieren futsch.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Di Sep 01 2009, 16:35

Peeves gackerte voller Begeisterung, als die Lehrerin nicht nur aufsprang, sondern auch noch ihren Stuhl in ihrer Hektik mitriss. So sollte es sein! So machte das Spaß! Wenn sich nur jeder so schön aufregen würde…

In seinem Enthusiasmus drehte er gar einen überschwänglichen Looping und hing der Professorin dementsprechend kopfüber gegenüber, während sie sich darüber aufregte, dass man nirgends seine Ruhe hatte, oder so ähnlich.

„Reg dich ab!“ empfahl er ihr daraufhin, respektlos wie eh und je. „Das macht dich ganz faltig!“
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Sep 03 2009, 21:28

So viel Spaß wie Peeves hatte die doch noch recht junge Lehrerin dann allerdings doch nicht. Konnte dieser vermaledeite Poltergeist sich kein anderes Opfer aussuchen? Hier an der Schule gab es doch genug. Auch wenn heute bestimmt nur Erst- und Zweitklässler im Schloss unterwegs waren, so war das Frühstück doch vermutlich immer noch im vollen Gange und so auch noch ältere Schüler zumindest in der Großen Halle anzutreffen. Jedoch konnte sie sich gut vorstellen, dass es in einer großen Gruppe für den Poltergeist nicht so einfach war, sich genau die herauszupicken, bei denen es Spaß machte, seine Späße deutlich zu zeigen.
Der Geist bekam nur einen giftigen Blick zugeworfen, als er sich vor ihr in der Luft drehte und ihr zurief, dass sie auf die Falten aufpassen sollte. „Die bekomme ich so oder so irgendwann, und wenn du dich nicht verziehst, dann weiß ich später wenigstens warum.“ Ihre Laune war deutlich im Keller. „Kannst du einen nicht einmal arbeiten lassen?“ fragte sie ihn energisch.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Sep 05 2009, 22:51

„Arbeiten?!“ Man könnte fast sagen, Peeves klänge entsetzt, wenn man für Entsetzen nicht eine gewisse Menge an Ernsthaftigkeit voraussetzte – an derselben mangelte es dem Poltergeist nämlich wie eh und je. Eines allerdings verstand er wirklich nicht - warum schien die junge Frau so erpicht darauf zu arbeiten??

Er kicherte und überschlug sich erneut mitten in der Luft.

„Uhuuund? Hast du Spahaß dabei?“ Peeves sauste mit einem gewaltigen Luftzug näher an Juliana heran, um ihr über die Schulter zu sehen.

„Sind das Arbeiten? Von Schülern?“

Peeves grinste fies.

„Ich kann die für dich korrigieren, weißt du…“

Er würde sich bestimmt mehr dabei amüsieren als diese Lehrerin es offenbar tat. Man konnte alles so schön verzieren, die ganzen Aufsätze blutrot werden lassen mit der roten Tinte – das musste doch lustig sein! Aber offensichtlich wusste Brennan diesen Spaß nicht zu schätzen…
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Di Sep 08 2009, 11:50

Jules verdrehte die Augen. Jetzt hatte sie überhaupt keine Ruhe mehr, die Frage war nun tatsächlich, ob Peeves ihr Büro nochmals verlassen würde, um sich jemand anderen zu suchen, dem der Geist auf den Nerv gehen konnte. Die Lehrerin glaubte noch nicht daran, so wie der Geist sich in der Luft wandte als wäre das gerade der Spaß seines Lebens.

Sie seufzte und ordnete die Arbeiten, die bei Peeves heftigen Luftzug gerade auseinander geflogen waren. „Es macht Spaß weil es eine Ablenkung vom Alltag ist.“ Alltag hieß bei ihr allerdings das Gewächshaus umzukramen, ihrer Tochter allen möglichen Quatsch auszutreiben und sich um die Probleme der Schüler zu kümmern. Dagegen waren deren Aufsätze manchmal ein Klacks. „Und es macht noch mehr Spaß, wenn man alleine bei der Arbeit ist und keinen nervigen Geist über sich hängen hat.“ Der Versuch Peeves mit diesen Worten zu vertreiben war vermutlich nicht gerade erfolgreich, aber nunja.

„Und ich glaube nicht, dass ausgerechnet DU mir helfen kannst. Dann sind die Aufsätze vermutlich ganz ruiniert“, seufzte sie. Ihre ganze Tagesplanung war jetzt schon über den Haufen geworfen worden. Aber war sie das nicht schon beinahe gewohnt?
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Do Sep 10 2009, 13:44

Horace Slughorn, Lehrer für Zaubertränke

Zwei vergoldete Kelche in der Linken und eine Flasche Met in der Rechten watschelte Hauslehrer Horace Slughorn putzmunter den Gang entlang. Er freute sich auf ein Gläschen im Eichenfass gereiften Met mit seiner Kollegin Juliana. Schwitzend hielt er vor der Tür des Büros der Lehrerin an und klopfte nicht grade vorsichtig und ein Schall von Gelächeter kam ihm entgegen. Nicht schon wieder! Der fette Lehrer rümpfte die Nase und zog die buschigen Augenbrauen zusammen. Horace warf sich in Montur - und stellte vorsichtshalber seine Trinkinstrumente beiseite - richtete sich auf und schmiss die Tür auf, sodass sie an das alte Gemäuer krachte und einige Risse als Erinnerung an seinen heroischen Auftritt hinterließ. Ächzend wuchtete er sich richtung Pult. "Peeves, du Störenfried, kannst du meine Kollegen nicht einmal in Ruhe lassen?", polterte er und stampfte energisch mit seinem massigem Bein auf. "Sich" erwähnte er dabei bewusst nicht, denn Horace war schon als Schüler... von Peeves bevorzugt worden, jedoch nicht im Sinne, wie man vielleicht vermutet. Schwitzend und mit hochrotem Kopf stand Horace nun da und hatte das unangenehme Gefühl, sich wie zu oft grade lächerlich zu machen. Peinlich berührt ließ Horace seine Faust, die er drohend geschwenkt hatte (was bei einem Geist sowieso nichts ausmachen konnte) sinken und glubschte abwechselnd zu Peeves, dann zu Juliana. Schwer atment fläzte er sich elegant auf die nächstbeste Sitzgelegenheit - es war ein Ledersessel, der einige Zentimeter nach unten geschoben wurde, als sich der Lehrer auf ihn drauf fallen ließ - und glubschte Peeves wütend an. Im Raum war es still, bis auf das asthmatische Keuchen von Slughorn, der seine Würde mal wieder wie einen seiner teuren Mäntel aufs Bett geworfen hatte.


Zuletzt von Horace Slughorn am Mo Jul 12 2010, 16:17 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Sep 16 2009, 02:06

„Arbeit macht Spaß, weil es eine Ablenkung vom Alltag ist?!“ Der Poltergeist starrte Juliana an, als habe sie den Verstand verloren. Sollte nicht normalerweise der Alltag die Arbeit sein beziehungsweise umgekehrt und alles Andere Erholung? Aber vielleicht war er auch schon zu lange kein Mensch mehr gewesen…

Peeves stockte mitten in der Luft. Ein Mensch gewesen…? Er runzelte die Stirn. Ab und an hatte er solche Gedanken und er wusste beim besten Willen nicht, wo sie herkamen. Er war doch nie ein Mensch gewesen oder etwa doch? Er konnte sich jedenfalls nicht an ein Leben vor dem Tod erinnern, da waren höchstens Fetzen, nichtssagende Fetzen. Peeves schloss rasch die Augen. Schreiende Menschen, Blut… Rasch riss er wieder auf.

„Das bin nicht ich..“ flüsterte er leise, wie in Trance, bevor ihm wieder bewusst wurde, wo er sich befand, und dass sein Verhalten gerade recht seltsam wirken musste.

Juliana konnte jedoch nicht mehr reagieren, so dass Peeves nicht wusste, was sie über seine plötzlich Stille gedacht hatte, denn Professor Slughorn hatte den Raum betreten, zwei Kelche und eine Flasche Alkohol in der Hand.

Als er den kleinen Poltergeist bemerkte, schwenkte er drohend die Faust, womit er ihn anscheinend vertreiben wollte, ihm aber im Endeffekt lediglich ein verächtliches Schnauben entlockte. Als ob der alte, fette Mann mit seiner dicken Faust etwas gegen ihn ausreichen könnte.

Er streckte ihm die Zunge raus.

„Kannst ja versuchen, mich dazu zu bringen, euch in Ruhe zu lassen, Walross!“

Slughorns Glubschen erwiderte Peeves mit einem eben solchen Blick, nur dass er es besser so aussehen lassen konnte, als würden seine Augen gleich herausfallen. Obwohl Peeves sich sicher wahr, dass Slughorn, obgleich er diesen Effekt fast erreichte, dies nicht beabsichtigt hatte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Fr Sep 18 2009, 10:32

Nicht nur, dass sie sich vorgenommen hatte, in der Zeit, in der ihre Tochter mal wieder irgendwo im Schloss unterwegs war und sich nicht blicken ließ, die Aufsätze zu korrigieren, nein, es war noch zu wenig, dass sie dabei von Peeves gestört wurde. Über den Poltergeist konnte sie noch hinwegsehen, immerhin machte der einem so oft das Leben zur Hölle, dass man sich daran schon fast gewöhnen konnte. Nein, auch Horace machte es sich zum Auftrag die beschäftigte Lehrerin von ihrer Arbeit abzuhalten. Es war zum Haare raufen und am liebsten wäre sie schreiend abgehauen, wenn das nicht ihre Räumlichkeiten gewesen wären. Einen komischen Peeves und einen Professor, der überschwänglich versuchte eine Lehrerin schon vor dem Abend mit Alkohol abzufüllen, war dann doch etwas viel und so war es kaum verwunderlich, dass Julianas Laune nun in den Keller wanderte. Dabei hatte sie es sich so schön ausgemalt, den Nachmittag mit ihrer Tochter in Hogsmeade zu verbringen ...

Als Horace sich dann auch noch gemütlich in einem Sessel niederließ, war es mit ihrer Geduld am Ende. Ihre Launenhaftigkeit war ja ohnehin schon bekannt, also wohl nicht weiter tragisch. „Peeves, ich hatte dich nicht eingeladen. Gut, du lädst dich eh immer selbst ein, aber kannst du mich nicht einmal in Ruhe lassen?“ wetterte sie erst gegen den Poltergeist, ehe sie sich in Richtung des Lehrers umdrehte. „Und ich kann mich auch nicht daran erinnern, dass ich dich eingeladen hab, Horace“ pflaumte sie den Kollegen ebenso an. Man konnte sie wohl nicht einmal in Ruhe lassen ... Etwas angewidert sah sie nun auf die Flasche, die Horace auf ihrem Schreibtisch abgestellt hatte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Di Okt 06 2009, 01:03

Peeves drehte einen weiteren Looping – er fand wohl langsam zu seinem üblichen Selbst zurück – und streckte Slughorn die Zunge raus. Dem Walross musste es wohl die Sprache verschlagen haben, denn es war schon seit mehreren Minuten still, was sonst so gar nicht seine Art war. Peeves hatte jedoch nichts Grundlegendes dagegen, schließlich konnte Sluggy in diesem Zustand auch nicht den Blutigen Baron herbeizitieren oder anderweitig versuchen, ihn loszuwerden. Und amüsieren konnte er sich ja ebenso gut mit Juliana.

„Nein!“ krähte er, als Juliana ihn fragte, ob er sie nicht einmal in Ruhe lassen könne. Scheinheilig schüttelte er den Kopf und bemühte sich dabei, so betrübt wie möglich zu wirken.

„Tut mir Leid, das kann ich nicht…“ Er grinste sie an. „Poltergeister können das nicht, wirklich. Übersteigt unsere geistigen Kapazitäten…!“

Er kicherte selig, auch wenn er nicht ganz wusste, ob Juliana sein überaus… nun… geistreiches Wortspiel mitbekommen hatte und rollte sich zusammen, so dass man beinahe meinen konnte, es handele sich bei ihm um einen Lachsack.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 14 2009, 22:08

Ok, Juliana. Dreimal tief durchatmen und dann sollte das alles wieder normal werden. schoss es der Hexe durch den Kopf. Sie schloss die Augen und atmete dann mehrmals tief ein. Doch als sie die Augen wieder öffnete, schien sich dieser Alptraum noch nicht gelegt zu haben. Horace saß wie festgeklebt in dem Sessel und schien sich nicht im geringsten die Mühe zu machen, sie in Ruhe zu lassen und sie zusätzlich noch von diesem lästigen Geist zu befreien.

Missmutig sah sie Peeves an. „Ich glaube es dir sogar, dass das dein geistiges Denken überstrapaziert, wenn du jetzt verschwindest. Wobei ich mich eher Frage, ob du überhaupt noch andere Kapazitäten als die des Unsinns anstellen beherrscht.“

Die junge Lehrerin fragte sich doch gerade ernsthaft, was sie dazu veranlasste, sich auf ein Gespräch mit einem Poltergeist einzulassen. Das endete doch ohnehin nur im Chaos. Was sie auf den Plan rief, erstmal ihre ganzen Unterlagen auf einen Stapel zu sortieren und sie dann in das Schubladenfach ihres Schreibtisches zu legen, welches von Peeves hoffenltich nicht so leicht zerstört wurde. Nur leider war diesem Geist alles zuzutrauen… Und dennoch beruhigte es sie, dass er nicht mehr den direkten Blick auf die Aufsätze haben konnte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Okt 18 2009, 01:20

Horace Slughorn, Lehrer für Zaubertränke

Horace war zutiefst beleidigt. Er fühlte sich überrumpelt und angegriffen. Trüb blickte er zu Juliane, dann zu Peeves, der ihn mit dem selben markanten Stachelbeerscheinchenblick anglotzte und wieder zu Juliana. "Na gut... ich bin dann wohl... störend," stellte der Zaubertranklehrer passend fest. Um die Verlegenheit, die in ihm aufkam, lachte er bei dem kurzen Dialog zwischen seiner Kollegin Juliana und peeves ziemlich gekünstelt - ähm, kunstvoll und das an den falschen Stellen. Er räusperte sich anschließend und stand auf. Und dachte nach. Seine sowieso kleinen Augen verengten sich zu ASchliztzen und sein Kopf wurde rot, als er sich das Gehirn zermaterte, wie er sich aus dieser Situation retten könnte. Schwitzend und mit empörter, fast schon theatralischer und leirnder Stimme wandte er sich an Peeves. Ja, auch Horace hatte einen Ruf zu verlieren und das war das letzte, was er feinsäuberlich neben Terminen mit berühmten, ehemaligen Schülern und lästigen Gesürächen mit schlechten Schülern in seinen dicken Notizblock geschrieben hatte. Er atmete tief auf und zeigte mit dem speckigen Finger anklagend auf den Poltergeist. "Hinfort mit dir, oder ich rufe den Blutigen Baron!" Diese Konsequenz wirkte bei Peeves immer. Gespannt wartete der fette hauslehrer von Slytherin auf die reaktion des Poltergeistes. Horace zwinkerte Juliana aufmunternd zu und schwenkte siegessicher einen kelch über sein Torpet.


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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Okt 18 2009, 01:38

Peeves lachte gackernd, als Juliana seine geistigen Fähigkeiten herunter machte – als ob ihn so etwas kümmern würde…! Er wusste ganz genau, dass er sowieso der intelligenteste, lustigste und überhaupt beste Poltergeist war, den Hogwarts je gesehen hatte! Was machte es da schon, dass er auch der einzige Poltergeist war, der je innerhalb der Mauern von Hogwarts sein Unwesen getrieben hatte…

Auch die Tatsache, dass sie ihm außer Unsinn anzustellen nichts zutraute, bekümmerte ihn wenig. Immerhin war er schließlich auf der Welt, um Unsinn anzustellen! Mehr hatte es nie für ihn gegeben und mehr würde es auch nie geben…! Peeves stutzte kurz, ihm war, als höre er leichte Dudelsackklänge. Aber das war natürlich unmöglich! Warum sollte er auch Dudelsackmusik hören? Das hatte nichts mit ihm zu tun, gar nichts…

Er grinste die Lehrerin frech an und streckte ihr sogar die Zunge raus. Sie war ja so erbärmlich! Kam nicht einmal mit einem einfachen Poltergeist wie ihm zurecht!

Peeves lachte nur verächtlich, als Horace seine fetten Wurstfingerchen auf ihn richtete. Gewiss würde das alte Walross auch nicht mehr ausrichten können, als die junge Professorin.

Horaces Worte nahmen Peeves jedoch recht schnell den Wind aus den Segeln. Der Poltergeist fiel förmlich aus der Luft, in der er eben noch seelenruhig geschwebt hatte.

„Nein!“ rief er atemlos aus, jedenfalls klang es so, auch wenn Peeves schon lange nicht mehr wirklich atmete.

„Nicht, bitte…!“ Man konnte die Panik in der Stimme des Poltergeists, der nunmehr fast wie ein kleiner Junge wirkte, förmlich greifen.

„Ich gehe, ich gehe, Sir, ich eile… Verzeiht bitte!“
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 21 2009, 18:39

Juliana nickte Horace zu. Als Störenfried konnte man gerade beide bezeichnen. Immerhin sollte man ihre Laune nicht unbedingt genießen, wenn man ungebeten bei ihr erschien und dann auch noch davon überzeugt war, dass es eine gute Idee war. Nun zumindest Horace sollte nicht so denken, bei Peeves konnte man das ja nun nicht wirklich voraussetzen. „In der Tat.“ Wozu jetzt noch nett sein, wenn nun eh schon alles gesagt war?

Sie nahm es zur Kenntnis, dass Horace sich letztendlich erhob und zumindest begann Peeves mit dem blutigen Baron zu drohen. Warum er den Poltergeist nicht in Frieden ließ, wusste sie auch nicht, allerdings war es ihr auch gerade ziemlich egal. Sowohl Horace als auch Peeves hatten ihr gerade ihre Planung gut genug durcheinander gebracht, dass sie dazu geneigt war, beide nicht mehr zu mögen. Hatte sie wirklich beide mal gemocht? Bei Peeves konnte sie das ausschließen. Und bei Horace? Mehr als ein kollegiales Verhältnis war nicht drin, sein Fach mochte sie früher schon nicht.

„Schade dass man Geistern keine Punkte abziehen kann, sonst hätte jetzt Slytherin 10 Punkte weniger“ moserte sie herum und setzte sich hinter ihren Schreibtisch. Sie verfolgte die Szene zwischen Peeves und Horace fast gelangweilt und hoffte, dass sich beide innerhalb der nächsten Minuten hinaustrollten.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mo Nov 02 2009, 01:30

Horace Slughorn, Lehrer für Zaubertränke

"Brav, mein Guter," sprach Horace und widmete nun seine vollständige Präsens an Julia. Sie wirkte ein wenig eingeschnappt und Horace hatte keine Ahnung, wieso. "Junge Lehrer," murmelte er übertrieben bekümmert vor sich hin und schüttelte dramatisch den Kopf, wobei ein deutliches Knacken seiner sowieso schon überlasteten Wirbel zu vernehmen war. Er setzte sich wieder hin, knallte den Alkohol auf den Tisch und seufzte. Als Jule - ach, hieß sie nicht Juliana? - zu Peeves sprach, glubschte Horace erst blöd daher und überlegte, was seine Kollegin nun mit dieser Aussage gemeint haben könne. Als er den Witz verstand, lachte er ein gekünsteltes lachen und öffnete geschäftig die Flasche, wobei die beschwipsende Flüssigkeit auf die heiligen Unterlagen der Lehrerin lief und seufzte. Und nocheinmal. Können geschändete Prüfungen nocheinmal geschrieben werden? Egal. Durst.

Ein weiteres Seufzen war zu hören und ließ den Raum erzittern. "Herrjemine!", ächzte Horace, doch da er grade außer Atem war und sich nicht bewegen wollte, sah er einfach nur gebannt zu, wie der Alkohol in die Unterlagen einsickerte. Endlich, als die papiere nicht mehr zu retten waren, zog Horace hilfsbereit ein Taschentuch mit fein gewebten Spitzen aus dem Brustbeutel und tupfte damit die Papiere ab. "Herjehmine," wiederholte er sich und tat so, als wäre er verzweifelt. Doch trotz dieses kleinen Zwischenfalls ließ sich der Zaubertranklehrer nicht aus der Laune bringen und schenkte Juliana und sich ein. Er lachte polternd und hoffte, seine Kollegin würde über sein winziges Missgeschick hinwegsehen, prostete ihr zu und leerte sein Glas mit einem Zug. "Aahhh," rief er und rieb sich mit Wohlgenuss über seinen dicken Magen. Dass Peeves noch im Zimmer war, bemerkte und interessierte Horace nicht.


Zuletzt von Horace Slughorn am Mo Jul 12 2010, 16:18 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Nov 04 2009, 00:26

Wie konnte man nur so doof sein? Wie konnte man so ignorant sein? Und wie konnte man ein fettes Walross sein, welches nicht in der Lage war, sein Gehirn einzuschalten um auf die Worte einer Kollegin zu hören? Juliana war schon mehr als genervt. Sie war wütend. Was sollte sie hier mit einem ihrer ältesten Kollegen anfangen? Das konnte doch nicht sein, dass er sich so gegen ihren Willen sträubte, sich auf einem Sessel niederließ und sich dann auch noch etwas zu trinken eingoss. Gut, es war seines gewesen, aber er hatte gerade die ganzen Pläne der jungen Lehrerin über den Haufen geworfen. Nein, mehr noch, er hatte aus der am heutigen Morgen noch wirklich gut gelaunten Lehrerin eine Frau gemacht, die man mit einem Biest gleichstellen konnte. Verstand er denn nicht, dass er unerwünscht war?

„Du jämmerlicher Idiot!“ schrie sie den älteren Professor an. „Wenn du schon meinst, du musst eine Flasche über Papieren öffnen, dann nimm wenigstens deine eigenen“ fluchte sie und versuchte so gut es ging noch die Hausaufgaben ihrer Schüler zu retten. Gut, die meisten waren nicht mehr zu retten, so wie es aussah. Da hätte sie es noch lieber gehabt, Peeves hätte ihr mit der Korrektur geholfen, da wäre zwar mehr rot gewesen, als eigentlich anzustreichen war, allerdings wären die Pergamente weder nass, noch so durchtränkt, dass die Tinte nun zu verbleichen begann. „Und wenn du dich nicht sofort aus diesem Büro trollst, dann helfe ich nach.“ Ja, diesen Fluch sollte man wirklich ernst nehmen. Wenn man es schon soweit trieb, die junge Lehrerin an den Rand des Wahnsinns zu treiben, sollte man auch mit den Konsequenzen leben können. Gegen Horace hatte sie Peeves gerade noch gerne im Zimmer. Der hatte wenigstens neben seiner nervenden Art noch ein wenig Unterhaltungsfaktor.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Nov 11 2009, 05:01

Peeves war noch einige Sekunden im Raum verharrt, obgleich die Drohung, den Blutigen Baron herbeizurufen, ihne sehr erschreckt hatte. So hatte er auch noch mitangehört, wie Juliana fluchte, wenn sie Geistern Punkte abziehen konnte, dann hätte Slytherin nun einige Hauspunkte weniger. Peeves war beinahe empört, dass sie es wagte, ihn mit Slytherins gleichzusetzen, auch wenn er selbst nicht so ganz genau wusste, warum.

„Ja, genau! Zieh den Schlangen Punkte ab!“ krächzte er, allerdings mit weitaus weniger Schadenfreude und Begeisterung als üblich, denn immer noch fürchtete er, dass Horace seine Warnung wahr machen würde und den Blutigen Baron herbeirufen würde.

Dementsprechend hastig trat er nun auch den Rückzug an, nachdem er Julianas seltsame Punktedrohung kommentiert hatte. Er konnte gerade noch sehen, wie Slughorn eine Flasche Wein über den Arbeiten der jungen Lehrerin ausgoss, was ihm ein heiseres Kichern entlockte, doch dann war er auch schon durch die Tür geschwebt.


tbc: erstmal in die Spielpartner-Suche. ;-)
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Fr Dez 04 2009, 00:22

Horace Slughorn, Lehrer für Zaubertränke

Im Fass gereifte Wärme benetzte Horace Lippen und floss schnell in seinen Rachen. Ihm wurde warm und er bemerkte das Wutschnaueben seiner reizenden Kollegin nicht. Herrlich, nach feierabend mit einer äußerst attraktiven Kollegin beisammen zu sitzen und gesellig zu plaudern..! Horace setzte das Glas ab und leckte sich die letzten Tropfen Alkohol behaglich von seinem Schnauzer. Erst jetzt bemerkte Horace, dass Juliane wütend war. Auf Peeves? Bestimmt, denn er verabschiedete sich grade. Dabei hatte sein aufopfernder Einsatz doch genügt! Als Peeves den Raum verließ, war Julstina immer noch wütend. Was denn? Allmählich wurde Horace klar, warum die hübsche Professorin so wutentbrannt schnaubte. Warum war er nicht früher darauf gekommen? Das Büro war viel zu klein und ungemütlich! Vielleicht würde der meister der Zaubertränke ein Wort bei Professor Dippet einlegen. Er lächelte Juliana falsch an und wuschelte sich durch das Haar, wobei sein Torpet verrutschte und räkelte sich lasziv auf dem Sofa. trotzdem war Juliana Brennan noch wütend, und das merkte Horace. "Was haben Sie denn, wertes Fräulein?", erkundigte sich der Hauslehrer, doch im selben Augenblick wurde er von seinem attraktiven gegenüber angefahren.

„Du jämmerlicher Idiot!“ Horace sah sich um, doch niemand war da, den sie hätte sonst meinen können. Er glubschte sie verständnislos an und sackte in sich zusammen. „Wenn du schon meinst, du musst eine Flasche über Papieren öffnen, dann nimm wenigstens deine eigenen.“ Horace sah nicht ein, warum Juliana so wütend war. Schließlich war alles doch ganz einfach. Horace richtete seinen Zauberstab auf de durchtränkten Blätterstapel. "Tergeo!", leierte er und der Stapel war wieder gesäubert. Horace ließ sich abermals in den Sessel plumpsen und erwartete, dass sich Juliana bei ihm bedankte. Doch nichts dergleichen geschah. „Und wenn du dich nicht sofort aus diesem Büro trollst, dann helfe ich nach.“ Horace erkannte fachkundig den Ernst der Lage, schnappte sich seine Besitztümer und trampelte im Schweinsgalopp schleunigst aus dem Büro. Vor der Tür drehte er sich noch kurz um, vergaß, was er sagen wollte und verlor sein Turpet. Er hob es auf und beschloss, sich in der großen halle einen hinter die Binde zu kippen. Nach solchen Erlebnissen war es wohl besser, seine Sinne mit einem edlen Tropfen zu erwärmen - ganz alleine.

tbc: Eingangshalle. Rodolphus ärgern.
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Liam Brennan



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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Sa Okt 02 2010, 13:55

[ erster Post nach Zeitsprung ]

Sehr nervös war Liam durch das Schloss geschlichen. Er hatte heute frei - wobei er als Auror wohl Bereitschaft hatte, aber er war ja eh am Ort des Geschehens - und er wollte seine Frau schon einmal überraschen. Heute Abend wollten sie sich sehen, ja, aber er hatte Sehnsucht.
In seiner Tasche - geschrumpft - war sein Smoking für den Abend, in seiner Hand ein Strauß roter Rosen und eine Flasche Rotwein. Natürlich durften sie nicht die Flasche vernichten, aber ein halbes Gläschen war schon nicht zu berauschend, oder? Nervös richtete er mit der freien Hand seine Haare, zupfte sein Hemd zurecht und klopfte dann an die Tür seiner Frau. Hoffentlich war sie auch da und hatte Zeit für ihn. Hoffentlich war auch seine Tochter da. Wobei? So die eine oder andere freie Minute mit seiner Frau wäre auch mal wieder schön. "Bitte, Julianna, sei da. Sei da, mein Engel", murmelte er und trat nervös vom einen Bein aufs andere. Hoffentlich freute sie sich auch - und hoffentlich hatte sie nicht heimlich eine Affäre.
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Okt 03 2010, 21:18

cf: Tribünen // Zeitsprung

Wenn Juliana an diesen Abend dachte, dann gingen jetzt schon die Pferde mit ihr durch. Sie hatte wirklich keine Lust. Der einzige Lichtblick an diesem Abend, war die Tatsache, dass Liam kommen würde. Hoffte sie zumindest. Und noch größer war die Hoffnung, dass dieser Abend für ihn nicht mit Arbeit verbunden war und sie ihn ganz für sich hatte. Naja, nicht ganz, schließlich musste sie ein Auge auf die Schüler haben.

Dennoch, es lief nicht alles so, wie es sollte. Sie hatte noch immer keinen Babysitter für ihre Tochter gefunden, die an diesem Abend von der Schulleitung ausdrücklich nicht erwünscht war. Eigentlich schade, aber sie konnte es irgendwo auch verstehen. Und vermutlich musste sie dann auch noch damit klar kommen, dass sie kaum eine andere Möglichkeit hatte, als sie den Hauselfen zu überlassen.

Als es an der Tür klopfte, war sie gerade soweit, dass sie ihre Unterlagen vom Unterricht weggeschlossen hatte und ein wenig ihre Privaträume aufgeräumt hatte. Unordentlich konnte es ja wohl nicht bleiben, wenn sie Besuch bekam. Manchmal konnte sie ihre Tochter auch verfluchen, wenn sie gerade an solchen Tagen Unordnung gestiftet hatte. Sie war schon im Begriff den Störenfried zu grillen, als sie die Tür öffnete und Liam erblickte. „Liam.“ Ein Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Mit ihm hatte sie noch gar nicht gerechnet und sogar gehofft, dass sie noch etwas Zeit hatte. Schließlich war bis zum Abend noch viel Zeit. Aber sie freute sich ehrlich, dass sie so noch länger etwas von ihm Mann hatte. Sie öffnete die Tür dann auch gleich soweit, dass er eintreten konnte. „Wolltest du doch schon früher wissen, wie man als Lehrerin hier so lebt?“ Sie konnte sich vorstellen, dass ihn das eher weniger interessierte. Sie schloss hinter ihm die Tür und sah ihn glücklich an. Fehlte nur noch, dass sie ihm um den Hals fiel.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   So Okt 10 2010, 13:19

Liam blickte seine Frau ruhig an und lächelte zurück. "Krieg ich etwa keinen Begrüßungskuss? Komme ich so ungelegen?", fragte er und konnte sich einen leicht frechen Unterton nicht verkneifen, auch wenn er nervös war. Er stellte kurz die Flasche an die Seite und legte die Rosen dazu. Dann zog er sie einfach an sich heran und küsste sie sanft. Seine Hand streichelte ihre Wange und sein anderer Arm hielt sie - falls sie das Gleichgewicht verlor, nicht wegen seines Kusses, sondern, weil er vielleicht ein wenig stürmisch war, als er sie an sich gezogen hatte. Dann erst trat er richtig ein und ging von der geschlossenen Tür weg - trug sie aber einfach. "Ich hab eigentlich immer gedacht, ihr verwandelt euch nachts in Fledermäuse und schlaft an der Decke hängend, aber da du das nicht machst, wenn du neben mir schläfst, nehme ich mal an, dass du das dir auch nicht für den Beruf angewöhnt hast", scherzte er und ließ sie bei der erstbesten Sitzgelegenheit runter.

Der setzte sich vor ihr auf den Boden und blickte zu ihr hoch. "Nur noch ein einhalb Monate bis Weihnachten, Liebling. Dann bist du endlich wieder bei mir, wenn ich nicht vorher eine Festanstellung hier kriege, oder die Aurorenzentrale mal beschließt, dass ich armer, kleiner, liebeskranker Auror meinen Dienst bei meiner Frau schieben darf und hier in der Woche ein Bettchen kriege, ob nun in einem Gästezimmer oder einem Jungsschlafsaal ist ja egal." Ja, er konnte es kaum noch erwarten, sie ein paar Tage ganz für sich zu haben. "Wobei das ja ein schlechtes Timing ist. Ich habe jedes Jahr zu Weihnachten Angst, ob Josie fragt, ob wir ihr ein Geschwisterchen schenken. Oder einen Hund. Wenn sie in die Pubertät kommt, wird es vielleicht ein Pferd. Aber bisher hat sie sich zum Glück auf Tiere beschränkt - ich wüsste nicht, wie wir das bei der Distanz schaffen sollen, ihr einen Bruder oder eine Schwester zu schenken."
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 13 2010, 16:19

„Doch natürlich.“ Juliana grinste ihren Mann an. Sie musste den ersten Schock überwinden, dass sie ihn nun doch schon so früh sah. Sie hatte noch etwas aufräumen und frisch dekorieren wollen, aber der Plan war nun hinfällig. Egal. Liam war da und das war ohnehin viel besser. Ihr war es egal, wie stürmisch er nun auf sie zu kam, sie warf sich in seine Arme, drücke sich an ihn und erwiderte seinen Kuss. Sie war froh, ihn endlich wieder in seine Arme schließen zu können. Und sie wusste, dass sich wohl noch jemand freute. „Also ganz so schlimm ist es noch nicht, aber vielleicht hätte ich abends mehr Ruhe, wenn ich Josie an die Wand nagel“ lachte sie, während Liam sie zum Sofa trug und sich schließlich vor sie kniete.

„Irgendwie freu ich mich auch schon auf Weihnachten“ gab sie zu. Endlich zu Hause, längere Zeit mit Mann und Kind und kaum Verpflichtungen. „Beeil dich einfach etwas. Sonst lernt dein Chef einfach mich kennen.“ Sie würde das schon hinbekommen, da war sie sich sicher. Sie fuhr Liam kurz durch die Haare und zog ihn dann zu sich, damit sie sich endlich auf dem Sofa an ihn kuscheln konnte. „Ich will gar nicht wissen, auf welches Tier sie sich diese Jahr einschießt, was sie sowieso nicht mit hierher nehmen könnte. Wir haben doch immerhin eine Katze hier“ seufzte sie. „Da bin ich ja noch eher für ein Geschwisterchen fr sie, aber dann muss ich irgendwann eine Zeit mit unterrichten aufhören.“ Juliana hätte nichts gegen ein zweites Kind. Aber ob dann noch alles so klappte war die zweite Frage. „Oder kannst du dir vorstellen mit zwei Kindern in Hogsmeade zu leben?“ Sie sah Liam eindringlich an. „Dann müssen wir definitiv hierher ziehen und in Irland alles aufgeben.“ Nur war es das, was die Lehrerin auf keinen Fall wollte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Juliana Brennan   Mi Okt 13 2010, 17:09

"Schatz, das wäre aber mit Sicherheit strafbar und ich möchte nicht der Auror sein, der dich verhaftet, weil du dein Kind abends an die Wand nagelst", hauchte er und blickte sie gespielt tadelnd an. "Also von mir hat sie die Gene nicht, ich bin ein ganz ruhiger, verschmuster Mensch, der viiiel lieber auf dem Sofa liegt." Was für eine Lüge. Aber sie kannte ihn hoffentlich noch gut genug, um zu wissen, dass er sie gerade nur etwas aufzog. "Es tut mir leid. Aber du hast dich für mich als Ehemann entschieden, also ... auch wenn sie meine leichte Hibbeligkeit und Neugier hat, ... bist du mit Schuld, denn du liebst mich." Er grinste breit vor sich hin und küsste kurz ihre Hand. "Aber mal ehrlich: Kannst du dir Josie anders vorstellen? Würdest du sie anders wollen? Ich glaube, unsere Kleine ist perfekt, wie sie ist - nur manchmal eben etwas zu perfekt, als dass wir mit ihr mithalten können. Vielleicht werden wir alt."

Als Juliana meinte, sie hätte nichts gegen ein weiteres Kind, fiel Liam der Unterkiefer quasi auf den Boden - in Wirklichkeit saß er allerdings nur mit offenem Mund da. Eigentlich hatte er immer das Gefühl gehabt, dass sie so etwas nicht wollte. "Ob ich mir vorstellen könnte, mit zwei Kindern im Dorf zu leben? Schatz, ich würde dafür sterben! ... Nein, nein, nein, stop. Das wäre nicht sonderlich hilfreich. Tot bring ich dir nichts. Sagen wir lieber, ich würde dafür meine Seele dem Teufel verkaufen. Und ... vielleicht könnten wir ja auch ... eine kleine Wohnung in Hogsmeade bezahlen und das Haus behalten. Vielleicht müssen wir es dann wirklich ab und an vermieten, aber ... mit zwei Gehältern könnten wir das schaffen, das Haus ist immerhin abbezahlt, auch wenn es Steuern ohne Ende kostet. Oder aber ich bekomme doch einen Job IN Hogwarts. Dann hätte ich hier ein Zimmer, vielleicht könnten wir zwei aneinanderliegende Räumlichkeiten kriegen und daraus eine Wohnung basteln. Ich kann auch gerne die Elternzeit machen, denn du kriegst eh mehr Geld. Dann würdest du nur den Mutterschutz lang pausieren müssen. Oder ich bin dann zuhause, wenn du arbeitest und arbeite nur dann, wenn du frei hast, so haben wir etwas mehr Geld. Oder ... wir müssen wirklich alles in Irland aufgeben. Das wäre schade, aber ... für UNS mache ich alles und mein Herz hängt eindeutig mehr an dir und Josie als an einem dummen Stück Stein."
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Büro und Privaträume: Juliana Brennan
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