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 Gemeinschaftsraum

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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 08 2009, 23:20

Thomas überlegte, dass das Konzept des 'Gegen sich selbst spielen' wohl wirklich verwirrend sein konnte, wenn man es noch nie gemacht hatte. "Nun, ich spiele natürlich nicht gegen mich selbst Schach, um gegen mich selbst zu gewinnen", sagte er und entschied, dass das nicht wirklich eine gute Erklärung war. "Ich versuche nur nach jedem Zug das bestmögliche aus der aktuellen Situation zu machen und mögliche Schwächen in meinen eigenen Zügen zu finden. Man sieht manche Strategien erst, wenn man die Partie einmal von der anderen Seite aus betrachtet und es schult einen darin, immer für den Gegner mitzudenken und später in einer Partie gegen jemand anderen dessen Züge vorherzusagen."

Gut, in Daphnes Fall konnte er kaum viel vorhersagen, da sie anscheinend ohne irgendeine Strategie spielte. Aber dann spielten sie im Moment doch auch eher, um nicht nur zu reden, sondern um etwas zu haben, wobei man sich unterhalten konnte - auch wenn das nicht in Toms Absicht gewesen war, als sie begonnen hatten.

"Aber wenn Du noch auf der Suche nach einem netten Tanzpartner für den Ball bist", sagte er schließlich, als sie es von einem gemeinsamen Tanz hatten, "könntest Du einen der Jungen aus meinem Jahrgang fragen. Soviel ich weiß haben die anderen noch keine Partner - jedenfalls hatten sie noch keine beim Frühstück heute früh." Er überlegte, ob er wirklich einen der anderen guten Gewissens als Tanzpartner empfehlen konnte, war sich aber nicht ganz sicher. Er würde jedenfalls weder mit Potter noch mit Black tanzen wollen - wäre er denn ein Mädchen. Pettigrew, vielleicht oder Lupin. Wobei er keine Ahnung hatte, wie die beiden tanzten.

"Mein Vater ist der Ansicht, dass eine Tanz-AG eine gute Möglichkeit ist, soziale Kontakte zu pflegen", erklärte er Daphne, während er kurz überlegte, welche Strategie er jetzt mit der derzeitigen Lage auf dem Schachbrett fahren sollte. Er entschied sich für eine direkte Einkesselungstaktik, um an den König heran zu kommen. Besser er nagelte ihn jetzt fest, da er noch nicht ausbrechen konnte vor lauter Figuren. "Und darin hat er wohl Recht. Man kann im Leben kaum nur das machen, was einem Spaß macht - sonst würden viele hier wohl nicht mehr hier sein."
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Daphne
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mi Jun 10 2009, 00:19

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Daphne lauschte den Worten des Jungens. Während er erklärte, machte sich langsam aber sich ein Zeichen des Verständnis auf ihrem Gesicht breit und sie lächelte ihn an, als er geendet hatte. "Achso, dann sag das doch gleich... ich hab mir das wohl ein klein wenig anders vorgestellt", stellte sie fest und kicherte darauf leise.
Nun machte das ganze für sie auch wesentlich mehr Sinn und nun fand sie es auch als eine Recht gute Strategie. Die Idee dass er gegen sich selbst spielte um zu gewinnen, war irgendwie absurd gewesen, sie wusste selbst nicht genau, wie sie nur darauf gekommen war.

Als der Junge ihr vorschlug, sie könnte doch einen Jungen aus seinem Jahrgang fragen, setzte sie ein nachdenkliches Gesicht auf. "Hmmm... ja, könnte ich machen. Hat Black wirklich noch keine Ballbegleitung?", wollte sie noch mal sicher gehen und musterte den Jungen kurz. Sirius hatte bestimmt schon jemanden gefunden. Er war recht beliebt und schlecht aussehen tat er ja auch nicht. Bei Potter hatte sie keine Chance, der rannte Lily Evans hinterher, Lupin, war auch recht nett, ihn könnte sie auch fragen, aber Peter war eher ein komischer Kerl.

Daphne hörte seiner Ausführung zu, wie sein Vater auf die Idee kam, ihn in die Tanz-Ag zu stecken. "Klar kann man im Leben nicht nur das machen was einem Spaß macht, aber was bringt ihm das dich zu etwas zu zwingen? Du könntest doch auch andere soziale Kontakte knüpfen indem du etwas machst, was dir Spaß macht. Lasst dich doch von deinem Vater nicht so rum kommandieren du kannst ja später auch nicht nach seiner Pfeife tanzen und musst dein eigenes Leben leben, oder etwa nicht?" Sie warf dem Jungen einen Blick zu und lächelte ihn freundlich an. Sie wollte ihm bestimmt keine Predigt halten, das war nicht ihre Absicht.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 11 2009, 23:03

Das Gespräch entwickelte sich erstaunlich tiefschürfend, was Thomas um so mehr verwunderte, als er es mit einem Mädchen führte. Sie sah die Dinge zudem aus einer völlig anderen Perspektive, was Tom nicht das schlechteste erschien. Ein neuer Blickwinkel brachte einen oft auf neue Ideen. Allerdings vermutete er, dass sie eine andere Einstellung zu ihren Eltern hatte, als er zu seinem Vater.

"Nun, ich finde schon, dass mein Vater Recht in dem hat, was er sagt", begann Tom nach kurzem Nachdenken. Thomas wusste, dass es nicht wirklich erstrebenswert war, ein Einzelgänger zu sein, allerdings fand er die meisten seiner Mitschüler recht kindisch. Und mit Potter und Black Unfug stiften gehen...nun, sicher würde ihn das sozial einbinden, aber dann ging er wirklich lieber tanzen. "Außerdem hat er nur mein Bestes mit seinen Wünschen im Blick und was ich später einmal machen werde, ist durchaus in gewisser Weise von ihm abhängig."

Thomas hatte das Gefühl, dass er damit aber nicht wirklich erklärte, was er eigentlich sagen wollte. Er seufzte und zog kurzentschlossen den Läufer in schlagweite des Königs. "Schach", sagte er, sich bewusst, dass Daphne problemlos den König in Sicherheit ziehen konnte (sonst wäre es auch Schachmatt gewesen).

"Ich sehe es schon als meine Aufgabe an, meine Familie später zu unterstützen und das heißt, dass ich das machen werde, was mein Vater für nötig erachtet", fuhr er fort zu erklären - war aber auch damit nicht wirklich zufrieden. "Vermutlich werde ich bei meinem Onkel in der Apotheke arbeiten, wenn ich mit der Schule fertig bin", sagte er dann abschließend. Er wollte an dieser Stelle nicht anmerken, dass er in Zaubertränke zwar herausragend war, das Fach aber nicht mehr mochte als die Tanz-AG.

"Aber warum", versuchte er das Thema zu wechseln, "willst Du ausgerechnet mit Black zum Ball gehen?" Er zögerte. "Ich hätte eher an Lupin gedacht und Pettigrew ist auch ein netter Kerl." Das meinte Thomas durchaus Ernst. Beide waren noch die anständigsten in ihrem gemeinsamen Schlafsaal. Allerdings waren sie auch nicht die Stimmungskanonen wie Potter und Black. Jedoch hatte er nicht gedacht, dass gerade so etwas Daphne anziehend finden würde. Aber er wusste, dass Mädchen nun einmal schwer zu verstehen waren.
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Daphne
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 12 2009, 18:32

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Daphne lauschte seinen Worten und blickte ihn verwirrt an. Was er sagte, verstand sie irgendwie nicht ganz, ging aber dennoch darauf ein.
"Also... natürlich wollen Eltern immer nur das beste für ihre Kinder, aber sie sollten doch trotzdem ihre eigenen Wege gehen. Du kannst doch nicht immer nach den Wünschen deines Vater leben... du musst doch dein eigenes Leben leben und nicht das deines Vaters", versuchte sie ihm ihre Denkweise zu erklären und ihr Blick nahm schon recht unbewusst eine Art flehenden Ausdruck an, er sollte sie doch nur verstehen, "und wieso hängt das, was du später machen willst von ihm ab? Wie ich sagte, du musst doch deine eigenen Erfahrungen machen. Ich kenne deinen Vater nicht und weiß auch nicht wie er so tickt, aber dennoch muss er doch einsehen das er dich nicht kontrollieren kann wie er möchte, die bist doch keine Marionette!"
Die Gryffindor seufzte leise und schüttelte den Kopf. Sie verstand gerade selbst nicht, warum sie sich so in der Thema rein steigerte und hatte schon fast das Gefühl, das Thomas gleich sagen würde, das sie das eigentlich gar nichts anging. Leicht forschend blickte sie ihn an, wandte aber die Augen ab um nicht seinen Blick zu begegnen.
"Tut mir leid", murmelte sie leise, "das geht mich eigentlich gar nichts an, du musst wissen was du mit deinem Leben macht und nicht ich." Wenigstens hatte sie es gesagt, dann musste er es nicht tun.

"Schach." Ein wenig überraschte zuckte sie zusammen und warf einen Blick auf das Schachbrett. Er hatte seinen Läufer gezogen, welcher angriffslustig in Richtung ihres Königs sah. Sie überlegte kurz und bemerkte, das sie ihre Figur in Sicherheit ziehen konnte und somit das Ende des Spiels noch etwas verzögern konnte. Nachdem die Figur sich bewegt hatte, warf sie dem Gryffindor einen kurzen Blick zu, lehnte sich aber dann in ihrem Sessel zurück und seufzte leise.

Als Tom weitersprach, hob sie jedoch wieder ihren Blick an und musterte ihn. "Das ist doch gut, das du deine Familie unterstützen möchtest, das möchte ich doch auch für meine Familie machen, wenn sie dies erwünscht, aber dennoch verstehe ich nicht, wieso du dann das machen musst was dein Vater für richtig hält. Wieso darf er denn über dein Leben bestimmen? Bist du denn kein selbstständiger Mensch?" Leicht erschrocken über ihre eigenen Worte, hielt sie sich eine Hand vor den Mund. Da war es schon wieder passiert, nicht einmal konnte sie sich zurück halten. Schon damit rechnend, das Thomas gleich extrem sauer werden könnte, senkte sie den Blick auf das Spielfeld und wartete einfach auf seine Reaktion, sie würde so oder so kommen.

Als er nach fragte, wieso sie denn ausgerechnet mit Black gehen wollte, zuckte sie kurz die Schultern. "Ich finde ihn nun mal interessant, warum denn nicht? Lupin ist natürlich auch total nett, ihn könnte ich mir auch vorstellen, aber ich weiß nicht... ist eben ein wenig schwer jemanden zu fragen ob er mit einem zum Ball gehen würde... dann wäre Lupin vielleicht doch besser, er würde es glaube ich nicht unter seinen Freunden rumerzählen, wie dumm die kleine Daphne war und geglaubt hatte, er würde mit ihr zum Ball gehen." Erneut schüttelte sie kurz den Kopf und musste ein seufzen unterdrücken. Wieso erzählte sie dem Jungen so etwas überhaupt? Verwirrt über sich selber und gerade irgendwie total gefrustet warf sie ihm einen Blick zu und hoffte, das er bald etwas sagen würde, das die Situation für sie nicht noch unangenehmer war, als jetzt schon.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 12 2009, 21:52

Alleine bei Sirius' Einschätzung erntete Daphne Toms Zustimmung, auch wenn er es als unhöflich empfand, über andere herzuziehen und daher nur meinte. "Es ist natürlich ganz Deine Entscheidung. Aber ich dachte, ich weise lieber einmal darauf hin, dass noch Jungen" - Wie formulierte man das wohl am geschicktesten? - "frei sind." Sein Blick glitt auf das Schachfeld und er zog die Dame am rechten Flügel so, dass sie einen Teil einer Falle für den König darstellte, wenn Daphne es nicht bemerkte und er noch zwei Züge ungestört machen konnte.

Ihre Worte zu sich und seinem Vater klangen in seinen Ohren ziemlich missionarisch. Offenkundig lebten sie in zwei völlig anderen Welten, auch wenn sie wenigstens auch einen Elternteil hatte, der in der Muggelwelt aufgewachsen war. Das Mädchen klang fast so selbstbewusst, wie diese Linken aus der Frauenbewegung, welche zum Teil recht abenteuerliche Ansichten hatten. Zwar war Tom auch nicht unbedingt der Meinung, dass Frauen nur hinter den Herd gehörten (immerhin besuchten Mädchen auch die Schule, warum sollten sie daher nicht auch arbeiten, bis sie Kinder bekamen?), aber dieser ganze moderne Kram war ihm ein wenig suspekt.

"Nun, ich glaube kaum, dass ich viel gewinnen würde, wenn ich nur machen würde, was mir Spaß macht, der Familie den Rücken zukehre und irgendwo mein eigenes Leben führe", sagte er schließlich. "Das ist nicht meine Sache. Meine Brüder müssen auch den ihren Teil dazu beitragen, dass das Geschäft weiter läuft. Alexander, das ist mein ältester Bruder, hat sicherlich auch niemand gefragt, ob er Wirtschaftswissenschaften studieren und die Firma einmal übernehmen möchte. Und Victors Traum ist die praktische Arbeit in der Textilindustrie schätzungsweise auch nicht. Allerdings haben sie sich nie beschwert. Daher fände ich es sehr egoistisch, wenn ich einfach machen würde, was mir gefällt."

Dennoch war der Gedanke irgendwie aufregend. Wer sagte denn, dass er wirklich bei seinem Onkel in der Apotheke arbeiten musste? Er könnte sicher einen Job in der Zaubererwelt finden und ein ganz normales, ruhiges und beschauliches Leben führen. Andererseits würde er das vermutlich doch nicht können. Das würde nämlich heißen, dass er mit seiner Familie brechen müsste und das kam nicht in Frage. Dafür war Tom zu loyal. So egoistisch konnte doch nur Eric sein.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 15 2009, 23:03

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

"Danke ist nett von dir, aber falls ich wirklich niemanden finden sollte, werde ich trotzdem hingehen. Vielleicht werde ich ja trotzdem mal zum tanzen aufgefordert", meinte sie und lächelte den Jungen an. Kurz beobachtete sie, wie Thomas die Dame vorschickte und so überlegte sie kurz und lies ihren Springer ebenfalls vorrücken, sodass er, wenn Tom es nicht bemerkte, einer seiner Spielfiguren vom Platz fegen würde. Das Mädchen hoffte, das er es nicht bemerken würde, sie wollte auch ein klitzeklein wenig erfolg. "Aber wer weiß", führte sie ihre Gedanken dann fort, "vielleicht werde ich doch noch von jemanden gefragt. Ich bin mir sicher, dass es noch eine Menge Jungs gibt, die noch keine Partnerin haben. Er muss ja nicht aus Gryffindor kommen."

"Nein... ich hab doch nicht gesagt das du nur das machen sollst was dir gefällt und in den Kram passt. Natürlich sollst du deiner Familie nicht den Rücken kehren... vielleicht nur ein wenig mehr an dich selbst denken? Wenn deine Brüder das ganze nicht freiwillig machen, bin ich mir doch sicher, das sie dir wünschen, das du eine bessere Chance hast, dein eigenes Leben zu leben. Nur weil du deine eigenen Wege gehst, heißt es ja nicht, das du deine Familie im Stich lässt oder sie sozusagen verrätst", versuchte sie auf ihn einzureden, war sich aber sicher, das Tom von seiner Meinung fest überzeugt war. Da könnte sie auch genauso gut gegen eine Wand sprechen, alles prallte einfach ab, sie meinte es doch nur gut.
Aber wieso hängte sie sich eigentlich so in die Sache rein? Klar sie fand den jungen Gryffindor recht nett, aber sie kannten sich eigentlich erst seit ein paar Minuten, höchstens eine halbe Stunde. Auch fand sie es überraschend, dass sie jetzt schon über solche Themen sprachen. Normalerweise unterhielt man sich über total belanglose dinge, aber was solls, sie störte es nicht.

"Meine Eltern sind wie gesagt dafür, dass ich meine eigenen Wege gehe. Geschwister habe ich keine, an die ich mich halten könnte, ich weiß nicht genau wie es mit Geschwistern so ist... verstehst du dich gut mit deinen Brüdern?", wollte sie wissen und warf dem Jungen einen fragenden Blick zu. Das Mädchen hätte auch gerne ein Geschwisterkind gehabt, aber ihre Eltern waren wohl nicht so dafür. Vielleicht konnte Daphne ja noch mal auf sie einreden und ihnen deutlich machen, wie sehr sie sich eine kleine Schwester oder einen kleinen Bruder wünschte.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 15 2009, 23:26

Der Springer, also. Tom ging kurz die folgenden Züge durch und entschied dann, dass Daphne gerne seinen Läufer schlagen konnte, wenn er dadurch im darauffolgenden Zug den König Schachmatt setzen konnte. Möglichst unbeteiligt zog er die Dame über das halbe Feld in Position. [OOC: Von mir aus können wir die Partie auch langsam beenden, oder?]

"Nun, Alexander ist um einiges älter als ich", beantwortete er dann Daphnes Frage. Die weitere Diskussion darüber, was er mit seinem Leben tun konnte oder sollte, ließ er lieber außen vor. Anscheinend waren ihre Ansichten da zu unterschiedlich, so dass sie praktisch aneinander vorbei redeten. "Ich hatte mit ihm recht wenig zu tun bisher. Als ich noch klein war, war er schon auf einem Internat und jetzt studiert er wie gesagt. Mit Victor verstehe ich mich ganz gut, aber auch er ist schon verheiratet und...irgendwie lebt er doch in einer anderen Welt."

Thomas zuckte mit den Schultern. "Aber ich kann mich nicht beklagen." Eric, den jüngsten der seiner drei älteren Brüder, ließ er lieber außen vor. Er konnte sich kaum gegenüber einem Mädchen, das er im Prinzip gar nicht kannte, schlecht über einen seiner Brüder äußern - und alles andere wäre gelogen. "Allerdings stelle ich es mir nicht schlecht vor, ein Einzelkind zu sein", sagte er dann. "Sicher hast Du die Aufmerksamkeit Deiner Eltern die ganze Zeit für Dich und alles, was Du an Spielsachen als Kind hattest, war ganz alleine Deins." Seine Spielsachen waren früher oder später in Erics Händen gelandet und danach nicht mehr brauchbar gewesen. Ansonsten hatte er auch viele Dinge seiner älteren Brüder vererbt bekommen - und als jüngster Spross war das nicht immer lustig gewesen.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Jun 15 2009, 23:36

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

[occ: Ja können wir machen und sorry, ist etwas kurz]

Kurz folgten ihre Augen der Dame, die sich weiter bewegte. Er hatte es wohl nicht bemerkt. Sie musste ein kleines schmunzeln unterdrücken, bemerkte aber nicht wie gefährlich es nun für ihren König war. Viel zu begeistert davon, dass sie eine seiner Figuren aus dem Spiel bringen konnte, befahl sie dem Springer seinen Zug zu machen und dann somit sein Läufer aus dem Spiel beförderte.

Als er von seinen Brüdern erzählte, lauschte sie ihm. "hm... bist wohl der jüngste, aber zumindest verstehst du dich mit ihnen, wäre doch schlimm wenn ihr streit oder so was untereinander hättet." Die Sache, dass sie es als Einzelkind wohl viel einfacher zu haben schien, stimmte schon. "Hm", meinte sie kurz und überlegte, "also ja, ein Einzelkind zu sein hat schon seine Vorteile denke ich, also die, die du schon genannt hast. Auch wird man nicht ständig mit den anderen Geschwistern verglichen, aber dafür sind die Anförderungen und Hoffnungen der Eltern größer. Sie haben ja nur ein Kind und aus dem soll natürlich auch was werden. Aber wenn ich ehrlich bin... ich hätte schon gerne eine kleine Schwester oder einen kleinen Bruder. Oft wünschte ich, einen großen Bruder zu haben, aber das geht nun mal nicht. Oder jemand... der wie ein Bruder für mich wäre... ich denke das wäre schon irgendwie toll."
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 16 2009, 22:22

Thomas nickte nur bei ihren Überlegungen. Er musste gestehen, dass er zwar drei ältere Brüder hatte, aber zu keinem ein wirkliches Verhältnis, wie er es sich für einen jüngeren Bruder zu einem älteren vorstellte. Höchstens die Art wie Victor mit ihm umging entsprach dem vielleicht noch. Allerdings war auch Victor bereits verheiratet und führte sein eigenes Leben. Vermutlich hätte er höchstens zu Eric ein wirkliches Bruderverhältnis haben können - aber das war nie wirklich in Frage gekommen. So gesehen...

"Ich wäre mit solchen Wünschen vorsichtig", sagte er zu Daphne. "Nicht alle Brüder sind etwas, das man gerne haben möchte. Sicher" - er hielt es betont vage - "gibt es auch Brüder, die einem das Leben zur Hölle machen können. Ich glaube, es gibt keine Garantie dafür, dass sich in einer Familie alle wirklich mögen müssen. Vielleicht wäre er nichtmagisch und eifersüchtig oder er könnte kleine Schwestern nervig finden und Dir das Leben schwer machen."

Tom zog seinen Turm einmal über das Feld und in die hinterste Reihe von Daphnes Figuren. Damit stand der König ohne Ausweichmöglichkeit, da der Weg nach vorne von der Dame verstellt war oder von Daphnes eigenen Figuren blockiert. "Schachmatt." Tom griff sich sein Saftglas und lehnte sich zurück.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 16 2009, 22:45

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Thomas warte sie war dem Wunsch Geschwister zu haben und erklärte ihr, warum er dessen Meinung war. Das Mädchen zog kurz eine Augenbraue in die Höhe und überlegte kurz.
"Also... mir ist schon klar, dass es mit einem Bruder oder einer Schwester auch nicht sonderlich toll sein kann. Streit gibt es aber immer und wenn man sich gar nicht versteht geht man sich einfach aus dem Weg... oder stell ich mir das zu einfach vor? Wie gesagt ich weiß ja nicht wie es so mit Geschwister ist", meinte sie und setzte ein nachdenkliches Gesicht auf, "aber der Wunsch jemanden zu haben der wie ein Großer Bruder für einen ist, finde ich gar nicht so schlecht... also zum Beispiel jemand mit dem man total gut befreundet ist und dann so ein Verhältnis zu einander hat... ich denke das wäre schon schön und dann gäbe es so was wie Eifersucht oder Streit auch nicht... glaub ich zumindest."
Bestimmt wäre es schon schön, da war sie sich sicher, aber was wäre wenn Thomas recht hätte? Wie schon gemeint, gibt es Streit immer und in jeder Familie, aber trotzdem, würde sie sich über ein Geschwisterchen freuen.

"Schachmatt."
Leicht irritiert wandte sich ihr blick dem Gryffindor zu. Dann lachte sie leise auf. "Tut mir leid, ich sagte doch, ich bin nicht die Beste Spielerin." Ein lächeln huschte über ihr Gesicht und sie lehnte sich ebenfalls etwas in ihrem Sessel zurück.
Kurz schweifte ihr Blick noch mal über das Spielbrett. Stimmt, da ganze hatte sehr gefährlich für ihren König ausgesehen... hach wie konnte sie nur ohne nachzudenken einfach ihren Springer ziehen, aber was solls, nun war es eh vorbei.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mi Jun 17 2009, 21:42

"Deine Beschreibung klingt ein wenig so, als würdest Du eher einen guten Freund suchen", sagte Tom gedankenverloren und nippte an seinem Saftglas. Er wunderte sich erneut darüber, über was für Dinge er sich mit diesem Mädchen unterhielt. Sie kannten sich doch gar nicht. Allerdings fand Thomas die Unterhaltung inzwischen dennoch als eigentlich ganz angenehm - was bei ihm wirklich selten der Fall war.

Er senkte den Blick auf das Spielfeld, auf welchem die schwarze Dame fröhlich auf den weißen König einschlug, der bereits schachmatt am Boden lag. Wären seine Schachfiguren nicht magisch belebtes Holz sondern Kreaturen aus Fleisch und Blut würde er anfangen, sich Gedanken über ihre Umgangsformen zu machen. Doch so lehnte er sich nur seufzend wieder vor und begann die Figuren wegzupacken. "Oder möchtest Du noch eine Partie spielen?", fragte er dann entschuldigend das Mädchen ihm gegenüber.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jun 18 2009, 22:45

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

"Deine Beschreibung klingt ein wenig so, als würdest Du eher einen guten Freund suchen."
"Mhm... nein eine noch intensivere Beziehung als wie bei einem guten Freund... klar ist man dann gut befreundet und so, aber dennoch ist es irgendwie was anderes", meinte sie und legte den Kopf leicht schief. Es fiel dem Mädchen etwas schwer, das ganze zu erklären, aber was solls, Tom würde schon wissen was sie meinte und falls nicht, könnte sie es ihm wann anders bestimmt auch noch mal erklären... also das heißt, falls er sie noch mal ertragen kann.

Daphnes Blick folgte ihm und beobachtete wie er die begann die Spielfiguren einzuräumen. Das Mädchen lehnte sich ebenfalls etwas vor um ihm dabei zu helfen und sammelte somit ein paar der Figuren auf.
Als er sie fragte ob sie noch mal spielen möchte, schüttelte sie nur kurz den Kopf. "Nein tut mir leid, ich muss noch mal weg, vielleicht ein anderes Mal", meinte sie und lächelte ihn freundlich an. Bestimmt hatte er die Nase von ihr erstmal voll, falls er überhaupt noch was mit ihr zu tun haben wollte, aber das würde sich bestimmt noch rausstellen. Sie möchte ihn zumindest und sie hatte das Gefühl, das er wohl auch nichts gegen sie zu haben schien... hätte er es ihr denn gesagt wenn sie ihn nervte oder so? Leicht gedankenverloren sammelte das Mädchen weiter die Figuren ein und lies ihren Blick kurz durch den Gemeinschaftsraum schweifen.
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Di Jun 23 2009, 01:29

"Dann ein anderes Mal", wiederholte Tom mit einem Nicken. Er wollte Daphne wirklich nicht aufhalten, wenn sie noch etwas vor hatte. Angeblich hatten andere Leute durchaus auch so etwas wie ein Privatleben - anders als er. Nicht, dass es Thomas stören würde, dass er keinen besten Freund hatte, mit dem er seine Zeit verbringen konnte oder gar eine Freundin. Das würde ohnehin nur in Missverständnissen enden, auch wenn er sich mit Daphne gerade ganz gut unterhalten hatte.

"Aber auch nicht ohne Missverständnisse", fügte er in Gedanken hinzu. Allerdings hatte er die Unterhaltung als recht angenehmen Zeitvertreib empfunden - auch wenn es nicht seine Intention gewesen war, als er das Schachspiel hervorgeholt hatte. Thomas packte die letzten Figuren zurück in die Schachtel. [OOC: Kurz, aber es dürfte seinen Zweck erfüllen, =^.^=]
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Daphne
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Jun 26 2009, 04:07

Daphne Mörsch, 6. Klasse Gryffindor

Daphne reichte dem Jungen noch ein paar Spielfiguren und beobachtete dann, wie er den Rest verstaute. An sich, war er doch recht nett fand sie. Nur seltsam war es, das sie schon über Dinge gesprochen haben, über die man normalerweise eher mit seinen Freunden sprach, so kam es Maly zumindest vor. Gestört hatte es sie auf keinen Fall, aber ein wenig seltsam fand sie es trotzdem.
"Gut...", meinte sie dann und erhob sich. Sie lächelte den Jungen freundlich an. "Ich denke, wir sehen uns dann bald mal wieder... wenn du magst", sprach sie weiter und ihr lächeln wurde etwas breiter, "bis denn also."
Sie wandte sich zum gehen und blickte sich noch mal kurz im Gemeinschaftsraum um. Jetzt stellte sich nur noch die Frage, wo sie hingehen sollte. Eigentlich war sie ja nur gegangen um Thomas nicht noch länger auf die Nerven zu gehen... Ach sie würde bestimmt noch irgendwas finden.

tbc~ die Treppen
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Do Jul 02 2009, 21:50

"Ja, bis dann", erwiderte Tom und packte die Figuren zurück in das Schachspiel. Ein Blick auf die Uhr verriet, dass die von ihm selbst gesteckte Freizeit damit auch beendet war und er besser noch etwas für die Schule machen sollte, wenn er nicht mit seinem Lernplan ins Hintertreffen geraten würde. Tom brachte das Schachspiel zurück in den Schlafsaal und griff sich dann seine Schultasche. Ob er sich eine ruhige Ecke zum Lesen suchen oder in die Bibliothek gehen würde, würde er unterwegs entscheiden.

tbc: Korridore
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Sa Jul 18 2009, 15:50

Jana Manderley, 5. Klasse Gryffindor


Einstiegspost


Jana saß schon seit geraumer Zeit an einem Tisch in der Nähe des Kaminfeuers und brütete über ihren Arithmantikhausaufgaben. Die Zahlen und Buchstaben begannen schon vor ihren Augen zu verschwimmen und zu tanzen. Das kann doch nicht so schwer sein!, dachte sie entnervt, während sie ihre Feder immer schneller in der linken Hand herumwirbeln ließ. Sie zog das Arithmantikbuch zu sich her und las bestimmt schon zum hundertsten Mal die entsprechende Seite, die für sie einfach keinen Sinn ergeben wollte. Dabei fiel ihr die Feder aus der Hand und ein riesiger Tintenklecks breitete sich auf dem Pergament aus. Auch das noch. Jana zückte ihren Zauberstab und ließ den Klecks verschwinden - aber leider auch die Buchstaben, die er unkenntlich gemacht hatte.
Frustriert hob sie ihre Feder auf und schmiss sie in ihre Tasche. Das zugeschraubte Tintenfass und ihr Arithmantikbuch folgten. Das Pergament wurde zusammengeknüllt und wanderte ins Feuer. Das hat eh keinen Sinn ergeben... vielleicht kann ich später Remus danach fragen, aber ich will ihn nicht belästigen.
Jana beschloss nach draußen zu gehen. Ein bisschen frische Luft würde ihr bestimmt gut tun. Immerhin bin ich hier... und ich wollte nirgendwo anders sein.

(tbc: Brücke)
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Remus Lupin
Vertrauensschüler


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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Fr Aug 07 2009, 19:05

pp: Bibliothek (ZEITSPRUNG)

Remus saß in einer Ecke des Gemeinschaftsraums, schön weit weg von den anderen Gryffindorschülern, die es sich bereits bequem gemacht hatten. Nicht, dass es wirklich viele wären, die meisten waren wohl entweder unten beim Frühstück oder schon in Hogsmeade. Er selbst hatte jedoch gar keinen Appetit. Schon den ganzen Tag war ihm leicht übel, und ihm war klar, dass dies nur an dem Vollmond heute Abend liegen konnte. Warum musste es auch ausgerechnet heute so weit sein? Denn abgesehen von seinen üblichen Problemen so kurz vor einer Verwandlung war er auch noch nervös. Immerhin hatte er sich für heute Morgen halb zehn mit seiner Klassenkameradin Marlene aus Ravenclaw in der Eingangshalle verabredet, er hatte sich diese Woche dazu durchgerungen, sie nach Hogsmeade einzuladen. Schließlich mochte er sie sehr gerne, und auf eine gewisse Art und Weise freute er sich auch darauf, etwas Zeit mit ihr zu verbringen, auch wenn das nichts an seiner Aufregung änderte.

Warum hatte er sich auch ausgerechnet heute mit ihr verabreden müssen? Jeder andere Tag wäre besser gewesen, an jedem anderen Tag hätte er zumindest nicht mit dieser verdammten Übelkeit und seinen Stimmungsschwankungen zu kämpfen gehabt. Aber jetzt konnte er nichts mehr daran ändern, sie durften nun einmal dieses Wochenende nach Hogsmeade und nicht nächstes oder übernächstes.

Immer wieder warf Remus einen Blick auf die Uhr, aber noch war es zu früh, in die Eingangshalle zu gehen, Marlene würde erst in etwa einer halben Stunde dort erscheinen, und wenn er schon warten musste, dann lieber hier im Gemeinschaftsraum. Kurz überlegte er, noch ein wenig zu lesen, aber er wusste, dass er heute Morgen aus mehreren Gründen nicht dazu in der Lage sein würde, sich auf die Zeitung oder ein Buch zu konzentrieren, so gut und spannend es auch sein mochte. Blieb also nur, hier noch ein wenig sitzen zu bleiben, Löcher in die Luft zu starren und sich zu fragen, wo eigentlich seine Freunde aus Gryffindor waren. Schliefen sie etwa alle noch? Zumindest James und Sirius wäre es eindeutig zuzutrauen.
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Peter Pettigrew
3. Platz Arts-Wettbewerb


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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So Aug 09 2009, 19:09

pp: Brücke - Zeitsprung

Peter trottete verschlafen hinunter in den Gemeinschaftsraum. Für die Drittklässler mochte ein Hogsmeade-Wochenende Anlass genug sein, früh aufzustehen, aber Peter war klar, dass er noch früh genug nach Hogsmeade kommen würde, auch ohne sich um den verdienten Nachtschlaf zu bringen.

Überraschenderweise saß jedoch auch Remus noch im Gemeinschaftsraum, auch wenn der es zu lieben schien, früh aufzustehen. Peter nickte leicht. Er wusste natürlich, was Remus üblichen Tagesrhythmus störte, aber ausnahmsweise verspürte er nicht ganz so viel Mitleid wie sonst. Im Gegenteil, Peter war ausgesprochen aufgeregt und freute sich auf die Vollmondnacht, so sehr, dass er sich das Grinsen nicht verkneifen mochte, auch wenn er sich immer noch Sorgen um seinen stillen Freund machte. Aber diese Überraschung würde seine Nacht bestimmt wesentlich angenehmer gestalten…! Wie sehr er sich darauf freute, zu sehen, wie Remus reagieren würde, wenn sie zu dritt in der Heulenden Hütte auftauchen würden…

Peter ging um das Sofa herum und ließ sich neben Remus fallen.

„Guten Morgen…“ begrüßte er ihn leise, aber immer noch grinsend.

„Wie geht es dir…?“
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Damocles
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So Aug 16 2009, 15:11

Damocles Belby, 6. Klasse Gryffindor

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Immer wieder erklang da diese Stimme. Eine viel zu vertraute Stimme und sie lachte. Lachte völlig ausgelassen. Damocles wollte mit ihr lachen, doch er konnte sie nicht erreichen. Seine Schwester klang so nah und dennoch war sie offensichtlich weit weg, denn egal durch welche Tür Damocles blickte, egal durch welchen Flur er schritt, er konnte sie nirgends entdecken. Nur ihr Lachen blieb. Ihr fröhliches Lachen, das ihm trotz allem eine gehörige Portion gute Laune bescherte. Doch plötzlich wurde das Lachen zu einem Schrei und es wurde still. Er fing an zu rennen und versuchte verzweifelt sie zu finden, aber sie war nirgends.

Erschrocken machte er die Augen auf und stellte fest, dass es nur ein Traum gewesen war. Er träumte oft von seiner Schwester, aber nie bekam er sie zu Gesicht, er hörte immer nur ihre Stimme oder ihr föhliches Lachen. Immer wieder und wieder. Diese Träume endeten immer darin, dass sie schrie oder anfing zu weinen. Er sah sich um und merkte, dass er im Gemeinschaftsraum eingeschlafen war. Dort waren auch schon Peter und Remus. "Guten Morgen ihr beiden.", bergüßte er sie.

Ihm fiel wieder ein, dass Hogsmeadewochenende war und er entschied sich hier auf seine Freunde zu warten. Danach konnten sie ja gemeinsam zum Frühstück in die große Halle gehen. Er war sich ziemlich sicher, dass die meisten noch schliefen. Er hob sein Buch, dass er gestern Abend gelesen hatte, auf und entschied sich solange er wartete noch zu lesen.
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Amelie
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 17 2009, 13:38

Amelie McBrown, 5. Klasse Gryffindor

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Immernoch verschlafen kam Amelie in den Gemeinschaftsraum. Sie rieb sich einige Male die Augen, bevor sie richtig offen waren. Sie hatte sich erst vor wenigen Minuten aus dem Bett gequält, und das sah man ihr eindeutig an. Die Schuluniform saß zwar perfekt, aber der Rest von der Gryffindor sah ziemlich chaotisch aus. Ihre Locken standen in alle Himmelsrichtungen ab und ihre Augen sahen ziemlich klein aus. Und das trotz des ebenfalls perfekt sitzenden Make-Ups.
Sie gähnte noch einmal herzhaft und streckte gleichzeitig den Arm hoch, den sie nicht zum Verdecken ihres aufgerissenen Mundes brauchte. Und jetzt war sie zum Glück etwas wacher. Sie sah sich um und lief ein bisschen durch den Gemeinschaftsraum. Ihr Gang glich einem Hüpfen, ihre Locken sprangen wie wild um ihr Gesicht herum. Kurz sah sie eine ihrer Strähnen kritisch mit der Stirn runzelnd an, dann ignorierte sie ihre zause Haarpracht vorerst. Irgendwann heute Morgen müsste sie sich noch einen Zopf binden.
Erneut ließ sie ihren Blick durch den Raum schweifen, ehe sie den gerade in ein Buch schauenden Damy sah. Grinsend lief sie in seine Richtung, als sie dann auch Remus und Peter entdeckte. "Na, ihr drei! Gut geschlafen?!", fragte sie grinsend, ehe sie sich auf einen der Sessel fallen ließ. Hmmmn... ob ich wohl nach Hogsmeade gehen sollte? Eigentlich würde ich gerne mal wieder hin, aber ich weiß nicht, mit wem ich gehen soll... andererseits könnte ich nochmal nach einem Ballkleid gucken..., überlegte sie, auch wenn sie noch keinen Tanzpartner für den Ball hatte.
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Damocles
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 17 2009, 20:39

Damocles Belby, 6. Klasse Gryffindor


Damocles schaute von seinem Buch auf, als er eine bekannte Stimme hörte. "Hey Amy. Ganz okay und du?", antwortete er der Gryffindor.
"Kommst du mit nach Hogsmeade?", fragte er, während er sich aufsetzte. Er hatte vor mit Lily und ihren Freunden nach Hogsmeade zu gehen und die würde es sicher nicht stören wenn Amelie noch mitkommt. Er musterte und bemerkte, dass sie noch ziemlich verschlafen aussah. Er schaute sie erwartungsvoll an, während er auf ihre Antwort wartete. Er sollte sie vielleicht mal nach oben schicken um die anderen zu wecken, weil er als Junge nicht in den Mädchenschlafsaal kann. "Würdest du vielleicht mal schauen ob die anderen, also Lily und die Mädchen aus ihrem Schlafsaal schon wach sind? Ich finde sie schlafen schon viel zu lange. Wir wollen ja noch frühstücken.", fügte er grinsend hinzu.
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Amelie
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 17 2009, 21:21

Amelie McBrown, 5. Klasse Gryffindor

"Also ich hab auf jeden Fall viel zu kurz geschlafen.", meinte Amelie bestätigend nickend. Als Damy sie fragte, ob sie mit nach Hogsmeade kommen würde, nickte Amelie. Sie musste grinsen, schließlich war ihr der Gedanke gerade erst noch durch den Kopf gegangen. "Klar.", sagte sie noch dazu. Sie musste unwillkürlich erneut gähnen, hielt sich aber, ganz die Lady, die Hand vor den Mund. Als der Gryffindor dann fragte, ob sie zu den anderen Mädchen in den Schlafsaal gehen wollte, rümpfte Amy leicht die Nase. "Hmmm... da war ich doch eben erst....", murmelte sie, schließlich war es auch so. Sie war erst vor ein paar Minuten im Schlafsaal direkt neben dem von Lily und den anderen gewesen und war gerade nicht in bester Stimmung, gleich wieder da hochzugehen. "Muss das sein?", fragte sie dann noch und legte den Kopf schief, so dass ihr die Locken wieder auf die Schultern fielen. Früher hatten manche Mitschüler sie seltsam angeguckt, wenn ihre Locken wieder nur das machten, was sie wollten, aber mittlerweile hatten sie sich wohl daran gewöhnt. Frühstück.... mhh... Auf Amelies Gesicht legte sich ein vorfreudiger, hungriger Ausdruck. Sie hatte wirklich Hunger und musste ihren Magen dazu zwingen, nicht laut zu knurrern.
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Remus Lupin
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Name : Remus John Lupin
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   So Aug 23 2009, 13:17

Remus hob langsam den Kopf, als sein Freund Peter sich zu ihm setzte. Wenigstens er war mittlerweile aufgewacht und er hatte jemanden, mit dem er ein wenig reden konnte um sich die Zeit zu vertreiben, bis er hinunter in die Eingangshalle gehen würde. Schade nur, dass er eigentlich gar keine so wirkliche Lust auf ein Gespräch hatte. Trotzdem lächelte er Peter leicht an, immerhin wusste dieser sehr gut, was ihn heute beschäftigte, was ihn heute erwartete. Kurz wunderte er sich über das Grinsen im Gesicht seines Freundes, beschloss aber, ihn nicht danach zu fragen. Vielleicht freute er sich einfach auf das Hogsmeade-Wochenende, es war doch möglich, dass er mit Alexis aus Ravenclaw hingehen würde, mit der sich zum Ball verabredet hatte. Remus freute sich wirklich darüber, dass Peter schon eine Partnerin gefunden hatte.

"Guten Morgen..." grüßte er ihn mit leiser Stimme. "Na ja, es geht so... Mir ging es schon besser, aber es könnte auch schlimmer sein..." Einen Moment schwieg er und lauschte dem Nachklang seiner eigenen Worte, dann schüttelte er leicht den Kopf. Er hatte recht, es konnte schlimmer sein, immerhin hatte er dieses Mal noch etwas vor dem Vollmond, auf das er sich freuen konnte, er sollte sich also nicht beklagen. "Hast du denn schon gefrühstückt?" Hunger hatte er zwar immer noch keinen, aber eine Tasse Tee konnte ihm nicht schaden, weshalb er nun kurzerhand aufstand und zusammen mit Peter hinunter in die Große Halle zum Frühstück ging. Sirius würde bestimmt nachkommen, sobald sie ausgeschlafen waren.

tbc: Große Halle (+Peter)
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Damocles
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 24 2009, 14:49

Damocles Belby, 6. Klasse Gryffindor


"Also ich hab auf jeden Fall viel zu kurz geschlafen.", meinte Amelie bestätigend nickend. "Wieso bist du dann aufgestanden?", fragte er sie grinsend. Es war Wochenende da sollte man ausschlafen.
Auf seine Frage ob sie mit nach Hogsmeade gehen will antwortete sie "Klar."
Er grinste sie an "Ich glaube ihr wollt alle zu Besenknecht Sonntagsstaat oder?"

"Hmmm... da war ich doch eben erst....Muss das sein?", fragte sie dann noch und legte den Kopf schief, so dass ihr die Locken wieder auf die Schultern fielen. "Muss nicht sein. Dann warten wir eben.", sagte er lächelnd. "Wir müssen aber noch auf die anderen warten". Er streckte sich auf dem Sofa aus und gähnte. Am liebsten hätte er weiter geschlafen, aber er hatte keine Lust auf seltsame Träume, außerdem fand er war es schon höchste zeit zum Frühstück zu gehen.
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Amelie
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BeitragThema: Re: Gemeinschaftsraum   Mo Aug 24 2009, 21:00

Amelie McBrown, 5. Klasse Gryffindor

"Hmn... ich war einmal wach und konnte dann einfach nicht mehr einschlafen.", antwortete die Gryffindor mit einem Schulterzucken auf seine Frage, warum sie denn aufgestanden sei.
"Klar.", grinste sie dann mit einem vorfreudigen Grinsen und einem Funkeln in den Augen.
Kleider-shoppen war für die meisten Mädchen das Größte.
"Gut. Ich bin mir sicher, dass die auch nicht mehr allzu lange brauchen.", meinte sie schulterzuckend und mit einem sehensüchtigen Gedanken an Essen.
"Und danach geht's gleich zum Essen.", lachte sie dann.
"Hast du eigentlich schon jemanden, mit dem du zum Ball gehen kannst?", fragte sie dann grinsend.
Sie selber wurde noch von niemandem gefragt.
Aber notfalls würde sie auch alleine hingehen. Hauptsache sie könnte ihr Kleid tragen.
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