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 Krankenflügel

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Ludo
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 01 2009, 15:17

Ludo Bagman, 5. Klasse Hufflepuff


Die reaktionen dieser kindischen, rebellischen Idioten brachten Ludo zur weißglut, doch als ihn die Torte traf, explodierte er förmlich. Viele demütigungen die er erlebt hatte, akzeptierte er als Taten von Neidern, die ihn sogar noch mehr ins Lampenlicht stellten, doch das war zu viel gewesen. Er würde an diesem kleinen, selbstverliebten Arschloch von Dolohov ein exempel Statuieren müssen. Danach würde keiner mehr wagen, sich über ihn lustig zu machen. Kein Neider oder Bewunderer mehr würde bei seinem Namen grinsen, es würde nur noch erfurchtsvolle Blicke geben. Er schnappte sich das ihm entgegengezauberte Handtuch mit seiner unverletzten Hand und warf es dem Mackenzie-Idioten, der sich bei ihm anscheinend mit Geschichtswissen einschleimen wollte ins Gesicht. Dann trat er auf den innerlich höchstwarscheinlich total verängstigten Dolohov zu. Ludo machte sich, als er vor diesem stand extra groß, um die Angst im jungen Slytherin zu fokussieren. Dann holte er reflexartig mit seinem rechten, gebrochenen Arm aus. Er hatte bis jetzt immer mit rechts zugeschlagen, deswegen dachte er garnicht darüber nach, das der Arm schwer geschädigt war. Sein Schlag traf die rechte Gesichtshälfte von Antonin, doch derjenige, der danach die meisten Schmerzen verspürte, war Ludo. In seinem Arm verschoben sich die Knochen, was unvorstellbare Schmerzen auslöste. Er ließ sich theatralisch fallen, wobei er wärend des Falls tatsächlich in Ohnmacht fiel. Ruhig blieb er auf dem gekachelten Boden des Krankenflügels liegen.
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 01 2009, 22:37

Jezebel, der eigentlich beschlossen hatte, von Schwäche übermannt liegen zu bleiben, hievte sich wieder in eine sitzende Position, als sein kleiner Bruder sich tatsächlich dazu aufraffte, ihn zu verteidigen und Bagman die Meinung zu sagen... Und das, obwohl er so schüchtern war!

Kurzerhand umarmte er Oliver und zog seinen kleinen Bruder von hinten an sich.

„Oh, danke, Oliver... Das ist sooo lieb von dir!“ erklärte er säuselnd, nur, dass er es diesmal durch und durch ehrlich meinte.

Auch seine anderen Besucher schienen Ludos Unverschämtheit nicht auf sich sitzen lassen zu wollen, Andy ging sogar so weit, ihm eine Torte ins Gesicht zu schmieren, weswegen Jezzie herzhaft lachen musste. Molly hingegen quittierte Andys Aktion lediglich, indem sie ihr Bedauern um die schöne Torte zum Ausdruck brachte.

In diesem Moment kam jedoch auch Miss Pomfrey hinzu, um jedem Einzelnen von ihnen mental auf die Finger zu klopfen – was Jezzie natürlich nicht kommentarlos akzeptieren konnte.

„Aber Miss...! Denken Sie nicht, dass es sich dabei ohnehin eher um einen Waffenstillstand handelt als um einen Frieden...?“ fragte er, scheinbar ernsthaft. Ludo warf er nur einen einzigen, verächtlichen Blick zu.

„Wisch die Torte besser nicht ab, Bagman, süßer wirst du nämlich nicht mehr...“ kommentierte er trocken. Dessen Handtuch, das er ihm ins Gesicht warf, fing er auf und murmelte. „Weise Entscheidung...“

Doch nun schien Bagman auch noch seine Faust an Andys Gesicht austesten zu wollen – was Bagman aber offensichtlich mehr schadetete als Andy, denn der Trottel ging zu Boden. Jezzie sah auf ihn runter, zuckte mit den Schultern und breitete dann das Handtuch über ihn, um ihn nicht mehr sehen zu müssen.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 08 2009, 20:28

Richard Essex, Fluglehrer


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Richard schlenderte durch die gerade zufällig offene Tür in den Krankenflügel hinein. Nur eines der Betten war belegt, und zwar von seinem Schüler. Diesem lächelte er zu, um sich dann unweigerlich nach der Krankenschwester umzuschauen. Auf den ersten Blick fand er sie nicht, also schien sie sich gerade in ihrem im rückwärtigen Teil des Raumes gelegenen Büro aufzuhalten. Er suchte eine möglichkeit, mit jener zu kommunizieren und fand sie auch in der Form einer kleinen Glocke, die an der Wand befestigt war. Er lehnte sich an die Wand neben ebendieser und wartete darauf, das die vielbeschäftigte Heilerhin zeit für ihn hatte. Dabei kaute er, wie es so eine Gewohnheit von ihm war, an seinem Daumennagel herrum, den er sich fast jede Woche nachwachsen ließ.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Mai 10 2009, 20:39

pp: Krankenflügel - Zeitsprung

Poppy saß an ihrem Schreibtisch und ging ihre Krankenakten durch, die sie von jedem Schüler, aber auch von jedem Lehrer oder sonstigen Angestellten Hogwarts' angelegt hatte. Immerhin war es ihre Pflicht, über vorherige Erkrankungen, Allergien oder ähnliches ihrer Patienten bescheid zu wissen. Gerade legte sie den Stapel der Drittklässler zur Seite und ließ ihn mit einem Wink ihres Zauberstabs wieder in das richtige Fach in ihrem Schrank schweben. Immerhin hatte sie im Augenblick nur einen einzigen Patienten, Paul London, der heute morgen im Flugunterricht vom Besen gefallen war. Der Junge fühlte sich zwar noch etwas bescheiden, aber das schob Poppy weitestgehend auf den abklingenden Schock, die gebrochenen Knochen waren für sie kein Problem gewesen. Morgen würde er wohl schon wieder in seinen Gemeinschaftsraum zurückkehren können. Im Moment war es das beste, wenn er sich etwas ausruhte.

Gerade als sie die Akten der Viertklässler auf ihren Schreibtisch schweben lassen wollte, ertönte die Glocke, die ihr sagte, dass jemand den Krankenflügel betreten hatte und ihre Hilfe brauchte. Sofort steckte sie den Zauberstab in die Tasche und erhob sich. Es konnte jemand sein, der einfach nur ihren Rat suchte, es konnte aber auch noch ein Unfall geschehen sein. Wenn sie da an diesen Tag vor etwa zwei Wochen dachte... "Ah, Professor Essex", grüßte sie den Fluglehrer mit einem freundlichen Lächeln. "Was kann ich für Sie tun?"
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Mai 10 2009, 22:46

Richard Essex, Fluglehrer


Als die Krankenschwester nach wirklich nicht allzu langer Zeit erschien, ließ er von seinem Nagel ab und blickte die Heilerin mit einem ebenso freundlichen lächeln an und sagte:

"Ah Ma'am Pomfrey... Ich wollte Fragen, was ich mit einem Patienten wie Paul machen kann, bevor ich ihn in ihren Flügel geschafft habe. Er sieht von heute Morgen doch noch recht mitgenommen aus."

Richard schielte zum Bett des Drittklässlers, der wirklich noch recht käsig wirkte.
Beim nächsten Mal werde ich mir zu helfen wissen, dachte sich Ricky, um dann auch nocheinmal für die Heilerin zu ergänzen:

"Gibt es irgendwelche schmerzstillenden Zauber oder Tränke? Irgendetwas, was ich machen kann?
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 15 2009, 00:02

Poppy nickte, als sie Richards Frage vernahm, es freute sie wirklich, dass der neue Fluglehrer Interesse an der Heilkunst zeigte. Leider neigten viele Zauberer - und wohl auch Muggel dazu - das Helfen von Kranken und Verletzten denjenigen zu überlassen, die dafür ausgebildet worden waren, vergaßen dabei, dass auch sie erste Hilfe leisten konnte. Ihrer Meinung sollte ein Kurs in den ersten medizinischen Maßnahmen der Magie für alle Lehrer verpflichtend sein, schließlich konnte an einer Zauberschule allerhand schief laufen.

"Kommen Sie doch in mein Büro, dann kann ich Ihnen alles sagen, was Sie wissen möchten", lud sie ihren Kollegen ein. "Mr London wird sich übrigens bald erholt haben, das kann ich Ihnen mit Sicherheit sagen, er braucht noch ein wenig Ruhe, die wir ihm auch geben sollten." Richard voraus kehrte sie in ihr Büro zurück und räumte die Akten zur Seite, an denen sie gerade gearbeitet hatte. "Kann ich Ihnen etwas anbieten?"
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Mai 16 2009, 12:51

Richard Essex, Fluglehrer


Richard folgte Poppy sehr interresiert in ihr Büro. Er hatte das gefühl, das sie seine Anwesenheit in keiner Weise störte, was er als sehr positiv vermerkte, immerhin waren besonders bei seiner Kommunikation mit Calvin Lewis schon einige Defizite aufgetreten. In ihrem Büro setzte er sich ungefragt auf den ganz offensichtlich für Besucher und Kranke vorgesehenen Stuhl. Ihr Angebot etwas zu trinken schlug er selbstverständlich auch nicht aus, gegen ein Glas gut gekühlten Kürbissaft hatte er noch nie etwas einzuwenden gehabt. Deswegen sagte er:

"Ja, bitte..."

Das sich sein Schüler bald erholt hatte freute ihn. Es war bei den überlegenen Heilfähigkeiten der Heilerin zwar nicht anders zu vermuten gewesen, doch Sorgen hatte er sich trotzdem gemacht.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Mai 18 2009, 22:05

Mit ruhigen Bewegungen verschwand Poppy kurz in den für sie abgetrennten, privaten Bereich ihres Büros und kam mit zwei Gläsern und einer Kanne Kürbissaft zurück. Es war so schönes Wetter heute, da war gekühlter Saft genau das richtige. "Hier, bitte schön", meinte sie, während sie zuerst Richard und dann sich selbst ausschenkte, bevor sie ihm gegenüber Platz nahm.

"Also, Professor Essex", nahm sie das Gespräch wieder auf. Sie fand es wirklich sehr positiv, dass Richard sich für ihr Fachgebiet interessierte. "Als ehemaliger Quidditchprofi sind Sie vermutlich schon mit magischer Erster Hilfe in Berührung gekommen. Vielleicht sagen Sie mir zunächst einmal, was Sie denn schon wissen, bevor ich Sie mit einem Vortrag langweile." Poppy schmunzelte. Sie wusste durchaus, dass sie jeden in Grund und Boden reden konnte, wenn es um die Heilkunst ging. Sie war nun einmal Heilerin mit Leib und Seele.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Mai 21 2009, 10:37

Richard Essex, Fluglehrer


Richard fühlte sich regelrecht wohl in Poppys Büro. Der Kürbissaft war gut gekühlt, der Stuhl gut gepolstert und Poppy Pomfrey schien auch keine auf reines Blut pochende Furie zu sein. Auch mit ihrer Frage konnte er etwas anfangen. Wohl überlegt antwortete er:

"Klar hatte ich in meiner Laufbahn als Spieler schonmal mit magischer erster Hilfe zu tun. Wobei ich sagen muss, dass die Medimagier vor allem mit Tränken gearbeitet haben. Als ich sie einmal gefragt habe, meinten sie, dass zu starke, direkt ausgeübte Magie Schnatze und Klatscher alzu sehr beeinflusen würde. Stimmt das?"

Er blickte die junge Heilerin sehr interressiert an und machte scih auf einen längeren Vortrag durch sie gefasst.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Mai 28 2009, 23:02

Poppy nickt langsam und nachdenklich, während sie selbst einen Schluck Kürbissaft nahm. "Ich denke ja, auch wenn ich Ihnen dazu nicht allzu viel sagen kann. Wissen Sie, von Quidditch verstehe ich nicht wirklich viel. Aber soweit mir bekannt sind, werden die Bälle durch gewisse Zauber so verändert, dass sie für das Spiel brauchbar sind - darüber wissen Sie mit Sicherheit mehr als ich. Es ist schon möglich, dass gewisse Arten von Zauberer, gerade wiederherstellende Sprüche, zu denen ja auch die gängigen Heilzauber zählen, Einfluss auf die Bälle haben können. Darüber haben wir allerdings auch in meinem Studium nur kurz gesprochen, dies ist nur wirklich relevant, wenn man sich für den Beruf eines Medimagiers entscheidet. In diesem Falle ist es aber wirklich vernünftiger, mit Tränken zu arbeiten."

Sie hielt kurz inne und überdachte ihre Antwort. Ja, so konnte man das schon sagen ihrer Meinung nach. "Nun aber zu dem, was Sie tun können. Als erste Maßnahmen empfehle ich Ihnen die normale Erste Hilfe, die auch von Muggeln angewandt wird. Natürlich haben wir andere Möglichkeiten als sie, Verletzungen zu behandeln und zu heilen, aber ihre Methoden können durchaus sinnvoll sein. Übrigens finde ich es sehr gut, dass Sie sich für so etwas interessieren." Sie lächelte den älteren Mann an.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Fr Mai 29 2009, 16:01

Richard Essex, Fluglehrer


Als sie die Erste Hilfe der Muggel ansprach, fing er an zu nicken. Damit konnte er etwas anfagen, schließlich war er unter Muggeln aufgewachsen und hatte auch nach seiner Profikariere in ihrer Nähe gelebt. Wie man ein Pflaster verwendete war ihm also nicht fremd, genausowenig, wie man einen Verband anlegte. Er blickte die junge Heilerin an und sagte:

"Damit kann ich etwas anfangen. Ich habe den Krieg unter Muggeln überlebt..."

Das sein letzter Satz etwas befremdlich war, viel ihm erst im nachhinein auf. Er hatte es nur so dahergesagt. Er hatte seine ersten Lebensjahre wärend des Krieges verbracht und Bombenalarm war etwas ganz normales für ihn gewesen. Dann kam ihm die Idee, Poppy mit etwas abzulenken, dass er sowieso schon vorhatte zu Fragen:

"Sagen sie mal, haben sie zufällig Nikotinflaster im Haus?"
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Jun 06 2009, 18:25

Poppy nickte nachdenklich und verständnisvoll. Sie wusste nicht genau, wie alt Richard war, aber auf jeden Fall älter als sie, da konnte sie leicht nachrechnen, dass er den Krieg noch miterlebt hatte. Auch die Zauberer waren davon logischerweise nicht unberührt geblieben. Sie selbst war allerdings erst drei Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs geboren worden. Einen Moment beobachtete sie ihren Kollegen und wartete ab, ob er denn noch etwas zu diesem Thema sagen wollte - aber das war ganz offensichtlich nicht der Fall, denn schnell wechselte er das Thema.

"Nikotinpflaster?" fragte sie ein wenig überrascht nach. "Nein, tut mir leid. Aber wenn Sie möchten, kann ich Ihnen welche besorgen. Möchten Sie denn mit dem Rauchen aufhören?" Vielleicht war diese Frage etwas direkt, aber als Krankenschwester des Schlosses war sie für die Gesundheit der Schüler, aber auch der Lehrer, verantwortlich, und sie nahm ihren Beruf sehr ernst, daher fand sie es gut, dass sich Richard nach Nikotinpflastern erkundigte.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Jun 07 2009, 12:38

Richard Essex, Fluglehrer


Ricky grinste, als sie ihn fragte, ob er wirklich mit Rauchen aufhören wollte. Natürlich wollte er das, deswegen sagte er ihr:

"Ja, das wäre wirklich nett... Wo Albus letzten Monat schon meine Leber gerettet hat, dachte ich, das eine Rettung der Lunge nichts schlechtes wäre..."

Richard hatte sich dazu entschlossen, offen mit seinen Problemen der letzten Jahre umzugehen. Er war nicht der erste Zauberer, der dem Alkohol verfiel und würde auch nicht der letzte sein. Inzwischen war er Trocken und würde wohl nie wieder einen Tropfen Feuerwhisky anrühren. Ähnlich wollte er es mit den Rauchen handhaben, das er sich aber bis jetzt noch nicht abgewöhnen konnte. Die Nikotinpflaster der Muggel waren ein Weg, den er nun gedenkte, einzuschlagen.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Jun 07 2009, 18:29

Poppy wusste nicht viel über Richard Essex' Lebenslauf. Natürlich war ihr bekannt, dass der neue Lehrer für den Flugunterricht früher einmal Profispieler gewesen war, und sie wusste auch, dass er Probleme mit Alkohol gehabt hatte, aber das war es schon. Jedoch nahm sie an, dass seine Bemerkung, Albus habe seine Leber gerettet, sich darauf bezog, auch wenn ihr der Schulleiter nicht alles darüber erzählt hatte, nur gerade, was sie als Krankenschwester des Schlosses wissen musste. Mehr hatte sie auch gar nicht verlangt, ihre Aufgabe war es, die Menschen in Hogwarts zu heilen, nicht in ihren Privatangelegenheiten herumzustöbern. Genau deshalb fragte sie auch nicht näher nach sondern nickte nur erneut.

"Das ist kein Problem", erwiderte sie mit einem freundlichen Lächeln. "Ich bin mir sicher, dass ich einen Laden in Hogsmeade kenne, der Nikotinpflaster führt, und morgen Nachmittag muss ich ohnehin dort hingehen. Wenn Sie möchten, können Sie morgen am frühen Abend noch einmal vorbeischauen, bis dahin dürfte ich sie haben." Sie hielt kurz inne und überlegte. "Genau betrachtet kann ich Sie Ihnen auch selbst vorbeibringen, Ihr Büro liegt ja praktisch auf dem Weg." Insgeheim nahm sie sich vor, Richard zu unterstützen bei seinem Vorhaben, das Rauchen aufzugeben, schließlich war dies eine Entscheidung, die sie nur gutheißen konnte.
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Jun 08 2009, 20:26

Richard Essex, Fluglehrer


"Danke!"

Richard nuschelte ein "Danke", bevor er wieder zum verletzten Schüler herüberblickte. Jeden Tag lagen in diesem Flügel des Schlosses mehr oder weniger stark erkrankte Schüler, denen Poppy mit ihrer vollen Kompetenz half. Dieser Beruf war mit sicherheit nicht immer ganz einfach, deswegen fragte er Poppy:

"Und, seit dem 1. September schon viel zu tun gehabt?"

Da in einer Zauberschule ständig etwas schief lief, war für Ricky die Antwort zwar schon relativ Klar, trotzdem war es aber eine Frage, die bei so einem Gespräch dazugehörte, deswegen hatte Richard sie auch gestellt. Er nahm einen Schluck vom frischen, gekühlten Kürbissaft, um die junge Krankenschwester dann fragend anzuschauen.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Jun 13 2009, 01:12

Poppy zuckte andeutungsweise mit den Schultern. Im Grunde war das neue Schuljahr für sie noch nicht stressiger gewesen als andere auch, zwar hatte es Tage gegeben, an den sie sich hätte teilen müssen um alles erledigen zu können, andere hingegen waren eher ruhig verlaufen. Zum Beispiel konnte sich im Augenblick nicht über zu viel Arbeit beklagen, abgesehen von Paul London hatte keinen einzigen Patienten. Und Paul war niemand, der ihre ständige Anwesenheit verlangte. Der Junge brauchte nur noch ein wenig Ruhe um sich von seinem Sturz zu erholen.

"Es geht eigentlich", erwiderte sie deshalb. "Nicht mehr, aber auch nicht weniger als sonst auch. Natürlich habe ich manchmal Tage, an denen ich kaum noch hinterher komme, aber dann wiederum gibt es kaum Patienten." In Gedanken weilte sie kurz an einem der stressigsten Tage, die sie bislang erlebt hatte. "Am 4. September hatte ich beispielsweise recht viel zu tun, aber im Augenblick geht es wirklich." Sie lächelte ihn an. "Und wie kommen Sie so im Unterricht zurecht? Immerhin sind Sie nun schon mehr als zwei Wochen hier."
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   So Jun 14 2009, 17:42

Richard Essex, Fluglehrer


Als Poppy erzählte, das sie noch nicht mehr zu tun gehabt hatte als in den anderen Jahren, nickte er nur kurz um sich dann, als es um ihn ging, weiter auszubreiten. Er war zwar nicht egozentrisch, hatte aber auch nichts dagegen, etwas von sich zu erzählen:

"Ich komme im Unterricht eigentlich relativ gut zurrecht. Ich bin mir zwar bei manchen Schülern noch nicht im klaren, wie ich mit ihnen umgehen soll, aber es geht eigentlich."

Wärend er dies sagte, dachte er vor allem an Schüler wie Rhianon Yaxley, die den Unterricht anscheinend nur gewählt hatte, um sich vom Besen stürzen zu können, sowie an Ludo Bagman der meinte, Ricky Tipps zum richten Fliegen geben zu müssen. Der Junge hatte zwar das Talent, ein wirklicher Quidditch-Star zu werden, doch das Hirn, um sich nach der Profikariere seine Existens zu sichern, würde er nicht haben.
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mo Jun 15 2009, 18:36

Poppy lachte leise, als sie Richards Antwort hörte. Als Krankenschwester - und weil sie über ein gutes Gedächtnis für Gesichter und Namen verfügte, was in ihrem Beruf äußerst praktisch war - kannte sie die meisten Schüler von Hogwarts, und es gab unter ihnen schon einige sehr... interessante Menschen, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Mit einem leichten Grinsen erinnerte sie sich an den Fall vor zwei Wochen, als Jezebel Mackenzie kurz davor gewesen war, England den Krieg zu erklären, weil Ludo Bagman sein Bett beschlagnahmen wollte. Auf eine gewisse Art und Weise konnte sie ihn zwar fast verstehen, immerhin war sie selbst stolze Schottin, aber der Eifer des Jungen war dann doch etwas zu weit gegangen.

"Es gibt in jedem Jahrgang ein paar Schüler, die durch ihr Verhalten auffallen", erwiderte sie amüsiert. "In Ihrem Falle, als Fluglehrer würde ich vermuten, dass Sie auf-" Sie hielt kurz inne und überlegte. Welchem Schüler würde sie Auffälligkeiten im Flugunterricht zutrauen? "zum Beispiel auf Ludo Bagman anspielen, schließlich redet der Junge von fast nichts anderem als von Quidditch. Das ist zumindest mein persönlicher Eindruck." Sie lächelte. "Aber vermutlich hat er wirklich Talent, das können Sie wohl besser beurteilen als ich."
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Sa Jun 20 2009, 23:26

Richard Essex, Fluglehrer


"Ja, der Junge hat Talent. Das hat ihm der liebe Gott reichlich verpasst. Das aber zu lasten einiger anderer Fähigkeiten."

Er wusste nicht, wie weit er Ludos eindeutige Dummheit vor Poppy Pomfrey ausbreiten konnte. Da sie ihn eindeutig kannte, musste sie eigentlich auch wissen, das er etwas beschränkt war, doch das er es so frei herraus gesagt hatte, erschien Richard im nachhinein doch etwas dreist. Vielleicht war der Junge garnicht so dumm, wie er sich immer anstellte, deswegen sagte Ricky:

"Aber vom Quidditch versteht er etwas. Das ist ihm leider etwas zu sehr bewusst, immerhin versucht er schon, mir Tipps zu geben, übersieht dabei aber seine eigenen dummen Fehler... Pff..."
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Jun 24 2009, 21:09

Poppy musste lächeln, das Verhalten Ludos, dass ihr Kollege gerade beschrieb, konnte sie sich nur zu gut vorstellen. Der Hufflepuff war vielleicht etwas zu sehr von sich selbst und seinen Fähigkeiten überzeugt. Ganz gewiss konnte man ihn jedoch nicht als bescheiden bezeichnen. Sie fragte sich, ob der Junge eigentlich wirklich Freunde hatte, darunter verstand sie nicht solche, die er als Freunde ansah, sondern solche, die von sich aus mit ihm befreundet waren und ihre Freizeit mit ihm verbrachten. Spontan wollte ihr eigentlich niemand einfallen, wenn sie ehrlich war, aber sie konnte ja auch nicht alles wissen, was in Hogwarts so vor sich ging. Zwar war ihr recht viel bekannt, allein schon deshalb, weil es genug Schüler gab, die sich durch ihre Anwesenheit nicht in ihren Privatgesprächen stören ließen, aber auch weil sie vieles ganz einfach beobachten konnte, wenn sie sich um ihre Patienten kümmerte.

"Dann ist es wohl Ihre Aufgabe, ihn von Ihren eigenem Wissen zu überzeugen", erwiderte sie leicht amüsiert, wobei ihre Worte keineswegs als Vorwurf aufzufassen waren. Sie wäre niemals auf die Idee gekommen, Richards Unterrichtsstil zu kritisieren, immerhin kannte sie ihn erst seit gut zwei Wochen. Aber bisher waren ihr zumindest keine Klagen zu Ohren gekommen, also konnte er gar nicht so schlecht sein. Dabei waren Schüler doch dafür bekannt, sich über alles und jeden zu beschweren, zum Teil einfach aus Prinzip, das war ihr persönlicher Eindruck. Aber gut, sie war auch nicht viel anders gewesen. "Nun, Richard, kann ich sonst noch etwas für Sie tun?"
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Richard
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Jul 16 2009, 18:07

Richard Essex, Fluglehrer


"Genau, das ist meine verdammte Aufgabe"

Richard grinste leicht geqäult. Schon jetzt hatte er mitgefühl mit dem Trainer, der das Pech haben würde, Ludo Jahrelang täglich zu trainieren. Es war schon ein harter Preis für einen extrem guten Spieler, wenn dieser dumm wie ein Troll und obendrein auch noch Selbstverliebt war. Dann nahm er noch einen schluck aus seinem mit Kürbissaft gefüllten Glas und blickte die junge Krankenschwester an. Dann sprach er:

"Nein, ich glaube, ich habe alles. Wie siehts' denn bei ihnen aus? Kann ich im Gegenzug etwas für sie tun?"

Es war nur Fair, fand Ricky, wenn er sich in irgendeiner Form revanchierte. Man macht das doch so, oder? dachte er und sah die Heilerin dann fragend an.
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Nachdem ihm die Krankenschwester mitgeteilt hatte, das sie nichts für ihn tun konnte, machte er sich wieder auf zur Bibliothek, um das Heilkundebuch, das er noch in der Tasche mit sich herumtrug, abzugeben.

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Lilian
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Jul 29 2009, 18:47

Chastity Lilian Alcock, 4. Klasse Slytherin


Cf: Gemeinschaftsraum.

Chastity Lilian hatte den Angstschweiß im Gesicht stehen. Sie war unschlüssig , ob sie jetzt zu Madam Pomfrey gehen sollte oder zurück gehen sollte. Aber sie war doch schon so weit gekommen, sie stand schon vor der Tür zum Krankenflügel. Da nahm sie sich zusammen und drückte die Klinke herunter und tratt ganz langsam und ängstlich ein. Sie konnte nicht viel sehen, da ihr linkes Auge dick und verklebt war.
Sie sagte zu sich "Hoffentlich ist es nichts schlimmes, keine Binderhautentzündung oder ähnliches! Hoffentlich komme ich hier so schnell wie möglich wieder raus und muss hier keine Nacht verbringen. Aber wenn ich jetzt eine Spritze mit beteubungsmittel oder irgendwelche Tropfen mit beteubender Wirkung bekomme!?
Ihre Gedanken überschlugen sich.
Sie bemerkte die Schwester noch bevor die sie sah. Wie es aussah sprach gerade noch mit einem Lehrer. Sie wußte nicht was sie machen sollte, Chastity Lilian war immer noch Kreidebleich und sah die Krankenschwester mit panischem Blick an.

Nach einigen Minuten sagte sie zarghaft und sehr schwach aber dennoch ängstlich "Madam Pomfrey, mir geht es nicht so besonders."

Danach setzte sie sich auf eines der Betten.
"Hoffentlich wird sie nichts finden." dachte sie. Sie stand kurz vor einem Kreislaufkollops. Ihre Hände zitterten. Sie wußte aber nicht warum sie auf einmal anfingen zuzittern. Sie wartete geduldig auf Madam Pomfrey.
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Alphard Black
Verteidigung gegen die dunklen Künste


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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Aug 05 2009, 23:24

pp: Bibliothek - Zeitsprung


Alphard räusperte sich kurz und streckte sich etwas, um besonders gerade und aufrecht und insbesondere auch besonders groß zu wirken. In seiner Hand hielt er einen kleinen Blumenstrauß, nichts besonderes eigentlich, und er hatte sie auch noch selbst gepflückt, aber er fand sie schön und Poppy hatte das gefälligst genauso zu sehen.

Allerdings wusste Alphard selbst nicht so ganz genau, warum er eigentlich Blumen dabei hatte. Vermutlich aufgrund seiner übergroßen Freude, dass Poppy tatsächlich mehr oder weniger eingewilligt hatte, mit ihm nach Hogsmeade zu gehen. Nun, eingewilligt war natürlich interpretationsoffen... Immerhin hatte sie, als er es das letzte Mal angesprochen hatte, nicht gleich diesen hinreißend ablehnenden Blick aufgesetzt, den er in letzter Zeit so gut kannte. Vielleicht waren auch aus diesem Grund Blumen gar keine so üble Idee. Sie würden Poppy vielleicht davon überzeugen, dass sie im Grunde schon einverstanden war.

Alphard klopfte an die Tür des Krankenflügels und streckte den Kopf herein.

„Poppy?“
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Poppy Pomfrey
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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Mi Aug 05 2009, 23:38

Zeitsprung


Poppy stand in ihrem Büro und dachte darüber nach, ob sie heute auch nach Hogsmeade gehen sollte, wie der Großteil der Schüler und vermutlich auch der Lehrer es tun würde. Patienten hatte sie im Augenblick keine - Miss Carrow hatte einen einfachen grippalen Infekt gehabt, keine große Sache für eine ausgebildete Heilerin - aber das konnte sich jederzeit ändern, wie sie nur zu gut wusste. Aber gut, das war nicht unbedingt ein Grund, nicht hinunter ins Dorf zu gehen. Immerhin würde der Alarmzauber, der er auf einem Stein lag, den sie immer mit sich trug, sie warnen, wenn jemand den Krankenflügel betreten würde. Und auch eine Krankenschwester brauchte einmal ein wenig Freizeit. Nein, das Problem lag vielmehr darin, dass sie höchtswahrscheinlich ihren Kollegen Alphard treffen würde, der sie ja bereits gefragt hatte, ob sie denn nicht mit ihm zusammen gehen würde. Auch wenn sie ihm nicht zugesagt hatte, Poppy konnte sich nicht vorstellen, dass ihn das davon abhalten würde, trotzdem ihre Zeit zu verbrauchen. Warum konnte dieser Mann sie nicht einmal in Ruhe lassen? Er war schon als Schüler so nervtötend gewesen...!

Es war wirklich hilfreich, sich über Alphard aufzuregen, somit konnte sie sich immerhin keine Gedanken darüber machen, dass er ja eigentlich ganz charmant gewesen war, und lange nicht mehr so gemein wie zu ihrer Schulzeit. Im Grunde war er ja ganz nett, nur diese Vorstellung seiner Person verbot sie sich. Gerade als sie sich dazu entschlossen hatte, trotzdem ein wenig nach Hogsmeade zu gehen und sich einen zartblauen Umhang überwarf, klopfte es an die Tür. Mit einem Seufzen ging sie in den Hauptraum um zu öffnen, in der Erwartung, den nächsten Patienten dort zu sehen - und stattdessen erblickte sie den, an den sie gerade eben noch gedacht hatte. Alphard Black. "Ja?" antwortete sie kurz angebunden. "Hat dir jemand Nase gebrochen? Oder ist es dieses Mal das Handgelenk?"
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Alphard Black
Verteidigung gegen die dunklen Künste


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BeitragThema: Re: Krankenflügel   Do Aug 06 2009, 19:52

Das ließ sich ja nicht unbedingt gut an. Etwas knapp war sie, seine spröde Krankenschwester. Aber er würde das holde Burgfräulein schon noch von der Redlichkeit seiner Absichten überzeugen. Alphard streckte der jungen Krankenschwester den selbstgepflückten Blumenstrauß entgegen, ohne auf ihre kühlen Fragen nach seinem Gesundheitszustand einzugehen. Es war ja ohnehin nicht sein Gesundheitszustand, der sie interessierte, sie wollte ihm vielmehr zu verstehen geben, dass er schon einen guten Grund haben musste, um ihr auf die Nerven zu fallen. Auch wenn sie dies selbst nicht so ausgedrückt hatte, ihr Tonfall sagte es nur allzu deutlich.

„Ein paar Blumen für die Lady…“ meinte er schmeichelnd und drückte ihr den Strauß in die Hand. Indem er es ausnutzte, dass sie momentan die Blumen in beiden Händen hielt und somit nicht mehr die Tür festhalten konnte, huschte er an ihr vorbei in den Krankenflügel, in der vollen Absicht diesen in wenigen Minuten mit der hübschen jungen Krankenschwester wieder zu verlassen.

„Meiner Nase geht’s gut, danke. Dem Handgelenk auch,“ erklärte er ihr und ging somit nun doch auf ihre Worte ein. „Ich bin nicht aus gesundheitlichen Gründen hier, sondern um dich abzuholen. Wir wollten doch gemeinsam ins Dorf, weißt du nicht mehr?“, fügte er, frei nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“, hinzu.

Er betrachtete sie mit einem Ausdruck, den man nur als Zärtlichkeit beschreiben konnte, auch wenn er selbst das niemals zugegeben hätte. Immerhin flirtete er lediglich mit ihr… Soweit sie das zuließ.

„Ein schöner Umhang…“ sagte er leise, mehr zu sich selbst und gar nicht so selbstbewusst, wie es sonst seine Art war, wenn er schönen Frauen Komplimente machte. Ihm wurde selbst klar, dass er wesentlich ruhiger klang als sonst. „Das zarte Blau steht dir gut…“
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