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 Tribünen

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Dorcas Meadowes
Aurorin


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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 04 2010, 22:38

Ian & Dorcas

Dorcas nickte. „Jetzt sag bloß noch, du hättest mich als intolerant und temperamentvoll bezeichnet?“ Sie zog eine Augenbraue hoch. Das wäre dann wohl die größte Fehleinschätzung überhaupt geworden. Nicht auszudenken, wenn sie so wäre. Dann hätte sie den ganzen Slytherins auch noch die Hand geben können. Aber es war bestimmt auch von Vorteil wenn man in ihrem Job ein bisschen temperamentvoll war. Bei Dorcas hingegen überwogen mehr die Disziplin und die Ruhe, die sie nach außen strahlte. „Ich glaube ich konnte aber auch damals nicht so ganz nachvollziehen, warum ausgerechnet mir der Posten gegeben wurde. Andere vermutlich auch nicht und ich hab mich auch bei anderen gefragt, was da schief gelaufen sein könnte.“ Vertrauensschülerauswahlen oder die Wahl des Schulsprechers waren wohl immer etwas verquer. Aber man konnte ja auch nicht ahnen, ob man damit etwas falsch machte oder eben nicht.

Dorcas schüttelte mit dem Kopf. „Das muss dir nicht Leid tun, ich mein, ich hab es doch überlebt. Und man lernt auch mit der Zeit sich zu wehren, glaub mir. Sonst wäre ich im Leben auch nicht an der Stelle gelandet, wo ich mich gerade befinde.“ Wenn man aus solchen Situationen eins lernte, dann war es immerhin stark zu sein und für seine Ziele zu kämpfen. Und das hatte Dorcas ja nun wirklich auch getan. Und ihr war es auch egal, was andere darüber dachten. Für sie war es wichtig, dass es mittlerweile anders war, sie sich in ihrem Fach auskannte und somit auch die Anerkennung erhielt, die sie brauchte.

Ian schien wirklich ein temperamentvoller Zuschauer zu sein, wenn es um Quidditch ging. Er sah eigentlich gar nicht so aus, auch wenn er jetzt nicht unbedingt den Eindruck auf sie machte, dass er eher ein stiller und in sich gekehrter Schüler war. Aber darin konnte man sich ja bekanntlich auch täuschen. Die, die am liebsten aussahen, konnte es schließlich auch faustdick hinter den Ohren haben. Aber es war schön, dass man sich das Spiel nicht mit einer Schlaftablette ansehen musste, die still alles in sich hinein sog. Das reichte, wenn sie etwas konnte und im Stillen analysierte. „Sieht fast so aus, als hätten sie es bald geschafft“ schloss Dorcas schon etwas übermütig.
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BeitragThema: Re: Tribünen   Mo Sep 06 2010, 13:28

Darragh&Linnéa

Linnéa beobachtete den Freistoß von Theresa gespannt. Warum zielte sie auf Rodolphus?
Die Jägerin warf den Ball und traf den Hüter der Slytherins genau auf den Bauch.
„Autsch. Ich würde sagen, dass war Absicht.“, sagte die Hufflepuff belustigt.
Einen Moment später wurde abgepfiffen. James hatte den Schnatz gefangen.
Linnéa klatschte anerkennend Beifall.
Sie wandte sich an Darragh: „Hast du gesehen, das er den Schnatz gejagt hat? Ich hab das gar nicht mitgekriegt...“
James war ein verdammt guter Sucher. Diesen schnellen Fang würde ihm vermutlich niemand so schnell nachmachen. Auch Jayden, der Sucher von Hufflepuff nicht, dass musste Linnéa zugeben. Sie konnten sich bei einem Spiel gegen Gryffindor nicht auf den Schnatzfang verlassen, es sei denn man würde James mit einem Klatscher ausschalten und das war dann wohl Linnéas Aufgabe.
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Alice Roberts



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BeitragThema: Re: Tribünen   Mi Sep 08 2010, 21:16

Sie hatte keine Lust mehr, Andromeda zuzuhören. Das das Mädchen ging, fand sie sehr willkommen, da Alice keine Lust mehr hatte zu bleiben. Eine Weile blieb sie noch auf ihrem Platz sitzen und stand dann auf. Sie hatte keine Ahnung, wo sie hinwollte. Hauptsache weg. Langsam machte sie sich auf den Abstieg von den Tribünen. Sie würdigte das Stadion mit keinem Blick mehr. Alice hörte nur noch, wie das Spiel abgepfiffen wurde. Unten angekommen machte sie sich auf den Weg zum Schloss zurück.

Tbc: Noch ungeklärt
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Ian Fraser



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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 11 2010, 20:55

Dorcas & Ian

„Intolerant und temperamentvoll?“ Ian zog die Augenbrauen hoch und grinste die Aurorin an. „Keine Ahnung, wie Sie sonst so sind, ich kenne Sie ja im Grunde erst ein paar Minuten, aber mir wären schon andere Begriffe zuerst eingefallen, um Sie zu beschreiben.“ Obwohl es ihn schon sehr freute, dass die junge Frau wirklich etwas für Quidditch übrig zu haben schien. Es gab ja auch immer wieder Leute, die nur deshalb zu den Spielen kamen, weil ihre Freunde auf einem Besen saßen – auch wenn das auf Dorcas wohl kaum zutraf – oder weil sie sonst nichts besseres zu tun hatten und wohl der Meinung waren, es würde irgendwie dazugehören. Das war wirklich eine Haltung, die Ian nicht nachvollziehen konnte. Wenn man keinen Spaß an etwas hatte, warum sollte man es dann tun? Dass er trotz dieser Meinung versucht hatte, seinen besten Freund hierher zu bringen, obwohl Lawrence weniger Quidditch-begeistert war als er selbst, ignorierte er kurzerhand. Law würde schon noch hier auftauchen, spätestens dann, wenn sein kleiner Bruder als Sucher der Ravenclaws antrat.

Zu ihrer Bemerkung, es müsse ihm nicht leid tun, konnte er gerade noch nicken, aber bevor er noch etwas erwidern konnte, machten die beiden Sucher auf dem Feld sich auf die Jagd nach dem Schnatz. Jetzt, in den womöglich entscheidenden Sekunden des Spiels, kannte Ian kein Halten mehr, und kein noch so interessantes Gespräch konnte ihn noch davon abhalten, das Geschehen in der Luft mit angehaltenem Atem zu verfolgen. Und als dann tatsächlich James Potter den Schnatz vor diesem Clayton Bell fangen konnte, sprang er laut jubelnd auf. „YEEEEAAAAHHH!!! Gryffindor hat gewonnen!“ Er drehte sich wieder zu Dorcas um und lachte übermütig. „Potter hat den Schnatz gefangen! Gryffindor hat gewonnen!“ wiederholte er, als ob die Aurorin das nicht selbst gesehen hatte. „Slytherin hat verloren!!“ Hätte seine eigene Mannschaft gerade ein Spiel gewonnen, so hätte er Dorcas bestimmt auch umarmt, aber da es sich ja nur um einen Sieg der Gryffindors handelte, verzichtete er noch darauf. „Wie ich das vermisse!“
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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 11 2010, 21:36

Remus und Hagrid


Es dauerte nicht lange, nachdem Remus die Bemerkung gemacht hatte, dass James wohl den Schnatz gesehen habe, bis James Potter den Sieg für Gryffindor klar machte. Hagrid stand auf und jubelte mit den anderen Gryffindors auf der Tribüne. Er klopft Remus leicht auf die Schulter - nur ganz sachte, er wollte den eher schmächtigen Jungen schließlich nicht verletzten.

"Klasse was! Wenn die nächsten Spiele auch so gut laufen, dann hat Gyffindor den Pokal so gut wie sicher!" schrie er im Jubel der anderen zu Remus hinab. "Schätze mal, dass es bei euch jetzt eine gute Feier geben wird, oben im Turm. Da solltest du wohl besser hingehen. Deine Freunde wollen bestimmt mit dir freien."
So nett es Hagrid auch fand, mit den Schülern zu reden, er wusste, dass die meisten lieber unter sich waren. Sicher gab es einige Schüler, die auf ihre Weise einzigartig waren und sich daher gerne mit Hagrid unterhielten. Doch er gab sich nicht der Illusion hin, dass nach so einem Sieg, ein Schüler lieber bei ihm wäre, denn bei der Feierlichkeit in seinem eigenen Haus. "Also, geh ruhig" bestätigte er nochmals. "Kannst mir dann ja in ein paar Tagen erzählen, wie es lief. Oder magst du mal wieder in meine Hütte kommen? Kannst gerne deine Freude mitbringen. Ihr kennt den Weg ja recht gut."
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Amber Fool



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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 11 2010, 23:45

Amber& Jana


„Ja, stimmt, selbst wenn einer der Mitspieler auf einen Vulkan versetzt wird, würde ein Spiel nicht abgebrochen… Da müsste schon der Vulkan aufs Spielfeld versetzt werden…“ erwiderte Amber, indem sie auf Janas Vergleich einging. Eine Zeit lang ging das Spiel nur schleppend weiter, doch dann kam plötzlich wieder Spannung auf.

„Ja…!“ hauchte sie nur, als Jana sie fragte, ob James wohl den Schnatz gesehen hatte. Die beiden Sucher lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wer würde den Schnatz wohl-? Da! James wedelte mit den Händen in der Luft. Hatte er etwa-? Er hatte!

Amber sprang kurzerhand in die Luft und jubilierte. „GRYFFINDOR!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!“ brüllte sie aus voller Kehle. Sie hatten gewonnen, und das 160 zu 10!
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Màiri NicDhòmhnaill



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BeitragThema: Re: Tribünen   Mo Sep 13 2010, 23:04

Màiri & Seline

Màiri biss sich auf die Lippen, als Seline so entsetzt reagierte. Sie hätte sich denken können, dass das Mädchen einen Ausdruck wie „Sport ist Mord“ vermutlich nicht kannte und dementsprechend verwirrt war. „Nein, nein, kein Mord…“ Wenn man einmal den Mord an Rebecca Oate außer Acht ließ, dachte Màiri mit Unbehagen, aber um den ging es ja hier nicht… „Das ist nur so eine Redewendung… Ich hab das nur gesagt, weil ich Sport nicht mag, weißt du?“

Sie erschrak ein wenig, als Seline plötzlich nach ihrer Hand griff, erwiderte den Druck dann aber. „Das…ist eigentlich ganz normal…“ Merlin, gab es in Frankreich den kein Quidditch? Oder spielten die etwa ohne Klatscher?! „Er wird’s schon überlegen…“ Ganz davon abgesehen, dass es ihr egal war, wie es dem Slytherin-Kapitän ging. Das war so ein cholerischer Kerl, er war ihr wirklich gänzlich unsympathisch.

Aber ihre Aufmerksamkeit galt ohnehin nicht lange Lestrange, denn Potter schien in diesem Moment den Schnatz im Visier zu haben. Im Eiltempo sauste er über das Feld, dicht gefolgt von dem Slytherin-Sechstklässler, der den verunglückten Sucher ersetzt hatte. Und dann war das Spiel plötzlich vorbei, Potter hatte den Schnatz gefangen. Màiri klatschte in die Hände, um Potter zu applaudieren.

„Tolles Spiel, Potter!“ stimmte sie in die Rufe ein, die auch vom Hufflepuff-Rang aus erschallten – man war einfach froh, dass nicht Slytherin gewonnen hatte…
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Tribünen   Mi Sep 15 2010, 12:35

Remus || Hagrid

Obwohl Hagrid sich augenscheinlich bemüht hatte, ihm nicht zu fest auf die Schulter zu klopfen, ging Remus doch ein wenig in die Knie, doch er lächelte den Wildhüter dennoch freundlich an. Hagrid konnte ja nichts dafür, dass er an Vollmondtagen immer ein wenig schwächlicher war, bis der Mond wirklich aufging. Auch wenn er sich heute anders fühlte als bei allen anderen Tagen vor Vollmond, die er bislang in seinem Dasein als Werwolf erlebt hatte. Kurz dachte er auch darüber nach, woran es liegen konnte. Daran, dass seine Freunde ihm wieder ihre Unterstützung zugesichert hatten? Oder einfach daran, dass er… nun ja, verliebt war? Es tat ihm leid, Marlene schon so bald anlügen zu müssen, aber er wusste mittlerweile, er hatte keine andere Wahl. Dennoch, die Beziehung zu ihr machte ihn glücklich. Doch rasch verdrängte er jeden Gedanken an das, was heute Abend noch kommen würde, wieder. Er sollte viel lieber genießen, dass es ihm jetzt noch gut ging.

Remus applaudierte begeistert mit allen anderen Fans der Gryffindor-Mannschaft, und das waren recht viele. Immerhin waren die Schüler aus Ravenclaw und Hufflepuff oft der Meinung, dass jedes Spiel gut endete, solange Slytherin verlor. Ganz egal, wer gerade gewann. Und im Grunde war das eine Einstellung, die der junge Gryffindor gut nachvollziehen konnte – auch wenn es ihm manchmal schon leid tat, dass die Slytherins dreiviertel der Schule gegen sich hatten. „Die Mannschaft war wirklich gut! Sirius und Cassiopeia waren hervorragende Treiber!“ rief er laut gegen das Gebrüll der Menge an. Wie die beiden systematisch die Slytherin-Spieler ausgeschaltet hatten! Remus wusste, dass die gegnerische Mannschaft im Krankenflügel in guten Händen sein würde, weshalb er sich auch nicht viele Gedanken darum machte, dass beispielsweise Lestrange, der Hüter, von ein paar Klatschern getroffen worden war. Nur Regulus Blacks Sturz vom Besen hatte ihn doch etwas geschockt.

„Ich bin mir sicher, dass noch gefeiert wird, aber wenn ich jetzt losgehe, bin ich vor der Feier im Gemeinschaftsraum.“ Remus grinste kurz. „Außerdem, ich glaube, James hat sich auch verletzt, er wird wohl zuerst in den Krankenflügel gehen.“ Zumindest hoffte er das. Allzu ernst konnte es nicht sein, immerhin hatte sein Freund nicht um eine Auszeit gebeten sondern normal weitergespielt, dennoch war es wohl besser, den Schulheilerinnen einen kurzen Besuch abzustatten. „Wenn du nichts dagegen hast, bleibe ich also noch ein wenig bei dir und genieße die Atmosphäre.“ Und Hagrids Gesellschaft, denn Remus fand ihn wirklich sympathisch. „Aber dennoch vielen Dank für die Einladung, wir kommen gerne wieder vorbei.“ Er lächelte.
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BeitragThema: Re: Tribünen   Mi Sep 15 2010, 22:49

OOC: Theoretisch Neueinstieg, aber ich mach da weiter, wo der letzte Severus war. IC:

Severus & Lucius & Katie

Während des gesamten Spieles saß Severus still bei seinen Klassenkameraden. Selten entfuhr ihm ein Laut, der Freude oder Missbilligung ausdrückte. Selbst sein Gesichtsausdruck änderte sich nur wenig. Er ließ sich weder zu fröhlichem Jubeln hinreißen, noch zu allzu starker Enttäuschung. Doch direkt nach dem Spielende änderte sich das schlaghaft. Zumindest meldete er sich jetzt zu Wort und stieß einige Fluchlaute über Potter und Black aus. Sirius Black natürlich.
"Wenn der Schiedsrichter weiter so blind bleibt und diese offensichtlichen Fouls von Gryffindor übersieht, sollte man vielleicht ein wenig nachhelfen, dass Gryffindor das Glück verlässt", meinte er zu seinen Nachbarn. Ob es wohl auffällt, wenn jemand zufällig Potters Besen verhext? spekulierte er in Gedanken.

Wie konnte Sirius nur so mit seinem eigenen Bruder umgehen? Severus war empört, erwartete aber auch nichts anderes von Sirius. Und das Potter jetzt da oben seinen Sieg feierte, war ja klar. Severus funkelte böse nach oben, wo der Gryffindor-Sucher noch mit dem Besen flog. Doch er machte sich ernsthaft Sogen um Regulus. Zu sehr wollte er dies jedoch lieber nicht offen zeigen. Der Junge war schon nervig genug, wenn er hinter ihm herlief, er musste ihn nicht noch mehr ermutigen. Aber immerhin schien er von einem anderen Schlag zu sein als sein Bruder und Severus hatte sich in den letzten Jahren schon richtig an sein Anhängsel gewöhnt.
Hoffentlich geht es Regulus gut, überlegte er und wollte dann doch aufstehen, um sich selbst davon zu überzeugen, als er sah, wie Rhiannon Yaxley vom Feld stürmte. Wohin sie wollte, brauchte Severus nicht zu erraten. Na gut, vielleicht sollte ich mir doch etwas Zeit lassen. Ganz so unfähig ist das Personal im Kankenflügel ja auch nicht.

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BeitragThema: Re: Tribünen   Mi Sep 15 2010, 23:30

Remus || Hagrid

"Na, wenn du nix besseres zu tun hast, dann kannste gerne bleiben. Viel Zeit habe ich leider nicht mehr. Glaubst gar nicht, was man so zu tun hat, wenn man sich hier um alles kümmern muss, das sag ich dir." Jetzt wo er davon sprach, fiel Hagrid wieder ein, dass Remus vielleicht ja noch nicht wusste, dass er befördert worden war. Vermutlich hatte der Direktor zwar einen Aushang gemacht, doch ob den nun jeder Schüler gelesen hatte...?
"Ähhhm, weißte überhaupt schon, dass ich nicht mehr der Gehilfe des Wildhüters bin?" erkundigte er sich bei Remus. Da das Spiel beendet war, störte es Hagrid nicht, auf ein anderes Thema zu verfallen. Er konnte sich so wie so nicht so gut merken, wer wann genau welchen Spielzug gemacht hatte. An bestimmte Dinge erinnerte er sich bei den Spielen immer, doch diese zeitlich genau zuzuordnen oder den genauen Ablauf zu rekonstruieren, war nicht so sein Ding. So wie Hagrid Remus bisher einschätzte, war dieser auch keine Experte, was Quidditch betraf. Wenn der Junge noch ein wenig bei ihm verweilen wollte, dann brauchten sie ein Thema, das beide Interessierte und dieses Ravenclaw-Mädchen schied ja vorerst als Thema aus - zumindest, solange Hagrid noch mit dem Schüler reden wollte.
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Seline Lavie



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BeitragThema: Re: Tribünen   Mi Sep 15 2010, 23:44

Seline runzelte für einen Moment die Stirn, dann nickte sie langsam. Mit Redewendungen konnte sie etwas anfangen, vor denen einer fremden Sprache hatten ihre Eltern sie schon gewarnt, und genau bei dieser Gelegenheit hatte sie auch das englische Wort dafür gelernt. „Ich verstehe…“ erwiderte sie leise, doch ihre Antwort ging in dem plötzlichen Jubel unter, der durch das Stadium schallte. Gespannt beobachtete die junge Französin, wie plötzlich zwei der Spieler, jeweils ein roter und ein grüner, stark beschleunigten. Sie konnte nicht ganz erkennen, was sie jagten, aber es konnte sich doch eigentlich nur um diesen Schnatz handeln, oder etwa nicht? Sie hatte ihre Sorge um den Hüter, der die Klatscher abbekommen hatte, zwar nicht vergessen, aber da sonst niemand übermäßig besorgt zu sein schien, kam sie zu dem Schluss, dass es dem älteren Jungen wohl doch nicht so schlecht ging.

Als dann der rote Sucher den kleinen Ball fing und somit das Spiel beendete, ließ Seline Màiris Hand wieder los und applaudierte mit den anderen. Ihre neue Freundin hatte ihr ja schon erklärt, dass es gut war, wenn die Roten gewannen. „Aber, Mari“, wandte sie sich wieder an die andere Hufflepuff. „Wenn du den Sport nicht magst, warum schaust du das Spiel?“ erkundigte sie sich irritiert. Irgendwie wollte dieses Verhalten für sie keinen Sinn ergeben.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Tribünen   Do Sep 16 2010, 12:28

Remus || Hagrid
Remus runzelte die Stirn, als Hagrid davon sprach, was er noch alles zu tun hatte. Nicht, dass er an der Zahl der Aufgaben des Mannes zweifelte, aber er hatte doch eigentlich noch Mr Ogg zur Verstärkung? Warum musste er sich dann um alles kümmern, war der eigentliche Wildhüter etwa krank? Er war in den letzten Tagen vielleicht zu sehr mit sich und seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt gewesen, denn als Hagrid ihn fragte, ob er schon davon gehört hatte, konnte er nur verneinend den Kopf schütteln. Im ersten Augenblick schloss er aus Hagrids Satz, er würde nicht mehr in Hogwarts arbeiten und müsse sich nun um einen Umzug und eine neue Stelle kümmern; ein Gedanke, der ihn ziemlich erschreckte. Hagrid gehörte nun einmal in Hogwarts dazu.

Erst nach einem Moment fiel ihm auf, dass Hagrid nicht so geklungen hätte, als ob er einen Umzug organisieren müsse, eher so, als ob er jetzt mehr Arbeit hier in der Schule hätte. Er atmete erleichtert auf, war aber immer noch ein wenig angespannt. „Nein, das habe ich noch nicht gehört…“ antwortete er leise. Remus warf einen kurzen Blick auf das Spielfeld, wo es augenscheinlich eine kleine Auseinandersetzung gab, aber richtig schaute er nicht hin, sondern konzentrierte sich weiterhin auf Hagrid, der ihm nun wohl noch eine Erklärung schuldig war. „Wenn du nicht mehr der Gehilfe des Wildhüters bist, was…?“
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BeitragThema: Re: Tribünen   Do Sep 16 2010, 21:54

Hagrid lachte tief. "Wirst es kaum glaube, aber ich bin jetzt selber der Wildhüter und Hüter der Schlüssel von Hogwarts. Der alte Ogg ist in Rente gegangen, meinte Dumbledore. Der Direktor glaubt, dass ich in der Lage bin , das alles alleine zu schaffen. Hoffe nur, dass er recht hat. Ach, quatsch, Dumbledore hat immer Recht! Ist ein guter Mann! Der hat mir schon mehr als einmal geholfen und bisher hatte er immer den richtigen Riecher."

In Gedanken schweifte Hagrid zu einem Tag ab, als der jetzige Direktor noch einfacher Lehrer war und er selbst Schüler. Damals schien er der einzige gewesen zu sein, der an seine Unschuld glaubte. Leider half dies Hagrid nicht viel, denn Dumbledore hatte damals noch nicht die Position ihm beizustehen, doch jetzt war das anderes.

Sein Blick wurde wieder klar und er berichtetet Remus weiter. "Jawohl, ich bin von ihm befördert worden. Damit ich aber nicht ganz so alleine bin, habe ich mir heute Morgen noch vor dem Spiel, einen neuen Gehilfen besorgt. Wenn du ihn mal kennen lernen möchtest, dann wirst du mich allerdings wirklich in meiner Hütte besuchen müssen, denn noch kann ich ihn nicht alleine nach draußen lassen."
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Tribünen   Fr Sep 17 2010, 19:25

Linnéa & Darragh

Wow. Das war wirklich spannend. Der Freistoß ging daneben und das Spiel lief danach ganz normal weiter. Darragh beobachtete die Spieler. Insbesondere auf James gab er nun Acht, denn es sah so aus, als hätte er den Schnatz gesehen. Linnéas Meinung zu dem Freistoß hatte er nur am Rande mitbekommen und es war ihm egal, ob es Absicht war oder nicht. Es stand jedenfalls fest, dass Rodolphus so oder so nicht mehr lange so spielen konnte. Nicht mit dem Schmerzen. Nicht wenn er noch mehr Bälle auf sich zu fliegen sehen würde. Doch soweit konnte es nicht mehr kommen. Der Schlusspfiff galt als James den Schnatz gefangen hatte. Darragh nickte anerkennend. „Er ist wirklich ein großes Talent. Es ist weniger offensichtlich als bei anderen Spielern. „Ich glaube wenn wir gegen die Gryffindors spielen, müssen wir uns auf einiges gefasst machen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Treiber dann nicht so auf mich gehen, wie heute auf Rodolphus, aber ich hab ja dich, oder?“ Darragh grinste sie kurz an. Er wusste, dass man sich bei Linnéa darauf verlassen konnte, dass sie die eigene Mannschaft gut vor Klatschern schützte. Ganz anders als die kleine Slytherin, die bei ihm noch nicht einmal Ersatzspielerin geworden wäre.
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Dorcas Meadowes
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BeitragThema: Re: Tribünen   Fr Sep 17 2010, 20:34

Ian & Dorcas

Dorcas musste lachen. „Du hast Recht. So bin ich wirklich nicht. Ich mein, dann hätte ich auch ein wenig meinen Beruf verfehlt oder? Ich sollte ja schon in gewisser Weise tolerant sein.“ Sie musste ja nicht unbedingt erklären, dass die gegenwärtigen Entwicklungen die die letzten Morde ihr eher Angst machten und sie dazu brachten, sich ein wenig mehr umzusehen, wie es allgemein so aussah. Und man konnte wirklich sagen, dass das nicht das Werk von Einzelfällen war. „So so. Welche Begriffe würden dir denn zuerst einfallen?“ wollte sie dann aber doch gerne wissen. Es war immer interessant, wenn man wusste, was die anderen über einen dachten. Es spiegelte so viel wieder, was man selbst nicht von sich glaubte.

Dorcas verfolgte dann allerdings das Spiel weiter und Ian wohl auch. Zumindest kam von ihm nichts mehr. Konnte vielleicht auch daran liegen, dass es gerade jetzt wo der Freistoß versemmelt wurde, noch einmal spannend wurde. Und dann ging es ganz schnell, dass Gryffindor den Schnatz gefangen hatte. Die junge Aurorin schüttelte nur mit dem Kopf. Es war zwar schön, wie man sich über so etwas freuen konnte, aber irgendwie hatte sie es dann wirklich nicht mit solch überschwänglicher Freude. „Ich sehe es.“ Gab sie ihren trockenen Kommentar dazu ab. Es war wirklich nicht zu übersehen und anstelle einer Schlussfolgerung, dass Slytherin verloren hatte, hatte sie wirklich mehr gehofft. Aber was erwartete man auch von Schülern? Sie hatten ja doch irgendwo noch nicht so den Plan vom Leben. Auch wenn sie den selbst nicht hatte.

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Marlene McKinnon



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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 18 2010, 00:03

Picture it perfect,
see, the world is in your hands

cf: Ravenclaw-Gemeinschaftsraum

20.10.1975, Samstagmittag | auf den Tribünen
Hagrid, Remus und Marlene


Ihr Aufbruch aus dem Ravenclaw-Gemeinschaftsraum war etwas plötzlich gewesen. Mitten im Gespräch mit Lawrence und Rosalie war sie aufgesprungen und davon gelaufen. - In Richtung Quidditchfeld! - Hoffentlich nahmen die beiden es ihr nicht übel. Nachher würde sie sich bei den beiden Entschuldigen müssen und ihnen vielleicht sogar erklären, warum sie so reagiert hatte.

Dafür schien die Ravenclaw wenigstens den richtigen Zeitpunkt erwischt zu haben. Schon auf dem Weg durch das Schloss kamen ihr immer mehr Schüler entgegen. Das Quidditchspiel schien zu Ende zu sein und dem Verhalten der Schüler nach hatte Gryffindor gewonnen. Auch sie wenn weder die Spiele, noch die Sportart an sich interessierten, entschied Marlene für sich, dass es das richtige Ergebnis war.
Dafür konnte sie das Pech haben, dass aus Remus nicht mehr unten am Quidditchfeld war. Nein, bestimmt hatte er sich schon zu Sirius und James gesellt, die mit ihrem Haus den Sieg feiern wollte. Bestimmt. Sie seufzte. Dann hatte sie eben sehr, sehr viel Pech gehabt. Doch einen Versuch war es wert.

Doch auch in diesem Fall schien Merlin auf ihrer Seite zu sein. Als sie sich endlich bis zur Gryffindortribüne durchgekämpft hatte, entdeckte sie zuerst Hagrid und dann, neben ihm: Remus! Auf ihrem Gesicht breitete sich ein Lächeln aus. Die beiden unterhielten sich und schienen gar nicht wahrzunehmen, dass das Spiel vorbei war und sich die Sitzplätze um sie herum bereits geleert hatten.
Immer noch lächelnd schlich sie sich durch die Sitzreihe hinter den beiden und bekam einen Teil ihres Gesprächs mit. Hagrid berichtete, dass er der neue Wildhüter geworden war, nachdem Mr. Ogg in den Ruhestand gegangen war. “Herzlichen Glückwunsch zu deinem neuen Posten, Hagrid“, sie blieb hinter den beiden stehen. “Wer ist denn dein neuer Gehilfe, dass er nicht alleine nach draußen darf?“
Zwar unterhielt sie sich mit dem Halbriesen, sah jedoch zu Remus. Mit einem kleinen Lächeln und kurzem Augenzwinkern wollte sie sich dafür entschuldigte, dass sie ihn nicht zuerst begrüßt hatte. Gerne hätte sie ihn auch umarmt, wenigstens zur Begrüßung. Doch sie war sich nie sicher, ob es Remus Recht wäre. Und Abgesehen davon, stand sie dafür auch unpraktisch.
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Lucius Malfoy
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BeitragThema: Re: Tribünen   So Sep 19 2010, 00:43

Lucius &&. Katie &&. Severus

Es verging nicht viel Zeit, bis sich plötzlich jemand drittes zu ihm und Sev gesellte – ausgerechnet Lucius' Ballpartnerin Katie; ihr peinliches Verabreden war ihm nur zu gut in Erinnerung geblieben – und sich auf seiner anderen Seite niederließ. „Hey Katie“, grüßte er nichtsdestotrotz freudig lächelnd zurück, beiden war natürlich hoffentlich klar, dass keiner 'solche' Gefühle für den anderen empfand, aber das änderte ja kein Stück daran, dass sie Freunde waren.
„Jap, läuft zur Zeit ganz gut“, bestätigte Lucius nun wieder in Katies Richtung und wollte noch etwas sagen, als auch er die plötzliche Veränderung mitbekam. Beide Sucher hatten offenbar den Schnatz entdeckt – Lucius selbst sah sich suchend danach um – kurze Zeit lagen beide Nase an Nase, dann wurde Regulus offenbar von einem Klatscher getroffen, konnte sich nicht mehr halten und stürzte gen Boden. Lucius stöhnte auf, vor Enttäuschung, darüber, dass dieser Versuch, den Schnatz zu ergattern gescheitert war, und vor Schreck über den plötzlichen Sturz des Drittklässlers und der Slytherin lehnte sich nach vorne, um besser sehen zu können, was mit dem Kleinen passiert war – doch Gott sei Dank gab es ja genug Lehrer auf den Tribünen und Madam Pomfrey brachte ihn nach dem von Dumbledore aufgefangenen Sturz sogleich in Richtung Krankenflügel. Kritisch sah er nun den Ersatzspieler – dessen Name ihm gerade entfallen war; Brighton? Ballington? Bells? - sogleich Regulus nun freien Platz einnehmen; aber selbst zweifelte er an einer nochmaligen so großen Chance und an dem silber-grünen Sieg. Mit Verwirrung beobachtete er nun die Konversation zwischen der kleinen Yaxley und Sirius Black - offenbar war er derjenige gewesen, der den Klatscher geschlagen hatte - auch wenn er aus akustischen Gründen kein Wort verstehen konnte. Trotz allem ging das Spiel nun weiter – auch mit zwei sich gegenseitig ausschaltenden Treibern und einem tobenden Slytherin-Hüter und -Kapitän – und zu Katies Worten nickend, lehnte er sich mit gerunzelter Stirn in seinen Sitz zurück. „Eher gesagt, bezweifle ich, dass wir nochmal-“ und in dem Moment erzielte schließlich Gryffindor ein weiteres Tor. Und nach einem misslungenen Freistoß, war es schließlich wie erwartet – wenn auch ungehofft – der kleine Gryffindor-Angeber, der mit dem Goldenen Schnatz in der geschlossenen Hand in den Himmel stieß.
Lucius seufzte entnervt. Was für ein bescheuertes Spiel. Black haute seinen Bruder vom Besen; verwickelte sich dann mit dessen bester Freundin in ein Gespräch, das bis Ende des Spielfeldes andauerte und durfte als Sahnehäubchen auch noch den Sieg der Löwen auskosten. Super. Würde wohl für einige Tage trübe Stimmung im Gemeinschaftsraum sorgen. „Ach, wie doof“, murmelte er, den Blick immer noch auf das Feld gerichtet, wo Black sich gemeinsam mit Potter schon wieder mit einem Slytherin anlegte – musste der Möchtegern-Reinblüter eigentlich nur Ärger veranstalten? Für diesen bescheuerten Gryffindor und seine Unruhestifter-Bande würde er nur zu gerne seine Schulsprechermacht missbrauchen. „Ich hätte uns heute wirklich lieber gewinnen sehen.“ Lucius verzog das Gesicht. „Super Start in die neue Saison.“ Er wusste nicht genau, ob Blacks Angriff gegen seinen Bruder nun als Foul gezählt werden konnte oder nicht - aber fair war es sicher nicht; gegenüber dem nächsten Familienmitglied so brutal zu handeln - schließlich hätte Rexy wer weiß was passieren können. Zu Severus' Idee lächelte Lucius. "Kein schlechter Gedanke eigentlich... Nur irgendwem wird es leider sicher auffallen."
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Màiri NicDhòmhnaill



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BeitragThema: Re: Tribünen   Di Sep 21 2010, 15:56

Màiri & Seline


Màiri jubelte ausgelassen über den Sieg der Gryffindors – das geschah den Slytherins, diesen widerlichen Schleimbeuteln ganz recht! Allerdings schienen die Spieler weniger in Feierlaune zu sein, noch nicht einmal die Gryffindors, denn anscheinend begannen sie gerade eine Art Prügelei. Màiri beugte sich nach vorne, um besser sehen zu können, aber da sämtliche Spieler mittlerweile gelandet waren, konnte sie nur rote und grüne Punkte er kennen, die sich anscheinend gegenseitig mit Schlamm bewarfen. „Was für Kindsköpfe!“ rief sie entrüstet aus.

Sie drehte sich zu ihrer neuen Freundin, als diese erneut eine Frage an sie richtete – Fragen schienen ihr niemals auszugehen. „Aber… ob ich Sport mache, oder Sport schaue, ist doch was ganz anders!“ erklärte sie ihr verblüfft. „Ich guck sehr gern beim Quidditch zu!“ Besonders, wenn sie sich doof anstellen…
„Und ich mag ja nicht gar keinen Sport. Ich geh zum Beispiel gern wandern! Und früher hab ich auch getanzt…“
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Ian Fraser



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BeitragThema: Re: Tribünen   Mi Sep 22 2010, 21:03

Dorcas || Ian

Ian hatte zwar noch gehört, wie Dorcas ihn aufgefordert hatte, sie zu beschreiben, doch er kam einfach nicht mehr dazu, ihr zu antworten, weil gerade beide Sucher auf Schnatzjagd gingen. Die Antwort auf solch eine Frage wollte schließlich gut überlegt sein. Er wollte ja nichts Falsches sagen. Der Ravenclaw mochte zwar manchmal vielleicht wirken wie ein junger Mann, der nie darüber nachdachte, was er tat oder sagte, doch er hatte auch andere Seiten. Manchmal konnte er sich durchaus ernst und nachdenklich zeigen – nur kam das nicht so oft vor. Viel lieber genoss er das Leben, so auch in diesem Augenblick, als Gryffindor das Spiel gewann und er ausgelassen jubelte.

Nachdem er sich wieder etwas beruhigt und Platz genommen hatte, drehte er sich wieder zu Dorcas um. Offenbar hatte die Aurorin ihre Freude über das Spiel weniger deutlich zeigen wollen als er selbst, auch wenn Ian sich sicher war, dass sie seine Gefühle im Grunde teilte. Schließlich war sie in Ravenclaw gewesen, und wer einmal im Haus des Adlers war, würde es doch auch für den Rest seines Lebens noch unterstützen, da war sie sich sicher. Abgesehen davon, dass sie auch so etwas gesagt hatte. „Nun, also“, begann er wieder etwas ruhiger. „Sie wollten wissen, mit welchen Begriffen ich Sie beschreiben würde, nicht wahr?“ Nachdenklich musterte er die junge Frau von oben bis unten.

„Ich würde sagen, Sie sind ein eher ruhigerer Mensch, zumindest ruhiger, als ich es bin.“ An dieser Stelle erlaubte er sich ein kurzes Grinsen. „Ich kann Sie leider noch nicht so gut einschätzen, weil ich Sie ja gerade erst kennengelernt habe, aber kann es sein, dass Sie zu den Menschen gehören, die genau wissen, was sie wollen?“ Fragend hob er die Augenbrauen. Irgendwie hatte er diesen Eindruck, auch wenn nicht genau sagen konnte, warum. „Aber alles in allem sind Sie schon ganz in Ordnung.“
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Tribünen   Do Sep 23 2010, 20:06

Remus, Hagrid & Marlene

Für einen kurzen Moment sah Remus Hagrid nur sprachlos an, dann grinste er erfreut. „Herzlichen Glückwunsch, Hagrid!“ Er strahlte fast schon selbst bei dem Gedanken an die Beförderung, seiner Meinung nach hatte Hagrid das auch verdient. „Ich bin mir sicher, dass du der richtige für diesen Job bist!“ Dumbledore verfügte immerhin über eine hervorragende Menschenkenntnis, und wenn er dachte, dass diese Aufgabe für Hagrid geeignet war, dann würde das auch so sein. Und ganz abgesehen davon glaubte Remus auch selbst, dass es eine gute Idee gewesen war, Hagrid zu befördern. Er mochte zwar eine etwas ungesunde Vorliebe für… nun ja, nicht ganz ungefährliche Tiere zu haben, aber dafür konnte er mit ihnen auch umgehen.

Er wollte sich auch gerade schon erkundigen, wer denn dieser Gehilfe war, den er sich besorgt hatte, da kam ihm jemand zuvor. Der Gryffindor zuckte innerlich zusammen, auch wenn er die Stimme gleich erkannt hatte. Rasch drehte er sich um und lächelte Marlene an. Er freute sich ja, sie zu sehen, aber er war immer noch ein wenig unsicher, ob denn zwischen ihnen beiden wirklich alles gut gehen würde. Aber das war so etwas, woran er im Augenblick nicht denken wollte. „Hallo, Marlene…“ Er stand auf, um sie richtig zu begrüßen. Kurz zögerte er zwar noch, aber dann umarmte er sie, wenn auch etwas ungeschickt. „Schön dich zu sehen…“

Ooc: Tut mir leid, dass es so lang gedauert hat. Ich hatte die letzten Tage viel zu tun, es gab einige Geburtstage zu feiern..^^
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Dorcas Meadowes
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BeitragThema: Re: Tribünen   Do Sep 23 2010, 22:17

Ian & Dorcas

Die Ruhe tat ihr ganz gut. Zumindest wenn man es unter dem Aspekt sah, dass die Unterhaltung zwischen der Aurorin und dem Schüler im Moment quasi auf Eis gelegt wurde, weil das Spiel gerade spannender war. Ihr machte das nichts aus, vielleicht überlegte der Ravenclaw ja auch, was er ihr antwortete. Manchmal konnte das wirklich vom Vorteil war. Menschen, die ihr Herz auf der Zunge trugen gab es schließlich zu Genüge.

Dorcas nickte kurz. Sie wollte das tatsächlich wissen. Sie fand es einfach interessant zu wissen, wie sie auf andere Menschen wirkte. Auf Ian wirkte sie wohl wirklich ruhig. Stimmte ja auch irgendwie. Sie war immer ruhig und vor allem beherrscht. Konnte aber auch daran liegen, dass sie sich diese Eigenschaften irgendwann angeeignet hatte, weil sie es für klüger hielt, als furchtbar emotional zu reagieren. Auch wenn sie das nicht unbedingt als Schwäche ansah. Was sie wollte, wusste sie schon, da hatte er auch Recht. „Die Frage ist wohl eher, wie man immer an seine Ziele heran kommt“ grinste Dorcas. „Aber ich würde dich jetzt auch nicht als unbeherrschten Rüpel ansehen.“ lachte sie. Nein, wirklich, der junge Mann war wirklich sehr nett. Die Mädchen mussten eigentlich reihenweise auf ihn fliegen.
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Katie Huxley



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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 25 2010, 12:53

Severus, Lucius und Katie
Irgendwie schien das Spiel nach und nach wirklich den Bach runterzugehen. Es hatte so gut angefangen, aber dann wendete sich das Blatt und die Gryffindors waren eindeutig die stärkere Mannschaft. Mit einem etwas grimmigen Gesichtsausdruck beobachtete Katie die gegnerischen Treiber, die ihr Handwerk wirklich verstanden. Ganz im Gegensatz zu der kleinen Yaxley, wie man wohl hinzufügen sollte. Als dann Regulus Black auch noch vom Besen fiel, stöhnte sie laut auf, bevor sie sich an Severus wandte. „Ein bisschen nachhelfen ist immer gut, das da ist wirklich nicht mehr schön.“ Leider Gottes wurde es auch danach nicht besser, eher noch schlechter, und es dauerte nicht mehr lange, bis das Spiel vorbei war. Nur dummerweise mit einem Sieg für die Löwen.

„Richtig doof“, stimmte sie Lucius zu und starrte auf das Spielfeld. Wie hatte das passieren können? Hatte Lestrange nicht noch beteuert, dass seine Mannschaft allen anderen überlegen wäre? Tja, so konnte man sich wohl täuschen. Aber es war auch einfach Pech, dass einer der Treiber ausgefallen war und deshalb Rhiannon hatte spielen müssen. Katie hatte zwar nicht direkt etwas gegen die Drittklässlerin, aber ihre Spielweise war schon etwas… unpraktisch, um es einmal vorsichtig auszudrücken. „Wer hätte uns nicht lieber gewinnen sehen? Abgesehen von so unwichtigen zwei Dritteln der Schüler, die in Gryffindor, Hufflepuff oder Ravenclaw gelandet sind.“ Sie grinste kurz. Es war ihr schließlich nicht entgangen, dass die Mehrheit der Zuschauer sich über den Sieg der Gryffindors zu freuen schien. „Als Slytherin hatte man es schon schwer…“ seufzte sie, doch ihr fast schon amüsierter Gesichtsausdruck zeigte, dass sie es nicht ernst meinte. Gut, sie hatten verloren und auch sie ärgerte sich darüber, aber sie wollte sich von einem Quidditchspiel nicht unbedingt die Laune verderben lassen.

„Aber sag mal, Severus, willst du nicht in den Krankenflügel? Regulus läuft dir doch immer hinterher, willst du dann nicht sehen, wie es ihm so geht?“ Mit hochgezogenen Augenbrauen betrachtete sie den jüngeren Schüler für einen Moment, bevor sich bei Lucius unterhakte. „Und wir zwei Hübschen könnten doch noch ein wenig-“ Doch was sie vorschlagen wollte, sollte ihr Ballpartner wohl nicht mehr erfahren, denn in diesem Augenblick bemerkte Katie die Auseinandersetzung unten auf dem Feld. Lestrange gegen Black. Na, das konnte noch lustig werden. Mit einem breiten Grinsen im Gesicht beobachtete sie, wie Rodolphus Sirius mit Schlamm bewarf und beugte sich ein wenig nach vorne, um besser sehen zu können, jedoch ohne Lucius loszulassen. „Na sowas. Rodolphus Lestrange streitet sich. Ist ja etwas ganz Neues“, bemerkte sie ironisch.
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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 25 2010, 13:15

Màiri & Seline

„Ah bon!“ rief Seline aus. „Isch verste’e!“ Ja, jetzt verstand sie Màiri schon viel besser. Sie selbst mochte zwar Sport insgesamt, weshalb sie nicht auf die Idee gekommen war, dass jemand einen Unterschied machte zwischen Sport treiben und beim Sport zuschauen, aber sie wusste jetzt zumindest, worauf ihre Klassenkameradin hinaus wollte. Bevor sie jedoch noch weitere Fragen stellen konnte – und sie hatte wahrlich noch genug – folgte sie Màiris Blick zum Spielfeld. Etwas irritiert betrachtete sie die Vorgänge dort unten, auch wenn sie nicht mehr viel erkennen konnte. Täuschte sie sich oder sah es wirklich so aus, als ob einer der Grünen gerade mit zwei der Roten stritt?

„Euhm… c’est normal?“ erkundigte sie sich bei Màiri verwundert. Vielleicht gehörte es ja zum Quidditch hier in Großbritannien dazu, dass man sich mit Schlamm bewarf? Vielleicht handelte es sich einfach um einen landestypischen Brauch? Hier regnete es immerhin oft genug, da standen die Chancen ja gut, auch genug Schlamm vorrätig zu haben nach jedem Spiel. In ihrer Verwunderung hatte sie dann allerdings ganz vergessen, englisch mit ihrer neuen Freundin zu spreche, es war ihr noch nicht einmal aufgefallen, dass sie wieder in ihre Mutterspreche gewechselt hatte.

Aber Màiri hatte noch etwas gesagt, dass sie interessant gefunden hatte. „Du magst wandern? Ich mag auch gerne in der Natur sein“, erklärte sie. Womöglich würden sie ja eines Tages zusammen wandern gehen können? Es gab noch viel, was sie über Màiri nicht wusste, aber es freute sie, ein paar Gemeinsamkeiten zwischen ihnen beiden zu finden. Sie kannte noch nicht viele andere Mädchen hier in Großbritannien. „Aber warum du tanzt nischt mehr?“
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Ian Fraser



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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 25 2010, 13:22

Dorcas & Ian
Ian zuckte mit den Schultern, grinste aber immer noch. „Nun, es gibt wohl immer verschiedene Möglichkeiten, seine Ziele zu erreichen. Und hängt wohl auch davon ab, um welche Ziele es sich handelt“, erklärte er. „Zum Beispiel habe ich natürlich immer das Ziel, das Schuljahr zu bestehen und nicht sitzen zu bleiben, aber meine Methode besteht darin, dass ich in möglichst kurzer Zeit möglichst viel lerne. Ich kann mir Dinge, die ich ein paar Monate vor den Prüfungen lerne, einfach nicht bis zum Ende des Jahres merken.“ Er lachte gutmütig. Man konnte seine Art wohl auch einfach als faul bezeichnen, das konnte er nicht abstreiten. Aber so ausgedrückt klang es einfach viel besser. „Da frage ich mich nur, welche Ziele Sie im Augenblick haben. Das frage ich mich aber nur selbst, und nicht Sie. Ich will ja schließlich nicht übermäßig neugierig sein.“ Ziele konnten schließlich auch etwas Privates sein, und auch wenn er durchaus neugierig war, er würde dann doch noch die Privatsphäre der jungen Aurorin respektieren.

Als Dorcas dann auch noch erklärte, was sie von ihm hielt, stimmte er wieder in ihr Lachen ein. Überhaupt schien er heute sehr viel zu lachen, aber das war ein gutes Zeichen. Lachen war schließlich gesund. Nur schade, dass Lawrence im Gemeinschaftsraum hatte bleiben wollen, ein bisschen Unterhaltung würde ihm im Augenblick wirklich gut tun. „Das will ich aber auch hoffen!“ rief er aus. „Ich betrachte mich lieber als begnadeter Musiker, dazu passt unbeherrscht meiner Meinung nach nicht so gut. Rüpel vielleicht schon eher…“ Gespielt nachdenklich ließ er kurz den Blick über die Tribüne schweifen, bevor er Dorcas wieder direkt ansah.
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BeitragThema: Re: Tribünen   Sa Sep 25 2010, 14:28

Moira reckte sich ausgiebig und stand von den Tribünen auf. Sie konnte noch nie lange sitzen, aber für Quidditch hielt sie das gerne aus. Nach diesem Spiel war es sowieso egal, ob sie sich steif gesessen hatte oder nicht - Gryffindor hatte Slytherin platt gemacht und das war es allemal wert. Nach ihrer Meinung war das längst hinfällig gewesen.
Sie ließ ihren Blick über die Tribünen schweifen und sah, wie einige Schüler lachend zum Schloss hinaufgingen, andere wiederum waren höchst übellaunig gestimmt. Schadenfroh grinsend wanderte ihr Blick zu den restlichen Schülern weiter, die sich noch auf den Tribünen aufhielten. Darunter waren einige aus ihrem Haus, aber auch aus Slytherin. Ihr Grinsen erlosch, als Moira Lucius und Gefolge ausmachte. Diese Truppe konnte sie überhaupt nicht leiden. Sie waren ihr einfach zuwider.

Mit einer Grimasse stieg sie die Treppen hinab und war schon auf halbem Wege hinauf zum Schloss, als sie Lärm hörte. Es war nicht der übliche Lärm nach einem grandiosen Quidditch-Spiel, sondern eher so etwas wie der Anfang eines Streites; mit dem Unterschied, dass ein höhnischer Ton vorherrschte.
Trotz des Windes drangen die Stimmen zu ihr hindurch, wenn auch nur schwer.
Moira drehte sich um und entdeckte ein Szenario, bei dem sie lachen musste. Sirius mit Rodolphus Lestrange in einer offensichtlichen Anfangsphase einer Schlammschlacht, denn ihr Großcousin hatte Schlamm im Gesicht.
James stand ganz dicht bei Sirius, vermutlich um ihn zurückzuhalten, falls die Situation eskalieren sollte.
Kurz unentschlossen stand Moira da, setzte dann aber ihren Weg fort: Zum Spielfeld.
Ein gewisser Teil von ihr freute sich tierisch darauf, der Schlammschlacht beizuwohnen.

tbc: Spielfeld
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