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 Spielfeld

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Acacia Newton



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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 19:49

Acacia & Jake

Acacia war kurz davor, in sich zusammen zu sacken. Wie sollte sie denn Fassung bewahren, wenn jemand ihre Wunden weiter aufriss, wenn auch nur, um sie zu heilen. Aber scheinbar konnte sie ihm gar nicht entkommen. Und wenn ein Mann fragte, musste man ja auch antworten. "Eine Frau ist eben nichts wert. Sie darf nicht reden, wenn sie nicht gefragt ist, und hat ihren Kummer für sich zu behalten. Weinen steht ihr auch nicht zu, das dürfen nur Babies. Das haben meine Großeltern immer gesagt. Nicht nur gesagt." Sie schob ihren Ärmel hoch, um ihm eine Narbe zu zeigen, strich ihre langen Haare aus dem Nacken, um ihm die nächste zu Gemüte zu führen, und glaubte, er würde schon verstehen.

"Das ist eigentlich nicht der richtige Ort, aber ... wenn ein Mann fragt, muss die Frau antworten. Warum ich Kummer habe? Ich habe meinen Sohn seit 5 Jahren nicht mehr gesehen. Ich wurde zwangsverheiratet, mein Mann war alles andere als zärtlich, und meine Eltern haben zuerst nichts mitbekommen, weil sie auf Reisen waren. Sie sind aber die liebsten Wesen auf der Welt, nur konnten sie mich auch nicht beschützen. Nicht vor den Schlägen, nicht vor dem Privatunterricht, nicht vor der Erziehung und sicher nicht vor meinem Mann. Exmann. Reicht das für den Anfang? Ich hätte noch etwas mehr." Und vor allem hatte sie Tränen in den Augen, die langsam ihre Wange hinunter kullerten. "Wie könnten Sie mir schon helfen? Das konnte noch keiner."
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Jake Winters



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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 20:05

Acacia & Jake

Sichtlich schockiert starrte Jake die Heilerin an. Noch entsetzter wurde sein Blick, als sie ihm zeigte, was ihre ach so netten Großeltern ihr sonst noch angetan hatten.

Langsam zog er ein Taschentuch, ein ungebrauchtes natürlich, aus seiner Jackentasche, mir welchem er vorsichtig ein paar der Tränen von Acacias Wangen wischte. "Ganz ruhig... Keine Sorge, ich will Ihnen ganz bestimmt nicht wehtun..." murmelte er dabei leise, während er ihr weiterhin in die Augen blickte und das ganze einfach nicht ganz fassen konnte.

Dann nahm er sachte ihre Hände. "1.: es tut mir Leid, dass ich in irgednwlechen Wunden rumgestochert habe, was ja offensichtlich der Fall ist. 2.: Sie haben durchaus recht damit, dass das hier nicht der richtige Ort für so ein Gespräch ist, weshalb ich das ganze gerne woanders hinverlagern würde, wo nicht die halbe Schule alles davon mitbekommt. Und 3.... und nehmen Sie mir das bitte nicht übel, aber... Sind Sie sich sicher, dass es sich bei Ihren Großeltern wirklich um menschliche Wesen aus Fleisch und Blut handelt? Denn mal ganz ernsthaft... das ist kompletter Schwachsinn, was die Ihnen eingetrichtert haben. Das mag vielleicht bis vor zwanzig Jahren oder so noch eine feste Ansicht gewesen sein, aber mal ehrlich... Das ist kompletter Humbug. Frauen sind nicht weniger wert als Männer. Was dneken Sie denn, warum immer mehr junge Damen in die Politik gehen um solche dämlichen Ansichten abzuschaffen? Gnaz einfach, weil sie wissen, dass sie nicht weniger wert sind. Und Sie, Acacia, haben durchaus das Recht dazu, zu reden, wann Sie es wirklich wollen und worüber Sie wollen. Ich werde Sie ganz bestimmt nicht dazu zwingen, mit mir über diese ganzen Geschehnisse zu reden, aber ich würde es Ihnen wärmstens empfehlen. Ich weiß, dass ich Ihnen kaum helfen kann, zumindest von Ihrem Standpunkt aus, aber ich kann Ihnen zumindest zwei offene Ohren und eine besorgte Umarmung geben, sowie eine Schulter, oder auch zwei, zum Kummer rauslassen. Wenn Sie das alles in sich hineinfressen, dann wird Sie das noch eines Tages ins Grab bringen und glauben Sie mir... es wäre wirklich schade, wenn Sie gerade wegen so etwas ins Gras beißen würden." hielt er ihr zwar eine längere, aber durchaus mitfühlsame Rede. Sein Blick war nicht von ihren Augen gewichen und ihre Hände hatte er auch nicht losgelassen. Trotzdem hielt er sie nur locker - sie könnte sie jederzeit wegziehen, wenn sie das denn wollte.

"Darf ich Sie wenigstens auf einen beruhigenden Tee oder sowas einladen, damit wir beide von hier wegkommen? Ich bezweifle, dass hier noch sonderlich viel passieren wird und irgendwer vom Besen donnert, wenn sowieso alle schon unten sind. Und notallf kann sich immer noch der Schiri einmischen." fuhr er leise und sachte fort. "Vertrauen Sie mir, Acacia. Ich will Ihnen wirklich nichts böses."
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 20:23

Acacia & Jake

Ganz vorsichtig kuschelte sich Acacia an Jake, lehnte aber nur die Stirn gegen seine Schulter, während sie weiter ihre Hände in seinen verweilen ließ. "Warum sind Sie so lieb zu mir .... Jake?", fragte sie zunächst, leicht zitternd. "Ich ... ich denke, ich hätte gerne einen Tee. Aber ich weiß nicht, ob ich schon gehen darf. Ich sollte hier sein, um aufzupassen, dass nichts passiert, und um kleine Verletzungen zu heilen, und so. Und ....meine Familie sind Reinblüter. Besessen, von diesem Status und ihrem Ansehen. Versuchen Sie doch mal, Ihre Erziehung zu vergessen, all die Schmerzen, alles. Ich würde ja gerne, aber ... ich kann es nicht. Sie haben mich noch immer in der Hand. Wer sagt mir, dass sie nicht wiederkommen, dass hier keine Spione sind? Immerhin gehör ich noch zur Familie, was immer ich tu, kann auf sie abfärben."

Aber wenn sie ehrlich sein soll, half es schon, sich mal bei jemandem auszuweinen. Nur, was war, wenn er auch ein Spion war? Wenn er aufpassen sollte, ob Cash sich auch gut machte? Dann war sie jetzt in eine Falle getappt. Dann würde sie vielleicht entführt. Eingesperrt? Aber dann würde sie wenigstens ihren kleinen Sohn wiedersehen, das wäre ja nicht schlecht. Noch 5 Jahre, dann würde er vielleicht auch nach Hogwarts kommen. Ob er sie überhaupt kannte? Vielleicht hatte er schon eine neue 'Mutter'. Es machte doch alles keinen Sinn.
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Sep 19 2010, 23:22

Jezebel sah Emrys kurz hinterher, während er sich am Rücken kratzte. „Juckpulver…“ murmelte er. Das war in der Tat eine Überlegung wert, und er würde es den Gryffindors auf jeden Fall zutrauen, jedenfalls einigen unter ihnen. Manche hatten ja einen ausreichenden Sinn für Gerechtigkeit, das musste er ihnen lassen, aber ein paar würden so etwas für einen gelungenen Witz halten, besonders, wenn es ihnen den Sieg einbrachte.

Jezzie war hin und her gerissen, ob er den juckenden Umhang loswerden sollte (und dann einen Lehrer suchen, um die Gryffindors zu verpetzen), oder ob er weiterhin Sirius und Rodolphus beobachten sollte, deren Streit sich langsam zu einer Schlammschlacht entwickelte – was Jezzie durchaus irgendwie anziehend fand. Seine Entscheidung wurde ihm glücklicherweise abgenommen, als der junge Referendar auf das Spielfeld kam (ob er ihn spielen gesehen hatte?). Ihm konnte er von seinem Verdacht berichten und gleichzeitig den beiden Jungs zusehen!

Er hüpfte zu dem jungen Mann hinüber, wobei er ignorierte, dass dieser sich gerade in einer ernsteren Unterhaltung mit der Assistentin der Schulheilerin befand – sie war so unscheinbar, dass es Jezebel leicht fiel, sie zu ignorieren.

„Ohhh, Mr. Winters…“ flötete er, während er ihm sehr nahe kam.
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Jake Winters



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Sep 20 2010, 19:06

Jake bedachte Acacia weiterhin mit einem ruhigen Blick. Die Frau war ja vollkommen fertig, aber sowas von fertig, dass es einem wirklich das Herz in viele kleine tausend Teile zerbrach. "Okay..." meinte der Referendar ruhig und leise. "Dann bleiben wir noch einen Moment lang hier und danach gebe ich Ihnen auf jeden Fall eine beruhigende Tasse Tee aus. Nur wo ich das machen werde, weiß ich noch nicht. Ich könnte natürlich vorschlagen,d ass Sie mit in mein Zimmerlein kommen und ich Ihnen dort einen ausgebe, aber erstens wirkt das irgendwie idiotisch und zweitens könnte man was falsches über uns denken. Daher wird es wohl bei der Großen Halle bleiben, dneke ich zumindest..." fuhr er leise und ruhig fort. "Und bevor ich's vergesse... Sie können sich sicher sein, dass ich zumindest kein Spion von irgendwem bin."

Kaum hatte Jake das Gefühl, dass er langsam aber sicher vielleicht etwas reißen konnte, um die Heilerin ein bisschen zu beruhigen, da kam auch schon ein Schüler angetsiefelt, mit dem der Referendar nicht wirklich immer klarkam: Jezebel Mackenzie. Allein schon, wie dieser Slytherin seinen Namen förmlich melodisch flötete, konnte das ja nichts gutes heißen.
"Ja, was gibt's, Mr. Mackenzie?" fragte Jake trocken und musste sich wirklich zwingen, um keinen total entnervten Unterton ins einer Stimme mitschwingen zu lassen. Er hasste Quidditch und hoffentlich kam jetzt keine Frage zum Spiel an sich...
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Sep 21 2010, 08:03

FLATSCH! Voll ins Gesicht. Es war nicht produktiv, dass James auch noch darüber lachte, den eigenen Mann vom Feind getroffen zu sehen. Aber es war nur Schlamm. Und viel lächerlicher machte sich durch das Dreckgewerfe Rolphi, zumindest James bescheidener Ansicht nach.
Dennoch, als Sirius ihn darum bat, trat Potter einen Schritt vor, legte behutsam seine Finger auf dessen Schulter und umgriff sie.
"Sirius, lass gut sein", redete er auf ihn ein. Das war leicht gesagt, wenn man nicht derjenige war, der Schlamm im Gesicht hatte. James bemühte sich um einen ernsten Ausdruck, musste aber nochmal glucksen, als er seinen besten Freund so sah. "Lass dich auf die Nummer nicht ein. Mädchen schlägst du doch auch nicht. Wir haben außerdem gerade das Spiel gewonnen und ne Menge Hauspunkte für Gryffindor eingeholt. Wenn du jetzt dafür sorgst, dass wir sie wieder verlieren, muss ich dir leider mehr ins Gesicht hauen als nur eine Hand voll Schlamm." Er lächelte, zeigte aber durch einen gezielten Blick, dass es ihm ernst war. Gleichzeitig versuchte er, Sirius zurückzuhalten, ihn notfalls fester zu ergreifen oder sich gar vor ihn zu schieben.
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Jezebel Mackenzie
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Sep 21 2010, 15:21


Wäre Jezebel nur ein wenig aufmerksamer gewesen, dann hätte er wohl gemerkt, dass Jake Winters nicht gerade in freudiger Erwartung zu ihm sprach, sondern eher genervt klang, doch er widmete Jake ja nur seine halbe Aufmerksamkeit, die andere Hälfte galt weiterhin Sirius (, der selbst mit Schlamm im Gesicht noch verdammt gut aussah), und Rodolphus, an dem er sowieso einen Narren gefressen hatte, ob nun mit Schlamm oder ohne. Aber selbst wenn er Winters‘ Irritation gemerkt hätte, hätte es wohl keinen Unterschied gemacht, denn Jezebel war niemand, den es kümmerte, ob ein anderer genervt von ihm war. Wenn er redete, dann hatte man ihm zuzuhören und damit basta!

„Also, ich bin hier, weil Sie ja eine Vertrauensperson sind,“ säuselte er, „und wenn man ein Problem hat, sollte man sich doch an einen Lehrer wenden, nicht wahr?“ Dabei klimperte er ein wenig mit den Augenlidern – nicht zu übertrieben, hoffte er – und blickte Jake mit seinen großen, blauen Augen hilfesuchend an.

„Ich denke nämlich, dass die Gryffindors ihren Sieg gar nicht verdient haben! Die haben uns nämlich sabotiert!“ behauptete er, auch wenn er mit Ausnahme von Emrys‘ beiläufiger Bemerkung, keinerlei Beweis dafür hatte. Aber Emrys log ja schließlich nicht, also würde er schon Recht haben. Dass Emrys mit keinem Wort erwähnt hatte, er würde die Gryffindors verdächtigen, ignorierte er geflissentlich.

Aus den Augenwinkeln bemerkte er, dass die unscheinbare Heilerin immer noch da stand, aber keinen Ton von sich gab. Ob sie vielleicht stumm war? Dabei hatte er doch gedacht, dass sie sich eben noch mit der Zuckerschnecke von Referendar unterhalten hatte!
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Sep 22 2010, 12:33

Rodolphus lächelte triumphierend, als er Sirius mit dem ganzen Schlamm im Gesicht vor sich stehen hatte. Es tat gut, so richtig schön getroffen zu haben, auch wenn es nur ein bisschen Matsch war, obwohl es ihm durchaus danach zumute gewesen wäre, den Gryffindor zu verprügeln oder am besten noch zu verfluchen. Dumm nur, dass sich noch einige Lehrer auf dem Feld aufhielten, aus den Augenwinkeln konnte er dann sogar noch diesen Referendar und die neue Heilerin sehen. Für einen Fluch würde er nur wieder massenhaft Punkte verlieren, aber gegen ein bisschen Schlamm konnten sie schwerlich etwas sagen, oder etwa doch? „Eigentlich ist der Unterschied nur, dass ich nicht blond bin“, wandte er sich zuerst an Potter, auch wenn er Black nicht aus den Augen ließ. „Welch Beruhigung, schließlich heißt es doch, dass alle Blondinen blöd sind.“ Da würden ihm spontan auch einige Beispiele einfallen, zum Beispiel Jezebel Mackenzie, der sich auch noch hier in der Nähe herumdrückte anstatt endlich zu verschwinden – oder ihn, seinen Kapitän, gegen die bösen Gryffindors zu unterstützen. Er hatte es eben schon immer gewusst, mit Mackenzie war nichts anzufangen.

„Und was dich angeht, Black –dass dir Grün nicht steht, ist wohl schon jedem aufgefallen. Wir sollten froh sein, dass du nicht in Slytherin gelandet bist, durch dein Verhalten wärst du eine Schande für das ganze Haus gewesen. Es reicht wohl aus, dass du den Namen deiner Familie durch den Dreck ziehst, meinst du nicht auch? Und Dreck steht dir übrigens hervorragend.“ Normalerweise war es nicht seine Art, noch lange mit seinen Gegnern zu plaudern, aber heute musste er etwas vorsichtiger sein. Soweit er es mitbekommen hatte, war Sirius Black unverletzt geblieben, ganz im Gegensatz zu ihm. Eine Schlägerei wäre viel zu riskant, am Ende würde er noch den Kürzeren ziehen, und darauf konnte er gut und gerne verzichten. Wie gut nur, dass Potter Black auch noch festhielt, ein Grund mehr, sich ein überhebliches Grinsen zu erlauben. „Kannst du eigentlich gar nichts allein machen, Black?“
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Sirius Black



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Sep 23 2010, 22:22

Sirius hatte innerlich eigentlich ausgeschaltet, dass James neben ihm lachte. Und selbst wenn er es mitbekommen hätte, hätte er später mit ihm darüber geredet. Gerade konzentrierte sich der Gryffindor darauf, dass Rodolphus zu weit ging. Konnte er nicht einfach akzeptieren, dass sie verloren hatten? Nein, das konnte er natürlich nicht. Verletzter Stolz oder hatte er einen Klatscher gegen den Kopf bekommen? Sirius war es egal.
Eigentlich hatte James ja mit seinen Worten recht, aber es war auch schwer sein Temperament zurück zu halten. „Aber wenn wir so viele Punkte gewonnen haben, kann ich doch 10 riskieren...“, versuchte er leise mit seinem besten Freund zu verhandelt, einfach nur, damit Rodolphus vielleicht mit einer blutigen Nase das Stadion verlassen würde.

Sirius musste dann aber doch anfangen zu lachen. „Weißt du wie egal mir meine Familie ist?“, fragte er dann. Falls Rodolphus ihm jetzt auf diese Tour kommen wollte, dann lag er ganz schön falsch. Familienehre war etwas, das er nicht brauchte. Es war nur noch etwas formelles auf einem Stück Papier. Mehr aber auch nicht. Wenn er alt genug war, dann würde er sofort ausziehen.
„Und nein... Ich kanns nichts allein machen. James geht sogar mit mir aufs Klo, wenn ich ihn darum bitte.“ Er zog die Nase kraus. Rodolphus war echt das Letzte..
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Sep 25 2010, 19:47

cf: Tribünen

Leicht grinsend und mit federndem Gang schritt Moira das Spielfeld entlang; zusehend, wie die Schlammschlacht sich entwickelte. Eigentlich, dachte sie, kann es gar nicht besser kommen. Sie sah bei so etwas gerne zu und dass auch noch James daran mehr oder weniger beteiligt war, war ein Bonuspunkt.
Sie kam den dreien immer näher, ohne dass sie auch nur etwas bemerkten. Schließlich blieb Moira etwa drei Meter entfernt stehen und bekam so noch den letzten Satz mit, den Sirius dem Slytherin beinahe schon vor die Füße warf. Originell, lachte sie innerlich.
Moira beobachtete das Spiel einen Augenblick, bevor sie grinsend sagte: "Is' ja echt nett euch zuzusehen, Jungs. Darf ich auch Schlamm beisteuern?"
Sie verschränkte ihre Arme vor der Brust und verlagerte ihr Gewicht auf das andere Bein, während sie ununterbrochen grinste.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Sep 27 2010, 21:43

Dagon hatte in der Zwischenzeit sämtliche Bälle, welche für das Spiel benötigt worden waren eingefangen und zurück in die Balltruhe verfrachtet. Den goldenen Schnatz hatte er dem Potterjungen abgenommen, sodass das eigentliche Problem die beiden Klatscher dargestellt hatten. Diese hatten sich entschieden gegen seinen festen Griff gewehrt, doch Dagon war lange genug selbst Quidditchspieler gewesen, um zu wissen, wie er es anstellen musste.
Schließlich war er selbst vom Besen gestiegen, hatte die Balltruhe dort verstaut, wo sie hingehörte - auch das wusste er noch aus seiner eigenen Schulzeit in Hogwarts - und war dann zurück zum Spielfeld gegangen, um die letzten Nachzügler vom Feld zu schicken.
Die Schlammpackung, welche einen der Gryffindorspieler ereilte, registrierte er sehr wohl. Doch noch bevor er einschreiten konnte, hatten die beiden Jungs kluger Weise den Rückzug angetreten, sodass Dagon davon ausging, dass sich die Sache von selbst gelöst hatte. Was nicht wirklich tragisch war.
Doch nun, da er seine Aufgabe erfüllt hatte, blickte Dagon ein wenig ratlos drein. Dumbledore war längst verschwunden, aber hieß dass, das er auch gehen konnte? Nein. Das ziemte sich nicht. Also würde er doch noch einen Abstecher ins Schloss machen, um sich gebührend bei dem Schulleiter zu verabschieden.
Leise seufzte er auf und schnappte sich seinen Besen, ehe er seine Schritte in Richtung des Schlosses lenkte.

tbc: trag ich nach
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Sep 30 2010, 21:27

"Ich wusste es, du bist einfach noch ein Kind." Rodolphus verzog das Gesicht und schnaubte abfällig. "Manchmal tut mir deine Mutter wirklich schon leid, du bist wirklich ein ganz ungezogener Sohn." Allerdings bemerkte der Slytherin auch recht schnell, dass bei Sirius wohl wirklich Hopfen und Malz verloren war, sonst wäre er nicht so gleichgültig bei dem Thema Familie. Die armen Blacks. Die arme Bella, solch einen Versager als Cousin zu haben. Bevor er sich jedoch neue Beleidigungen überlegen konnte, die er dem Gryffindor noch an den Kopf würde werfen könnte, mischte sich doch tatsächlich jemand in ihre Auseinandersetzung ein. Für einen kurzen Moment irritiert wandte Rodolphus sich zu dem jüngeren Mädchen um. War sie nicht eine Weasley? Na großartig, noch so ein Blutsverräter, von denen wimmelte es in Gryffindor ja wirklich.

"Du willst Schlamm beisteuern?" erkundigte er sich und bückte sich schon wieder. "Klar kannst du. Am besten fängst du mit dem an." Trotz seiner Verletzungen hatte er so schnell wie möglich wieder eine Hand voll Schlamm gepackt und sie auf das Mädchen geworfen. "Und jetzt verzieh dich. Geh mit den Kleinen spielen." Er würde sich doch nicht von so einer von seinem eigentlichen Ziel, nämlich Sirius fertigzumachen, ablenken lassen! "Und nun wieder zu dir, Black. Obwohl, so kann ich dich gar nicht nennen, das bist du nicht wert... Also, kleiner Feigling, kannst du noch nicht mal allein gegen mich antreten?"
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Okt 04 2010, 17:51

Merlin, was für ein Großkotz. James verstand nicht, warum Sirius überhaupt mit ihm herumdiskutierte. Man konnte seine Lebenszeit auch mit wertvolleren Beschäftigungen zubringen.
"Nein, auch keine zehn Punkte", erwiderte er aus kaum geöffneten Lippen, als sein bester Freund zu verhandeln begann. "Lass dich nicht drauf ein."
Er wusste, das war leichter gesagt als getan, wenn man selbst derjenige war, der in die Diskussion verwickelt wurde. Vor allem bei den Slytherins waren sowohl Sirius als auch James empfindlicher als gewöhnlich.
Als dann auch noch Moira Weasley auf das Feld kam und sich ungefragt einmischte, endete James' Geduld ebenfalls allmählich. Er hatte dieses Mädchen bisher kaum beachtet und fand es unnötig, dass sie die Aufmerksamkeit erzwang, indem sie in eine laufende Auseinandersetzung platzte und sich aufspielte.
"Wie wärs wenn du abhaust?", murmelte er ihr deshalb beiläufig zu ohne sie wirklich zu beachten und vor allem ohne sie anzusehen.
"Du willst Schlamm beisteuern?"
Verglichen mit Rodolphus Reaktion war die von James noch recht schonend gewesen, denn diese elende Mistsau bückte sich schon wieder, um eine neue Hand voll Schlamm aufzunehmen und es war durchaus vorhersehbar, was passieren würde. An dieser Stelle reichte es James. Blitzschnell zog er seinen Zauberstab, war leider Gottes aber doch zu langsam, um den schnell fliegenden Schlamm mit einem gezielten Wingardium Leviosa auf den Slytherin zurückzuleiten, besser gesagt versuchte er es gar nicht, weil ihm das Risiko eines Scheiterns zu hoch war. Er hatte auch nicht viel Zeit zum Nachdenken und wenn er ehrlich war, tat er das in diesem Moment auch nicht.
"Reductio", rief er aus, schwang den Zauberstab in einer routinierten Bewegung und ließ den fliegenden Schlammbatzen somit mitten in der Luft verschwinden. Der Dreck pulverisierte sich noch im Flug und rieselte nach wenigen Zentimetern lustlos zu Boden. Nun, da er den Stab schonmal gezückt und ohnehin schon gezaubert hatte, setzte er ihn sogleich auf seinen Kumpel Sirius an, um ihm mit einem "Tergeo" schonend das Gesicht zu säubern und sich dann funkelnden Blickes zu Lestrange zu drehen. Kurz davor, ihm einen Ratzeputz-Zauber auf den Hals zu jagen und ihm sein unreifes Mundwerk einmal gründlich durchbürsten zu lassen, besann er sich der Worte, die er gerade an Sirius gerichtet hatte und ließ die Zauberstabhand langsam sinken.
"Du bist ein ausgesprochen schlechter Verlierer", sagte er stattdessen kühl. "Wenn euer Team keinen besseren Kapitän als dich hat, ist es kein Wunder, dass ihr verloren habt."
Nun galt sein Augenmerk für einen Moment Sirius, teilte ihm wortlos mit, dass er hier fertig war. James war sich in jeder Hinsicht zu gut, um sich auf ein kindisches Wortgefecht mit einem Slytherin einzulassen, der mit Dreck warf, sobald ihm die ohnehin schon schwächlichen Argumente ausgingen. Auch Moira erfuhr einen kurzen Blick. Dann wandte sich James ab, um ins Schloss zurück zu kehren. Bessere Gesellschaft erwartete ihn.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Okt 04 2010, 21:34

Sie dachte, sie hörte nicht richtig, als Lestrange ihr vorschlug, mit den Kleinen zu spielen. Okay, sie sah etwas als unter fünfzehn aus an manchen Tagen aber wenn er dachte, sie würde sich das gefallen lassen, lag er sowas von falsch.
Sie wollte es ihm schon heimzahlen, als James das übernahm.
Ein Reductio-Spruch und es war erledigt. Moira war ein wenig erleichtert, den Schlamm nicht im Gesicht haben zu müssen, denn darauf scharf gewesen war sie nicht. Es nagte jedoch an ihrem Ego, dass ausgerechnet James die Attacke abgewehrt hatte.

Er säuberte Sirius, sagte Rodolphus in einem sehr kühlen Ton noch etwas und verschwand mit seinem Freund, jedoch nicht ohne ihr noch einen Blick zuzuwerfen. Er war keineswegs von der freundlichen Sorte, was sie im Grunde nicht überraschte. Sie mochten sich nicht und dass sie sich in ihren Streit eingemischt hatte, nahm er ihr übel.
Das ist mir doch schnuppe, dachte sie und runzelte die Stirn.
Sie sah den beiden noch einen Augenblick hinterher, bevor sie sich wieder Lestrange zuwandte. Als sie sprach, schwang Verachtung und Kälte mit.
"Ich bin im fünften Jahrgang, du Idiot." Moira bückte sich, hob einen großen Brocken Schlamm auf und warf es dem Slytherin zielsicher ins Gesicht. "Merk dir das, Lestrange."
Die Weasley-Crouch zog eine Grimasse, als sie ihn noch einmal musterte, ehe sie sich umdrehte und ihn stehen ließ. Also wirklich, auf einen Slytherin, der meinte, sie zur Schlammkönigin zu machen, konnte sie bestens verzichten.

tbc: Große Halle/Zeitsprung

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