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 Spielfeld

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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Aug 19 2010, 18:55

Rhia sah Sirius beinah erstaunt an. Zwar hatte sie eben selbst noch mit einem anderen Spieler gesprochen, aber sie war bislang nicht auf die Idee gekommen, dass noch jemand das Quidditchspiel zu einem kleinen Gesprächen hoch oben in der Luft nutzen könnte. Doch ihr Erstaunen verwandelte sich sehr schnell in Wut, als der Gryffindor ihr erklärte, dass er den Klatscher auf ihren Rexy gehetzt hatte. Sie vergaß sogar seinen Vorwurf, sie solle einmal vernünftig spielen. "DU?!" schrie sie den älteren Schüler an, doch von so etwas wie dem Alter hatte sie sich noch nie einschüchtern lassen. "Ja, ich weiß auch, dass es nur ein Spiel ist! Aber ein sehr gefährliches Spiel, wenn du so weiter machst! Nicht, dass ich immer etwas gegen Gefahr hätte, aber was für mich gilt, muss doch nicht für meinen Rexy gelten! Und abgesehen davon ist er dein Bruder, wie kannst du es also wagen, ihn vom Besen zu werfen?! Ich verschone meinen Bruder ja auch immer - oder doch zumindest meistens." Dass das wohl ein etwas anderer Fall war, weil Emrys in derselben Mannschaft spielte und es eigentlich nicht der Sinn der Sache war, seine Teamkollegen anzugreifen, ignorierte sie. Um so etwas hatte sie sich ohnehin noch nie gekümmert. "Das macht man einfach nicht! Du gehst dich gefälligst bei ihm entschuldigen, und zwar sofort! Und sag mir ja nicht, dass das Spiel noch nicht zu Ende ist, ich bestehe darauf!" Sie hob ihren Schläger und holte weit aus, um ihn Sirius gehen die Seite zu schlagen. Sollte er vom Besen fallen, würde er in den Krankenflügel gebracht werden und konnte dort gleich mit seinem Bruder reden. Wütend funkelte Rhia den Gryffindor noch einmal an, dann schlug sie zu.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Fr Aug 20 2010, 10:41

Theresa hatte das Gesehen mit Schrecken beobachtet, doch als sie sah, dass Regulus einigermaßen glimpflich davon gekommen war, nutzte sie die fehlende Aufmerksamkeit der Slytherins und flog mit hoher Geschwindigkeit auf Emrys. Sie sah, wie er den Quaffel abpasste und machte eine scharfe Kehrtwende um dem roten Ball zu folgen. Sie holte ihn ein, als er gerade bei Antonin angekommen war. Sie tauchte unter seinen Besen ab und schlug den Ball aus seiner Reichweite. Dann folgte sie ihm und schnappte ihn sich aus der Luft.
Erneut wendete sie abrupt und verlor mit nur einer Hand am Ball beinahe das Gleichgewicht, fing sich jedoch gerade noch.
Theresa schoss über das Spielfeld mit dem Quaffel unterm Arm.
Sie würde jetzt nicht mehr passen, das Risiko war zu hoch. Mit voller Wucht warf sie den Ball auf den rechten Torring der Slytherins und riss den Besen nach oben, sodass sie nicht sah, ob sie getroffen hatte.
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Sirius Black



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Fr Aug 20 2010, 12:51

Sirius wusste nicht, ob er es wirklich toll finden sollte, dass er Rhias Aufmerksamkeit hatte. Sie schrie ihn auch gleich an und der Gryffindor verdrehte die Augen. Mit dem Organ hätte sie Stadionsprecher werden sollen. Aber mit ihrem Talent gehörte sie ja definitiv nicht aufs Spielfeld. Sie schadete ja mehr sich selbst. Aber mach das mal jemandem verständlich.
„Dein Bruder spielt in deiner Mannschaft und glaub mir, er ist gestraft genug mit dir in einer Familie zu sein.“ Sirius sah Rhia provozierend an. Nur ein Foul oder so etwas, dann wären sie sie los. War das so schwer? Dann musste er aber doch lachen. Dabei fiel er fast schon von selbst vom Besen.
„Warum sollte ich mich jetzt entschuldigen gehen? Weil eine kleine Slytherin sonst wütend im Kreis springt, wenn ich es nicht mache? Uhh, ich hab ja solche Angst...“ Der Gryffindor konnte wirklich fast nicht mehr vor lachen und bemerkte auch erst recht spät, dass nun Rhia mit dem Schläger auf ihn einschlagen wollte. Mit einem „uaahh“ versuchte Sirius auszuweichen, musste den Schlag dann aber mit seinem eigenen Schläger abfangen, damit er nicht auf den Boden fiel. Er brauchte einige Sekunden, um sagen zu können, dass er wieder sicher auf dem Besen saß, aber das war schon lange genug. Sein Blick wanderte zum Schiedsrichter. Konnte er der kleinen Ziege nicht Einhalt gebieten? Freistoß für Gryffindor? Rhia vom Platz?
„Deine Eltern haben dir nicht beigebracht, dass man nicht auf ältere Jungs einschlägt?“ Hatte es da nicht einen Artikel in der Schülerzeitung gegeben, in dem Rhia Ilias verprügelt hatte? Oder so etwas in der Art. Sie schien ja wirklich gefährlich zu sein. Vielleicht mal ein Termin bei der Schulpsychologin?
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Aug 21 2010, 22:23

Rodolphus konnte es nicht fassen, was sich jetzt direkt vor seinen Augen abspielte. Er war es zwar gewöhnt, dass Rhias Taktik etwas zu wünschen übrig ließ, doch was sie jetzt tat, toppte doch wirklich alles. Anstatt sich den beiden Klatschern zu widmen, hatte die jüngere Slytherin sich nun darauf verlegt, gleich ihren Schläger gegen einen gegnerischen Spieler anzuwenden. Nicht, dass er etwas dagegen hatte, sollte Sirius Black vom Besen fallen, aber wenn Rhia so weitermachte, würde sie noch vom Platz gestellt werden. "RHIA! DU SOLLST DEN KLATSCHER-" Weiter kam er nicht mehr, denn in diesem Augenblick flog Theresa, eine Jägerin der Löwen, auf seine Torringe zu und warf auch schon den Quaffel. Rhia hatte ihn so abgelenkt, er hatte noch nicht einmal gesehen, dass Gryffindor in den Ballbesitz gekommen war.

Mit einem lauten Schrei riss Rodolphus seinen Besen zur rechten Seite und streckte sich soweit wie nur irgendwie möglich. Die Gryffindors würden doch jetzt nicht noch ein Tor werfen! Eines musste man der kleinen Jägerin lassen, sie hatte Kraft, der Quaffel war mit einer solchen Wucht geworfen worden, dass Rodolphus schnell klar war, dass er ihn nicht mehr würde fangen können oder aber das Fangen etwas unangenehm für ihn werden würde. In seinen Bemühungen, den Ball von seinen Torringen abzuwehren fiel er fast seitwärts von seinem Besen, schaffte es dann aber gerade noch so, ihn mit der flachen Hand zu erwischen und so die Flugbahn zu ändern. Gerade noch so gerettet. Der Quaffel würde nun zwar nicht mehr den Torring treffen, aber es war ihm nicht gelungen, den Ball auch zu fangen und einem seiner Mannschaftskameraden zuzupassen. Blieb nur zu hoffen, dass seine Jäger jetzt gut reagierten, bevor Jenkins einen zweiten Angriff starten konnte...
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Aug 21 2010, 22:53

Theresa hörte nichts. Keinen Pfiff als Zeichen, dass ein Tor gefallen war. Sie blickte nach unten zu den Torringen. Der Hüter der Slytherins hatte den Quaffel abgewehrt.
Die junge Gryffindor verfluchte ihn laut, auch wenn sie wusste, dass sie, wenn der Schiedsrichter sie hörte, einem Strafstoß riskierte, doch das war ihr egal. Währenddessen jagte sie dem roten Ball nach, bevor ein der der gegnerischen Jäger ihn sich schnappen konnte. Sie holte den roten Ball fünf Meter über dem Boden ein und zog den Besenstiel erneut nach oben.
„Noch mal kriegst du ihn nicht.“, sagte sie zu Rodolphus. Es würde wohl kein Überraschungsangriff werden, also war die Aussicht auf ein Tor schlecht, dennoch versuchte Theresa es erneut. Diesmal täuschte sie auf den linken Torring an, zielte dann jedoch auf den rechten, doch anstatt tatsächlich dorthin zu werfen, schleuderte sie den Ball auf den linken Ring.

[ooc: Man kann im Quidditch keinen vom Platz stellen.]

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Cassiopeia MacNair



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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Aug 22 2010, 13:23

Super. Sirius war mit Rhia beschäftigt und somit hatte Cassiopeia schon mal halbwegs freie Bahn, was den Klatscher anging. Sie raste ihm hinterher. Der jüngere Lestrange war auch nicht in der Nähe und so hatte sie freie Schussbahn. Dachte sie zumindest, doch dann erblickte sie Theresa bei Rodolphus an den Torringen und musste abwarten. Sie hatte gesehen, dass Theresa wieder runter fliegen musste, um sich den Quaffel zurück zu holen und während sie dann wieder nach oben zog, hatte Cassiopeia Zeit genug um die nächste Attacke auf Rodolphus zu starten. Teamarbeit nannte man das. Während der Jäger mit dem Quaffel vor den Ringen stand, musste der Treiber den Hüter mal mit einem Klatscher versorgen. Und das tat Cassiopeia damit dann auch. Sie schlug den Klatscher mit voller Wucht Richtung Rodolphus. Und es war vielleicht sogar noch egal, in welchen Ring Theresa werfen würde, sollte Rodolphus versuchen den Quaffel abzufangen, würde er vermutlich ohne es zu bemerken vom Besen fliegen. Hoffentlich war nur Theresa schnell genug zu begreifen, dass sie dem Klatscher nicht in die Quere kommen sollte.
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Aug 22 2010, 20:22

Rhia schnaubte nur, von Sirius ließ sie sich nicht beeindrucken, noch nicht einmal, als er ihren Schlag mit seinem eigenen Schläger abfing. "Du weißt gar nicht, wie furchterregend ich sein kann", beschwerte sie sich trotzig. "Ich meine, ich weiß es auch nicht unbedingt, aber offenbar kann ich es sein, sonst gäbe es doch niemanden, der vor mir Angst hätte, oder nicht? Aber die gibt es. Und auf das, was meine Eltern sagen, höre ich ohnehin nicht, das ist so eine Art Prinzip, verstehst du?" Und damit war ihr Monolog auch schon wieder zu Ende, relativ kurz für ihre Verhältnisse, noch ein Zeichen dafür, dass sie noch nicht wieder zu ihrem üblichen gutgelaunten Selbst zurückgefunden hatte. Ein anderes mochte sein, dass sie ihren Schläger wieder zurückzog und dann erneut ausholte, dieses Mal jedoch nicht mehr auf Sirius, sondern auf seinen Besen zielte. "Und ja, du gehst dich entschuldigen! Lass meinen Bruder da raus, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass mein Rexy dein jüngerer Bruder ist. Ältere Jungs kann man ruhig schlagen, aber doch keine jüngeren!"
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Aug 22 2010, 20:44

Rodolphus fluchte seinerseits, als er sah, dass die kleine Jenkins den Quaffel vor einem seiner eigenen Jäger fangen konnte. Er hätte den Ball fangen sollen anstatt ihn einfach nur wegzuschlagen, das war ihm auch klar, aber es war ihm einfach nicht mehr gelungen, er war zu gut geworfen worden. Doch er würde später noch ein ernstes Wörtchen mit Antonin, Jezebel und Emrys reden müssen - neben all den anderen Sachen, die er noch zu erledigen hatte. Nur, dass solche Überlegungen im Moment etwas warten mussten, denn schon holte die Gryffindor wieder aus und warf den Ball. Bis zum letzten Augenblick wusste Rodolphus nicht genau, auf welchen der Torringe sie es nun abgesehen hatte, weshalb er sich in der Mitte halten wollte. Doch gerade, als Theresa den Quaffel endlich losließ und klar wurde, dass sie auf den linken Ring zielte und er sich todesmutig zwischen Ball und Torring werfen wollte, flog erneut ein Klatscher auf ihn zu. Ein verdammt schneller Klatscher, der zudem auch noch verdammt gut gezielt war. Rodolphus wollte seinen Besen zur rechten Seite reißen in dem Bemühen, dem schwarzen Ball zu entgehen und gleichzeitig auch noch den Quaffel zu erwischen und somit das Tor für Gryffindor zu verhindern, doch keines von beiden sollte ihm gelingen. Der Klatscher traf ihn mit voller Wucht in den Bauch, sodass ihm für einen Moment die Luft wegblieb und ihm vor Schmerz die Tränen in die Augen schossen. Für ein paar Sekunden konnte er nichts anderes tun als sich am Besen festklammern und darauf hoffen, irgendwie das Gleichgewicht halten zu können. Genau während dieser Zeit flog der Quaffel durch den linken Torring.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Aug 22 2010, 21:22

Theresa hatte den Klatscher gerade noch aus den Augenwinkeln gesehen und konnte ihm nur noch ausweichen, indem sie sich, sich an ihren Besen klammernd, nach unten fallen ließ. Mit Mühe zog sie sich wieder hoch und sah, wie Klatscher und Quaffel ihre Ziele trafen.
Jubelnd riss sie die Hand in die Luft. Sie drehte sich um und schaute sich nach dem Treiber um, der einen so präzisen Treffer gelandet hatte.
Cassiopeia hatte immer noch den Arm mit dem Schläger wie nach einem Schlag ausgestreckt. Die Viertklässlerin flog auf sie zu und umarmte sie stürmisch.
"Klasse Treffer!", rief sie mit einem kurzen Blick auf Rodolphus, der noch mit seinem Gleichgewicht kämpfte.
Dann sah sich Theresa nach ihren anderen Mannschaftskameraden um. Sie sah Sirius, der gerade von der gegnerischen Treiberin mit dem Schläger bedroht wurde. Doch es war ihr mehr oder weniger egal. Der Schiedsrichter würde das schon noch merken und unterbinden. Umso besser, dann würden sie vielleicht noch einen Strafstoß bekommen.
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Sirius Black



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Aug 23 2010, 00:53

„Ich hab wirklich solche Angst vor einem kleinen Mädchen, das denkt, dass es das Recht hat mir etwas sagen zu können.“ Sirius war wirklich froh darüber, dass er nicht vom Besen gefallen war. Aber er ließ sich nicht anmerken, dass ihm etwas mulmig wurde, wenn er daran dachte wie tief es eigentlich unter ihm war. „Uh... Und du bist ja so böse, weil du nicht auf deine Eltern hörst. Denkst du wirklich, dass gerade mich das beeindruckt?“ Was ging in ihrem Kopf vor? Er war kurz davor, dass seine Eltern ihn alleine wegen Gryffindor und seinen Freunden vor die Tür setzte, aber Rhia musste ja versuchen ihn irgendwie einschüchtern zu wollen. „Weißt du... Normal wollen mich Mädchen immer nur beeindrucken, wenn ich mit ihnen ausgehen soll, aber du bist einfach nicht mein Typ. Außerdem geh ich nicht mit welchen aus, mit denen mein Bruder schon was gehabt haben könnte.“

Rhia schlug dann gleich noch einmal auf ihn oder besser gesagt auf seinen Besen ein. Er kam gewaltig ins Schwanken und ging dann gleich auf Abstand, bevor er wirklich noch fallen würde. „Kannst du jetzt einfach mal aufhören?“, fragte er genervt weiter. „Ich entschuldige mich nicht bei ihm. Verstanden?“ Das Tor war gefallen, aber Sirius hatte nicht die Zeit sich darüber zu freuen. Schade, eigentlich.
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Aug 23 2010, 18:11

„Ich kann dir etwas sagen!“ beschwerte Rhia sich lautstark. „Ich kann jedem etwas sagen, und zwar immer, wenn es mir gerade gefällt. Daran kann mich niemand hindern! Die einzige Voraussetzung ist, dass der, dem ich etwas sagen will, auch da ist, sonst bringt es nicht so viel. Aber selbst wenn nicht, kann ich mit jemandem reden, dann hört er es nur einfach nicht!“ Dass Sirius diese Anmerkung wohl kaum wörtlich gemeint hatte, schien ihr egal zu sein. Falls sie es überhaupt begriffen hatte. Die nächste Äußerung des Gryffindors begriff sie dann jedoch gar nicht, weshalb sie ihn für einen Moment nur irritiert anstarrte, bevor sie beschloss, zuerst auf seinen Besen einzuschlagen, und dann, als der andere Treiber immer noch auf seinem Besen saß, weiterzureden.

„Das ist aber nicht fair, dass du nicht bei ihm entschuldigst. Und was meinst du damit, dass ich mit meinem Rexy etwas gehabt haben könnte? Was sollte ich mit ihm gehabt haben?“ In manchen Beziehungen war Rhia eben noch recht kindlich und naiv, aber sie war ja auch erst dreizehn, noch Zeit genug, erwachsen zu werden, oder etwa nicht? Sie warf einen kurzen Blick zu den Torringen, aber im Augenblick interessierte es sie gar nicht so sehr, dass Gryffindor gerade ein Tor geworfen hatte, ihre kleine Unterhaltung mit Sirius war ihr wichtiger. Aber immerhin schien sie vorerst darauf zu verzichten, weiterhin auf den älteren Schüler einzuschlagen, denn sie legte ihren Schläger nur locker über ihre eigene Schulter.
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Aug 23 2010, 18:16

Rodolphus brauchte noch ein paar Augenblicke, bis er sich wieder so weit gefasst hatte, dass er sich auf seinem Besen ein wenig aufsetzen konnte und nicht mehr das Gefühl hatte, der zweite Slytherin-Spieler zu sein, der in diesem Spiel stürzte und danach in den Krankenflügel gebracht werden musste. Wobei der Krankenflügel an sich keine schlechte Idee war, denn noch immer schmerzte sein Bauch ganz gehörig und übel war ihm auch noch. Dass er dann auch noch gerade die kleine Jenkins, die das Tor geworfen hatte, dabei beobachten konnte, wie sie MacNair, die Treiberin, stürmisch umarmte, half ihm auch nicht gerade. Mit zusammengebissenen Zähnen krallte er sich an seinen Besen und schwor Rache. Natürlich, es konnte auch dem besten Hüter mal passieren, dass er ein Tor kassieren musste, aber das hier war unfair gewesen. Durch den Klatscher war er abgelenkt gewesen. Dass es sich nur um eine gute Taktik gehandelt hatte, war ihm egal. Und noch war das Spiel nicht verloren, doch gab es da ein Problem: Er wusste noch nicht, ob er dazu in der Lage war, sich viel zu bewegen um noch seiner Aufgabe als Hüter gerecht werden zu können. Nur aufgeben kam für ihn auch nicht in Frage.


Zuletzt von Rodolphus Lestrange am Mi Aug 25 2010, 21:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mo Aug 23 2010, 18:46

( eigentliches cf: Krankenflügel XD )

Acacia war mit ihrer Vorgesetzten, Madame Pomfrey, in den Krankenflüfel gegangen und irgendwie hatte sie sich ein wenig inkompetent gefühlt, weil die etwas ältere Heilerin schon so gut ausgebildet schien, dass sie keine Panik hatte, irgendwas falsch zu machen, während Acacia sich vor Angst fast in die Hose machte. Daher war sie irgendwie auch froh, als sie zurück geschickt wurde, betete aber auch gleichzeitig, dass nichts passierte und man sie hoffentlich auch in Ruhe ließ. Sie wollte nicht allzu viel Kontakt mit anderen Menschen haben, nicht heute und nicht in dieser lauten Umgebung.

So lief sie fast schon zurück zum Feld, wo sie sich direkt an die Absperrung unten stellte, um binnen weniger Sekunden direkt auf dem Feld zu sein, sollte irgendetwas passieren. Sie hatte nur leider keine Ahnung vom Spiel und konnte daher auch nicht sagen, was gerade passierte und ob es wirklich ungewöhnlich brutal war, wobei ihr ein Spieler im Slytherin-Dress schon etwas unangenehm auffiel, dadurch, dass er nicht ganz fit aussah. Hoffentlich kippte er nicht noch vom Besen.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Aug 24 2010, 00:00

Sirius sah Rhia nur verwirrt an als sie einen Monolog über das hielt, was sie wem sagen konnte, falls der Treiber nun wirklich verstanden hatte, worüber sie sich aufregte. Zumindest war ihre Stimme so laut, dass wohl jeder mithören konnte. Er hob die Augenbrauen und sah die Gegnerin fragend an. „Ich habs verstanden, dass du ja so wild und frei bist, du das sagen kannst, was du willst.“ Er verdrehte die Augen. Kleine Zicke oder wie? Aus dem Grund verstand sich Regulus wohl auch so gut mit ihrer Mutter. Er hatte eine Schwäche für zickende Weiber.

„Was sollt ihr schon gehabt haben?“ Kennt sie nicht einmal Redewendungen? Natürlich waren sie noch jung. „Ach komm... Als würdet ihr euch nicht mal küssen. Ihr klebt doch aneinander.“ Immerhin funktionierte die Taktik Rhia abzulenken und sie zu provozieren. Ein Tor hatten sie schon. Nun sollten die beiden Mädchen aufhören zu kuscheln und weiter spielen. Immerhin riskierte Sirius gerade seinen Hals für das Team. „Regulus hat das gleiche Blut wie ich. Er macht sich bestimmt schon Gedanken darüber welche Mädchen ihm gefallen und welche nicht.“
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Aug 24 2010, 13:52

Rhia neigte den Kopf zur Seite und überlegte für ein paar Sekunden, während denen sie mit ihrem Schläger spielte. "Hm, wenn du das so meinst..." Sie sah sich kurz um, wie um zu überprüfen, ob ihnen jemand zuhören könnte, dann kam sie noch ein Stückchen näher und senkte die Stimme. "Also, ich weiß genau, welche Mädchen Rexy gefallen. Da war erst einmal Tamsin, sie ist - oder, besser gesagt, war - in unserer Klasse, allerdings in Ravenclaw. Und sie mochte Rexy, das wusste ich genau. Und er mochte sie, aber ich glaube, er hat sich nicht getraut, es ihr zu sagen. Ich wollte, dass die beiden zusammen zum Ball gehen würden, aber dann ist Tamsin nach Amerika oder so gegangen. Auf jeden Fall weit weg. Findest du nicht auch, dass das eine Unverschämtheit ist? Einfach so Rexy allein lassen!" Sie schüttelte missbilligend den Kopf. Eigentlich hatte sie Tamsin gemocht, aber sie fand es nicht in Ordnung, dass sie die Schule gewechselt hatte, wenn auch nur für ein Auslandsjahr. "Die nächste war dann Noemi. Noemi Wandmaker, falls du sie kennst. Sie ist ein Jahr jünger als du, weil sie ein Jahr älter als Rexy und ich ist. Und zwischen dir und Rexy liegen doch zwei Jahre, oder? Sie hat ihn zum Ball eingeladen, nachdem Tamsin weg war, und ich denke mal, er mag sie auch. Sie ist aber auch süß, sehr rosa. Und auch in Ravenclaw. Also gefallen deinem Bruder wohl Mädchen aus Ravenclaw." Das Spiel schien Rhia fast vollkommen vergessen zu haben, aber da ohnehin noch kein Einwurf stattgefunden hatte, war dies doch auch eine gute Gelegenheit, sich ein wenig mit Sirius zu unterhalten.
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Cassiopeia MacNair



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Aug 25 2010, 12:58

Das erste Tor hatten sie. Gleichstand. Was wollte man mehr? Außer natürlich dem Schnatz und gewinnen.
Cassiopeia hatte dem Klatscher nachgesehen, den sie auf Rodolphus geschossen hatte. In die Körpermitte, so wie es sich gehörte. Ob Rodolphus noch fähig war gut zu spielen, würde sich zeigen, aber Cassiopeia hatte das Gefühl, dass sie es geschafft hatte, den Slytherins so zu schaden, dass das Spiel jetzt einfacher werden würde. Zumindest wenn sie im Ballbesitz waren und Rhia endlich mal Sirius in Ruhe ließ, der vielleicht den Strafstoß auch noch rausholen konnte, wenn Rhia so weiter machte.
Die beiden Mädchen umarmten sich stürmisch, als Theresa den Treffer gelandet hatte. „Super, danke gleichfalls.“ Cassiopeia musste aufpassen, dass sie sich nicht vor lauter Freude noch vom Besen stürzte. Doch sie hielt sich und ließ Theresa wieder los, um den Klatscher weiter zu verfolgen und weitere Slytherins unschädlich zu machen.
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Rodolphus Lestrange
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Aug 25 2010, 21:15

Noch bevor einer seiner Jäger den Einwurf machen konnte, hörte Rodolphus plötzlich etwas. Oder jemanden, besser gesagt. Er konnte zwar nicht alles verstehen - kein Wunder, wenn man die Entfernung zwischen ihm und den Tribünen voller lärmender Schüler bedachte - aber er erkannte die Stimme. Bellatrix. Rasch drehte er den Kopf in die Richtung, in der er sie als letztes gesehen, wenn auch leider noch immer zusammen mit Ilias. Aber für den Moment war ihm die Gesellschaft, in der sie sich befand, völlig gleichgültig, denn sie mochte zwar neben Ilias sitzen, doch sie hatte ihm zugerufen. Ganz allein ihm. Und er würde sie nicht enttäuschen. Auch wenn er sich noch immer nicht wieder ganz sicher auf seinem Besen fühlte, brachte er ein Grinsen zustande und hob kurz die Hand, wie um ihr zuzuwinken. Dann wandte er sich jedoch schnell wieder ab, immerhin würde das Spiel jeden Augenblick weitergehen. Und er würde heute nicht noch ein Tor kassieren. Wieder etwas stolzer saß er auf seinem Besen und wartete auf seinen nächsten Einsatz.
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Emrys Yaxley



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Aug 25 2010, 21:20

Emrys hatte aus etwas größerer Entfernung den Angriff auf Rodolphus Lestrange und das Tor für Gryffindor beobachtet, doch er verzog keine Miene. Immerhin hieß dies nur, dass jetzt Gleichstand war, nicht, dass die Mannschaft der Slytherins verlieren würde. So bald wie möglich flog er nach unten und griff sich den Quaffel, um den Einwurf zu machen. Einen Moment verharrte er am Rand des Spielfelds und hielt nach den anderen beiden Jägern Slytherins Ausschau, vergaß jedoch auch nicht, die Gryffindor-Spieler im Auge zu behalten. Gerade vor Sirius und Cassiopeia sollte man in diesem Spiel wohl in Acht nehmen, beide Spieler waren gut in Form. Schließlich entschied er sich dafür, den Quaffel zu Antonin Dolohow zu werfen, der seiner Meinung nach im Augenblick die beste Position hatte. Ohne abzuwarten, ob der jüngere Schüler den Ball auch würde fangen können oder ob eine der Jägerinnen der Gryffindors dazwischen gehen würde, flog er wieder aufs Spielfeld.
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Sirius Black



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Aug 26 2010, 15:20

Sirius wäre schon fast alleine vom Besen gefallen als Rhia anfing über Regulus Vorlieben oder was auch immer zu reden. Es gab Dinge, die wollte ein älterer Bruder nicht über seinen jüngeren Wissen. Wenn Rex eine Freundin hatte, dann war es ja schön für ihn, aber was interessierte es Sirius? Und Rex würde auch keine Tipps oder Hilfe von ihm annehmen, dann konnte es dem Gryffindor ja erst Recht egal sein. Fertig! Er hob die Nase und sah Rhia etwas kritisch an. Er hatte ihr ja noch nicht einmal wirklich zugehört.
„Jetzt weiß ich wenigstens, dass er nicht alleine auf den Ball geht.“ Wow, geheucheltes Interesse. Wunderbar. Er fing schon wie seine Familie an. Und das durch den Einfluss einer Slytherintreiberin. „Und warum Ravenclaw? Ich dachte eher, dass er Richtung Slytherin tendiert.“ Er hatte teilweise wirklich gedacht, dass Rhia und Rex zusammen wären, aber so konnte man sich auch irren. Vielleicht sollte er aufhören seinen Bruder zu beobachten.
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Dagon Quint



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BeitragThema: Re: Spielfeld   Sa Aug 28 2010, 15:55

Ganz allmählich schlug dieses Spiel Wege ein, welche Dagon nicht für gut befinden konnte.
Während sich die einen offenbar zu einem Kaffekränzchen in windigen Höhen trafen, zerrten und zupften die anderen noch immer nervös an ihren Umhängen herum und vergaßen dabei konzentriert zu spielen.
So hatte sich der ehemalige Gryffindor das Ganze aber nicht vorgestellt. Wo waren die Disziplin, der Teamgeist und die Begeisterung für dieses grandiose Spiel geblieben? Es konnte doch nicht wirklich sein, dass nur weil er einer anderen Generation zugehörig war, sich alles vollkommen anders zutrug, als zu seiner Schulzeit.
Kaum merklich zogen sich seine Augenbrauen enger zusammen, während er weiterhin auf seinem Posten hoch oben in der Luft verweilte. Den Besenstiel hatte er fest zwischen seinen Beinen festgeklemmt, sodass er die Hände frei hatte und nur ab und zu zum lenken eine oder beide Hände an den Besen legte.
Genau wie in dem Augenblick, da die eine der Gryffindorjägerinnen auf das gegnerische Tor zusteuerte.
Ohne lange zu überlegen folgte er ihr, um genau sehen zu könne, was dort vor sich ging. Als der Quaffel jedoch das Tor verfehlte, seufzte er auf. Gut, er durfte zwar nicht parteiisch sein, aber einmal Gryffindor blieb eben immer Gryffindor.
Schmunzelnd über diese Erkenntnis lies er seinen Blick über das restliche Spielfeld schweifen und konnte gerade noch sehen, wie eine der Slytherintreiberinnen ihren Schläger gegen einen Gryffindor erhob.
Im fast selben Augenblick sauster der Quaffel durch einen der Torring Slytherins und Dagon erzeugte abermals ein akustisches Signal mit seinem Zauberstab. Mit einer simplen Handbewegung erklärte er das Tor Gryffindors für gültig und hob dann beide Hände zum Zeichen der Unterbrechung.

Zielstrebig und mit finsterem Blick flog er auf die Slytherin zu, welche scheinbar noch immer nicht von ihrem Opfer ablassen wollte und inzwischen dazu übergegangen war ihren Gegenüber in Grund und Boden zu reden.
"Das war ein eindeutiges Foul Miss!" grollte er und deutete mit einer Hand auf ihren Schläger. Ein solches unkameradschaftliches Verhalten war ihm noch nie untergekommen.
"Noch so eine Aktion und Sie verlassen augenblicklich das Stadion." Der Ernst in seiner Stimme war nicht zu überhören und auch seine Augen funkelten entschlossen auf.
"FREISTOß FÜR GRYFFINDOR!" verkündete er energisch und blickte erneut die Slytherin an, deren Namen er nicht kannte. "Konzentrieren Sie sich lieber auf das Spiel, als auf ihre angestauten Agressionen Miss. Das wird sowohl Ihnen, als auch Ihrem Team zu Gute kommen." Und mit einem letzten, eindringlichen Blick flog er zurück auf seine Position und gab den Gryffindors ein Zeichen, dass sie nun ihren Freistoß ausführen durften.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   So Aug 29 2010, 13:14

Theresa hatte schon wieder von Cassiopeia abgelassen und gerade überlegt, dass das Spiel irgendwie lahm war und niemand das tat was er eigentlich sollte, als der Schiedsrichter abpfiff. Er flog zu Sirius und Rhiannon und ordnete einen Freistoß an. Theresa freute sich, ließ sich das jedoch nicht anmerken. Sie schaute sich nach dem Quaffel um, der gerade von Emrys eingeworfen worden war und schnappte ihn sich mit einem „Darf ich mal?“, als Antonin ihn gerade fangen wollte. Mit dem Ball unterm Arm flog sie zu Julie und fragte: “Willst du den Freistoß machen?“
Theresa mochte Freistöße nicht sonderlich. Es fehlte die ganze Action die bei einem Torschuss eigentlich da war.
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Rhiannon Yaxley
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Di Aug 31 2010, 12:32

"Slytherin? Warum denn Slytherin?" erkundigte sich Rhia verwirrt, doch als dann genau in diesem Moment der Schiedsrichter auf sie zugeflogen kam, verlegte sie sich darauf, diesen neugierig zu mustern und nicht mehr Sirius. Mit zur Seite geneigtem Kopf hörte sie sich an, was er zu sagen hatte, dann zuckte sie einfach nur mit den Schultern. Es glich fast einem Wunder, aber sie hatte beschlossen, nicht länger mit ihm zu diskutieren und auch vorerst von Sirius abzulassen. Obwohl es durchaus seine Vorteile hätte, wenn dieser neue Schiedsrichter ihr befehlen würde, das Stadion zu verlassen, dann würde sie nämlich gleich ihren Rexy besuchen können. Aber gut, sie konnte ja nicht ihre Mannschaft im Stich lassen! "Okay!" stimmte sie somit zu und grinste den Mann kurz an, wirklich geknickt sah sie nicht aus. Aber immerhin ließ sie ihren Besen wieder ein wenig steigen und konzentrierte ihre Aufmerksamkeit auf die Torringe, die der gute Rodolphus bewachen sollte - jedoch nicht, bevor sie dem Gryffindor-Treiber noch einmal munter zugewunken und sich ausführlich am Rücken gekratzt hatte, soweit dies eben möglich war.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Mi Sep 01 2010, 18:46

JA! JA! James hörte das Signal, das ihm verkündete, dass ein Tor geschossen wurde, checkte die Lage und stieß sodann jubelnd die Faust in die Luft. Sie hatten aufgeholt, der Rückstand war beseitigt. Und dann bekamen sie auch noch einen Freistoß.
Es begann ja richtig gut zu laufen. Aber noch war das Spiel nicht gewonnen. Slytherin war - von der kleinen Furie Rhiannon mal abgesehen - ein Team, das aus fähigen Spielern bestand - Rhia besaß dafür einen hohen Unterhaltungswert. Das Ruder konnte immer noch von ihnen herumgerissen werden, trotzdem besserte sich James' Laune erheblich.
Er umrundete nach wie vor das Stadion und hielt Ausschau nach dem Schnatz, konzentrierte sich jetzt, wo es spannender wurde, aber auch wieder ein Bisschen mehr auf das Spielgeschehen. Nicht zu wissen, wofür Gryffindor den Freistoß gekam, störte ihn und eine weitere Attraktion wollte er nicht verpassen.
Da sah er plötzlich ein goldenes Glitzern in der Nähe von Emrys Yaxley, etwa einem Meter hinter ihm. James hielt die Luft an, presste selbige aufgeregt heraus und riss den Besen in eben jene Richtung. Das Glitzern hatte sich schnell entfernt, war regelrecht davon geschossen, doch der Sucher des Teams Gryffindor schoss gnadenlos hinterher. Er hatte den Schnatz gesehen. Jetzt musste er ihn erwischen, bevor dieser andere Typ es tat.
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Do Sep 02 2010, 22:51

Clayton Bell, 16 Jahre, Ersatzsucher


Clayton hatte in einiger Höhe seine Kreise gezogen, wobei er sich gerne vorstellte, dass er dabei wie ein Adler wirkte, der über seiner Beute kreiste. Vielleicht half ihm diese Vorstellung ja auch dabei, Adleraugen zu erlangen und damit den Schnatz als erster zu erblicken. Er hielt sich durchaus nicht für einen schlechten oder auch nur mittelmäßigen Sucher und war der Ansicht, dass nur deshalb auf der Ersatzbank saß, weil der kleine, dürre Black mehr nach Sucher aussah als er.

Leider schien Potter trotz Brille den Schnatz zuerst gesehen zu haben – denn er raste ja wohl kaum auf Yaxley zu, um ihn zu rammen, das wäre jetzt nun wirklich nicht seine Aufgabe. Clayton ging also in den Sturzflug, um ihn einzuholen, als ihm auffiel, dass der Schiedsrichter einen Freistoß verordnet hatte. Hieß das nicht, dass die anderen Spieler zum Stillstand kommen mussten? Aber wenn Potter es egal war, dann war es ihm auch egal. Hastig raste er ihm hinterher.



OOC: Theresa, den Freistoß musst du dann übernehmen
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BeitragThema: Re: Spielfeld   Fr Sep 03 2010, 17:40

Julie lehnte das Angebot mit einem Lächeln ab und da auch Mary keine Anstalten machte, den Freistoß auszuführen, behielt die Viertklässlerin den Ball und flog zu den Torringen der Slytherins.
Sie hasste Freistöße. Entweder sie gingen durch einen der Torringe, oder eben nicht und wenn Theresa nicht daneben traf – und das tat sie eigentlich nie, jedenfalls nicht, wenn sie frei vor dem Tor war – dann hing es vom Torhüter ab, ob der Quaffel rein ging oder nicht, keine Action, kein Garnichts.
Theresa ging in Position. Als der Schiedsrichter pfiff, warf sie den Ball mit aller Kraft auf den mittleren Torring. Rodolphus schwebte zwar vor diesem Torring, doch verdeckte er ihn trotz seiner breiten Schultern nicht ganz und Theresa hoffte, dass er, wenn er ihn schon fing, wenigstens ein paar Blaue Flecken davon trug und die würde ihm der harte Ball bestimmt einbringen.
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