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 Verteidigung gegen die Dunklen Künste

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James Potter



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 19 2009, 08:46

Nur etwa zehn Sekunden nachdem Lily den Raum betreten hatte, wurde die Tür erneut aufgerissen, diesmal aber wesentlich lauter und heftiger, und James stürzte herein, legte in dem Moment, in dem sich mehrere Augenpaare auf ihn richteten, seine Hast ab und schlenderte die letzten Meter zu seinem Platz als wäre er genau zum rechten Zeitpunkt gekommen.
"Entschuldigung!", sprach er jedoch laut und deutlich und keineswegs beschämt in Richtung ihres Professors. "Quidditch."
Kaum hatte James Professor Black einen Moment lang den Rücken zugewandt um seine Tasche abzustellen, erwachte ein schelmisches Grinsen in seinen Zügen und er teilte es mit seinen Freunden Remus und Peter, zu denen er jetzt blickte, während er einen Platz neben ihnen einnahm und seine Sachen herauskramte. "Hab ich was verpasst?", flüstere er ihnen zu und lehnte sich bequem auf seinem Stuhl zurück.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 19 2009, 15:05

Alexis Ortega, 5. Klasse Ravenclaw


Die Feder hielt mitten in der Luft an, als Alexis sich ein weiteres Mal zur Tür herum drehte um zu schauen welcher Nachzögler nun wohl kommen würde.
Ihre Brauen hoben sich leicht an als sie Lily sah und ihr mit den Augen bis zu sich verfolgte, sie setzte ein leichtes grinsen auf als sich ihre Freundin neben sie setzte.
Den Kopf noch immer leicht auf ihre Hand gestützt blickte Alex Lily von der Seite her an und schob das Pergament leicht zu ihr rüber.
"Werwölfe..." flüsterte sie leise zurück "ich hab schon ein paar Notizen, kannst dir ja abschreiben wenn du magst."
Erneut blickte Alexis zur Tür, James polterte regelrecht in den Raum und lies sich nicht wenig später neben seinen Freunden sinken, na nun waren die Rumtreiber ja fast komplett. Alex wandte sich wieder nach vorne.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 19 2009, 21:46

Überrascht griff sich Thomas gegen den Hinterkopf und wandte sich nach hinten, wo Alexis saß und ihm gerade...oder hatte er sich das eingebildet? Nein, wohl kaum. Was war heute eigentlich los? Hatte ihn jemand mit einem Wuschelzauber belegt? Dass Amber ihm die Haare zerstrubbelte, gut, bei Amber musste man auf alles gefasst sein. Aber die junge Ravenclaw? Tom warf ihr einen fragenden Blick zu, doch Lilys und James' (vor allem James') verspätetes Auftauchen im Klassenzimmer lenkte ihn erst einmal ab.

Quidditch?, dachte Thomas und unterdrückte ein Stöhnen. Was für eine kreative Ausrede. Immerhin war wenigstens ein Teil des Gryffindorteams - nämlich Thomas selbst - durchaus schon anwesend und nicht wegen eines eventuellen Quidditchtrainings zu spät. Potter hatte irgendwie eine Punktabzugsgarantie für Gryffindor gebucht. Da war sich Tom ganz sicher. Nur gut, dass Thomas wusste, dass es im Leben auf mehr ankam als Hauspunkte.
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Livia
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 19 2009, 22:32

Livia Sage, 5. Klasse Ravenclaw



Einstiegspost

Total gehetzt erreichte Livia einige Minuten zu spät das Klassenzimmer indem sie nun Verteidigung gegen die dunklen Künste hatte. Vor der Klasse blieb die junge Hexe kurz stehen und strich sich noch einmal eine widerspenstigen Haarsträhne aus dem Gesicht, bevor sie zaghaft die Tür öffnete und eintrat.
" 'Morgen, Professor Black", begrüßte Liv den Lehrer und schloss die Tür hinter sich, "Entschuldigen Sie, dass ich zu spät bin...kommt nicht wieder vor"
Eigentlich hätte sie es ja fast schon geschafft das erste Mal in diesem Schuljahr wirklich pünktlich zum Unterricht zu erscheinen, als ihr nach der ersten Stunde schlagartig eingefallen war, dass ihre Sachen für den Verteidigungs Unterricht noch immer oben im Ravenclawturm lagen und sie diese noch holen musste. Auf dem Weg zurück hatte sie dann noch jemanden getroffen, sich unterhalten und so war sie schon wieder völlig zu spät. Mit einem entschuldigenden Blick lies sie sich schließlich auf einen der freien Plätze in der Nähe ihrer besten Freundin Alex fallen. Livia lies die Tasche unter den Tisch fallen und zog ihre Feder, ein Tintenfass und ein Stück Pergament hervor. Kurz beugte sich die junge Hexe zu Alexis herüber, die Lily soeben flüsternd das Stundenthema mitteilte, warf einen kurzen Blick auf deren Blatt und schrieb 'Werwölfe' als Überschrift auf ihr eigenes Pergament.
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Lily Evans



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mi Mai 20 2009, 15:21

"Danke Alex", wisperte sie der Freundin zu, die ihr ihre Notizen zu schob. Schnell schrieb Noch bevor sie mit dem Abschreiben beginnen konnte kamen noch zwei Verspätete, James der als Ausrede irgendetwas mit Quidditch erzählte und Livia eine Ravenclarw die sie eigentlich gerne mochte.
Quidditch, abfällig schüttelte sie den Kopf, tolle Ausrede.
Sie grüßte Livia die sich zu ihnen setzte mit einem kurzen „Hei!“, und begann dann die Notizen von Alexis ab zu schreiben.
Sie gähnte leicht, das Thema Werwölfe fand sie nicht wirklich sehr interessant, sie stützte ihren Kopf auf ihren Händen auf und schaute dann nach vorne zum Professor, und begann mit ihrer freien Hand Muster auf ein leeres Blatt Pergament zu kritzeln. Aus den Augenwinkeln beobachtete sie ihre Klassenkameraden, ihr Blick blieb an Severus Lilys besten Freund hängen, sie lächelte ihm zu und hob kurz die Hand zu einem Gruß. Neben Snape saß Dolohow, den Lily überhaupt nicht mochte, ganz im Gegenteil zu ihrer besten Freundin Scar, die auch eine Slytherin war, sie grinste dem Mädchen zu und wandte sich dann wieder ihren Kritzeleien zu.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Mai 22 2009, 08:06

Noch bevor Professor Black den Mund öffnen konnte, um mit dem Unterricht zu beginnen, wurde die Tür von neuem aufgeschwenkt und Peter Pettigrew schleimte sich in den Raum, zaghaft und scheu wie er war. Snape rümpfte abfällig die Nase, breitete nebenbei seine Feder vor sich aus, da sprach der Lehrer etwas, das ihn plötzlich grimmig lächeln ließ.

„Wir werden uns heute mit Werwölfen beschäftigen.“

Snapes dunkle Augen schossen nach vorn, bohrten sich in den Rücken des Gestaltenwandlers, vor dem er eben noch in die Knie gegangen war, und sein Gesicht war von innerem Triumph erfüllt, als er bemerkte, wie die Haltung Lupins sich veränderte, als er das Thema mitbekam. Im selben Moment schoss auch Severus' Arm in die Höhe, um dem Lehrer die gefragte Definition runterzurattern, seine Augen klebten noch immer schadensfroh an Remus und dann - hörte er statt sich selbst Thomas Changer sprechen und fünf Punkte für Gryffindor kassieren.

Sein Arm raste nach unten auf den Tisch und landete mit einem Knall auf der Platte. Im gleichen Moment betrat Scarlett den Klassenraum und wuselte sich zu ihnen durch, um neben Dolohow Platz zu nehmen.

Snape biss die Zähne zusammen. Dies war eine solch einfache Gelegenheit gewesen, seinem Haus etwas auf die Sprünge zu helfen, und jetzt hatte sein Verwünschen ihn darum gebracht und die Punkte den super-führenden Gryffindors in den gepanzerten Hintern geschoben, die sie ohnehin nicht mehr nötig hatten. Und auch wenn Snape Changer nicht allzu feindlich gegenüberstand, wie manch anderen des Greifenhauses, gönnte er ihm nicht den Erfolg. Er würde in dieser Stunde aufholen, wenn es sein musste.

Auf Blacks Frage zu dem Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Wolf und einem Werwolf ließ Severus seinen Arm ein weiteres Mal in die Höhe schnellen, doch da öffnete die Tür sich abermals zaghaft, lenkte seinen Blick auf sich und für wenige Herzschläge erstarrte alles in Snapes Innerem, als er Lilys Gestalt - endlich - endlich - endlich! - in den Raum kommen sah. Als hätte jegliche Wichtigkeit seinen Geist verlassen, hatte er den Arm auch nicht mehr so sehr gestrafft, blickte ihr hinterher, bis sie sich neben ihre Freundin Ortega gesetzt hatte, starrte ihr noch wenige Sekunden auf den Hinterkopf und noch ehe der Lehrer wieder ansetzen konnte, stürzte ein Junge in den Klassenraum, der, sobald er die Schwelle übertreten hatte, die ehrliche Hetze ablegte, um die Maske des stets-GElassenen aufzusetzen und in dieser Position zu seinem Platz zu stolzieren.

"Quidditch."

Snape krallte die Nägel seiner anderen Hand in den Tisch, sodass es schmerzte. Er fühlte sich, als hätte er soeben etwas Großes erhalten, als er Lilys Strahlen wahrgenommen hatte, und als James hereinstürztze, hatte er ihn diesen Gefühls beraubt.

Die Melde-Hand nun wieder gestrafft, wanderten Snapes Augen zu seinem Pergament und mit der freien Hand riss er ein Eck davon ab. Mit der gleichen glättete er es auf dem Tisch, nahm dann seine Feder und tunkte sie in die Tinte, schrieb dann etwas krakelig mit links auf das Stück:

"Können wir nach dem Unterricht reden? - SS",

faltete den Zettel und warf ihn möglichst unauffällig Lily zu. Es war die beste Gelegenheit, sie zu fragen. Es war ohnehin zu viel Zeit vergangen, als dass er noch zögern sollte. Wenn er sie heute nicht fragte, fragte er sie nie.


Zuletzt von Severus Snape am So Mai 24 2009, 17:06 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Antonin Dolohow



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Mai 22 2009, 13:54

Andy hatte, nachdem er Prof Black begrüßt hatte, eigentlich nur auf seine Freunde gewartet. Er hasste es, in diesem Raum alleine mit den anderen komischen Leuten aus seiner Klasse, die ihm fast alle so ziemlich neben lagen zu sitzen.
Endlich kam Snape rein und setzte sich neben ihn.
"Morgen, Sev", sagte Andy und lächelte leicht, doch Severus schien damit beschäftigt zu sein, einen Zettel zu schreiben. Deswegen besann Andy sich also auf das Thema der heutigen Stunde, es sollte um Werwölfe gehen.
"Tzz, Werwölfe sind langweilig, ich will lieber Vampire", sagte er vor sich hin, als er schließlich in seinem Buch irgendetwas über Werwölfe suchte - oder einfach nur aus Langeweile darin herumblätterte.
Plötzlich erschien Scarlett und automatisch spielte sich ein glückliches Lächeln auf das Gesicht des jungen Dolohow. Er strahlte sie an, während sie auf seinen Tisch zu lief.
"Hey Scar...da bist du ja endlich", flüsterte er ihr zu. Dass sie zu spät war, störte ihn nicht, die Hauptsache, sie war jetzt da.
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Lily Evans



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Mai 22 2009, 17:21

Verwundert fing sie das Stückchen Pergament, neugierig faltete sie es auseinander:
"Können wir nach dem Unterricht reden? - SS"
Lily drehte das Papier um und schrieb in ihrer feinen Handschrift:

„Klar können wir reden. Wo treffen wir uns?- Lily“

Sie faltete das Stückchen Papier und warf es unauffällig zu Severus, noch bevor das Papier Severus erreichte, schlug es gegen Potters Kopf und landete erst danach auf dem Tisch ihres besten Freundes. Unwillkürlich musste sie darüber grinsen, das sie diesen arroganten Jungen getroffen hatte.

Nachdenklich betrachtete sie ihre Pergamentblätter vor ihr, was Severus mit ihr zu besprechen hatte? Wahrscheinlich wollte er einfach nur mal wieder ein bisschen mit ihr reden. Sie schaute zur Tafel und strich sich eine Strähne ihres dunkelroten Haares hinters Ohr.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 16:55

Gerade hatte James seine Arbeitsuttensilien hervorgeholt, zuerst lärmend und wenig rücksichtsvoll, nach einem warnenden Blick einer Mitschülerin jedoch innehaltend und schließlich etwas geräuschärmer; hatte sich wieder aufgerichtet und die Schreibfeder an das Pergament angesetzt, um mehr aus Langeweile als aus Notwendigkeit ein paar Notizen zu setzen, die er ohnehin später keines Blickes mehr würdigen würde; hatte Details über Werwölfe auf sein Blatt gekritzelt, die er vorher längst erfahren und verinnerlicht hatte, da traf ihn plötzlich wie ein sanfter Schlag etwas leichtes von hinten am Kopf und prallte an ihm ab, ehe es wieder in seine Zielbahn zurückfand und geradewegs auf den Tisch von Severus Snape zuflog und dort landete. Überrascht wandte sich Potter um, in der vagen Hoffnung zu erkennen, von wem das Stück Papier ausgegangen war, das ihn so unvermittelt aus den abschweifenden Gedanken gerissen hatte.

Unweigerlich ging sein Blick zu Lily. Ob es daran lag, dass er ihr Gesicht am liebsten ansah oder daran, dass er logisch schloss, dass fast nur sie in Frage käme, da Schiefelus' stinkende Slytherinfreunde alle in seiner Nähe nisteten und sonst niemand außer Lily den fettigen Schmierling ausstehen konnte. Lily Evans aber saß ruhig und scheinbar aufmerksam da, mit einem Blick als könne sie kein Wässerchen trüben. Mit einem grimmigem Verdacht drehte James den Hals zurück zu Snape und beobachtete, wie dieser das Zettelchen öffnen wollte. Da schoss spitzbübisch eine von Potters Brauen in die Höhe, zeitgleich zu einem seiner Mundwinkel.
"Accio Zettel.", flüsterte, gerade so laut wie er es tun musste, um den Zauber wirksam auszuführen. Schnell entriss sich der Pergamentfetzen Schniefelus' langen, dünnen Fingern und landete in James Hand, die ihn mit einem schnellen, gezielten Suchergriff aus der Luft gegriffen und entfaltet hatte. Wenn er schon attackiert worden war, so wollte er wenigstens wissen, wovon.

Es brauchte nur eine Sekunde, um den Inhalt des kurzen Schriftgespräches zu lesen, die ordentliche Handschrift daraus gehörte aber eindeutig zu Lily Evans. Und die Andere konnte nur Snapes sein. Er wollte sie treffen? James zog eine finstere Miene. Er konnte sich denken, warum. Hasserfüllt starrte er zu Severus, der scheinbar vorhatte ihm in einer wichtigen Angelegenheit zuvor zu kommen. Als sich ihre Blicke trafen und James sich der Tatsache bewusst wurde, dass Snape den Zettel noch nicht gelesen hatte, folglich auch den Inhalt nicht kannte, brach der Zorn auf seiner Miene wie altes Porzellan entzwei und darunter kam ein wissendes, düster-überlegenes Grinsen zum Vorschein. Während er genüsslich und langsam, gut sichtbar für seinen alten Freund Schniefelus, den Zettel in viele kleine Fitzel zerriss, log sein Gesicht und erzählte stumm, dass auf dem Schnipsel etwas essentielles und hochinteressantes gestanden hatte, das Snape nun leider nie erfahren würde.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 17:45

"Werwölfe können besonders für uns von größtem Interesse sein", flüsterte Severus Dolohow zu, dessen lustlose Bemerkung er eben noch aufgeschnappt hatte, bevor dieser sich daran machte, Notizen über das Besprochene festzuhalten. Seinen Arm noch immer erhoben, der Reaktion von Professor Black im Hinterkopf harrend, blickte der Slytherin nun wieder schräg nach vorn auf Lily Evans' schmalen Rücken; seine Augenbrauen stellten sich leicht schräg und er lächelte fast, als ihre Blicke sich für einen verborgenen, unauffälligen Moment trafen, in dem sie ihm die Antwort entgegenwarf. Unerwarteterweise machte die Botschaft einen kleinen Umweg an Potters Windkopf vorbei, was Snape schmunzeln ließ; sein Herz machte einen leisen Satz, als er die Gleiche Reaktion bei dem wunderbaren Rotschopf beobachten konnte. Warum bereute er es nur, sich in die hinteren Reihen gesetzt zu haben? Warum hatte er nicht auf sie gewartet?

Der kleine Zettel landete auf seinem Tisch und Snapes freie Hand bedeckte ihn klatschartig wie einen wertvollen Schatz. Seinen Blick, um den fleißigen Anschein zu erhalten, geradeaus gerichtet, senkte er wieder ein wenig den mittlerweile schwerer werdenden Arm und benutzte den anderen, um die Botschaft zu öffnen - doch weit sollte er nicht kommen, denn von der Seite vernahm er plötzlich ein leises Zischen - und schneller, als er es hätte verhindern können, zog es den Zettel aus seinen Fingern und in die des verhassten James Potter. Reflektorisch machte Snape einen Satz nach links und versuchte, den Zug aufzuhalten, nach seiner Botschaft zu schnappen, doch der Zauber war zu schnell gegangen. Die geballte Faust Snapes landete wieder auf dem Tisch, und keine Sekunden später trafen sich die Blicke der beiden Jungs. Wenn sie nicht gerade im Klassenzimmer sitzen würden, hätte einer von ihnen sich schon auf einen Nachmittag im Krankenflügel freuen können.

"Die PEST, Potter", zischte Snape durch zusammengebissene Zähne, "Die Pest!", und beobachtete, wie er, da er sich den nicht für ihn bestimmten Inhalt verinnerlicht, die Botschaft in viele kleine unleserliche Schnipsel zerriss.

Snapes Hände zitterten, während sein Blick zwischen Potters launenhaften Augen udn der zerstörten Botschaft hin- und herwanderten; bereits hatte er für einige Momente vergessen, dass er soeben noch geplant hatte, dem Unterricht zu folgen, und sein Meldearm war längst nicht mehr ausgestreckt, sondern spannte sich gemeinsam mit dem linken an in unterdrückter Raserei. Die Pest, Potter. Severus dachte nicht daran, als erster wegzusehen, nein, auch wenn es nur ein kleines rhetorisches Zeichen war, war es eins des nachgebens, und er hatte keinerlei absichten, Potter das spüren zu lassen. Seine rechte Hand löste sich aus der krampfartigen Starre und griff unter seinen Umhang, auf die Höhe von Snapes Herzen. Seine Finger umfassten eines festen Griffes das vertraute elegante Stück aus Ebenholz und Drachenherzfasern und wie eine plötzlich erhobene Waffe entriss Snape seinen Zauberstab seinem Versteck und richtete ihn unter dem Tisch mitten ins Gesicht von James Potter.

"Furunkulus!"
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 20:13

Alice Roberts, 5. Klasse Gryffindor


Einstiegpost

Alice saß neben Lily am Tisch und bemerkte, dass sie zettelchen schrdib - ihre Neugier wollte sie zwar dazu animieren, diesen zu lesen, doch ihr Anstand gebot es ihr, dies nicht zu tun, sondern darauf zu achten, dass ihre beste Freundin nicht vom Lehrer dabei erwischt wurde - und dies tat sie zum Glück auch nicht.
"Von wem war er?", flüsterte sie der Rothaarigen zu, ehe sie sich daran machte, ihre Notizen zu dem Unterricht zu vervollständigen. Wenn der Professor schon sagte, dass der Inhalt dieser Stunde prüfungsrelevant war, dann wollte Alice sich nichts entgehen lassen.

(OOC: ich hoffe, es ist ok, dass Alice neben Lily sitzt^^)
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Lily Evans



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 21:05

"Der ist von Severus, er will nach dem Unterricht mit mir reden, keine Ahnung wieso!", flüsterte sie der Freundin zurück, Lily wusste genau, das ihre Beste Freundin ihren besten Freund nicht mochte. Sie seufzte bei dem Gedanken daran wie oft Alice ihr schon prophrzeit hatte, das Severus kein guter Freund für Lily sei.

Sie warf kurz einen Blick zu Severus, den offentsichtlich etwas ziemlich ärgerte, ihr Blick wanderte zu Potter, der eigentlich immer der Auslöser von Severus Wut war. James Potter, saß auf seinem Platz und war gerade dabei, das Stückchen Pergament in viele kleine Stückchen zu zerreißen. Fast genau so wütend wie Severus funkelte die Rotharige ihn an. "Arroganter Widerling!", zischte sie ihm zu, besorgt blickte sie zu ihrem besten Freund, der mit einer plötlichen Bewegung seinen Zauberstab auf James richtete,
"Furunkulus"
Fast genau so schnell wie Severus hatte sie ihren Stab gezückt:
"Protego"
Sie setzte den Schildzauber nicht ein um Potter zu helfen, den dieser arogante Junge war ihr ziemlich egal. Lily wollte nicht, das ihr bester Freund in ernsthafte schwierigkeiten geriet nur weil, James noch nie etwas von dem Wort Briefgeheimnis gehört hatte.

Sie riss ein Stückchen von ihrem Pergament mit den Notitzen ab und schrieb darauf
"Mach keine Dummheiten, wir sind im Unterricht!- Natürlich können wir uns treffen- Lily"
Sie warf dedn Brief erneut dem Slytherin zu, in der Hoffnung das James ihn diesmal dort lassen würde. "Lass die Finger von dem Brief, Potter!", zischte sie ihm erzürnt zu und schaute dann wieder nach vorne.
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Alphard Black
Verteidigung gegen die dunklen Künste


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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   So Mai 24 2009, 22:19

Alphard nickte Livia Sage und Lily Evans zu, die beide etwas zu spät kamen, sich jedoch beide ordnungsgemäß entschuldigten – nun sie waren gewiss nicht die Einzigen, die heute zu spät kamen: schon Scarlett Bodelere war leicht verzögert in den Klassenraum gekommen und auch Severus Snape war nicht ganz pünktlich gewesen. Aber gut.. Alphard seufzte, wer konnte es ihnen schon verdenken? Trotz der frühen Stunde war draußen schon bemerkenswert gutes Wetter, da konnte es schon mal vorkommen, dass man durch das Sonnenbad den Unterricht schlicht vergaß…

Er ließ seinen Blick über die Klasse wandern, alle waren immer noch nicht da, besonders das Fehlen seines Neffen und dessen besten Freundes stach ihm besonders ins Auge – allerdings nicht besonders lange. Kurz nachdem er sich über die Abwesenheit seines Neffen und die von James Potter gewundert und wohl auch geärgert hatte, stürzte Letzterer mit der knappen Erklärung „Quidditch“ zu seinen Freunden und ließ sich dort nieder.

Alphard zog eine Augenbraue hoch und blickte James fragend an.

„Soso, Quidditch, also… Darf ich dann davon ausgehen, dass mein Neffe sich noch beim Quidditch befindet? Oder hat er einfach nur keine Lust, seinen Onkel so früh am Morgen zu ertragen?“


Bevor der Junge jedoch eine vernünftige Antwort geben konnte – was er vermutlich ohnehin nicht getan hatte – drehte Alphard sich schon wieder zu Miss Bodelere um, da er von ihr endlich eine Antwort erwartete. So entging ihm aber für einen Moment, was in der Ecke um James Potter und Co tatsächlich los war. Zettelchen schreiben, das hätte er ja noch toleriert, selbst wenn er es bemerkt hätte, aber das in seinem Unterricht ein kleines Duell von statten ging, das war jetzt nun wirklich kein Kavaliersdelikt mehr.


Alphard räusperte sich, sobald er die erhobenen Zauberstäbe von Lily Evans und Severus Snape ebenso wie die gemurmelten Flüche vernommen hatte.

„Mr. Snape, Miss Evans! Könnten Sie mir bitte erklären, was dort hinten vor sich geht?“


Er hatte nicht genau mitbekommen, was vor sich gegangen war, hatte nur das erregte Flüstern gehört und, als er sich umgedreht hatte, die Zauberstäbe gesehen, aber dass sie sich nicht nur unterhalten hatten, war doch sehr deutlich, selbst wenn die beiden versucht hatten, ihr Duell oder was auch immer es war, unter den Tischen auszutragen.

ooc: diesmal ist es der richtige Post. ^^ Ich hoffe, es ist okay, dass ich euch erwischt hab^^
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 25 2009, 00:04

Remus war so vertieft in die Betrachtung seines Lehrbuches - das Kapitel über Vampire, wohl gemerkt, nicht das über Werwölfe - dass er kaum noch etwas von dem registrierte, das um ihn herum vorging. Zwar hörte er noch die Fragen, die Professor Black ihnen stellte, aber obwohl er alle Antworten wusste, meldete er sich kein einziges Mal, hob noch nicht einmal den Kopf. Lediglich Peter und James hatte er einen kurzen Blick zugeworfen, als sie sich neben ihn setzten. Peters Frage, von wem denn der Zettel gewesen wäre, der vor ihm auf dem Tisch gelandet war, hörte er nicht, genauso wenig wie er den aufkeimenden Streit zwischen James und Snape zur Kenntnis nahm. Mussten sie ausgerechnet heute über Werwölfe sprechen? Nur wenige Tage vor Vollmond? Nun gut, das Thema würde für ihn immer unangenehm sein, aber wäre es nach der nächsten Verwandlung nicht besser gewesen? Aber Professor Black musste sich auch den Lehrplan halten, er konnte dabei keine Rücksicht auf den Mondkalender und das Befinden eines einzigen Schülers nehmen.
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Scarlett
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 25 2009, 00:56

Scarlett Bodelere, 5. Klasse Slytherin


Scarlett lächelte Andy kurz an als er sie begrüßte. Es war ihr immernoch peindlich, dass sie zu spät war. Scar hatte ohnehin schon das Gefühl, dass sie in der Schule absackte, weil sie einfach nicht gut genug war. Nun, ihr war nichts mehr gut genug. Hatte sie ein E ärgerte sie sich, dass es kein O war, hatte sie jedoch ein O ärgerte sie sich darüber, dass es kein "besseres" O war. Selbst hätte sie keinen einzenlen Fehler würde sie sich über etwas aufregen - innerlich zumindest. Äuserlich war sie recht kühl was Noten anging. Selbst das Gewicht machte ihr, so könnte man meinen, keine Gedanken. Auch wenn ein einzelner Blick genügte, so das jeder von gegenteil überzeugt war. Zurecht auch.

Scar hatte den Zettel von Remus entgegengenommen und las ihn. Einmal, zweimal auch ein drittes Mal, doch so richtig wollte sie dem geschrieben Text nicht glauben schenken. Vorallem das "natührlich" ließ es ungläubig wirken. Aber vielleicht irrte sie sich auch einfach. Warscheindlich hatte sie einfach keine gute Menschenkentniss.
"Werwölfe sind hoch interessant, Andy. Wirklich.", beteuerte Scar ihrem betsen Freund, da dieser meinte Vampiere wären ihm lieber.

Wärend sie ihre Hand in der Luft hatte und Lily, ihrer besten Freundin, die sie angegrinste hatte zunickte, fiehl ihr Blick auf Severus, der Remus anblickte, ja, mit seinen Blicken regelrecht durchborte. In seinen schwarzen Augen glitzerte etwas, was man von dem Slytherin nur zu gut kannte: Schadenfreude. Scar verstand dies nicht. Kein kleines bisschen. Die Slytherin blickte wieder zu Remus, Bekam sie gerade mittleid, weil es ihr schlecht gi- Nein, moment! Es ging ihm nicht schlecht, das hatte er beteuert. Nur wenn Scar zu dumm war dies zu glauben...

Scar realiesierte erst nachdem James, das Arogante Donatloch, den Raum betreten hatte und nur meinte, er hätte Quidditsch, den Sport der Idioten (nichts gegen ihren besten Freund Andy) gespielt. Scar seufte, anwortete aber schließlich, nachdem Professor Black sie auffordernt ansah:

"Der größte Äußere Unterschied liegt bei dem Kopf. Die Schnautze eines Werwolfes ist nähmlich länger und auch schmäler. Desweiteren werden seine Augen gelb, unabhängig davon, welche Augenfarbe er als normaler Mensch hat und die Pupillen verängen sich zu Schlietzen. Jedoch ist auch der Scheif eines Werwolfs buschiger. Auserdem ist ein Werwolf etwas größer als ein normaler Wolf und wird von einer ständigen Blutlust getrieben. Das heißt ein Werwolf tötet nicht nur wenn er hunger hat..."

Hoffentlich konnte sie so Sevs fehlverhalten gradebiegen, so das Slytherin keine Punkte verlohr.

ooc.: Die Unterschiede hab ich mit Müsli besprochen, da sie ja unseren Werwolf spielt ^^
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Livia
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 25 2009, 18:17

Livia Sage, 5. Klasse Ravenclaw



Mit einem leisen "Hey Lily" grüßte Livia ihre Freundin zurück und wandt sich dann etwas lustlos ihrem Pergament zu. Konzentriert schaute sie kurz auf das Blatt ihrer besten Freundin Alex und füllte dann ihr eigenes mit den Stichpunkten in ihrer kleinen etwas gedrungenen Schrift.

Gerade als sie fertig war und wieder nach vorne zum Lehrer sah, nicht ohne ein zumindest ein wenig interessiertes Gesicht aufzusetzen, kam etwas verspätet auch Alice Roberts in den Klassenraum und setzte sich zu ihnen.
Liv lächelte der Gryffindor kurz zu und schaute dann kurz etwas abwesend aus dem Fenster, das Wetter draußen war wirklich total schön - der Unterricht schien reine Verschwendung zu sein, zumal es wirklich interessantere Themen als Werwölfe gab. Aber naja, gibt schlimmeres, dachte die junge Hexe wurde dann jedoch aus ihren Gedanken gerissen als sie sah wie Lily plötzlich ihren Zauberstab zückte. Aus den Augenwinkeln sah sie wie Severus Snape ebenfalls seinen Zauberstab erhoben hatte. Verwirrt runzelte Livia die Stirn. Sie selbst konnte Snape zwar nicht leiden, aber Lily war doch eigentlich immer gut mit ihm befreundet gewesen! Wieso sollten sich die beiden also mitten im Unterricht duellieren? Gerade wollte sie Alice flüsternd fragen, was vorgefallen war, als Prof. Black Lily und Snape auch schon ermahnte und selbst fragte was passiert sei.
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Donna
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 25 2009, 21:58

Dominikus Faust, 5. Klasse Gryffindor


Der wirklich spannende Teil des Unterrichts spielte sich heute abseits des eigentlichen Lehrgebiets ab. Während der Lehrer etwas über Werwölfe erzählte und scheinbar nicht viel überblick über die Klasse hatte flogen unter den Schülern zuerst Briefchen und dann Flüche. Noch dazu zwischen Lily und Severus. Höchst merkwürdig das gerade die beiden es waren. Aus welchem Grund auch immer, es reichte aus um Donnas letztes Interesse am Unterricht gänzlich schwinden zu lassen, nur zu gerne hätte sie gewusst was passiert war das sich beide hatten reizen lassen im Unterricht zu den Zauberstäben zu greifen. Sie schätze das James ebenfalls im Spiel sein musste, zwischen ihm und Severus flogen meistens aufs heftigste die Fetzten, die musste man erst gar nicht anstacheln.
Hatte Lily eingegriffen? Aber sie würde doch niemals James vor einem Fluch bewahren, oder?
Donna klopfte mit der Spitze ihrer Feder gleichmäßig auf die Tischplatte, während sie ihre Theorien weiter aufstellte und verfeinerte und schon ganz den Faden verloren hatte, was der Lehrer ihnen eigentlich zu vermitteln versuchte. Sie hinterließ lauter feine Dellen auf der Holzplatte, und lief schon Gefahr ihre Feder zur ruinieren, da verlangte der Lehrer wieder ihre Aufmerksamkeit und sie hielt in ihrer Monotonen Tätigkeit inne. Die Erklärung würde sie auch gerne hören!
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mo Mai 25 2009, 23:07

Alexis Ortega, 5. Klasse Ravenclaw


Alex hatte sich kurz nach hinten gewandt um ihre beste Freundin zu begrüßen, sie merkte auch das sie von hinten auf ihr Blatt schaute und rückte dann etwas zur Seite damit sie besser sehen konnte. Dann lehnte sich Alex ein wenig zurück und kaute aus reiner Gewohnheit auf ihrer Unterlippe herum, sie lehnte bereits leicht am Tisch von Liv und beobachtete dann eine Weile amüsiert, wie die Zettel nur so durch den Raum flogen.
Ihre Brauen hoben sich als Professer Black die gemurmelten Flüche mitbekam und Alex musste leicht schmunzeln, während sie Lily etwas mit dem Ellenbogen anstieß. Das sie sich auch immer auf alles einlies was Potter fabrizierte.
Alex lies sich wieder nach vorn sinken und schrieb wieder einiges auf ihr Pergament, besser war es sich vielleicht in alles nicht einzmischen, schliesslich wollte sie nicht auf wegen eines kleinen Fluches erwischt werden.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 26 2009, 01:27

Irgendwie wollte keine Ruhe in diesen Unterricht kommen. Thomas wusste schon, warum er lieber für sich in der Bibliothek lernte. Es war einfacher und man kam schneller voran, wenn um einen herum nicht alle Unfug trieben. Die geworfenen Zettelchen hatte er nicht bemerkt, weil er damit beschäftigt war, die bisher vorgetragenen Punkte zu notieren, auch wenn er sie eigentlich alle selbst wusste (und auch zum Teil selbst genannt hatte). Doch die zwei Zaubersprüche, die gleich darauf unüberhörbar in seiner Nähe gewirkt wurden, konnte Tom nicht überhören.

Er zog überrascht eine Augenbraue hoch. Das eine war ein aktiver Zauber gewesen, der andere ein passiver, ein Schutzzauber. Doch wenn der 'Protego' gegen den 'Furunkulus' gerichtet gewesen war, machte das keinen Sinn. Warum sollte Snape gegen Evans einen Furunkulus sprechen? Tom, welcher mit beiden Schülern für seine Verhältnisse sehr gut auskam, wusste, dass die zwei befreundet waren. Aber wenn der 'Furunkulus' von Snape gegen jemand anderen gerichtet war, wen wollte Lily mit ihrem 'Protego' dann schützen? Doch ein wenig neugierig sah Tom über seine Schulter.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 26 2009, 13:21

Alphard, zufrieden, dass wenigstens eine Schülerin noch mitarbeitete und das trotz des schönen Wetters, nickte Scarlett zu.

„Sehr richtig, Scarlett. Allerdings sollte ich vielleicht noch hinzufügen, dass auch echte Wölfe gelbe Augen haben – als Unterscheidungsmerkmal taugt das also nicht so viel, aber wenn ihr einmal einem Wolf gegenüber steht, bei dem ihr euch nicht sicher seid, ob es sich nun um einen Werwolf oder einen echten Wolf handelt, würde ich euch ohnehin empfehlen zu rennen, statt euch in eingehender Betrachtung seiner Pupillen zu vertiefen. 5 Punkt für Slytherin, für eine ausführliche Antwort.“

Mit diesen Worten wandte er sich wieder Miss Evans und Mr. Snape zu – die sollten bloß nicht glauben, er habe sie vergessen. Mit verschränkten Armen sah er sie ungeduldig an.

„Ich warte immer noch auf eine Erklärung…!“
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 26 2009, 13:55

Amber bemerkte gar nicht, dass Lily, Potter und Snape sich irgendwie in den Haaren lagen, so sehr hatte das blasse und besorgte Gesicht ihres Freundes Remus ihre Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Sie war so sehr in die Betrachtung desselben vertieft, dass sie sogar verpasste, wie Alexis Thomas in einer Art Ablenkungsmanöver vom Unterricht durch die Haare fuhr, obwohl sie dem normalerweise applaudiert hätte, schließlich war sie der Meinung, dass Thomas sich oft viel zu sehr auf den Unterricht konzentrierte – das konnte doch nicht gesund sein!

Heute aber war sie selbst sehr konzentriert, wenn auch nicht auf den Unterricht. Remus sah eindeutig ungesund aus, deutlich mehr als sonst. Amber nickte. Es passte zu ihrer Theorie, es passte nur allzu deutlich. Armer Remus… Für ihn musste die Unterrichtsstunde heute eine Qual sein.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Di Mai 26 2009, 14:05

„Hey, James…“ begrüßte Peter seinen Freund leise, begleitet von einem Kopfnicken in Richtung Remus, das ihm deutlich machen sollte, wie schlecht es ihrem gemeinsamen Freund ging und dass sie ihm vielleicht irgendwie beistehen sollten.

James hatte jedoch offensichtlich anderes zu tun – Briefchen zwischen Lily und Snivellus abfangen, zum Beispiel, um groß darauf zu achten. Kurz darauf war er sogar in ein halbes Duell verwickelt, was natürlich nicht unbedingt dazu beitrug, Remus irgendwie zu beruhigen, sondern, im Gegenteil, auch noch die Aufmerksamkeit aller in ihre Ecke richtete.

Peter sah James nur kurz vorwurfsvoll an, dann wandte er sich an Remus.

„Müsli? Alles in Ordnung…?“ fragte er leise und mitfühlend.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Mi Mai 27 2009, 20:13

Die Pest? Hatte Schniefelus gerade wirklich gesagt die Pest?
James hatte gerade noch Zeit, argwöhnisch eine Braue in die Höhe zu ziehen, da -
"Furunkulus"
"Protego"

Zwei Flüche, und beide sollten sich gegen ihn richten, einer im aktiven und einer im passiven Sinne. Zwar bestürzte es ihn sehr, nebenbei, irgendwo im Zentrums seines Gehirns mitbekommen zu müssen, dass Lily gerade einen Schutzzauber auf Snape, GEGEN ihn angewendet hatte, doch richtig wahrnehmen konnte er es nicht. Mit voller Wucht traf ihn Snapes Zauber im Gesicht, er warf sich auf seinem Stuhl nach hinten und wäre fast mitsamt seiner Sitzgelegenheit umgekippt, stattdessen fing er sich im letzten Moment wieder auf, schwang nach vorn und hielt sich beide Hände vors Gesicht. DU SACK, Schniefelus! Hätte er eine Zehntelsekunde länger Zeit gehabt, er hätte den Mistkerl gebannt und ihn aufgehalten, in seinem hoheitsvollen Triumph war er aber einfach nicht darauf gefasst gewesen, einen Gegenangriff zu erfahren. Gedanklich schalt sich James selbst einen Idioten, er hätte es wissen müssen. Schon spürte er unsägliches brennen auf seiner Haut, ein schmerzhaftes Kribbeln, als würde eine Ameisenfarm unter seiner Haut krabbeln, und nur wenige Sekunden später spürte er, wie sich unter seinen Fingern leichte Wölbungen auftaten.
Ganz im Hintergrund, ihm weit weg erscheinend, hörte er Professors Blacks mahnende Stimme, der eine Erklärung forderte, ebenso wie er ungläubig feststellen musste, dass Slytherin gerade tatsächlich allen Ernstes fünf Punkte kassiert hatte. Was war denn hier los? Snape hetzte ihm einen Fluch auf den Hals und sein dämliches Haus bekam keine Punkte ABGEZOGEN, sondern ZUGESPROCHEN?

Wuchtvoll sprang James von seinem Stuhl auf und rannte drauf los, zuerst mit Anlauf gegen Snapes Platz, schubste ihn heftig im Vorbeirennen und machte sich dann schnell auf, zur Tür des Zimmers zu gelangen. Dort wandte er sich nochmals um, nahm die Hände vom Gesicht - kein schöner Anblick - und lächelte entstellt zu seinem Lehrer.
Der Furunkulus Fluch hatte ihn schwer erschwischt. Überall auf seiner Haut prangten rote Punkte.
"Ich - nehme an es ist mir gestattet ins Krankenzimmer zu gehen?", fragte er leidend, aber selbstironisch und hob bittend beide Brauen, was in seinem jetzigen Zustand auf bedauernswerte Weise albern aussah. "Achja und...Lily hat nichts gemacht. Sie wollte mich nur beschützen."
James wusste, dass er sie in Schutz nahm, obwohl sie sich gerade gegen ihn gerichtet hatte. Sie hatte nicht ihn, sondern Severus beschützen wollen, falls James mit einem Gegenzauber reagiert hätte. Und hätte der Arsch ihn nicht getroffen, wäre das auch seine Reaktion gewesen. "Also kann ich gehen?" Es machte ihn unruhig hier zu stehen und auszusehen wie einer, der lauter schmerzende, entzündete Knoten unter seiner Haut hatte.
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Do Mai 28 2009, 07:58

Fast sichtbar schoss der Energiestrahl von unten aus der Spitze seines Zauberstabs und erwischte Potter heftig im Gesicht, genau wie geplant - ihn warf es auf seinem Stuhl zurück, doch im selben Moment hatte auch Lily ihren Stab erhoben und ihn - Snape - verteidigt. Warum? Glaubte sie, Potter würde ihn angreifen? Möglich, aber warum machte sie sich selbst Schwierigkeiten? Eine mahnend-entsetzte Miene warf Snape seiner rothaarigen Freundin zu, der verheißen sollte "Warum hast du das gemacht? Es ist viel zu gefährlich!" Schon machte er sich daran, seinen Zauberstab wegzustecken, hörte noch, wie Scarlett die Frage beantwortete, die er eigentlich hätte haben wollen, doch als Professor Black ihr für ihre Worte 5 Punkte für das ganze Haus schenkte, sah Snape zu ihr und begann endlich zu lächeln. Er nickte Scarlett gutheißend zu, und erst jetzt bekam er mit, dass Professor Black ihre hin-und her- Schießerei nicht entgangen war.

Severus' Miene wurde von einem Augenblick auf den anderen ein wenig ratlos, doch verlor sie nicht an möglicherweise ziemlich albernem Stolz. Und so würde es ihn nicht im geringsten stören, zu antworten, und zwar mit der Wahrheit.

"Entschuldigen Sie, Professor, ich -", setzte er an, doch mit einer unerwarteten Wucht kam plötzlich ein Sturm aus Potters Ecke - ja es war Potter selbst, der an seinem Tisch vorüberrauschte -, der ihn schmerzhaft anrempelte. Ihn erkannt, richtete Snape sich ruckartig auf und versuchte, den Feind am Kragen zu packen, er hätte im Moment keine Hemmungen davor, auf sein Gesicht, das vom Ergebnis seines Fluches schon gezeichnet, auch noch einzuschlagen, doch der Getroffene war schneller und drehte sich erst an der Tür zu der Klasse um, allen Anwesenden sein entstelltes Gesicht offenbarend.

Snape grinste selbstgenügsam. Er wusste, diese Aktion würde ihm noch großartige Schwierigkeiten bereiten mögen, doch er lehnte sich zurück, faltete die Hände auf dem Bauch und hörte James' wenigen Worten zu. Dann sagte er mit sonorer Stimme:

"Das stimmt, Professor, Evans hat nichts gemacht. Sie kann nichts dafür. Es war Potter, der sich in Dinge gemischt hat, die ihn nichts angehen. Lassen Sie ihn gehen."

Erst jetzt bemerkte er, dass ein neuer zusammengeknüllter Zettel auf seinem Tisch lag. Hatte Lily ihm nochmal geschrieben? Er würde ihn gleich öffnen, aber nicht solange er sich mit dem Lehrer unterhielt.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Verteidigung gegen die Dunklen Künste   Fr Mai 29 2009, 22:51

Alphard sah James mit hochgezogenen Augenbrauen an. Der Junge gab sich ein wenig zu wehleidig für seinen Gescmack, zumal der junge Lehrer sich fast sicher war, dass Potter tatsächlich nicht ganz unschuldig war, ganz so wie Severus Snape es darstellte. Dennoch rechtfertigte dies nicht, das Anwenden eines Fluches auf einen Klassenkameraden...

„Ja, natürlich kannst du gehen... Siehst ja nicht gerade prickelnd aus...“ Das traf voll und ganz zu – ganz egal, ob Potter mit seiner Leidensstimme nun übertrieb oder nicht, einen Heiler oder, wie in diesem Fall, eine Heilerin, brauchte er ganz gewiss.

„Richten Sie Miss Pomfrey meine Grüße aus...“


Warum hatte er das gerade gesagt? Das war doch alles andere als üblich und außerdem hatte der Junge im Moment sicher anderes zu tun als sich um die Grußworte seines Lehrers Gedanken zu machen... Er wurde wohl wirklich langsam senil...

„Und mit dir würde ich mich nach dem Unterricht gerne unterhalten, Severus... An Nachsitzen wirst du wohl kaum vorbeikommen...“

Eigentlich hätte er neben dem Nachsitzen auch noch Punktabzug verteilen müssen... Aber Slytherin hatte schon so wenig Punkte und das auch schon wegen ihm! Na gut, eigentlich wegen der kleinen Irren, aber trotzdem... Er wollte Slytherin eigentlich nicht noch weiter zurückwerfen...
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