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 Innenhöfe

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Ian
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 06 2009, 02:04

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian hörte fasziniert zu. Wer hätte gedacht, dass ein Gespräch mit Timothy so interessant werden könnte? Wenn er das gewusst hätte, dann hätte er den Geist schon viel früher angesprochen. Da hatte nun schon sein siebtes und letztes Jahr in Hogwarts begonnen, und er war noch nie zuvor auf die Idee gekommen, mit den anderen, weniger lebendigen Bewohnern des Schlosses zu sprechen. Nun gut, ob mit dem Poltergeist Peeves ein anständiges Gespräch überhaupt möglich war, bezweifelte er ein wenig, aber es gab ja noch andere Geister hier. Die Graue Dame zum Beispiel oder der Fast Kopflose Nick. Oder der Fette Mönch. Alle drei machten eigentlich einen recht umgänglichen Eindruck. Aber irgendwie hatte er sie zwar gekannt und sie auch gelegentlich gegrüßt, aber sich nie weiter um sie gekümmert. Dabei konnten sie alle bestimmt viele Geschichten erzählen. Wer schon so lange auf dieser Erde weilte, ob nun als Lebendiger oder als Toter, hatte mit Sicherheit schon viel erlebt.

"Ob die Lehrer mich als Streber sehen, weiß ich gar nicht so genau", erwiderte der Ravenclaw. "Manche meiner Klassenkameraden bestimmt, besonders die aus anderen Häusern, die nicht wissen, wie viel ich lerne. Ich bin eigentlich ein recht fauler Mensch, und meine Freizeit war mir schon immer wichtiger als der Unterricht. Aber ich bin wohl auch mit einem recht guten Gedächtnis gesegnet." Ian zuckte gleichgültig mit den Schultern. Im Grunde waren ihm seine Noten wirklich nicht so wichtig. Solange er durchkam und kein Jahr wiederholen musste, war es ihm egal, ob er nun ein A oder E auf dem Zeugnis stehen hatte. "Aber was soll's. Bisher habe ich mit meinem Lernaufwand immer bestanden, und das ist wohl die Hauptsache."

Der Bericht über Hogwarts, wie es gewesen war, weckte dann aber sofort seine Aufmerksamkeit. Gut, er hatte die Frage danach gestellt und den Geist dazu aufgefordert, davon zu berichten, aber Timothys Antwort fiel auch so aus, dass sein Interesse bestehen blieb. "Dann bin ich aber froh, dass ich damals nicht gelebt habe, ich finde die Regeln, die es momentan hier gibt, teilweise schon streng genug. Was kümmert es die Lehrer zum Beispiel, wie lange ich nachts aufbleibe? Wenn mir danach ist, um drei Uhr nachts noch in der Bibliothek etwas nachzuschauen, warum sollte es sie stören? Dort kann man keinen wecken, der vielleicht schlafen möchte. Und es ist doch mein Problem, wenn ich am nächsten Morgen unausgeschlafen bin. Ich müsste mit den Konsequenzen wie übergroße Müdigkeit und Verschlafen und damit verbunden Verspätung zur ersten Unterrichtsstunde leben, und nicht die Lehrer", führte er seine Meinung aus und gestikulierte dabei wild mit den Händen. Noch war er nicht aufgebracht, das sah anders aus, aber man sah ihm an, dass er über ein Thema sprach, das ihm lag, und über das er auch bereit war, sich Gedanken zu machen. "Aber was genau meinst du mit Schleifen? Das klingt ja fast wie aus einem der Science-Fiction-Romane der Muggel." Ian grinste. "Unterscheiden sich die Zeiten denn nicht voneinander? Sonst würde das Wort 'Zeitgeist' doch gar keinen Sinn ergeben."
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Amber Fool



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BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jun 07 2009, 00:22

Amber grinste. Olivers Erklärung war gar nicht so übel, es kam doch sehr nah an das heran, was sie tatsächlich empfand, wenn sie ihre Vorahnungen hatte. „Ja, manchmal ist das so. Dann weiß ich etwas, das kein anderer in meiner Position hätte wissen können.“

Amber wusste selbt nicht, warum sie Oliver das erzählte – normalerweise war sie nicht so redselig. Nun ja. Das stimmte wohl nicht ganz, sie war eigentlich immer redselig, nur nie im Bezug auf sich selbst.

„Und manchmal ist es auch anders.“ fügte sie kryptisch hinzu, um sich selbst treu zu bleiben.
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Oliver Mackenzie



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BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jun 07 2009, 18:12

Oliver runzelte bei Ambers Nachsatz leicht irritiert die Stirn. Hatte sie das jetzt gesagt, weil seine Vermutung wirklich nicht in allen Fällen zutraf, oder ganz einfach, weil sie ihre übliche geheimnisvolle Art nicht ablegen wollte? Beides wäre möglich, gerade bei einem Mädchen wie Amber, das für seine mysteriösen Kommentare berühmt-berüchtigt war. Sie schien es darauf anzulegen, nicht immer verstanden zu werden, aus welchem Grund auch immer. Vielleicht bereitete es ihr schlicht und einfach Spaß, ihre Mitmenschen zu verwirren. Nun ja, wie auch immer, er würde aus ihr ohnehin nie schlau werden, warum nur versuchte er es eigentlich immer? Auf die eine oder andere Art und Weise fand er Amber anziehend, nur wie diese Art und Weise aussah, das wusste er selbst nicht so genau. Womöglich sollte er sich darüber einmal Gedanken machen.

"U-und... wie es ist sonst? Es tut mir leid, wenn ich zu neugierig bin, ich will... ich will dich nicht nerven, aber..." Peinlich berührt senkte Oliver den Blick. "Mich interessiert es... ich..." An dieser Stelle brach er ab, im Prinzip hatte er doch jetzt alles gesagt, was er sagen wollte, oder nicht? Warum also noch weiterrreden in dem Risiko, sich mehr und mehr zu verhaspeln? Zwar konnte der Ravenclaw mit Amber noch relativ gut reden, wenn man sie einmal mit den anderen Mädchen seiner Klasse verglich, aber gelegentlich wurde er auch in ihrer Gegenwart unsicher und nervös.
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Timothy
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 08 2009, 20:27

Timothy Westwood, Geist


“Dann wärest du in meiner Zeit wohl ganz und gar unglücklich gewesen!” antwortete er mit ein Lachen, als Ian sich recht heftig über die Nachtruhe-Regelung ereiferte. “Im Vergleich zu meiner Schulzeit ist das schon recht spät. Abendruhe lag damals so um 19:00 Uhr herum. Da habt ihr jetzt ohnehin schon ordentlich mehr Spielraum. Ganz zu schweigen davon, dass ihr ja in den Gemeinschaftsräumen ohnehin wach bleibt bis in den Morgen!” er grinste breit, während des Redens. Früher hatte man darauf wesentlich strenger geachtet als es heute gehandhabt wurde.
Er wich diskret einen Schritt zurück, als Ian begann recht ausdrucksstark mit den Händen zu gestikulieren, um zu verhindern dass er versehentlich durch ihn hindurch fuhr. Es war kein unangenehmes Gefühl wenn jemand durch einen hindurch griff, man gewöhnte sich recht schnell daran, weil es doch häufig passierte. Aber Timothy wurde nicht gerne an seine Substanzlosigkeit erinnert.
“Zu meiner Zeit war gerade Phineas Black Schulleiter. Bis jetzt der unbeliebteste den ich erlebt habe. Nicht der schlechteste aber er hatte die wenigsten Anhänger unter den Schülern. Es war ja auch ein bisschen seltsam das er ausgerechnet Lehrer und dann noch Schulleiter geworden ist, er hat es gehasst, ebenso wie er die Schüler gehasst hatte. Aber das war Gegenseitigkeit…” Im vergleich dazu hatte Ian es jetzt schon wesentlich besser erwischt. Dumbledore war bei weitem kein schlechter Schulleiter und erfreute sich ziemlicher Beliebtheit.
“Versteh mich nicht falsch! Ich will nicht sagen dass alles immer das selbe ist und sich nie etwas ändert. Natürlich hat jede Periode ihren ganz eigenen Stil und ihr eigenes Wirken und Werken.” wie erklärte er das jetzt am besten, jemandem der bis jetzt erst in seinem Siebzehnten Lebensjahr war…
“Ich versuch es anders: Dass was Dumbledore groß verändert hat an Hogwarts, ich meine die richtig großen und wichtigen Dinge die etwas bewegt haben. Er war nicht der erste der diese Ideen hatte. Die hatten schon viele Schulleiter vor ihm, er war nur der erste der sie umsetzten konnte. Die richtig großen Sehnsüchte und Träume von Schülern und Lehrern, sie bleiben fast die selben, wenn du länger hier bist, triffst du immer wieder auf sie, bis irgendwer sie in die Tat umsetzt. Dass meinte ich mit ‘Schleifen’!”
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Ian
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 08 2009, 22:43

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian verzog unwillig das Gesicht. "Um 19.00 Uhr? Ja, geht's noch?! Um diese Uhrzeit essen wir heute doch gerade einmal! Der Abend beginnt dann doch erst!" empörte er sich. Was Timothy ihm da erzählte, klang absolut grauenhaft. Der Geist hatte recht, damals wäre Ian nicht glücklich geworden in Hogwarts. Der Ravenclaw konnte sich nicht mehr genau erinnern, wann er das letzte Mal so früh zu Bett gegangen war, aber er vermutete, dass er damals sechs gewesen war und krank. Ein anderer Grund wollte ihm wirklich nicht einfallen. Immer noch eifrig gestukulierend stand Ian vor Timothy, ihm fiel gar nicht auf, dass dieser ein kleines Stück zurückwich. Merlin sei Dank, konnte man fast sagen, denn sonst hätte er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nach den Gründen für dieses Verhalten gefragt. Er kam gar nicht auf die Idee, dass er ja theoretisch durch seinen Gesprächspartner hindurchfahren konnte. Nun ja, natürlich wusste Ian schon, dass Geister substanzlos waren, aber er dachte im Augenblick einfach nicht daran. Er war es ja auch nicht gewöhnt, sich mit bereits Verstorbenen zu unterhalten. Im Grunde war das schon ein recht seltsamer Gedanke.

"Phineas Black?" Ian runzelte leicht die Stirn. Der Name sagte ihm etwas, auch wenn er sich nicht ganz sicher war, was. Lawrence hätte ihm vermutlich mehr sagen können, sein Freund kannte die 'Geschichte Hogwarts' bestimmt in- und auswendig, aber Ian selbst hatte sich bislang nie so sehr für dieses seiner Meinung nach viel zu umfangreichere Werk interessiert. Warum hätte er das auch tun sollen, wenn sein bester Freund jede Frage, die ihm gerade in den Sinn kam, beantworten konnte? Nun ja, zumindest fast jede, Lawrence war auch nicht allwissend, nur sehr belesen. "Stammt der aus der Familie Black?" erkundigte er sich nach einer kurzen Denkpause. Die Blacks kannte er natürlich, immerhin war eine von ihnen, Bellatrix, in seinem Jahrgang, und der neue Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste, gehörte wohl auch zu dieser Sippe, die desöfteren auftrat, als wären sie das Königshaus der Zaubererwelt. Seltsame Angewohnheit. "Aber ich bin dann wohl wirklich froh, in der Gegenwart zu leben. Nichts gegen diesen Phineas Black, ich habe ihn schließlich nie kennengelernt, aber ich glaube, Dumbledore ist mir dann schon lieber. Ich mag den alten Knaben." Ian mochte zwar ein wenig respektlos klingen, aber das, was er sagte, entsprach durchaus der Wahrheit: Der aktuelle Schulleiter des Schlosses war ihm sehr sympathisch, und er war sehr froh über Dumbledores zum Teil sehr lockere Art.

Den nächsten Worten des Geistes lauschte Ian zunächst mit leicht gerunzelter Stirn, aber dann erhellte sich seine Miene. "Ja, das verstehe ich!" rief er nach kurzer Zeit aus, froh darüber, Timothys Worte nun doch noch nachvollziehen zu können. "Hat Dumbledore eigentlich viel verändert hier? Mehr oder weniger als die Schulleiter vor ihm?" fragte er neugierig nach. Er selbst hielt Dumbledore für einen recht fortschrittlichen Mann, aber genau konnte er das natürlich nicht wissen, schließlich besaß er keinerlei Vergleichsmöglichkeiten.
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Amber Fool



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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Jun 11 2009, 01:17

Amber betrachtete Oliver mitleidig, als er anfing nervös zu stammeln. Sie irritierte zwar gerne Leute, aber gerade bei dem jungen Ravenclaw tat es ihr immer Leid, wenn sie ihn so verschüchterte, schließlich war er auch ohnehin schon schüchtern genug – aber sich ganz untreu werden konnte sie natürlich auch nicht.

„Sonst…hm… das ist schwer zu sagen, da du ja nicht in meinen Kopf rein sehen kannst…!“ Amber steckte in einer Zwickmühle: einerseits wollte sie nicht zu viel von sich selbst verraten, andererseits wollte sie aber auch Oliver nicht verschrecken.

„...manchmal träume ich halt… und habe Visionen… Aber ich kann dir nicht beschreiben, wie sich das anfühlt… Ich kann einfach nicht… Tut mir Leid…“ erklärte sie schließlich leichthin.
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Ana
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 13 2009, 17:41

Ana Rosoff, 7. Klasse Ravenclaw


ANTHONY & ANA


"Oh ja, aber irgendwann verstehen sie schon auch noch, dass sie nicht ewig so weiter machen können. Mit den Punkten sieht es gar nicht gut aus", Ana seufzte. Als Schulsprecherin bekam sie von Lehrern öfter zu hören, sie sollte als gutes Vorbild voran gehen und endlich mal ein wenig Druck auf die Schüler ausüben, damit sie sich benahmen. Aber zum einen hatte sie gar keine Lust, sich zu ändern, immerhin war sie schon Vorbild genug, sie war wohl eine der wenigen, die ihre meiste Freizeit in Clubs verbrachte. Und zum anderen machte es ihr ja nichts aus, wenn sie weniger Punkte hatten, SIE machte ihre Arbeit anständig, also. Warum meckerten dann immer alle? Aber im Moment führte Ravenclaw ja noch, aber das schwankte zur Zeit wie der Wellengang der Wolga. "Viele kommen zu spät oder geben falsche Antworten, ach ich weiß nicht, was mit denen los ist. Ich fühle mich immer wie bei einer Razzia, wenn diese Nachtwachen anstehen."
Anders als die Vertrauensschüler hatte Ana öfter Patrouille, da ihre Aufgabe als Schülersprecherin ja auch mehr Engagement erforderte. So ein Schwachsinn. Sie machte genug, sie hatte den Ball mitzuorganisieren, sie war für die Arbeitsverteilung für die Weihnachtsdeko verantwortlich, sie sollte für alle ein gutes Vorbild abgeben und noch dazu sollte sie denen auch noch Tipps geben! Manchmal war Ana wirklich in der Laune irgendjemand in der Luft zu zerreißen.

"Hast du in letzter Zeit mal den Tagespropheten in der Hand gehabt? Die haben diese eine Autorin, die umgebracht wurde nach dem Kommentar, als Lügnerin dargestellt. Die wollen uns echt unsere freie Meinung nehmen." Ana schnaubte. So etwas machte sie ebenfalls rasend. Sie bestand auf ihre Rechte und wusste, was ihr zustand. Außerdem glaubte sie fest an eine Verschwörung gegen jene Autorin, denn auch wenn behauptet wurde, es wäre natürlich kein Mord gewesen, wollte sie es nicht glauben. Aber erst einmal abwarten, wie es weiterging. Vielleicht würden die Zeiten ja wieder besser werden.
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Anthony
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 13 2009, 18:01

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


Auf Anas rede pber das Verlieren von Punkten ging Anthony nicht weiter ein, schließlich verlor er selber eigentlich nie welche. Im Unterricht meldete er sich wenn nötig und als Vertrauensschüler durfte er sich überall aufhalten, ohne Punkte abgezogen zu bekommen. Die Geschichte mit der verschwundenen Reporterin des Tagespropheten bewegte ihn da schon mehr, schließlich war Meinungsfreiheit ein wichtiges gut. Er sagte, wobei er sich langsam in Fahrt redete:

"Tja, so war es doch immer in der Geschichte. Eine finstere Macht zieht auf und bringt als allererstes die Medien auf ihre Seite. Dann werden die Bürger mundtot gemacht. Dann verschwinden Hexen und Zauberer. Und hinterher haben wir eine Diktatur, die sich nichteinmal schämt, eine zu sein. Dann müssen wir uns auf den Boden schmeißen und Brüllen: Wir lieben dich, Goyle!"

Den letzten teil seiner Aussage hatte Anthony entegen seiner Gewohnheit sehr laut und in rage von sich gegben. Er blickte an Ana vorbei um zu sehen, ob irgendwer ihn gehört hatte.
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Oliver Mackenzie



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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 13 2009, 23:42

Oliver dachte noch einen Moment über Ambers Worte nach, dann nickte er langsam. "Ich... ich denke, ich verstehe." An dieser Stelle unterbrach er sich allerdings schon und überlegte noch einmal genau, was er sagen wollte. Immerhin versuchte er, etwas in Worte zu fassen, was er ohnehin schon kaum beschreiben konnte. "Das heißt, genau genommen verstehe ich so gut wie gar nichts, aber ich weiß nun, dass ich das auch gar nicht kann. Ich selbst habe kein Talent zur Wahrsagerei, und vermutlich ist das nichts, was man mit einfacher Wissenschaft, ob nun magischer oder nicht-magischer erfassen könnte." Er holte tief Luft und warf Amber einen kurzen Blick zu, bevor er sich wieder in die Betrachtung seiner Schuhe vertiefte. Oliver war niemand, der gerne und viel redete, und im Grunde war es ihm auch meistens peinlich, wenn er außerhalb des Unterrichts mehr als einen Satz sagte. Während der Schulstunden sah das freilich anders aus, er hatte seinen Ruf als Streber nicht umsonst.
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Timothy
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jun 14 2009, 18:52

Timothy Westwood, Geist


Es war deutlich sehbar das die offensichtliche Entrüstung seines Gesprächspartners ihn belustigte. Ian war ein guter Gesprächspartner, er brachte es fertig Timothy zum lachen zu bringen während er über seine Lebenszeit sprach. Das war selten, da kam es viel eher vor dass er in eine Mischung aus Trauer, Nostalgie und Depression verfiel und als aller erstes ein ordentliches Gespräch sofort blockte und als zweites unglaublich unfreundlich wurde weil er alleine sein wollte. Es gab allerdings auch noch eine andere Variation bei der er sich dann bei irgendeinem Unglücklichen ausheulen musste und kein vernünftiges Gespräch mehr zusammen brachte.

Timothy nickte auf Ians Frage “Ja, das ist ein angehöriger der einzigen und unglaublichen Blacks!” antwortete er mit einem sarkastischen Unterton in der Stimme. “Die machen sich ja im Moment ganz schön breit in Hogwarts…” fügte er nach eine Pause hinzu während er darüber nachdachte welche Verwandten und angehörigen der Familie gerade auf Hogwarts gingen oder hier arbeiteten. Doch genaue Grenzen zu ziehen war hier schlicht unmöglich, bei dieser weit verzweigten Familie und auf Grund der Tatsache, dass alle reinblütigen Magier irgendwie verwandt waren.

“Schwer zu sagen.” egal mit wem man redete mit der Zeit landete man bei dem Punkt, wie viel die Schulleiter an der Schule verändert hatten. “Dumbledore hat vieles umgesetzt. Dinge an die schon die Schulleiter vor ihm gedacht haben, aber sie auch verschiedensten Gründen nicht umsetzen konnten. Am meisten hat er glaub ich ganz entgegen dem Sinne der Reinblutideologie gearbeitet, und das schon seit er an dieser Schule unterrichtet. Ich finde, bis jetzt war er einer der tolerantesten Schulleiter, die Hogwarts je gesehen hat.”
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Ian
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 15 2009, 18:08

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian verzog leicht das Gesicht, als Timothy ihm bestätigte, dass Phineas Black tatsächlich aus der Familie Black stammte. Vermutlich gab es niemanden in Hogwarts - von Erstklässlern aus Muggelfamilien einmal abgesehen - der noch nie etwas von den Blacks gehört hatte. Und der Geist hatte recht, im Moment hatten sie ziemlich viele von denen im Schloss. Da war natürlich Bellatrix, die sich wohl für die Königin ihres Jahrgangs hielt, und der neue Lehrer Alphard Black. Bellatrix mochte Ian nicht wirklich, aber er hatte auch nicht viel mit ihr zu tun, Professor Black hingegen war ihm sehr sympathisch. Seiner Meinung nach sollte es mehr solche lockeren und fast schon als antiautoritär zu bezeichnenden Lehrer in Hogwarts geben. Und die beiden waren nicht die einzigen Blacks. Soweit Ian wusste gab es in der fünften Klasse noch zwei, Sirius, der zur Schande seiner Familie in Gryffindor und nicht in Slytherin gelandet war, und dann noch Andromeda, eine ganz nette Ravenclaw. Die dritte Klasse besuchten schließlich noch Regulus und Narzissa, aber beide konnte Ian nicht wirklich einschätzen, der Altersunterschied war dazu etwas zu groß. Abgesehen von Lawrence' Bruder Gabriel hatte er ja noch nicht einmal mit Drittklässlern seines eigenen Hauses viel zu tun.

"Stimmt, wenn es nicht noch Familienmitglieder gibt, von denen ich nichts weiß, uneheliche Kinder zum Beispiel, gibt es im Moment sechs Blacks hier. Schon eine ganze Menge, da muss ich dir recht geben. Aber ich glaube, die sind nicht alle so schlimm. Klar, Bellatrix ist ein Fall für sich, aber mit ihrer Schwester Andromeda bin ich befreundet, würde ich sagen, und der neue Lehrer ist einfach nur cool. Ich bin im Moment wirklich froh darüber, Verteidigung belegt zu haben!" Grinsend dachte Ian an ihre bisherigen Unterrichtsstunden. Wenn ihm Alphards Fach weiterhin so viel Spaß machen würde wie im Moment, war es sogar möglich, dass er eine recht passable Abschlussnote schreiben würde im Sommer. Konnte bestimmt nicht schaden für seinen späteren Lebensweg, auch wenn er noch nicht wusste, was er nach der Schule machen wollte. Aber für diese Entscheidung hatte er ja auch noch fast ein ganzes Jahr Zeit, ihm würde schon noch etwas einfallen. Auf alle Fälle wollte er studieren, aber mehr stand noch nicht fest.

"Aber ich bin wirklich froh darüber, dass Dumbledore so ein toleranter Mensch ist. Immerhin bin ich selbst auch nicht gerade ein Reinblut. Meine Mutter ist zwar eine Hexe, aber keine von diesen Fanatikern - wie zum Beispiel den Blacks", erzählte Ian Timothy munter. Es machte ihm nichts aus, über seine Herkunft zu sprechen, schließlich schämte er sich nicht für seine Familie. Viel wichtiger als die Tatsache, dass er ein Halbblut war und kein Muggelgeborener war ihm ohnehin, dass die Frasers Schotten waren! Gut, in seinem Falle nahm der Nationalstolz zuweilen seltsame Formen an, zum Beispiel, wenn er mitten in den Highlands verkündete, er würde seine Heimat, die Highlands, vermissen, aber das gehörte nun einmal zu seinen kleinen Eigenheiten, die man akzeptieren musste. Und ganz ehrlich, es gab viel schlimmere Macken, dachte zumindest Ian. "Aber woher kommst du eigentlich?"
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Timothy
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 15 2009, 21:49

Timothy Westwood, Geist


Timothy machte eine wegwerfende Handbewegung als Ian sich an einer FAmilären abgrenzung versuchte. Er hatte schon gelernt das ein ein Ziehen von klaren Linien schon im Ansatz scheitern würde, weil es einfach nicht ging "Reinblütige Magier sind mehr oder weniger alle miteinander verwandt. Und wenn es über sechs Ecken und über die Schwester der Mutter deiner Cousine dritten Grades ist!" er lies sich anstecken von IAns recht ausgeprägten Handbewegungen welche dieser nutzte um das Gesrpäch lebendig zu untermalen und begann selbst ein wenig herum zu fuchteln. Manchmal kam es vor dass er unbewusst gewohnehiten seiner Gesprächspartner kopierte, dass war dann nicht böse gemeint und er wollte sich auch nicht lustig machen. Das war eine Eigenheit von ihm die mit den Jahren entstanden war.
"Und es sind bei weitem nicht alle Blacks so schwarz wie ihr Name und dessen Ruf. Es gibt durchaus einige mit denen man auskommen kann, auch wenn das eher die Ausnahme der Regel ist..." Nun, der Ruf der Blacks war bei weitem nicht der beste, aber man musste auch hier so wie man es überall tun sollte, ohne Vorurteile heran zu gehen. Ausnahmen wie Sirius oder Alpahrd waren die schwarzen Schafe der Familie, wurden aber vom allgemeinen Rest der Welt recht herzlich aufgenommen.

Da Ian schon mit dem Thema gestartet hatte lies auch er sich darauf ein "Ich bin... war Reinblut. Mittlerweile kann man das ja nicht mehr wirklich sagen, wo mir doch kein Blut mehr durch die Adern fießt. Aber ich kann stolz sagen dass meine Familie nicht zu den Reinblutfanatikern gehört. Meine Eltern hatten allenfalls ein Müdes Lächeln für diese Argument über, und mein Vater hat mehrere Artikel darüber geschrieben das es soetwas wie absolut reines Blut eigentlich nicht gibt!" aus dem Nähkästchen zu plaudern machte auch ihm nichts aus, mittlerweile wusste er ja woran er war und hatte mittlerweile die gewisse Scheu die er mit sich herum trug abgelegt. Warum nicht offen reden können, wenn sowieso nichts mehr passieren konnte?

Die Frage nach seiner Herkunft wunderte ihn dann doch etwas, allerdigs tat er es mit einem leichten Schulterzucken ab. War ja auch egal, oder? "Ich bin Schotte, immer noch mehr oder wenig gebürtig. Geboren wurde ich in Aberdeen..." antwortete er also auf Ians Frage und nach einer kurzen Pause stellte er dann auch die entsprechende Gegenfrage "Und wo kommst du her?" Natoinalitäten raten war nur bei deutlichen äußerlichen Merkmalen leicht, ansonsten tippte er dabei meistens daneben...
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Ana
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 15 2009, 22:33

Ana Rosoff, 7. Klasse Ravenclaw


MR. DRUM-STICKS
&&'
MS. VERY-INVOLVED


Ana nickt zustimmend über Anthonys Redefluss. Er hatte - wie so oft - ziemlich Recht. Die beiden diskutierten öfter über solche Dinge, vor allem wenn es um solch politische Skandale wie die Trollwutpartei ging. Es schüttelte sie schon beim Gedanken daran. Kaum zu glauben, dass ihre Familie - zumindest der englische Teil davon - diese Partei wählen wollte! Das bedrückte sie immer wieder von Neuem. Sahen sie nicht, wie falsch das war?

Kaum zu glauben, wie wenig Leute es kommen sahen. Es war doch eindeutig, dass diese Zauberer Böses planten! Der Tagesprophet war schon auf ihrer Seite. Ana wollte nicht wissen, wie viel sie dafür bezahlt bekommen hatten. Es war ja wohl unmissverständlich, dass hier Geld im Spiel gewesen war. Die Zeitungen waren schon immer bestechlich gewesen und wer am meisten bietete, bekam die Schlagzeilen oder dem blieben die Skandale erspart. Sie schnaubte. Die Bürger mundtot, die arme Reporterin, nur weil sie ihre eigene Meinung geäußert hatte, wie es ihr REcht gewesen war!
Die Schulsprecherin sah ihren Freund unsicher an. "Wie lang, glaubst du, wird es noch dauern, bis die ersten verschwinden?" Sie ließ ihre Zigarette zu Boden fallen und trat diese mit dem Absatz aus.
Ihr fielen die Vampire ein, die sicher nicht begeistert über die momentane Regierung war. Wenn man ihnen Freiheit versprechen würde, würden sie sicher zu dieser SEite tendieren. Die Zauberer schufen sich ihre Feinde selbst. Es war schrecklich.

Beim letzten Teil, den Anthony fast schon brüllte, zuckte die Russin kurz zusammen, lachte dann jedoch kurz, da die Vorstellung wirklich grotesk war. Sie sah die Szene genau vor sich, wie der alte senile Sack auf einem Thron saß und sie alle im Matsch knieten und sich vor ihm verneigten und immer wieder Wir lieben dich Goyle! riefen. Aber komischerweise war ihr danach nicht mehr nach Lachen zu mute. Eher im Gegenteil. Sie schüttelte sich wieder.
"Ekelhaft."
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Ian
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jun 16 2009, 12:17

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


"Na ja, okay, das stimmt wohl", stimmte Ian Timothy zu, als dieser meinte, die Reinblüter wären über mehrere Ecken alle miteinander verwandt. Er wusste nicht viel über diese alten Stammbäume, aber das bisschen, was er wusste, reichte ihm voll und ganz aus. "Ich habe auch eine große Familie, aber sehr viele Hexen oder Zauberer gibt es nicht, und ich bin mir sicher, dass ich nicht weitläufig mit den Blacks verwandt bin, auch wenn meine Mutter reinblütig ist. Ihre Einstellung passt nicht so ganz zu den fanatischen Ansichten." Kurz dachte er, dass dies ja eine ungerechtfertigte Einschätzung war, immerhin hatte er gerade eben noch selbst gesagt, dass es auch unter den Blacks Leute gab, mit denen man zurecht kommen konnte, allen voran natürlich seine Freundin Andromeda, aber schnell verdrängte er diesen Gedanken wieder. Er wollte es sich ja nicht unnötig kompliziert machen, darauf hatte er gerade keine Lust.

"Du heißt Westwood, oder? Ich habe aber noch nie von deiner Familie gehört, oder falls doch, habe ich es längst vergessen. Hast du eigentlich noch lebende Verwandte?" Er zögerte kurz, bevor er noch ein "Nachfahren?" hinzufügte. Normalerweise fragte er seine Gesprächspartner nicht nach ihren Nachkommen aus, was aber einfach daran lag, dass er sich hauptsächlich mit seinen Mitschülern unterhielt, die größtenteils in seinem Alter waren oder sogar noch jünger. Er wusste von keinem, der bereits Kinder hatte. Wobei das rein logisch betrachtet gar nicht mal ausgeschlossen war.

Timothys Erklärung, er wäre Schotte, fasste Ian mit einem breiten Grinsen auf, sein Nationalstolz zeigte sich deutlich auf seinem Gesicht. "Ich bin auch Schotte!" erwiderte er, zuckte dann aber die Schultern. "Geboren wurde ich in den Highlands, gar nicht mal so weit von hier, glaube ich, aber mittlerweile wohne ich leider in Südengland. Wir sind umgezogen, als ich noch ein kleines Kind war." Nur ungern dachte Ian an die erste Zeit nach dem Umzug zurück. Er war damals nicht bereit gewesen, sich mit seinem neuen Wohnort anzufreuden, England konnte ihm gestohlen bleiben. Das hatte sich erst geändert, als er in der Grundschule nähere Bekanntschaft mit seinem Banknachbarn gemacht hatte, ein gewisser Lawrence Plant, mit dem er sich dann auch angefreundet hatte, damals noch nicht ahnend, dass sie beide Zauberer waren. "Ich finde es immer noch schade, dass ich Schottland verlassen musste, hier ist es viel schöner als in England. Aber wenigstens liegt meine Schule in den Highlands, das macht es etwas besser."
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Jun 19 2009, 21:28

Amber grinste. „Das hat noch nie jemand zu mir gesagt....!“ säuselte sie in rührseliger Stimmung und blinzelte Oliver mit großen Augen an, wobei sie ihre fast farblosen Wimpern mehr oder weniger kokett flattern ließ.

„Nett, dass du mich verstehst...“ fügte sie noch hinzu, für den Fall, dass es Oliver nicht klar war, worauf sie sich eigentlich bezog – sie wollte ja ihren guten Eindruck und die Erkenntnis, dass sie Dinge sagen konnte, die man auch tatsächlich verstand schon gleich wieder zunichte machen.

Allerdings fügte auch Oliver seiner Aussage noch etwas hinzu, womit Amber eigentlich hatte rechnen müssen. Im Grunde verstand er doch nichts.

„Stimmt. Das kann man nicht lernen, nur... können...“ Davon war sie felsenfest überzeugt, weswegen sie auch den Wahrsage-Unterricht eher skeptisch betrachtete. Nichtsdestotrotz hatte sie das Fach seit dem dritten Schuljahr belegt, schließlich musste man sich ja informieren...

Seine 'ausschweifenden' Erläuterungen, die Amber äußerst knapp fand, schienen ihm schon wieder peinlich zu werden – oder aber seine Schuhe hattten plötzlich angefangen, mit ihm in Zeichensprache zu reden, was natürlich ebenfalls erklären würde, warum er sie so fasziniert begutachtete.

„Was sagen sie denn?“ fragte sie neugierig.
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 20 2009, 17:54

Oliver nickte nur, als Amber ihm zustimmte, was seine Einschätzung des Wahrsagens anging, war aber immer noch in die Betrachtung seiner Schuhe vertieft, auch wenn er nicht genau sagen konnte, was genau an diesem Gespräch ihm so peinlich war, dass er es nicht länger schaffte, Amber ins Gesicht zu sehen. Sie war doch seine Freundin, eigentlich hätte er damit keine großen Schwierigkeiten haben sollen, aber die Gryffindor war ein Mensch, der auf jeden irritiertend wirken konnte, ganz gleich, wie gut man sie schon kannte oder zu kennen glaubte. Sie war immer für eine Überraschung gut und ihr Verhalten grenzte an Unberechenbarkeit. Als sie ihn dann jedoch in dem für sie typischen neugierigen Ton fragte, was sie denn sagten, hob er doch wieder den Blick, sein ganzer Gesichtsausdruck drückte Verwirrung und Verwunderung aus. "W-wer?" traute er sich nachzufragen. Hier war doch sonst niemand aus ihnen beiden, und erst war hier niemand, den Amber als sie bezeichnen könnte. "H-hier... W-wir sind doch alleine..." machte er sich aufmerksam, auch wenn er sich sicher war, dass seine Klassenkameradin das nur zu genau wusste, und ganz gewiss etwas anderes meinte, das ihm im Augenblick nur entging.

Ambers Frage, so seltsam sie auch für seine Ohren klingen mochte, brachte ihn dann aber doch dazu, das Gespräch wieder aufzunehmen. "S-sag mal, Amber..." begann er schüchtern, unsicher, ob er das, was er auf dem Herzen hatte, auch wirklich aussprechen sollte. "Würdest du mir einen Gefallen tun..? Also, du musst nicht, aber... würdest du in meine Zukunft sehen?" Irgendwie war er ja doch neugierig und wollte Ambers Fähigkeiten gerne einmal mit eigenen Augen sehen - und dann auch genau darauf achten. "Kannst du zum Beispiel Handlesen?" Oliver wusste nicht genau, ob die Gryffindor Handlesen als ernsthafte Kunst betrachtete, ihm war nur bekannt, dass es auch im Unterricht gelehrt wurde.
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Anthony
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Sa Jun 20 2009, 23:00

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


Anthony hörte der Russin interresiert zu. Obgleich ihre Familie anscheinend einige rassistische allüren zeigte, waren sie und er offenbar einer Meinung, wenn es um die magische Politik ging. Auch er schauderte bei dem gedanken, einem rassistischen Magier zujubeln zu müssen. Doch als sie ihn fragte, wann wohl die ersten verschwinden würden, wurde er etwas sauer und sagte:

"Die ersten sind doch schon längst verschwunden... Oder besser getötet worden! Ließt du keine Zeitung?"

Wütend schnippte er seine Zigarette auf den Boden, trat sie aus und schwang seinen Rucksack vom Rücken, aus dem er die aktuelle Ausgabe des Tagespropheten fischte und aufschlug. Nach einigem suchen hatte er folgenden Artikel gefunden, den er Ana zeigte:

Tagesprophet vom 16.09.1975 schrieb:

Unaufgeklärter Muggel-Mord

Bristol.


In der englischen Kleinstadt Bristol wurde am vergangenen Wochenende die gesamte Familie Benson tot aufgefunden. Bei der aus Eltern, Sohn und Tochter bestehenden Kleinfamilie handelt es sich zwar nicht um Mitglieder der magischen Gemeinschaft, doch die mit unseren Auroren zusammenarbeitende Spezialabteilung der Muggel-Polizei Scotland Yard, über die in dieser Ausgabe noch eingehehender berichtet wird, hat uns verständigt, da die Tatsache, dass bei keinem der vier Familienmitglieder eine tödliche Wunde oder eine andere, für die Muggel erklärbare Todesursache vorliegt, legt nahe, dass die Opfer dieses abscheulichen Verbrechens einem Todesfluch erlegen sind. Die Ermittlungen sind im Gange.
Caroline Bell

"Wenn das keiner von Goyles Schoßhunden war, fresse ich nen Besen"
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Timothy
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jun 23 2009, 13:25

Timothy Westwood, Geist


“Ja, mein Name ist Timothy Westwood!” nickte er und nutzte die Gelegenheit um sich dem anderen auch irgendwie vor zu stellen, das hatte sie irgendwie übergangen, aber wenn es niemanden störte, dann musste man es auch nicht zwanghaft versuchen. Auch diese ungeschriebenen Regeln änderten sich, mal war es Pflicht sich direkt am Anfang des Gesprächs vorzustellen mit samt allen wichtigen Daten und Fakten, und mal war es wichtig dem anderen so wenig wie möglich über sich selbst zu verraten. Hing immer ein bisschen von den Gegebenen Umständen ab die herrschten…
“Kein Wunder dass du den Namen nicht kennst… Lebende Verwandte mit diesem Namen gibt es schon lange nicht mehr. Die sind mit der Schwester meiner Mutter gestorben und mit meinen Eltern. Ich bin der einzige der noch mit dem Namen herum rennt. Lebende Verwandte habe ich noch. Allerdings habe ich zu denen keinen Kontakt und wenn sie wissen das es mich noch gibt, dann wäre das schon recht viel.” Ja, seit seine Eltern gestorben waren, hatte er immer weniger Kontakt mit der verbleibenden Familie gepflegt. Warum auch? Die Gesichter wurden immer fremder und unbekannter, ebenso wie Lebensweisen und Ansichten. Es gab niemanden mehr mit dem er näher als über fünf Ecken verwandt wäre, und er bezweifelte dass jene die noch da waren Interesse an ihm hatten, nachdem er nun schon so lange auf Hogwarts war.

Ian war Schotte durch und durch, dazu brauchte er auch gar nicht erst den Mund auf machen, das sah man ihm deutlich an als hätte er es sich mit Tinte auf die Stirn geschrieben. Timothy hatte eigentlich nicht allzu viel für Nationalstolz über, genau genommen war sowieso alles eine große Insel die Zusammen gehörte und nur durch von Menschenhand gezogene Grenzen geteilt wurde. Irgendwann verloren Nationalitäten ihren ursprünglichen Wert. Der eine kam aus Wales, der andere aus Irland. War doch egal, das hatte eh mal alles zusammen gehört…
Trotzdem musste er schmunzeln, als Ian mit voller Begeisterung seine Herkunft aus den Highlands und dann, deutlich weniger begeistert von seinem Umzug nach England erzählte. Timothy war noch nie umgezogen, er hatte sein leben lang in Aberdeen gelebt und nach dem Tod seiner Eltern war er ziemlich bald nach Hogwarts gezogen, allerdings war das ein weitaus größerer Bruch gewesen als ein normaler Umzug…
“Ja, Ich versteh dich. Als ich nach dem Tod meiner Eltern hier her gekommen bin war die Umstellung am Anfang recht groß und es hat gedauert bis ich Hogwarts als meine Neue anerkannt habe. Aber irgendwann lebt man sich ein…”
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Ian
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Jun 25 2009, 21:31

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


"Und meiner Ian Fraser." Der Ravenclaw grinste Timothy an. Ja, die Vorstellung hatten sie wirklich übersprungen, er hatte einfach nicht daran gedacht. Immerhin war er an den Anblick des Geists schon seit seinem ersten Schuljahr gewöhnt, auch wenn er sich noch nie zuvor wirklich mit ihm unterhalten hatte. Bestenfalls mal ein Gruß, wenn man sich im Flur über den Weg gelaufen hatte, wenn überhaupt. Ian konnte noch nicht einmal mit Sicherheit sagen, dass er überhaupt je das Wort an Timothy gerichtet hatte. Schade eigentlich. Aber da er selbst immer aus Erzählungen anderer, älterer Schüler gewusst hatte, wie der Geist hieß, war er gar nicht auf den Gedanken gekommen, dieser würde ihn nicht kennen. Wie auch immer, jetzt hatte er sich ordnungsgemäß vorgestellt, wenn auch mit etwa sechs Jahren Verspätung, aber besser spät als nie. "Aber ist das nicht seltsam, keinen Kontakt mehr zu der eigenen Familie zu haben? Ich könnte mir das gar nicht vorstellen. Klar habe ich Verwandte, die ich nur sehr selten sehe, sie wohnen eben noch in Schottland und die meisten von ihnen sind Muggel, aber ich habe dennoch Kontakt zu ihnen, und wenn nicht ich, dann doch wenigstens meine Eltern." Eigentlich hatte Ian einen ausgeprägten Familiensinn, der sich gerade gegenüber seinen Geschwistern zeigte. Er bedauerte es wirklich, dass Isabell und Lennon nicht auch Zauberer waren, es wäre bestimmt toll gewesen, mit ihnen nach Hogwarts zu gehen. Wenigstens Mackenzie war eine Hexe, aber sie würde erst nächstes Jahr eingeschult werden, wenn er schon seinen Abschluss in der Tasche hatte. Wirklich bedauerlich, er hätte gerne gesehen, wie seine jüngste Schwester so in Hogwarts zurecht kam, oder, besser gesagt, wie Hogwarts mit ihr zurechtkam. Bestimmt würde sie auch als Schülerin der berühmten Zauberschule nicht damit aufhören, ihren Mitmenschen freche Antworten zu geben und mit Tintenfässern um sich zu werfen. Aber sie würde ihm ganz gewiss schreiben, das musste ihm genügen.

Timothys nächste Worte regten ihn dann aber doch zum Nachdenken an, und als er antwortete, klang er wesentlich vorsichtiger als gerade eben noch, als er von seiner Familie gesprochen hatte. "Nach dem Tod deiner Eltern...? Nach deinem eigenen, meinst du, oder?" Er war sich nicht ganz sicher, wie er die Worte des Geists zu verstehen hatte. Hatte dieser schon als Junge seine Eltern verloren oder war er nach seinem Tod zuerst einmal zu ihnen zurückgekehrt und hatte dort gelebt? Er wusste dann doch nicht so viel über Timothys Biographie, und unter Umständen war er gerade in ein ziemliches Fettnäpfchen getreten, aber besser, er klärte es jetzt, als dass und der Geist im weiteren Verlauf ihres Gesprächs aneinander vorbeireden würden. "Aber mir hat damals mein bester Freund geholfen, mich in England zurecht zu finden, das heißt, dadurch wurde er mein bester Freund."
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jun 28 2009, 00:16

„Wer was?“ fragte sie, nun seinerseits erstaunt, als sei ihr nicht ganz klar, worauf er hinauswollte. Dann jedoch dämmerte es ihr, dass er sich wohl auf ihre Frage nach dem Gesprächsthema seiner Schuhe bezog, wobei sie nicht ganz wusste, was man daran missverstehen konnte.
Es gab nun einmal nur zwei Erklärungen für sein plötzliches Interesse an seinen Schuhen und da musste es ihm doch klar sein, dass eine der beiden die der Konversation in Zeichensprache war...! Zwar war sie sich recht sicher, dass es die Verlegenheit war, die sein Interesse für die Schuhe entfacht hatte, aber dass es sich bei der einzigen anderen Möglichkeit um die eben genannte handelte war doch ziemlich offensichtlich...!

„Na, deine Schuhe meine ich... Was sagen sie dir denn? Oder sagen sie gar nichts? Und wenn sie nichts sagen, warum sind die dann so interessant?“

Aber wenigstens fasste sich Oliver nun ein Herz und fuhr mit der Konversation fort – mit ihr, nicht mit seinen Schuhen, wohlgemerkt.

„Deine Zukunft sehen soll ich?“ Gewiss, sie konnte es. Sie konnte in der Tat auch aus den Händen die Zukunft eines Menschen lesen, wenn auch nur bis zu einem bestimmten Grad. Kurze Lebenslinien, beispielsweise, bedeuteten nicht zwangsläufig ein kurzes Leben, sie konnten auch eine symbolische Bedeutung haben, deuteten beispielsweise auf den Lebensmut hin. Aber Hinweise gaben die Handlinien schon...

Nun, schaden konnte es nicht. Handlesen gab auch keine gravierenden zukünftigen Ereignisse preis, die man vielleicht lieber für sich behalten hatte. Es zeigte lediglich bestimmte Richtungen, die das Leben nehmen konnte. Konnte, wohlgemerkt, denn die Zeit war stets im Fluss, nichts war stabil, weder die Vergangenheit noch die Zukunft.

Guten Mutes nahm sie Olivers Hand in ihre und wollte sich gerade darüber beugen, als es sie wie ein Blitz durchzuckte. Schreie, Rauch. Grüne Blitze. Menschen in Panik. Und ein Fluch. Ein Fluch, der jemanden traf, für den er nicht bestimmt gewesen war. Olivers grüne Augen. Leblos, leer, tot.

Amber schrie in Panik auf.
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Timothy
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jun 28 2009, 22:18

Timothy Westwood, Geist


"Wie hälltst du Kontakt zu deinen Eltern wenn sie tot sind? Wie gehst du mit Familienmitgliedern um die deine Urururenkel sind?" fragte er leise und mit ein wenig wehmut in der Stimme. "Glaub bitte nicht dass ich die Einsamkeit suche und ähnlich wei ein Eremit lebe und nur mehr zusehe. Klar ist es seltsam und auch nicht angenehm keinen Kontakt mehr zur eigenen Familie zu haben, es ist ein furchtbares Gefühl seine Eltern zu überleben." er seufzte leise "Aber in diesen Genuss kommt jeder. Allerdings wirst du immer Kontakt zu deinen Freunden haben, zu denen die so alt oder jünger sind wie du, du wirst nie das Gefühl haben, deine Wurzeln verloren zu haben, weil jeder den zu zu deinen Lebzeiten kennst gestorben ist und du weißt dass du noch sehr viel länger leben wirst." er hielt inne und verbesserte sich "Leben ist das falsche Wort..." sprach er weiter. Ian hatte einen Schalter umgelegt, denn das war ein Thema über das Timothy nicht gerne redete, es riss in ihm ein Loch auf und er fühlte sich zu seiner Umgebung nicht mehr zugehörig. "Eigentlich sollte ich seit Jahrzehnten unter der Erde bei meinen Eltern liegen. Hätte ich damals gewusst was es bedeutet zurück zu bleiben, dann hätte ich mich sicher anders entschieden." er verfiel in schweigen und hing seinen eigenen Gedanken nach, welche nun trüb dahin dümpelten.
Bis jetzt hatte seine Laune ganz gut gehalten, aber nun waren sie am falschen Thema gelandet und da passierte es furchtbar schnell, dass er unglaublich wehmütig wurde und mit Selbstmitleid nur so um sich schmiss. Eine Eigenschaft die er sich selbst nicht gerne eingestand, aber unweigerlich zu ihm gehörte und sich auch nicht abschalten lies. Leider vergraulte er sich so mehr als die Hälfte seiner Gesprächspartner. Niemand wollte mit einem depressiven Geist reden der seinem Leben hinterher jammerte.

Timothy nahm sich vor mit dem nächsten Satz das Thema zu ändern um sich selbst aus dieser Suppe wieder heraus zu ziehen, aber Ian hackte genau beim Tod seiner Eltern wieder ein und Timothy lies ein langes seufzen hören. "Nach dem Tod meiner Eltern!" bestätigte er "Als ich zurück kam als Geist, kehrte sich zuerst zu meinen Eltern nach Schottland zurück und blieb bei ihnen, auch wenn das nicht wirklich einfach war. Nach deren Tod versuchte ich es bei einigen Schulfreunden, aber es hat einfach nur weh getan ihnen zuzusehen wie sie Familienm gründeten, Arbeiten gingen, Kinder bekamen und immer älter wurden. Also bin ich nach Hogwarts zurück. Der wohl einzige Ort den in kenne an dem noch Geister leben und wo ich vielleicht noch etwas nützen kann!"
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mi Jul 01 2009, 21:58

"N-nein, sie sagen nichts..." murmelte Oliver leise auf Ambers Vermutungen, weshalb er seine Schuhe angsehen hatte statt sie, verzichtete aber auf eine Begründung für sein Verhalten. Die Gryffindor kannte ihn schon lang genug, sie wusste mit Sicherheit, dass er so schüchtern und unsicher werden konnte, dass er es nicht mehr wagte, seinen Gesprächspartnern ins Gesicht zu sehen. Oliver war das ja auch durchaus bewusst, aber wirklich etwas dagegen tun konnte er nicht. Dabei gehörte Amber noch zu den Mädchen, mit denen er am besten reden konnte, zumindest besser als mit seinen Klassenkameradinnen aus Ravenclaw, obwohl man meinen konnte, er würde ihnen näher stehen. Das einzige Mädchen, das gar nicht von seinem verunsicherten Verhalten betroffen war, war seine kleine Schwester Molly, die er eigentlich gerade gesucht hatte, als er Amber getroffen hatte. Schließlich wollte er ihr noch zum Geburtstag gratulieren und vielleicht auch dabei sein, wenn Jezebel ihr gemeinsames Geschenk überreichte.

Doch neugierig wurde er trotzdem, als die Gryffindor zustimmte, in seine Zukunft zu sehen. Was sie wohl erfahren würde? Wie weit reichte ihre Fähigkeit eigentlich - gab es da überhaupt Begrenzungen? Doch bevor er Amber fragen konnte, was sie sah, schrie diese aus, und Oliver zuckte zusammen. Sie wirkte so panisch...! "Was hast du?" erkundigte er sich besorgt, und im ersten Augenblick kam er gar nicht auf die Idee, Ambers Reaktion könnte etwas mit seiner Zukunft zu tun haben.
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Ian
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jul 05 2009, 20:42

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian hörte dem Geist schweigend zu, er empfand tatsächlich so etwas wie Mitleid für ihn. Er hatte nicht gewusst, dass Timothy so auf seine Worte reagieren würde, so... wehmütig, fast schon deprimiert. Er selbst war eine Frohnatur, in der Regel ging er mit einem Lächeln auf den Lippen durch das Leben. Da konnte es schon einmal passieren, dass er die Gefühle anderer mit Füßen trat. Nicht mit Absicht, das ganz sicher nicht, aber Einfühlsamkeit war nicht gerade seine größte Stärke. Die meisten, die viel mit ihm zu tun hatten, kannten diese Schwäche, aber der Geist hatte ihn im Grunde gerade erst kennengelernt.

"Tut mir leid, Timothy... Ich wollte dich nicht verletzen oder so etwas", erwiderte er schließlich mit ruhiger Stimme. "Ich glaube ja auch nicht, dass du ein Eremit bist, denn in diesem Falle hättest du dir mit Hogwarts ganz bestimmt den falschen Ort ausgesucht, um dich aufzuhalten." Er vermied bewusst das Wort 'leben', er wollte den Geist nicht noch deutlicher darauf aufmerksam machen, dass er tot war. Als ob man so etwas vergessen konnte. Aber dennoch kam Ian gar nicht auf den Gedanken, Timothy nun einfach stehen zu lassen, um nun seiner Wege zu gehen und seinen Gesprächspartner seiner depressiven Stimmung zu überlassen. Schließlich war er nicht ganz unschuldig daran, also konnte er ihn vielleicht auch irgendwie trösten. Auch wenn er darin ebenfalls nicht sonderlich gut war. "Verstehst du dich denn gut mit den anderen Geistern?" Ob das eine geschickte Frage war, würde sich noch zeigen.

Ooc: Sorry, bin gerade etwas im Stress.. Sad
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Jul 12 2009, 23:22

Amber sah mit aufgerissenen Augen vor sich hin, noch gefangen in ihrer Vision. Eine so schreckliche Vorahnung hatte sie noch nie gehabt, noch nie...! All der Lärm, die Flüche, die Schreie...! Es war mehr als nur Olivers... Olivers... Amber konnte es nicht zu Ende denken, sie konnte einfach nicht...
Oliver Mackenzie, ihr sanfter, etwas schüchterner Klassenkamerad sollte sterben? Und er hatte nicht sehr alt gewirkt, nur wenig älter als jetzt... Und es war kein Unfall gewesen, ganz sicher nicht... Ihre Vision hatte eher wie Krieg gewirkt... Krieg... es hatte doch schon so lange keinen Krieg mehr gegeben... und das sollte sich ändern? In so kurzer Zeit?
Amber konnte es nicht fassen. Es würde Krieg geben, oder doch zumindest Aufruhr... Und Oliver sollte dabei sterben.

Sie merkte gar nicht, dass sie heftig zitterte und dass ihr bereits die Tränen über die Wangen liefen. Erst als Oliver sie ansprach, sah sie ruckartig hoch und erschrak. Sie... sie durfte jetzt nicht weinen... Er sollte nicht erfahren, was sie gesehen hatte, er würde sonst... Nein, er durfte nicht wissen, dass er sterben würde... Niemand sollte mit so einem Wissen leben müssen...

Fahrig griff sie nach ihrer Umhängetasche, die ihr beinahe entglitt, und schlang sie zitternd um ihre Schulter.

„Ich... ich muss noch gehen... ich habe noch etwas vergessen... Einen Aufsatz...“

Würde er ihr glauben? Bestimmt würde er sich wundern, warum sie nichts über seine Zukunft gesagt hatte und ihr Verhalten auf das beziehen, was sie gesehen hatte... Aber konnte sie ihn anlügen? Würde es ihr gelingen, ihm etwas vorzumachen?

Es musste...

„Was...was das Handlesen angeht... Ich... du wirst... ich sehe... eine glückliche Familie.. du wirst... eine nette Freundin finden, ich...“

Amber schluchzte leise auf, dann fiel sie Oliver kurz um den Hals.

„Ich hab dich lieb...!“ flüsterte sie, auch wenn sie wusste, dass es unvernünftig war. Dann trat sie einen Schritt zurück, sah ihn unter Tränen an und murmelte dann ein kurzes „Ich muss dann weg“. Sie drehte sich auf dem Absatz um und huscht ersteinmal um die nächste Ecke, so dass er sie nicht mehr sehen konnte.

Sie brach vollens in Tränen aus und konnte gar nicht mehr sehen, wo sie überhaupt hinlief. Unsicheren Schrittes gelangte sie schließlich über einen kurzen Innengang aus dem Schloss hinaus zur Brücke, die über die Schlucht auf die Ländereien führte.

tbc: Brücke
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Timothy
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BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jul 14 2009, 11:22

Timothy Westwood, Geist


Er schüttelte den Kopf und unterdrückte ein Seufzten das sich in seiner Brust bildete. "Du hast mich nicht verletzt, Ian. MAnchmal vergisst man im GEspräch einfach das der andere schon tod ist, oder wenn du es von meiner Warte auss siehst, dann kann es schon mal vorkommen das ich vergesse das ich mit jemandem noch lebenden Spreche, welcher nur eine begrenzte Zeitspanne vor sich hat und deswegen auch ein anderes Leben führt als ich. Es kann passieren, und mach dir darüber einfach mal keine GEdanken!" er machte eine wegwerfende Handbewegung und wollte ihm damit zeigen das es schon in Ordnung sei und er sich keinesfalls weitere Gedanken darüber machen sollte.

Immerhin schien Ian jetzt verstanden zu haben dass dieses Thema nicht wirklich das beste war um es noch in die Länge zu ziehen, es sei denn er hatte lust auf ein Gespräch mit einem Geist dem gerade nichts besseres einfiel außer im Selbstmitleid zu versinken... Aber Ian wechselte das Gesprächsthema, wenn auch etwas plötzlich aber Timothy nahm es gerne auf um sich irgendwie abzulenken "Es hängt davon ab. Mit Geistern ist es eigentlich nicht viel anders als mit Menschen, mit manchen verstehst du dich und mit manchen nicht! Abgesehen davon hält eine Freundschaft unter Geistern länger, weil wir eben diese Erde nicht mehr so schnell verlassen werden, manchmal ist die Ewigkeit allerdings auch ein Freundschaftskiller. " er schwieg kurz und schaffte dann wieder ein aufrichtiges lächeln "Aber mit der Ewigkeit hab ich noch nicht so viel Erfahrung gemacht, so lange bin ich auch noch nicht unterwegs"
Die Ewigkeit war recht schwer vorzustellen, das wurde auch als Geist nicht besser, selbst wenn man wusste das man eigentlich ewig so weiter bestehen würde. MAnchmal machte es das boch schwerer als es ohnehin schon war.

(ooc: Ich auch -.-)
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Innenhöfe
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