StartseiteMake It Home.FAQMitgliederNutzergruppenAnmeldenLogin

Austausch | 
 

 Innenhöfe

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
AutorNachricht
Molly Mackenzie



Weiblich
Anzahl der Beiträge : 177
Name : Molly Megan Miranda Mackenzie
Haus & Klasse : 3. Klasse Hufflepufff
Zweitcharaktere : Moni + Andy
Anmeldedatum : 15.03.09
Points : 16039

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Apr 17 2009, 15:10

Molly lächelte zufrieden, als Ludo dann auf ihre Bemerkung doch aufstand.
Na also, geht doch.
Man musste nur wissen, wie man mit Ludo umgehen musste, dann kam man eigentlich noch mit ihm zurecht. Er hatte eben eine komische Art, was man nicht ändern konnte, also musste man eben schauen, wie man mit ihm klarkam. Molly glaubte, dass sie das einigermaßen beherrschte.
Die beiden Mackenziegeschwister stützten Ludo nun irgendwie und wollten ihn zum Krankenflügel bringen.
Molly schüttelte innerlich den Kopf über Ludos Ton, immerhin waren sie nicht seine Sklaven und sie hätten ihn auch liegen lassen können, aber sie verkniff sich einen Kommentar.
Sie bedauerte jedoch, dass Ludo nur langsam laufen konnte, und sie versuchte von sich aus schneller zu laufen. Trotzdem dauerte es eine ganze Weile, bis die drei endlich im Krankenflügel ankamen…

(ooc. Ludo, kannst du dann gleich oben im KF posten?)

[tbc Krankenflügel]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anthony
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 07 2009, 22:31

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


cf: Große Halle (Zeitsprung)

Munter zog Anthony an seiner schon halb heruntergebrannten Filterzigarette. Er stand zusammen mit Ana in einer Nische des Innenhofs, während sie beide ihren Rauch in den Wind bliesen. Für beide war das Rauchen inzwischen zur Sucht geworden, sodass derartige Pausen fest in den Tagesablauf eigeplant waren. Sie trafen sich regelmäßig hier in der Nische, was aber auch zur komunikation beitrug. Mit kraus gezogener Stirn blickte Tony zu Ana und sagte:

"Scheiße das mit Law..."

Er schnippte ein Stück Aschewurst von seiner Zigarette, um dann nochmal laut zu Fluchen:

"Verdammte Scheiße...!"

Lawrence Plant war einer seiner guten Freunde, und es ging ihm nah, was mit diesem passierte. Erblinden war so ziemlich das schlimmste, was einem Menschen passieren konnte, und Law stand anscheinend kurz davor.
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 24.11.08
Points : 16669

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 14 2009, 13:06

pp: Gemeinschaftsraum (Zeitsprung)

Amber saß auf einer von gotischen Spitzbögen überdachten Mauer in einem der zahlreichen Innenhöfe der Schule. Merlin sei Dank war es hier schattiger als auf den Ländereien, wo die schottische Sonne herunterbrannte und ihrer blassen Haut alles andere als gut tat. Auch ihre Augen brannten im hellen Sonnenschein, weswegen sie schon von klein auf Regen der Sonne vorzug. Sie brauchte dringend neue Sonnenbrillen…

Auf ihrem Schoß saß Gwinya und genoss, im Gegensatz zu ihrem Frauchen, das warme Wetter. Amber seufzte, griff sich die kleine Echse und hielt sie sich vors Gesicht.

„Wir sind ganz schön unvernünftig, was? Wenn dich nun jemand sehen würde, meine Kleine… aber naja… ich kann dich ja schlecht in meiner Schultasche ersticken lassen."


Zuletzt von Amber Fool am Fr Mai 15 2009, 18:04 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 16667

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 14 2009, 23:11

pp: Krankenflügel (Zeitsprung)

Langsam schlenderte Oliver auf den Innenhof. Eigentlich suchte er seine kleine Schwester Molly, die heute ihren 14. Geburtstag feierte, aber er hatte sie schon den ganzen Tag nicht gesehen. Auch hier draußen konnte er sie nicht entdecken, dafür aber seine Klassenkameradin Amber Fool, die nur wenige Meter von ihm entfernt auf einer Mauer saß und sich etwas vors Gesicht hielt. Verwundert blieb Oliver stehen und sah sie an. Er wusste ja, dass die Gryffindor in manchen Beziehungen etwas seltsam war, aber dieses Verhalten war doch nun wirklich nicht ganz normal, oder doch? Sie schien vor sich hinzumurmeln, fast so als ob sie mit jemandem reden würde, nur war niemand zu sehen.

Da es aber extrem unhöflich war, die ganze Zeit hier herum zu stehen und Amber anzustarren, ging Oliver nach kurzem Zögern zu ihr. "H-hallo Amber. W-was machst du?" Sonst war er nicht so neugierig, stellte seine Fragen nicht ganz so direkt, aber dieses Mal hatte er sich einfach nicht mehr zurückhalten können.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 24.11.08
Points : 16669

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Mai 15 2009, 19:57

Warum konnten ihre hellseherischen Fähigkeiten nicht so zuverlässig sein wie sie das gerne hätte? Dann hätte sie jetzt nicht zusammenzucken und so ihre Reputation als Wahrsagerin diskreditieren müssen...

So aber erschrak sie und stopfte Gwinya so hastig in ihre Tasche, das diese protestierend zischte. Als sie von ihrer Tasche wieder hoch schaute, sah sie, dass es sich bei ihrem Besucher um Oliver Mackenzie handelte, der sie, stotternd wie üblich, begrüßte und sie nach ihrer aktuellen Beschäftigung fragte.

„Ach nicht viel...“ antwortete sie, nachdem sie sich von dem Schrecken erholt hatte. „Ich verstecke mich nur vor der Sonne!“
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Mai 17 2009, 22:10

Timothy Westwood, Geist


Er war nun schon eine ganze Weile in Hogwarts auf und ab gewandert und wusste einfach nicht was er mit seiner Zeit tun sollte. Es war immer etwas schwierig wenn man Zeit im Überfluss hatte eine Sinnvolle Beschäftigung zu finden. Die Betonung lag hierbei auf Sinnvoll.
Der Nachmittag ging im Moment dem Ende zu und zog sich schön langsam in den Abend hinein, während die Sonne am Himmel eine Kurve kratze und begann sich Richtung Horizont zu nähern.
Nun gut, für heute keine sinnvolle Beschäftigung mehr, vielleicht ergab sich später noch was. Anders als bei Menschlichem Zeitdenken bezog sich ‘Später’ hier nicht auf ‘in ein paar Stunden’ oder ‘Morgen’ sondern konnte durchaus auch mit ‘In ein paar Wochen oder Monaten’ bedeuten. Geister maßen die Zeit anders.
Er bog spontan von seinem Weg ab und ging links durch eine Mauer, landete in einem Abstellraum für Bücher, ging durch die nächste Wand und landete in einem der Innenhöfe in Hogwarts.
Die Sonne schickte ihre Strahlen in den Hof und blendete ihn, weshalb er rasch in den Schatten trat, außerdem sah man ihn im Sonnenlicht so schlecht, und wenn möglich dann wollte er es vermeiden dass jemand durch ihn hindurch lief, es waren ja doch einige Schüler unterwegs die nicht nach links oder Rechts sahen und nach Vorne schon gar nicht.
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Mai 17 2009, 22:22

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


pp: Korridore (Zeitsprung)

Gedankenverloren lief Ian durch die Gänge Hogwarts' und schließlich hinaus auf den Innenhof. Er fragte sich, wo Lawrence wohl sein mochte, er sah seinen besten Freund in letzter Zeit so selten. Einerseits konnte er das ja verstehen, bestimmt wollte Law nach dieser grausamen Diagnose - er würde erblinden, warum nur? - alleine sein und Zeit für sich haben wollte, aber andererseits sagte ihm sein Gefühl, dass er bei ihm sein sollte. Nur wie war das möglich, wenn Lawrence immer direkt nach dem Unterricht verschwand und für Stunden unauffindbar war?

So in seine Gedanken und Sorgen versunken bemerkte er den Geist fast gar nicht, nur eine seltsame Erscheinung in den Augenwinkeln machte Ian auf ihn aufmerksam. Abrupt blieb er stehen und drehte sich langsam um. Erst als er Timothy erkannte, beruhigte sich sein Puls wieder. Zwar hieß es, der Geist wäre ein schlechtes Omen für Quidditchspieler, aber Ian wusste nicht so ganz, ob er das glauben konnte. Im Grunde wirkte er doch nicht so unsympathisch. "Hey du..."
Nach oben Nach unten
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   So Mai 17 2009, 22:35

Timothy Westwood, Geist


Er ah den Schülern eine Weile zu die über den Hof wanderten oder rannten, manche mit Büchern und Zetteln in der Hand, ein paar schrieben noch schnell die letzten Sätze Stoff vor der nächsten Unterrichtsstunde ab. Das Treiben in Hogwarts hatte sich nicht verändert, oder zumindest nur kleinweis, nur die Leute änderten sich. Bis auf die Geister, die blieben immer wenn sie erst einmal hier waren, oder zumindest meistens.
Er war sich immer noch nicht ganz schlüssig was er jetzt tun sollte. Hier bleiben und in Melancholie versinken während er den anderen beim Leben zusah und großteils ignoriert wurde? Oder weiter wandern, um vielleicht doch noch etwas sinnvolles zu finden womit man sich den Tag vertreiben konnte?
Wenn ihm partout gar nichts einfallen wollte konnte er ja immer noch Peeves suchen und sich dann entscheiden ob er diesen bei seinem Treiben unterstützte oder versuchte davon abzuhalten. Aber bei dem gab es meistens etwas zu tun…
Timothy war gerade eben noch eher dazu geneigt gewesen sich den letzteren beiden Varianten zuzuwenden als ihn jemand ansprach.
Ein Ravenclaw, siebter Jahrgang wahrscheinlich, ungefähr in seinem Todesalter, und rotes, lockiges Haar. Das war das erste was ihm ins Auge sprang und von seinem Hirn automatisch nach Wichtigkeit geordnet wurde.
“Ja? Kann ich helfen?” fragte er also auf diese etwas kurze Begrüßung des anderen, der noch in kleinster Weise verraten hatte was er eigentlich wollte.
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 16667

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Mai 18 2009, 20:20

Oliver kam gar nicht auf die Idee, an Ambers Fähigkeiten als Wahrsagerin zu zweifeln, nur, weil es ihm - unbeabsichtigt, sollte er wohl hinzufügen - gelungen war, sie zu überraschen und auch zu erschrecken, immerhin zuckte die Gryffindor richtig gehend zusammen, als er sie ansprach. "T-tut mir leid... ich wollte dich nicht erschrecken..." murmelte fast schon ein wenig beschämt. "Aber... ich habe dich da sitzen sehen, und ich habe mich gefragt, was du gemacht hast, weil du dir doch etwas vors Gesicht-" An dieser Stelle unterbrach er sich. Neugier hin oder her, im Grunde ging es ihn reichlich wenig an, was Amber getan hatte, bevor er sie gestört hatte. Das gehörte schließlich zu ihrer Privatsphäre. Er hätte gar nicht erst nachfragen dürfen, auch wenn er die Gryffindor mochte, so etwas war einfach nur unhöflich.

"Entschuldige..." meinte er deshalb erneut, bevor er auf Ambers Antwort einging. "D-du versteckst dich vor der Sonne? W-wegen deiner hellen Haut?" Oliver wusste schon lange, dass seine Klassenkameradin ein Albino war, und er hielt sie deshalb auch nicht für merkwürdig oder sonderbar, so viel wusste er dann aber doch nicht über diese Enzymstörung, obwohl er sich zu erinnern glaubte, dass die Betroffenen sonnenlichtempfindlicher waren.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Mai 18 2009, 20:38

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian zuckte mit den Schultern. "Helfen wohl nicht gerade, aber danke." Um ihm helfen zu können, müsste Timothy Lawrence helfen, und wenn das noch nicht einmal einer ausgebildeten Heilerin wie Madam Pomfrey gelang, was sollte ein Geist dann schon groß ausrichten können? Immerhin hatte er selbst nun ein wenig Gesellschaft. Kurz dachte der Ravenclaw auch darüber nach, Timothy im weiteren Verlauf des Gesprächs zu siezen, entschied sich dann aber dagegen. Ian siezte grundsätzlich niemanden, der sich ungefähr in seinem Alter befand. Natürlich schwebte dieser Geist wohl schon einige Zeit auf der Erde herum und hatte somit viel mehr Jahre hinter sich als er selbst, aber im Grunde sah er nicht älter als siebzehn oder maximal achtzehn aus. Abgesehen davon trug er, wenn Ian sich nicht ganz täuschte, einen Quidditchumhang, wenn auch einen sehr fleckigen. Das Wappen sah ganz nach dem der Ravenclaws aus, handelte es sich bei Timothy also gewissermaßen um einen Hauskameraden? Ian musste zugeben, dass er sich bislang nie sonderlich mit diesem Geist befasst hatte, und das, obwohl er bereits das siebte Jahr in Hogwarts war.

"Sag, bist du eigentlich bei einem Quidditchspiel gestorben?" erkundigte er sich neugierig. Ob diese Frage nun höflich war oder nicht, kümmerte ihn im Augenblick eher wenig. Ian Fraser war nicht unbedingt für seine taktvolle und zurückhaltende Art bekannt, viel eher dafür, dass er nicht immer lange darüber nachdachte, was er sagte. Er war nun einmal ein spontaner Mensch, und das in allen Lebenslagen. "Du warst ein Ravenclaw, nicht wahr?" Mit dem Finger deutete er auf das Wappen, das ihm schon eben aufgefallen war. Wenn er schon Zeit mit Timothy verbrachte, wollte er auch mehr über ihn erfahren. Im Gegenzug würde er dem Geist aber selbst keine noch so neugierige Frage übelnehmen.
Nach oben Nach unten
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Mai 18 2009, 21:00

Timothy Westwood, Geist


Aha, der brauchte keine Hilfe… Es verwirrte ihn etwas denn er wurde selten von Schülern einfach so angesprochen, und wenn sie ihn noch nicht kannten dann trauten sie sich meistens nicht weil sie mit großer Wahrscheinlichkeit dieses elende Gerücht kannten das irgendein Idiot in die Welt gesetzt hatte. Die Verdächtigen die dafür in Fragen kamen waren alle längst gestorben, das Gerücht hatte sich gehalten, obwohl er seit seiner Rückkehr versucht hatte es zu zerstreuen. Manche Dinge hielten eben ewig…
Also was wollte der Schüler denn dann von ihm? Es war ja doch recht selten das man jemanden ansprach und dann meinte ‘Ich wollt gar nichts von dir, nur mal kurz Hallo sagen’
Nun, zumindest er machte das nicht so…
Die Frage nach seiner Todesursache kam dann doch recht unerwartet und lies sein Lächeln ein wenig verblassen. Es war doch in gewisser Weise ein wenig Taktlos einen Geist so direkt nach seiner Todesursache zu fragen, oder es war bis jetzt immer so gewesen. Vielleicht hatte er aber auch nur eine neue Wendung in den Ansichten der Einwohner der magischen Welt verpasst…
“Ich… Ja ich bin bei einem Quidditchspiel gestorben. Es war das Endspiel und es ging um den Pokal…” er zuckte mit den Schultern. Das erklärte eigentlich alles, zumindest für jene die wussten welche Leidenschaft Quidditch entfesseln konnte wenn man sich mit diesem Sport befasste. “Es war ein Klatscher der mich erwischt hatte. Direkt am Brustbein, dabei wurden zwei Rippen gebrochen, das ist auch die eigentliche Todesursache. Ich bin vom Besen gefallen und die Knochen haben sich in Herz und Lunge gebohrt. Ich glaub einen Tag später bin ich gestorben… Keine Ahnung ob ich es lebend bis ins St. Mungo geschafft habe…” er seufzte leise. Nein, er hatte keine Probleme damit über seinen Tod zu reden, es erleichterte eher jedes mal ein wenig. Und manchmal wollte er es selbst gar nicht so richtig wahrhaben. Nur die plötzliche Frage hatte ihn am Anfang irritiert.
“Ja, Ravenclaw. Allerdings bin ich immer noch einer, schließlich bin ich gestorben bevor ich die Schule abgeschlossen und mein Haus verlassen hätte können. Es hat ungefähr noch ein Monat gefehlt, dann hätte ich meinen Abschluss gehabt…” Er klang ein bisschen wehmütig, während er sprach.
“Bist du im Abschlussjahr? Alt genug siehst u dafür aus…”
Nach oben Nach unten
Ana
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Mai 18 2009, 21:10

Ana Rosoff, 7. Klasse Ravenclaw


CF: Große Halle // Zeitsprung

Ana seufzte. Sie hatte ja schon viel mitbekommen als Schulsprecherin, aber das war nun wirklich unerwartet gekommen. Aus ihrem eigenen Haus, in ihrem Jahrgang. "Mh, trifft immer die Guten", murmelte sie mehr zu sich selbst. Das Wetter nahm sie gar nicht wahr, darum machte sie sich fast nie Sorgen. Sie war schlechtes Wetter gewohnt. Zuhause fror sie sich den Hintern ab und hier ertrank man fast jeden zweiten Tag. Was nun besser war, hatte Ana noch nicht erschlossen, aber manche Dinge waren einfach nicht für den Mensch bestimmt. Wie zum Beispiel über das Schicksal eines Menschen zu entscheiden. Jeder hielt die Fäden selbst in der Hand und musste versuchen, Zeit seines Lebens das beste daraus zu machen. Auch wenn das nicht sehr tröstend klang, aber man konnte das nunmal nicht ändern.

Nachdenklich nahm sie einen Zug ihrer Zigarette und starrte Löcher in die Luft. Sie sah ihrem Gegenüber nun in die Augen. Wieder vollkommen anwesend, mit Körper und Geist. Zurzeit herrschte eine angespannte Stimmung in der Zaubererwelt. Woher sie das wusste? Ihr Vater und ihre Mutter hatten ihr einen Brief geschrieben - sehr, sehr selten - und sie informiert, dass sie demnächst auf längere Geschäftsreisen müssten, um den Umsatz wieder anzukurbeln. Die Zauberer kauften zu wenig. So hatte sich schon des öfteren eine Krise angekündigt, warum nicht auch dieses Mal? Wenn sie sich diese schwachsinnige Bemerkung, die erst im TAgespropheten gestanden hatte, wegen der tot aufgefundenen Reporterin, dann wurde ihr schon wieder ganz flau im Magen. Doch sie richtete sich nun bewusst an Anthony, der ihr gegenüber stand.
"Wenn mir mal irgendwas passiert... dann versprich mir, dass du immer eine für mich mitrauchst." Natürlich mochte das in den Ohren eines unbeteiligten - und zudem unerwünschten - Zuhörers lächerlich klingen. Zum einen, warum sollte gerade IHR etwas zustoßen und was sollte schon dieser dumme Kommentar mit der Zigarette? Aber für Ana war das wichtig. Die Zigarette bedeutete mehr als nur Sucht. In diesem Falle würde sie die Loyalität und den Erhalt ihrer Freundschaft symbolisieren. Sie waren beste Freunde und mit Anthony würde sie ihre letzte Zigarette teilen. Gerade deshalb war das so wichtig für sie.
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 24.11.08
Points : 16669

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mi Mai 20 2009, 22:51

„Ach, ist schon gut. Du hast mich nicht erschreckt. Mir war bloß danach, zusammenzuzucken….“ Fabulierte Amber nach Olivers fast beschämter Entschuldigung und grinste ihn an. „Mach dir darüber mal keinen Kopf…“

Als der brünette Ravenclaw sie allerdings auf das ansprach, was sie in der Hand gehalten hatte, biss sie sich doch etwas peinlich berührt und nervös auf die Lippen. Sie war sich nicht sicher, ob Oliver sie verpetzen würde, aber für unmöglich hielt sie es sicher nicht.

„Oh, nichts, nur mein… mein Buch… Nostradamus…“ Sie griff in ihre Tragetasche (was ihr einen ungnädigen Biss von Gwinya einbrachte) und holte das entsprechende Buch hervor, dass sie glücklicherweise tatsächlich dabei gehabt hatte. Gleichzeitig zog sie auch eine runde Sonnenbrille hervor, die sie sich auf die Nase setzte,.

„Ich hoffe, das stört dich nicht, aber meine Augen sind wirklich sehr lichtempfindlich… Genau wie meine Haut… Deswegen auch das Versteckspiel mit der Sonne…“ erklärte sie Oliver auf dessen Frage hin.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Anthony
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 21 2009, 11:44

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


Anthony stand längere Zeit schweigend neben Ana und blies seinen Rauch in die leichte Briese, die um das majestätische Schloss herumwehte. Es traf wirklich immer nur die guten. Lawrence... Die Eltern von Laws Bruder... Rubina Ravenclaw...

Dann spürte Anti, wie Ana ihm Tief in die Augen blickte. Wenn er nicht gewusst hätte, das sie das auch ohne eine besondere Zuneigung zu ihm machte, hätte er sich arg gewundert. Sie war halt ein sehr emotionaler Mensch, was auch zu ihrer nachfolgenden Äußerung passte.

Es war aber nicht so, dass Anti sie nicht verstehen konnte. Auch ihm war sie sehr wichtig, wichtiger als seine anderen Freunde. Mit ihr zusammen wanderte er schon seit Jahren durch Hogwarts, auf der Suche nach der perfekten Liebe, aber auch auf der Suche nach der größtmöglichen Bewusstseinsveränderung. Deswegen konnte er auch Problemloß zu ihr sagen:

"Ja, wenn dir etwas zustößt, werde ich meine Lunge ohne mit der Wimper zu zucken zusätzlich belasten. Du musst mir aber versprechen, das gleiche auch für mich zu tun... Ich bin als Bruder eines Hogwartslehrers wohl die bedrohtere Person..."
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 16667

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Mai 26 2009, 12:27

Oliver runzelte die Stirn. Auch Amber konnte er nicht glauben, dass sie nur zusammengezuckt war, weil sie gerade Lust dazu verspürt hatte. Wer hatte schon Spaß daran, sich zu erschrecken? Doch nach einer kurzen Denkpause entschloss er sich, dieses Thema ruhen zu lassen, vielleicht hatte die Gryffindor es ja nur gut gemeint und wollte ihn beruhigen, wo er sich doch mehrfach bei ihr für sein plötzliches Erscheinen entschuldigt hatte. Oder aber sie fand es wirklich lustig, aus ihm nicht näher bekannten Gründen zusammenzuzucken. Im Grunde konnte man bei Amber doch nie wissen. Noch seltsamer war allerdings die Reaktion seiner Klassenkameradin, als er sie fragte, was sie denn in der Hand gehalten hatte, als er dazugestoßen war. Es schien fast, als ob sie nervös und unsicher wäre. Oliver kannte diesen Gesichtsausdruck von manchen seiner Klassenkameraden: es war der eines Menschen, der gerade bei etwas verbotenes ertappt worden war. Ob sie ihn anlog und sich nicht mit ihrem Buch beschäftigt hatte? Trotzdem nahm er es ihr nach kurzem Zögern aus der Hand und betrachtete es.

"Nein... kein Problem..." meinte er wie nebensächlich, als Amber eine Sonnebrille aus ihrer Tasche zog, neugierig schlug er ihre Ausgabe von Nostradamus auf. "Hast du es denn ganz gelesen?" Bücher waren Olivers große Leidenschaft, über ihnen konnte er fast alles vergessen, sogar manchmal seine Schüchternheit und Nervosität. Es beruhigte ihn, über den Einband zu streichen und die Seiten unter seinen Fingern zu fühlen. Kein Wunder, dass er als Leseratte - und zum Teil auch als Streber - bekannt war. Und zumindest ersteres war er auf jeden Fall, das zweite lag wohl im Auge des Betrachters.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Mai 26 2009, 12:54

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


So genau wusste Ian selbst nicht, weshalb er Timothy angesprochen hatte. Zwar war er in der Regel ein offener Mensch, der auch auf andere zuging, ob lebendig oder tot machte in dieser Beziehung keinen allzu großen Unterschied, aber auch für seine Verhältnisse war es seltsam, jemanden ein Gespräch zu halten, obwohl er eigentlich gar nichts bestimmtes wollte. Außer ein wenig plaudern vielleicht. Irgendwie vermisste er ja die ungezwungenen Gespräche mit seinem besten Freund Lawrence, konnte aber auch gut verstehen, dass diesem im Augenblick nicht nach seinen Witzen zu Mute war. Ian wusste nicht, wie er sich fühlen würde als Lawrence' Stelle, aber er fand so alles schon schlimm genug.

Dass es vielleicht unhöflich sein mochte, oder zumindest unüblich, einen Geist nach seiner Todesursache zu fragen, fiel ihm nicht auf. Er hatte einfach andere Sachen im Kopf, und ganz abgesehen davon konnte er seine Neugier trotz Lawrence' grausamer Diagnose nicht verbergen. Sie gehörte zu ihm dazu, er konnte sie nicht so einfach ablegen wie einen Umhang oder seine Krawatte in den Farben der Ravenclaws. "Ah, ein Abschlussspiel..." seufzte er. Er konnte nur zu gut verstehen, welche Emotionen damit für einen leidenschaftlichen Spieler wie Timothy es wohl einst gewesen war, verbunden waren, hatte er doch selbst längere Zeit als Sucher im Team seines Hauses gespielt. Und noch immer vermisste er diese Sportart, diese Freiheit, auf seinem Besen hoch über den Wolken zu schweben und nach dem Schnatz Ausschau zu halten, oder mit seinen Teamkameraden über einen gelungenen Torwurf zu jubeln. Nur dass diese Zeit endgültig abgeschlossen war. Aus und vorbei, wie man es so schön ausdrückte. "Das muss ein heftiges Spiel gewesen sein! Weißt du denn wenigstens, wie es ausgegangen ist? Oder wurde es abgebrochen?" Quidditch war in manchen Beziehungen eine harte Sportart, und ein Spiel wurde nicht immer für vorzeitig beendet erklärt, nur weil ein Spieler vom Besen fiel. Gut, zugegebermaßen war es nicht mehr allzu häufig, dass besagter Spieler seinen Sturz nicht überlebte - Merlin sei Dank!

Als Timothy ihn jedoch nach seinem Alter fragte, musterte Ian den Geist noch einmal gründlich, während er antwortete. "Ja, ich bin 17, dieses Schuljahr werde ich meinen Schulabschluss machen, oder zumindest hoffe ich das." Er musste grinsen. "Wir sind ungefähr gleich alt, oder?" Es war zwar seltsam, so etwas über sich und einen schon vor langer Zeit verstorbenen ehemaligen Schüler dieses Hauses zu sagen, aber genau genommen alterten Geister ja nicht mehr nach ihrem Tod. Sie konnten an Erfahrung dazu gewinnen, aber de facto würden sie für immer in dem Alter bleiben, mit dem sie gestorben waren.
Nach oben Nach unten
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 24.11.08
Points : 16669

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Mai 26 2009, 13:30

„Ich bin fast fertig… Es ist sehr faszinierend. Möchtest du es denn ausleihen?“ fragte Amber ihn freundlich und auch erleichtert, weil er ihr ihre Ausrede offenbar zu glauben schien. Sie wusste außerdem, dass Oliver sehr gerne las und warum sollte sie ihm also nicht das Buch leihen? Sie hatte es ja ohnehin fast fertig gelesen, auch wenn sie die Prophezeiungen gerne noch näher untersucht hätte.

„Nostradamus ist auch den Muggeln bekannt…“ erklärte sie wie beiläufig. „…nur, dass die ihn für einen Scharlatan halten, die meisten ebenfalls… Wir Zauberer wissen auch nicht ganz, was mit ihm anzufangen ist…“

Wahrsagerei war selbst in den Augen einiger Magier mehr oder weniger zwiespältig und zweifelhaft, so dass es auch in der zaubrischen Gemeinde Menschen gab, die diese Fähigkeit generell bezweifelten und Nostradamus ebenso wie die Muggel der Scharlatanerie bezichtigten, was vielleicht auch an der Unschärfe seiner Prophezeiungen lag. Genau genommen funktionierten sie ein bisschen so wie Ambers eigene Vorhersagen, nur dass Nostradamus nicht mehr lebte, um den Zweiflern „Ich hab es doch gewusst!“ an den Kopf zu werfen, so wie Amber es gerne tat, wenn sich ihre kryptischen Aussagen mal wieder als korrekt herausgestellt hatten.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mi Mai 27 2009, 20:51

Timothy Westwood, Geist


Ian schien ihn zu verstehen, oder zumindest ein wenig seiner Quidditchleidenschaft zu teilen. Und eigentlich war es doch ein ganz gutes Gefühl darüber zu reden, mit jemandem der eine Ahnung von dieser Sportart hatte und nicht gleich das weite suchte. Er strich sich eine Locke seines Haares aus dem Gesicht, dass zu Lebzeiten Blond gewesen war, jetzt aber genauso viel Farbe hatte wie der Rest seines Körpers und ewig windzerzaust war.
Timothy nickte ein wenig in Gedanken, während er sich an das Spiel zurück erinnerte “Nun, es war das Endspiel” wiederholte er mit einem schwachen Lächeln auf den Lippen “Es ging um alles oder nichts, der Sieg in diesem Spiel hätte den Quidditchpokal inkludiert. Es war eigentlich eher eine Schlacht denn ein Spiel…” antwortete er und lachte leise. “Hätte ich das Tor gemacht, welches in vor meinem Tod schießen wollte, dann hätten wir gewonnen, egal was sonst passiert wäre!” beantwortete er Ians Frage “Nach meinem Sturz haben sie es aber abgebrochen und es bei einem Unentschieden belassen. Der Pokal wurde gar nicht vergeben… Fast schade drum…” Er schwieg wieder eine weile, während in ihm alles noch einmal auflebte. Timothy hatte Sehnsucht nach einem Quidditchspiel, aber gegen ihn wollte niemand spielen, und er seufzte. “Wusstest du dass sie immer noch den Klatscher verwenden der mich umgebracht hat?” fragte er dann unvermittelt, einfach weil ihm diese Tatsache gerade einfiel.
Und er hatte Recht gehabt mit seiner Vermutung dass Ian in seinem letzten Jahr an Hogwarts war. “Keine Sorge, Außer mich selbst kenne ich niemanden der kurz vor Schulabschluss gestorben ist. Scheint bis jetzt ein Einzellfall zu sein.” Diesen Gedanken interpretierte er einfach mal in Ians Aussage hinein, obwohl der Schüler ja auch etwas komplett anderes gemeint haben konnte wie Noten oder ähnliches. Aber für ihn selbst waren gute Noten nie ein Problem gewesen und so tauchte jetzt eine andere Sorge als dass der eigene frühzeitige Tod den Schulabschluss an Hogwarts verhindern konnte, in seinen Gedanken auf.
Zu sagen man sei gleich alt wie ein Schüler der gerade mal 17 war, wenn man selber in Wirklichkeit schon mehrere hundert Jahre auf dem Buckel hatte, war ein wenig befremdlich, aber er nickte “Wenn du es so sagen willst dann kommt das hin. Ich bin in deinem Alter gestorben, mittlerweile sind aber schon weitere 139 Jahre dazu gekommen.”
Nach oben Nach unten
Ian
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Mai 28 2009, 23:36

Ian Fraser, 7. Klasse Ravenclaw


Ian konnte Timothy wirklich nur zu gut verstehen, hatte er doch selbst die Leidenschaft, die ein Quidditchspiel entfesseln konnte, miterlebt, und das mehr als einmal. Wer einmal dieses Gefühl genossen hatte, würde es seinen Lebtag nicht mehr vergessen, und auch nicht danach, wie der Geist vor ihm bewies. Natürlich, auch als Zuschauer konnte man mitfiebern und sich von der Stimmung, die auf dem Feld herrschte, anstecken lassen, aber es war einfach nicht dasselbe. Schon irgendwie ungerecht, dass solch begeisterten Spielern wie Timothy und ihm die Möglichkeit genommen wurde, weiterhin für den Pokalsieg ihres Hauses zu kämpfen. Was der Geist ihm dann jedoch über den Klatscher erzählte, der ihn das Leben gekostet hatte, schockierte ihn dann aber doch. Damit hätte er nun wirklich nicht gerechnet. "Ehrlich?!" fragte er fast ungläubig nach. "Also, das ist wirklich... geschmacklos." Geschmacklos war vielleicht noch ein bisschen zu schwach, aber ihm wollte gerade kein besseres Wort einfallen.

"Oh, ich habe eigentlich weniger Angst, dass ich vorher noch sterben könnte. Aber ich bin ein Faulpelz." Ian schmunzelte. "Es gibt nur nicht allzu viele, die mir das auch glauben wollen. Irgendwie, ich weiß nicht, warum, gibt es dieses dumme Vorurteil, wir Ravenclaws würden den ganzen Tag nur über unseren Büchern sitzen, lernen und gar nicht wissen, was Spaß ist - war das vor 139 Jahren auch schon so?" Er versuchte sich vorzustellen, wie das Leben vor Timothys Tod gewesen sein mochte, aber es wollte ihm nicht so recht gelingen. Wie auch? Er hatte nur wenig Ahnung von Geschichte, und wie sollte man sich in eine Zeit hineinversetzen können, die man selbst nie erlebt hatte? "Sag mal, wie war es eigentlich in Hogwarts, als du noch hier zur Schule gegangen bist? Hat sich seitdem viel verändert?"
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 16667

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Mai 29 2009, 00:02

Oliver hob den Blick wieder von dem Buch und sah Amber an. "Ich weiß nicht ganz sicher, aber wenn, dann erst, wenn du ganz fertig bist und es nicht mehr brauchst." Nachdenklich betrachtete er eine Seite des Buches. "Interessant ist es bestimmt, da gebe ich dir recht, aber ich habe mich nur zuvor mit Nostradamus beschäftigt, ich weiß praktisch nichts über ihn, noch nicht einmal, was ihm von ihm halten soll." Überhaupt hatte er sich noch nicht viel mit Wahrsagerei beschäftigt, noch nicht einmal im Unterricht. Schließlich hatte er dieses Fach noch nicht einmal belegt. "Versteh mich nicht falsch, Amber, ich verurteile nicht die Wahrsagerei an sich, aber ich glaube, dass es gerade in diesem Bereich der Magie viele Scharlatane gibt, die über keine echte Begabung verfügen. Ich weiß nicht, was man davon hat, so etwas vorzutäuschen, besonders, weil man auf die Dauer nur wenig überzeugend sein dürfte, aber das ist mein persönlicher Eindruck. Allerdings möchte ich damit nicht sagen, dass Nostradamus ebenfalls solch ein Schwindler war - glaubst du denn, er konnte wirklich in die Zukunft sehen?"

Nach dieser für seine Verhältnisse langen Rede - zumindest außerhalb des Unterrichts - senkte Oliver den Blick wieder, dieses Mal aber nicht unbedingt aus Verlegenheit, sondern um das Buch einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. Er konnte es nicht leugnen, die wenigen Zeilen, die er überflogen hatte, hatten ihn durchaus auf eine noch unbestimmbare Art und Weise fasziniert. "Amber? Wie funktioniert Wahrsagerei?" Wenn ihm irgendjemand diese Frage würde beantworten können, dann doch gewiss seine Klassenkameradin aus Gryffindor.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Amber Fool



Anzahl der Beiträge : 351
Name : Amber Fool
Haus & Klasse : Gryffindor, 5. Klasse
Wohnort : Widecombe-in-the-Moor
Gesinnung : saving the world
Laune : prophetisch
Zweitcharaktere : Jezzie, Alphie, Rexy
Anmeldedatum : 24.11.08
Points : 16669

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Fr Mai 29 2009, 23:02

„Oh, in Ordnung. Ich sag dir Bescheid, wenn du es haben kannst...!“ Dass Oliver sich auch für den Fall, dass sie durch war mit dem Buch nicht ganz sicher wusste, ob er es lesen wollte, hatte sie überhört oder ignorierte es geflissentlich.

„Ganz gewiss gibt es viele Stümper, die schon meinen, sie könnten wahrsagen, bloß weil sie die falsche Sorte Drogen genommen haben...“ erwiderte Amber, nicht im Mindesten beleidigt, auf Olivers Einwand, es gäbe viele Scharlatane unter den Hellsehern.

„Aber ich bin da ja glücklicherweise anders...!“ Was wohl auch so war, schließlich waren schon einige ihrer Prophezeiungen auch eingetroffen – doch Olivers nächste Frage überraschte sie dennoch oder irritierte sie zumindest.

„Du willst wissen, wie Wahrsagerei funktioniert?“ Das war sie noch nie gefragt worden. Und jetzt, mit dieser Frage konfrontiert, wusste sie nicht recht, was sie als Antwort geben sollte. Wie funktionierte Wahrsagerei? Nun, ganz einfach, es funktionierte eben... Aber wie...?
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Timothy
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Mo Jun 01 2009, 15:26

Timothy Westwood, Geist


Timothy lachte leise über Inas Entgegnung zu den Ängsten über den Schulabschluss. Natürlich rannte nicht jeder täglich mit dem Gedanken herum dass er unter umständen die Schule nicht abschließen könne, weil man vorher stirbt, daran hätte er denken müssen denn jetzt erschien es ihm logisch. Außer Geister dachte wohl kaum einer so viel an den Tod und vor allem nicht an seinen eigenen.
Er nickte “Ja, an den Eigenschaften der Häuser und deren Vorurteilen hat sich nichts geändert. Ravenclaw war und ist immer das Haus welches die Schüler mit den besten Notendurchschnitten produziert, und wir waren immer schon als Streber verschrien. Ich übrigens auch…” diesmal erschien mehr als nur das übliche Lächeln auf dem Gesicht, dieses mal war es ein breites Grinsen. “Lehrer haben mich oft als Beispiel für effizientes Lernen her genommen dabei war ich bei weitem nicht so wie die Professoren sich das vorgestellt haben. Aber das Vorurteil mit dem Spaß ist noch nicht so alt, vielleicht zwanzig bin fünfundzwanzig Jahre.“
Jetzt bloß nicht melancholisch werden! Es geschah schnell dass er in einen Zustand zwischen Nostalgie und Melancholie verfiel sobald er von seinen Lebzeiten sprach und ein bisschen Wehmütig wurde. Und dann schwan das Interesse an einem Gespräch meistens rasch und er war wieder alleine. Es lag ja immerhin schon 139 Jahre her, und man müsste eigentlich meinen dass man in dieser Zeitspanne schon darüber hinweg gekommen sein müsste. Aber solche Dinge schleppten viele Geister für den Rest ihres ewigen Lebens mit sich herum.
Timothy kaute nachdenklich an der Unterlippe herum während er die vielen Jahre noch ein mal Revue passieren lies, um Ian eine Antwort geben zu können die Stimmte.
“Hm… Das Leben in Hogwarts war anders, obwohl vieles gleich geblieben ist…” Na das war ja wieder eine wunderbare Antwort! dachte er bei sich. Er versuchte es noch einmal.
“Also, früher ist es hier bei weitem strenger zugegangen, ich habe insgesamt drei große Reformen mit erlebt und über tausende kleine Veränderungen in den Regeln. Vieles was heute ganz normal ist hätte zu meiner Zeit mit einigen Strafen geendet, im schlimmsten Fall mit dem Schulrausschmiss. Der Unterreicht war ganz anders. Wir hatten strengere Lehrer, mehr Theorie und es wurden wesentlich höhere Ansprüche gestellt. Nur die Schüler haben sich nicht wirklich verändert. Die Rollen sind die gleichen und ihr verlangen auch..” Er hielt kurz inne. Ja das klang besser als sein vorheriger Ansatz. Es sagte auch viel mehr aus. ”Im Großen und Ganzen jedoch zieht das Leben weiter hin seine Schleifen und vieles wiederholt sich. Richtig große Einschlagende Umbrüche sind selten.”
Nach oben Nach unten
Oliver Mackenzie



Anzahl der Beiträge : 296
Name : Oliver James Mackenzie
Haus & Klasse : 5. Klasse Ravenclaw
Wohnort : 10 Ainslie Place, Edinburgh
Gesinnung : Gut
Laune : Unsicher
Zweitcharaktere : Müsli
Anmeldedatum : 25.11.08
Points : 16667

BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jun 02 2009, 12:16

Oliver wollte Amber auf gar keinen Fall unterstellen, dass auch sie ein Stümper war, ein Heuchler, der nur seine Fantasie spielen ließ und keine Ahnung von wahrer Hellseherei hatte, aber er konnte sich auch nicht vorstellen, wie ihre Gabe funktionieren sollte. Er selbst verfügte über absolut kein Talent zur Wahrsagerei, und vielleicht lag es daran, dass er diese Art der Magie nicht verstehen oder nachvollziehen konnte. Unter Umständen war Wahrsagen etwas, das man weder erlernen noch begreifen konnte, sondern nur etwas, das man konnte. Kein Buch der Welt und auch kein Unterricht bei noch so guten Lehrern konnte helfen, wenn man nicht über diese Fähigkeit verfügte. Das zumindest war Olivers Meinung, seine Ansicht der Dinge, und er war auch bereit, sich damit abzufinden. Trotzdem war er neugierig und wollte mehr erfahren.

"Ja, genau... ich meine, ich kann es nicht verstehen, und ich kann mir auch nichts spezielles darunter vorstellen. Wie macht sich das bemerkbar? Weißt du ganz plötzlich Dinge, die du nach logischem Standpunkt gar nicht wisssen können solltest?" Amber konnte er diese Fragen stellen, die Gryffindor war eines der wenigen Mädchen, mit denen er ungehindert reden konnte ohne sich bei jedem zweiten oder dritten Wort zu verhaspeln. Oliver wusste selbst nicht, warum das so war, aber schon bei ihrer Begegnung, kurz vor Beginn ihres ersten Schuljahres in Gringotts, der Zaubererbank, war es ähnlich gewesen. Wahrscheinlich betrachtete er Amber deshalb als eine Freundin.
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
Ana
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Di Jun 02 2009, 20:19

Ana Rosoff, 7. Klasse Ravenclaw


Nachdenklich legte die Schulsprecherin ihren Kopf in den Nacken und schloss für einen kurzen Moment die Augen. Tief sog sie die Luft ein und ließ sie kurz auf sich wirken. Sie rauchte schon viel zu lang, wie dass sie negativ auf den Rauch der Zigarette reagiert hätte. Eigentlich hasste sie das Rauchen, da sie es tun MUSSTE, sie kam davon nicht mehr los, aber sie hätte auch nichts dagegen getan. Die Anstrengungen und Verluste, die sie damit eingehen würde, waren viel zu groß, außerdem konnte so ein wenig rauchen ja nicht schaden, nein... niemals. Immerhin hatte sie noch nie von einem Raucher gehört, der erblindet war, eher ein Alkoholiker, der es mit gepanschtem Zeug versucht hatte, aber Raucher...? Nein, Raucher starben vielleicht früher, aber was machte das schon? Irgendwann mussten sie alle mal sterben.

Lawrence war ziemlich arm dran und jetzt konnte sie das zugeben, in seiner Gegenwart würde sie allerdings ihr bestes geben, sich ihr Mitleid nicht anmerken zu lassen, denn es war alles andere als angenehm immer diese Blicke auf einem zu spüren, zu wissen, wie andere über einen dachten, zu wissen, dass sie ihn bemitleideten und viele Dinge nur deswegen taten oder sagten. Es war nervig und es machte einen fertig, absolut. Sie seufzte und senkte wieder den Blick, zu Anti, der noch immer bei ihr stand. Sie öffnete die Augen.

Natürlich nahm es ihn auch mit, immerhin teilte er sich mit Law ja sogar einen Schlafsaal, na gut, das taten alle Jungen in seinem Jahrgang, aber er war mit ihm befreundet und jetzt so eine Hiobsbotschaft. Mochte der Teufel diese vermalledeite Krankheit holen! So etwas hatte der nette Ravenclawjunge wirklich nicht verdient!

Ana lächelte dankbar, als er sagte, er würde seine Lunge sofort zusätzlich belasten, wenn sie dazu nnicht mehr in der Lage wäre. Würde es wirklich mal soweit sein, würde sie sich dafür schämen, das von ihrem besten Freund verlangt zu haben und sie würde dieses Versprechen zurück nehmen, denn das war nun wirklich verantwortungslos, aber jetzt im Moment war sie sehr froh, dass er genau das antwortete, dass er nicht irgendwie auswich oder einen Rückzieher machte. "Natürlich werd ich das tun", meinte sie nun doch wieder grinsend. Jedoch blieb ihr im Hinterkopf, dass sie in Russland andere Kaliber von Zauberern kannte und diese wohl nicht lange zögern würden, um ihren Willen zu bekommen. Alles 'Freunde' ihres Vaters. Ihr Vater hatte keine richtigen Freunde, nur... Partner. Das war wohl das beste Wort. Sie würden sich für den gebührenden Preis und mit genug Absicherung vor den anderen sofort gegenseitig verraten. Die wirklichen Freunde ihres Vaters waren Geld und Macht und seine "Untergebenen", die wirklich treu waren. Gleichberechtigte Freunde hatte er nun wirklich nicht. Das würde auch gar nicht zu ihm passen. Sie seufzte leise.
Nach oben Nach unten
Anthony
Gast
avatar


BeitragThema: Re: Innenhöfe   Do Jun 04 2009, 22:58

Anthony Lewis, 7. Klasse Ravenclaw


Anas Antwort "Natürlich werde ich das tun" fasste Anthony positiv auf, auch wenn sie bei so alten Freunden wie den beiden als Selbstverständlichkeit gelten konnte. Aber das solche Fragen überhaupt auftreten konnten, hatte einen triftigen Grund: Es brodelte wirklich in der magischen Welt. Die True Wizzards Party hatte einen imensen Zulauf an Wählern und viele, besonders osteuropäische Länder verschärften ihre Gesetze zur Unterdrückung von Mischwesen aus Menschen und magischen, humanoiden Tieren. Natürlich hatte es solche Entwicklungen in der magischen Welt schon immer gegeben, trotzdem hatten sie einen bedrohlichen Charakter für junge Menschen, die an dem Ort der Welt mit der höchsten Prozentzahl an magisch begabten Menschen lebten und außerdem noch Verantwortung für dutzende Hausgenossen zu übernehmen hatten. Am Ende der Woche würde diese Verantwortung nocheinmal wichtig werden, deswege sagte Anthony:

"Oh Mann, Samstagnacht wird es mit Sicherheit wieder spät. Bei den ganzen Leuten, die sich bei Vollmond auf den Gängen herrumtreiben..."

Als Vertrauensschüler war es unter anderem Tonys Aufgabe, in Wochenendnächten durch die weitläufigen Gänge der Schule zu patroulieren. Er tat dieß nicht gerne, lehnte es aber auch nicht vollkommen ab, da er so immerhin Zeit mit seiner besten Freundinn verbringen konnte.
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte




BeitragThema: Re: Innenhöfe   

Nach oben Nach unten
 
Innenhöfe
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 3 von 8Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
The Beginning of the End :: Let's Play Our Life. :: Hogwarts :: Das Schloss :: Erdgeschoss-
Gehe zu:  
www.forumieren.de | © phpBB | Kostenloses Hilfe-Forum | Kontakt | Einen Missbrauch melden | Einen Blog haben