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 Länderreien

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Gabriel Bessant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Fr Jun 19 2009, 21:25

Auch Gabriel lächelte Taylor an, obwohl er natürlich wusste, dass Taylor es nicht würde sehen können, doch irgendwie ging er davon aus, dass der Ältere es schon auf die eine oder andere Weise wissen würde.
Lawrence begrüßte seinen Freund ruhig und sanft und auf eine Art und Weise, die Gabriel so vertraut war, dass ihm vor Erleichterung fast die Tränen in die Augen stiegen, wusste er doch so, dass sein älterer Bruder immer noch derselbe war, auch wenn es ihm sehr schlecht ging. Und obwohl er wusste, dass dies egoistisch war, beruhigte es ihn ungemein.
Als sein älterer Bruder aufstand, sah Gabriel zunächst nur etwas erschöpft zu Lawrence hoch, erhob sich dann aber auch selbst – womöglich konnte er ja helfen, außerdem wollte er gerne so nah bei Lawrence sein wie nur irgendmöglich.
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Taylor
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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Jun 20 2009, 21:52

Taylor Statham, 7. Klasse Ravenclaw

Taylor lächelte. Er war wirklich froh, nicht aufeinen Haufen Idioten gestoßen zu sein, sondern Freunde getroffen zu haben. Er hätte ja auch Pech haben können und in eine Horde irrer Slytherins geraten können, die ihn verhexten. Wäre ja nicht das erste Mal und er war vermutlich auch dieses Mal dann nicht in der Lage gewesen, sich so zu wehren, dass er mehr oder weniger heile aus der Sache heraus kam. Jetzt jedoch fühlte er sich sehr wohl, was an der Gesellschaft lag, die er jetzt hatte. Lawrence hatte immer so etwas beruhigendes an sich, was er schätzte und er brauchte immer jemanden, der ihn ruhig machte, sonst würde er sich noch stotternd auf die Zunge beißen. Als der andere ihm dann auch noch einen Platz anbot, wurde sein Lächeln ein seltenes, sehr dankbares Strahlen. Ja, das konnte er, wenn er wollte. "Danke, das ist lieb!", sagte er ehrlich, streckte eine Hand nach dem aus, worauf man sitzen konnte, es musste ja immerhin genug Platz für Lawrence und Gabriel bieten, der, wie er glaubte, ebenfalls aufstand. Seine Hand berührte Felsen und er setzte sich vorsichtig.

Dann fiel Taylor ein, dass er den anderen noch eine Antwort schuldete. Die Antwort darauf, wie er sich fühlte. Gute Frage, er war sich nicht ganz sicher. Jetzt fühlte er sich gut, ein klein wenig geborgen, wenn auch nicht so sehr wie bei einer anderen Person. Er hatte jedoch keine Angst und das war schon eine ganze Menge. Er lauschte kurz den Geräuschen und meinte: "Ich glaube, mir geht's gut. Ja, ich glaube, ich fühl mich ganz gut!" Nicht alleine sein war manchmal auch ganz schön. "Und euch beiden?" Er konnte ja nicht ahnen, was bei Gabriel und Lawrence gerade geschehen war oder geschah.
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Lawrence Plant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Jun 25 2009, 20:51

Lawrence warf seinem Bruder einen kurzen, aber doch sanften Blick zu, als er aufstand um Taylor zu begrüßen und ihm einen Platz anzubieten. Er wusste nicht, warum, aber auf einmal wirkte Gabriel so erleichtert, nicht mehr ganz so beunruhigt wie gerade eben noch. Dem Siebtklässler war klar, dass auch er ein Grund für Gabs' Sorgen waren, und gerne hätte er es dem Kleinen erspart, aber das konnte er leider nicht, so etwas stand nicht in seiner Macht. Aber dieser erleichterte Gesichtsausdruck brachte ihn zum Lächeln, und war eindeutig ein ehrliches Lächeln, das sich nun auf seinem Gesicht zeigte, nicht mehr so gezwungen wie noch zu Beginn ihres Gesprächs. Dann aber richtete er seine Aufmerksamkeit wieder auf Taylor.

Es war wirklich schön zu beobachten, wie sein Freund anfing zu strahlen, und das nur, weil ihn gefragt hatte, ob er sich vielleicht zu ihnen setzen mochte. Taylor war ein netter Mensch, der Überzeugung war Lawrence, und er konnte nicht verstehen, weshalb er immer mal wieder gehänselt wurde. Er hätte zumindest noch nie gesehen, dass Taylor irgendetwas tat, was dieses Verhalten rechtfertigen würde, und er konnte es sich auch nur schwer vorstellen. Erst nachdem sein Freund sich gesetzt hatte, nahm Lawrence selbst wieder auf dem Stein Platz, als er dann jedoch gefragt wurde, wie es ihm denn ginge, verschwand das Lächeln aus seinem Gesicht. Der Ravenclaw wusste nicht genau, ob Taylor schon gehört hatte, welche Diagnose er vor zwei Wochen bekommen hatte, er selbst hatte es nur Ian und Gabriel erzählt, aber dennoch hatte er feststellen müssen, dass es noch andere Schüler gab, gerade in ihrem Jahrgang, die es wussten, auch wenn ihm ein Rätsel war, wie sie davon erfahren hatte. Weder sein bester Freund noch sein kleiner Bruder hatten etwas verraten, da war er sich sicher. "Ich-" begann er, brach dann aber ab um noch einmal tief durchzuatmen. Eigentlich war sein Schicksal doch nicht ganz so schlimm, versuchte er sich einzureden. Taylor war schon seit seiner Geburt blind. "Ja, es geht mir ganz gut", erwiderte er deshalb und wartete darauf, dass Gabriel für sich selbst sprechen würde.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Jul 06 2009, 17:50

pp: Korridore (+ Viola)

Thomas folgte Viola aus der Eingangshalle und atmete die frische Luft ein. Es war tatsächlich solch wunderbares Wetter, wie es vom Fenster aus den Anschein gehabt hatte und entsprechend waren noch einige Schüler hier unterwegs. Er wäre somit nicht der einzige, der jetzt nicht am Lernen wäre. Dennoch hatte Tom ein etwas schlechtes Gewissen. Er würde wohl besser heute Abend noch lernen und notgedrungen etwas später ins Bett gehen - wobei bei ihm jeder Abend so endete. Er hatte immer noch etwas zu tun, das verhinderte, dass er zeitig ins Bett kam. "In Richtung des Sees?", wollte er von Viola wissen, damit sie nicht planlos auf den Ländereien herumstehen würden.
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Viola
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Jul 06 2009, 20:25

Viola Alastair, 7. Klasse Hufflepuff


cf: Korridore

Als Thomas ihr die Tür aufhielt, grinste sie ihn kurz an und ging dann nach draußen. Die Luft und das warme Wetter waren perfekt und wenn Lola konnte, würde sie ewig draußen bleiben. Sie liebte warmes Wetter und war dann immer so euphorisch. Alles konnte ihr gelingen und nichts und niemand konnte ihre gute Laune verderben. Außerdem liebte Viola die Landschaft um Hogwarts herum und sie konnte sich gar nicht vorstellen, im nächsten Jahr schon gar nicht mehr dort sein zu können. Das war ihr letztes Jahr und danach... Sie hatte noch keine Ahnung was sie machen wollte. Im Notfall könnte sie ja auch einfach ein Jahr Pause machen, bei ihren Eltern wohnen bleiben und sich dann irgendwann mal um einen Job bemühen.
Darüber kann ich mir auch später Gedanken machen. Ich schweife immer zu sehr ab., dachte sie und lächelte Thomas an. "Klar, See hört sich toll an.", sagte sie und ging los. Allerdings nicht sehr schnell, da sie immer gemütlich ging. Sie war kein gehetzter Mensch und hasste Hektik sogar- sie war immer gemütlich.
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BeitragThema: bei Thomas und Viola   Mo Jul 06 2009, 22:04

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


cf. OFF

Mihael hatte sich, nachdem er seine Hauskameradin Scarlett in den Gemeinschaftsraum gebracht hatte, ein ruhiges Plätzchen gesucht um einfach bei sich zu sein. Doch irgendwie wollte er nicht im Schloss hocken, sondern viel mehr nach draußen. Es war schließlich warm und die Sonne schien, was in Schottland beim besten Willen nicht all zu oft war. So dominierten doch eher die zahlreichen Regenwolken.
Der Slytherin saß auf einem Baum, ließ die Beine baumeln und sah einem Vogel dabei zu, wie er sich ein Nest zusammen baute. Irgendwie komisch. Der Vogel schien Mello mehr zu akzeptieren als er sich selbst.
Auf dem Weg hierher, hatte er etwas von seiner guten Laune verloren und seine Misanthropische Ader stach nun doch etwas mehr heraus als es in der Bibliothek der Fall gewesen war. Doch wenn man ihm nur einmal begegnet war, konnte man erkennen, dass es noch nicht all zu schlimm war.
Von unten vernahm er Stimmen und Mihael sah hinunter. Es handelte sich um zwei Schüler, die sich etwa in seinem Alter befanden. Genaueres konnte er momentan nicht sagen, so konnte er von seinem Baum aus keines der beiden Gesichter genauer erkennen.
Sei es ungewollt oder gewollt, Mihael lauschte dem Gespräch der beiden und bekam somit ebenfalls mit, dass sie wohl zum See wollten. Einen Moment lang sah er dem kleinen Vogel noch dabei zu, wie er davon flog um neues Material für sein Nest zu besorgen, dann sprang er von dem Baum herunter und sah zu den beiden Schülern. Es handelte sich um den Gryffindor Thomas Cha-irgendwas. Ihm wollte der Name irgendwie nicht einfallen und so blickte er für einen Moment doch etwas sehr verwundert drein. Es war ihm noch nie passiert, einen Namen zu vergessen. Er ging sein Namens Gedächtnis durch. Das einzige was er noch wusste, war das der Name irgendwas mit „Cha“ war. Chase? Chanal? Chanal kam dem Namen auf jeden Fall schon näher, so dachte Mihael zumindest.
Seine weibliche Begleitung war die Huffelpuff Viola Alastair.
Mit musternden Blicken sah der Slytherin zwischen den beiden her. „Zum See solls also gehen?“, fragte er und grinste schief. Seine Augen waren dieses Mal nicht all zu stark mit Kajal umrahmt wie die Tage zuvor. Auch dies ließ „geschulte Blicke“ darauf schließen, dass etwas anders war. „Was wollt ihr da machen? Es ist doch etwas zu kühl zum Baden.“ Langsam fuhr er sich über seine heiß geliebten Stoppeln, sodass man seine schwarz lackierten Fingernägel sehen konnte. „Hm?“
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Länderreien   Di Jul 07 2009, 22:56

Thomas musste gestehen, dass er der Umgebung nicht allzu viel Aufmerksamkeit geschenkt hatte und schon gar nicht die Bäume nach möglichen Mitschülern abgesucht hatte. Entsprechen zuckte er zusammen, als eine Stimme aus dem Off sich in ihre gerade beginnende Unterhaltung einmischte.

Tom legte den Kopf in den Nacken und entdeckte einen Slytherin im Baum sitzen. Was um alles in der Welt machte er da? Wäre es ein Erstklässler gewesen, hätte Thomas vielleicht vermutet, einer der anderen hätte ihn dort hochgezaubert und nun würde er nicht mehr herunterkommen (er kannte da ein paar Spezialisten, die so etwas sehr lustig gefunden hätten). Aber der Junge war eindeutig schon älter.

"Baden", wiederholte Tom nach einem Moment der Ratlosigkeit schließlich trocken. Wäre dieser Satz aus Fools Mund gewesen, hätte er es verstehen können, aber so war er ein wenig ratlos. Meinte der Slytherin das als Witz? Es gab andere Gründe als zu kühle Temperaturen, warum man besser nicht im See baden sollte.

"Nein, eigentlich nicht", fuhr er dann fort. "Eigentlich wollten wir den Kraken füttern gehen." Komisch, eigentlich war Sarkasmus nicht seine Stärke. Aber manchmal sagte auch Tom Dinge, die für ihn ungewöhnlich waren. Und aus einem Impuls heraus fügte er hinzu. "Willst Du mitkommen?"

Tom entschied, dass heute einer dieser seltsamen Tage war, an dem Dinge passierten, die an normalen Tagen nicht passierten. Vielleicht war das der Ausgleich für sein Glück, dass Professor Black ihm mit seinem Borgen-Projekt geholfen hatte. So viel Glück verlangte wohl nach irgendeinem Ausgleich...oder nach einem Tag, an dem einfach einige Dinge anders liefen als sonst.
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Viola
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi Jul 08 2009, 20:13

Viola Alastair, 7. Klasse Hufflepuff


Als die Beiden plötzlich angesprochen wurden, zuckte Viola zusammen. Da sie nicht sonderlich darauf geachtet hatte, ob sich jemand in den Bäumen befand, war das auch nicht weiter verwunderlich, da der Slytherin direkt aus dem Baum gesprungen war. Na ja, jeder hat so seine Vorlieben, dachte sie und musterte den Slytherin kurz unauffällig. Ehrlich gesagt kam er ihr nicht wirklich bekannt vor und sie konnte mit recht behaupten, dass sie fast alle Schüler auf Hogwarts kannte. Daher war es mal eine schöne Abwechslung jemand unbekanntes zu treffen.
Ein wenig unheimlich war der Typ ihr schon. Allein, dass er seine Fingernägel schwarz lackiert hatte, war doch ein bisschen verstörend. Aber sie ließ sich nichts anmerken, da Viola schon von klein auf dazu erzogen wurde tolerant und offen zu sein, zeigte sie sich wie immer von ihrer besten Seite.

Als Thomas dann meinte, dass sie zum See gehen wollten um den Kraken zu füttern, musste Viola breit grinsen und konnte sich nur noch mit Mühe von einem Lachen abhalten.
"Ja, komm doch mit!", sagte Viola, als Thomas den Slytherin fragte, ob er mit kommen wolle. Sie lächelte den Slytherin an um ihn zu zeigen, dass sie es auch wirklich ernst meinte und keine weiteren Absichten dahinter lagen. Jeder drehte sich das was gesagt wurde meistens so hin wie es ihm am besten passte. Und um zu verhindern, dass sie falsch verstanden wurde, ließ sie ihren Worten oft auch Taten folgen.


Zuletzt von Viola Alastair am Mi Jul 15 2009, 15:07 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Länderreien   Fr Jul 10 2009, 18:00

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


Mihael hörte dem Gryffindor zu, und eine Spur von Erstaunen war in seinen Augen zu erkennen, als dieser sagte, dass sie den Kraken füttern wollten. Er hatte ehrlich gesagt nicht mit einer sarkastischen Antwort gerechnet. „Den Kraken füttern“, wiederholte der Slytherin schließlich, „Tut mir leid, aber ich habe ihn heute schon mit unschuldigen Seelen gefüttert. Er ist also mehr als satt.“ Die ach so typische Art von Humor, die er an den Tag legte. Eine Mischung aus Zynismus, Sarkasmus, Spott und vielleicht auch einem Funken von Ironie. Ein heimliches Lächeln huschte über Mellos Lippen.
Doch nun wurde seine Aufmerksamkeit auf die Huffelpuff gezogen, die ihn eben noch gemustert hatte. Natürlich hatte sie versucht dies unauffällig zu tun, doch aufgrund dessen, dass Mihael von fast jedem Menschen, dem er begegnete angesehen und gemustert wurde, hatte sich der Slytherin mit der Zeit eine Eigenschaft antrainiert, die ihm sagte, wenn ihn jemand ansah.
Eigentlich ein wenig verrückt, so müsste man doch eigentlich denken, dass jemand der dauernd von Leuten angesehen wurde, dies nicht mehr wahrnahm. Doch Mihael war da anders. Zumal man genau diese Reaktion von ihm erwartete. So wollte der Misanthrop wissen, wer ihn da musterte. Zumindest an manchen Tagen war dies der Fall. An anderen Tagen war es ihm herzlich egal.
Doch dann meinte Thomas, dass Mello gerne mit könnte, und auch Viola war mit diesem Vorschlag einverstanden. Der langhaarige zuckte gleichgültig mit den Schultern, so dass ihm seine Haare über die Augen fielen. „Von mir aus…“ Ein wenig überrascht über seine Worte war er schon, ließ sich allerdings nichts davon anmerken. So war es nicht gerade seine Art mit einem Gryffindor und einer Huffelpuff zum See zu gehen. „Vielleicht ist er noch die ein oder andere Seele am fressen. Dann könnte man ihm wenigstens dabei zu sehen, hm?“, meinte er und grinste schief.
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BeitragThema: Re: Länderreien   Mo Jul 13 2009, 23:02

Seele? Thomas war zutiefst irritiert. Er überlegte, ob der Slytherin irgendwie von Fool angesteckt worden war oder gar mit ihr verwandt (wobei, wenn er sich sein Aussehen so betrachtete, war das eher unwahrscheinlich), denn Kraken und Seelen hatten in Toms Augen rein gar nichts miteinander gemein und das Futter von Kraken bestand bekanntlich aus kleineren oder größeren Seetieren. Kleinere Exemplare fraßen bevorzugt Garnelen, größere angeblich auch Meermenschen. Der Krake galt jedenfalls als für Schüler durchaus gefährlich, weshalb die meisten sich vom Wasser des Sees fernhielten und sich mit Uferspaziergängen begnügten. "Wenn Du meinst", sagte Thomas schließlich, weil er das Gefühl hatte, jemand müsse etwas sagen. Er sah Viola kurz von der Seite halb fragend an. Wusste sie, was der andere meinte?

[OOC: Vielleicht mag einer von Euch uns in den nächsten Thread "See" rüberschieben?]
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Gabriel Bessant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi Jul 15 2009, 10:44

Taylor, Gabriel & Lawrence

Gabriel sah augenblicklich zu seinem Bruder hoch und schenkte ihm einen fast strafenden Blick, als dieser allen Ernstes behauptete, es ginge ihm gut. Er hatte ja eigentlich gehofft, dass Lawrence die Gelegenheit nutzen würde, um mit Taylor über das zu sprechen, was ihm bevorstand, aber offensichtlich lag das nicht in seinem Sinne.

Gabs runzelte besorgt die Stirn. Ob Lawrence nicht darüber sprechen wollte, während er dabei war? Vielleicht sollte er gehen und die beiden Älteren allein lassen...
Durch seine Grübeleien vergaß er fast, Taylor seinerseits zu antworten, und musste erst einmal kurz den Kopf schütteln, um wieder klar deniken zu können.

„Ich... mir geht es auch gut...“ murmelte er leise. Wenn es Lawrence 'gut' ging, dann doch wohl ihm erst recht...

Fürs erste blieb er stehen, unschlüssig, ob er nun gehen oder bleiben sollte...
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Taylor
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BeitragThema: Re: Länderreien   Fr Jul 17 2009, 13:10

Taylor Statham, 7. Klasse Ravenclaw

Taylor, Lawrence und Gabriel

Taylor hörte, wie Lawrence wieder Platz nahm und dann erst einmal in ein Schweigen verfiel. Das kam ihm seltsam vor, schließlich hatte er doch nur wissen wollen, ob es seinem Freund auch gut ging und diese Frage dann mit einem Schweigen zu beantworten, das konnte nichts Gutes bedeuten und er begann, sich wirklich Sorgen zu machen. Er war sich fast sicher, dass, egal, wie die Antwort lauten würde, es nichts positives war. Auch, als sein Mitschüler dann meinte, es würde ihm gut gehen, war er sich sicher, dass dem nicht so war und er seufzte. Er merkte, wenn Menschen logen. Man hörte es ihnen an und jetzt gerade war es mehr als deutlich. Erst das Schweigen, dann die kleine Pause zwischendrin. Da stimmte etwas nicht. Er konnte nicht sagen, was mit Lawrence los war, aber es ging ihm zumindest alles andere als gut.

Auch Gabriel klang nicht anders, als er ihm antwortete und Taylor legte den Kopf nur leicht schief. Hier stimmte etwas ganz und gar nicht. Er atmete tief durch. "Wo-wollen wir woanders hingehen? Wenn ihr dann freier sprechen könnt? Ihr lügt doch, alle beide, euch geht es nämlich nicht gut..." Er sprach leise, das tat er eigentlich immer. Trotzdem, er hätte vielleicht nicht so direkt sein sollen, er fiel mit der Tür ins Haus und das nur, weil er helfen wollte. er ließ den Kopf leicht hängen. "Es ge-geht mich ja nicht an, was wirklich los ist, aber... wir sind Freunde und auch, wenn ich nicht viel helfen kann, möchtet ihr vielleicht doch drüber reden. Muss ja auch nicht hier sein..." Es war ihm wirklich ernst, er mochte es nicht, dass es den Geschwistern nicht gut ging und sie vielleicht sogar litten.
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BeitragThema: Re: Länderreien   Fr Jul 17 2009, 22:12

Viola Alastair, 7. Klasse Hufflepuff


Auch Viola verstand nicht ganz den Humor von diesem Slytherin. Sie mochte Sarkasmus und Ironie, aber seine Art war doch ein wenig....gruselig. Das würde Lola natürlich nie zu geben, aber denken war ja nicht verboten.
"Na ja... Egal, gehen wir einfach zum See.", meinte sie dann schultern zuckend und ging schon mal los. Sie fuhr sich kurz durch die Haare und dachte daran, was sie an diesem Tag schon so gemacht hatte. Besonders viel war das ja nicht gewesen. Es war eben ein üblicher Tag der Langeweile. An dem einfach nichts passierte und man jede Gelegenheit nutzte etwas Spaß zu haben. Da Lola Langeweile überhaupt nicht ausstehen konnte. Aber jeder wie er wollte. Einige zum Beispiel fanden es ja auch ganz lustig und spannend Bücher zu lesen. Viola fand das alles andere als unterhaltsam. Es war einfach langweilig und Zeit verschwenderisch. Die Bücher die sie manchmal für den Unterricht lesen musste, waren ihr ja schon zu viel. Meistens hielt sie es gerade mal fünf Minuten mit einem Buch in der Hand aus. Dann gab sie es meistens auf und widmete sich ihrer Meinung nach viel wichtigeren Dingen.

tbc: der see + Thomas & Mihael
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Lawrence Plant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Di Jul 21 2009, 00:23

Gabriel Bessant, Taylor Statham & Lawrence Plant

Lawrence beobachtete seinen jüngeren Bruder, der mit einem unentschlossenen Gesichtsausdruck vor ihnen stehen geblieben war, obwohl sowohl er als auch Taylor sich bereits wieder hingesetzt hatten. Er wirkte unsicher, und der Ravenclaw glaubte zu wissen, dass Gabriel nicht genau wusste, ob er bei ihnen bleiben oder sie allein lassen sollte. Vermutlich hoffte der Jüngere, dass er mit Taylor über das sprach, was ihm bevorstand, zumindest wäre das seine Hoffnung, wenn es nicht ihn sondern Gabriel treffen würde. Gott sei Dank war dem nicht so, sein Bruder hatte schon genug durchmachen müssen. Lawrence seufzte leise. Er sollte vielleicht wirklich mit seinem Freund sprechen, womöglich konnte dieser ihn ein wenig aufmuntern. "Setz dich, Gabs..." meinte er mit leiser Stimme, bevor er sich wieder zu Taylor drehte, der bereits gemerkt hatte, dass sie logen. Nun, vermutlich war es auch nicht sonderlich schwer gewesen, ihnen das anzuhören.

"Nein, wir können ruhig hier bleiben", begann er ein wenig zögerlich. Natürlich waren sie nicht alleine auf den Ländereien Hogwarts, er konnte noch einige andere Schüler sehen, die das schöne Wetter nutzten, um sich ein wenig draußen aufzuhalten, um zu lernen, zu lesen, sich mit Freunden zu treffen oder einfach spazieren zu gehen, doch keiner von ihnen war in ihrer Nähe. Niemand würde sie hören können, es sei denn, er würde schreien. "Sag mal, Taylor..." Er schluckte. Wo sollte er anfangen? Es war kein einfaches Thema, ein wenig heikel. "Darf ich dich etwas fragen? Etwas privates?" Er wollte seinem Freund ja auch nicht zu nahe treten.
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Gabriel Bessant



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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Jul 23 2009, 11:25

Gabriel Bessant, Taylor Statham und Lawrence Plant



Erst als Lawrence ihn aufforderte, sich zu setzen, ließ Gabs sich wieder auf dem Stein nieder. Er setzte sich direkt neben Lawrence und schmiegte sich an seinen großen Bruder, um ihm irgendwie Halt zu geben, falls er dies denn vermochte.

Er hatte ein schlechtes Gewissen, weil er Taylor angelogen hatte, denn es ging ihm genauso „gut“ wie Lawrence. Andererseits mochte er nicht jammern, denn er persönlich hatte ja keinen Grund dazu… Lawrence ging es schließlich schlecht, nicht ihm.

Deswegen wartete er nun auch stumm ab, was Lawrence mit Taylor fragen wollte, ohne sich weiter einzumischen – er wäre auch bereits gegangen, wenn Lawrence ihm nicht bedeutet hätte, zu bleiben, aber so blieb er, ohne ein Wort zu sagen, neben Lawrence sitzen und drückte ihn sacht.
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Ilias Avery



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BeitragThema: Re: Länderreien   Do Jul 23 2009, 14:55

Einstiegspost


Der Unterricht war vorbei. Wenigstens eine Sache, die den Slytherin zu Gute kam, denn jetzt konnte er endlich seine Freizeit genießen und seinen Hobbys nachgehen. Die Frage war nur, wen er nun finden würde, mit dem er sich über die Wichtigkeit der Reinblütigkeit streiten konnte. So wie es bisher war, würde er ohnehin nicht lange auf sein Opfer warten müssen. Und es war meistens so, dass er noch nicht mal seinem Opfer auflungern musste, es lief ihm zumeist direkt in die Arme. Und genug Schlammblüter gab es ohnehin, eine Schande, dass es diese sogar in seinem eigenen Haus gab…
In der Zeit, in der er im Gras sitzend auf sein Schikaneopfer wartete, vertrieb er sich die Zeit damit, sich zu überlegen, welche junge Dame aus seinem Haus das Opfer erbringen könnte, um mit ihm zum Ball zu gehen. Da waren sicherlich einige, die interessant genug waren und man konnte nur hoffen, dass seine Freunde ihm die nicht weggeschnappt hatten. Aber was musste er sich darüber schon Gedanken machen? Ilias würde auch spontan ein Mädchen seiner Wahl fragen.
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Katie Huxley



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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi Jul 29 2009, 16:24

pp: Off (letzter Beitrag: Korridore)

Wütend zerknüllte Katie den Brief, den sie vor etwa einer Stunde bekommen hatte. Gut, sie hätte damit rechnen müssen, dass sie sich nur aufregen würde, aber in diesem Falle war ihr Neugier stärker gewesen als ihre Vernunft oder ihr logisches Denkvermögen. Sie hätte es ja auch wissen können, aber dennoch!! Zornig machte es sie trotzdem.

Vor etwa ein oder zwei Wochen hatte sie der Leiterin des Waisenhauses, in dem sie die ersten Jahre ihres Lebens verbracht hatte, eine Eule geschrieben, gut nur, dass diese Frau ein Squib war, es war recht kompliziert, in Hogwarts einen Briefkasten zu finden, der auch von den Postboten der Muggel besucht wurde. Nach all den Jahren, die nun seit ihrem dritten Schuljahr, in dem sie endlich erfahren hatte, wer ihre Eltern waren, vergangen waren, hatte sie sich dazu durchgerungen, Nachforschungen anzustellen, was aus Katrina Gamp und Dennis Huxley geworden war. Und wer konnte ihr da besser weiterhelfen als die Frau, die sie einst in Empfang genommen hatte, als ihre Mutter sie nicht mehr behalten wollte? Tatsächlich hatte Miss Hanley ihr auch weiterhelfen können, aber die Antworten, die sie nun wusste, gefielen Katie ganz und gar nicht.

'Liebe Katrina,

Es ist schön, wieder einmal von dir zu hören, und es freut mich, dass es dir gut geht und du deinen Platz in Hogwarts gefunden hast. Ich bin sicher, dass du dort noch ein gutes letztes Schuljahr verbringen wirst, und wenn du danach einmal Hilfe brauchst, kannst du dich jederzeit an mich wenden. Wie ich sehe, hast du mich ja nicht vergessen und weißt auch, wie du mir Briefe zustellen kannst. Was deine Bitte bezüglich dem momentanen Aufenthaltsort deiner Eltern angeht, so denke ich, dass ich dir ein wenig erzählen kann.

Was deinen Vater angeht, Dennis Huxley, so weiß ich allerdings nicht viel. Nachdem er damals seine Anstellung in Hogwarts verloren hat, war er wohl eine Zeit lang arbeitslos, bis er England verlassen hat. Eine Freundin von mir hat eine Cousine, die ihn kennt, aber sie hat schon sehr lange nichts mehr von ihm gehört. Deine Mutter jedoch hat, wie du dir vermutlich vorstellen kannst, erneut geheiratet. Soweit mir bekannt ist, heißt sie nun Katrina Avery. Ich nehme an, dass sie auch Kinder hat, kann dir aber zu ihnen nicht viel sagen. Vielleicht kennst du sie sogar aus Hogwarts, aber ich weiß nicht, wie alt sie sind.

...'


Der Rest des Briefes war für Katie nicht mehr so interessant gewesen, Miss Hanley hatte ihr nur angeboten, sie doch einmal zu besuchen, falls sie sich in der Nähe aufhalten sollte, und um eine Antwort gebeten, da sie gerne mit ihr in Kontakt bleiben wollte. Nichts besonderes also, aber die Nachricht, dass ihre Mutter wirklich wieder geheiratet hatte und nun Mutter anderer Kinder war, war schon genug. Ja, sie hatte es geahnt, aber das hieß noch lange nicht, dass sie auch wirklich darauf gefasst gewesen war. Und schon gar nicht, dass sie damit einverstanden war. Katrina war sich zu fein gewesen, sie zu behalten und als ihre Tochter, die sie nun einmal war, aufzuziehen, aber bei anderen Kindern sah die Sache ganz anders aus. War das nicht ungerecht?!

Während sie so wütend über die Ländereien des Schlosses lief, fiel ihr Blick plötzlich auf ihren Klassenkameraden Ilias, der alleine im Gras saß. Nicht, dass sie ihn besonders mochte, aber bisher hatte es auch noch nicht richtig zwischen ihnen geknallt, es gab durchaus Schüler in ihrem Jahrgang, mit denen sie noch weniger zurecht kam. Sie betrachtete ihn abschätzend und überlegte sich, ob er wohl dazu geeignet wäre, ihre Wut und ihre schlechte Laune an ihm auszulassen. Doch bevor sie zu einem Ergebnis kam, wurde ihr etwas bewusst, dass sie in den ersten Augenblicken ihres Zorns vollkommen übersehen hatte, etwas, das ihr noch gar nicht aufgefallen war. Wie hatte Miss Hanley geschrieben? 'Ich nehme an, dass sie auch Kinder hat, kann dir aber zu ihnen nicht viel sagen. Vielleicht kennst du sie sogar aus Hogwarts, aber ich weiß nicht, wie alt sie sind.' Katrina Avery hieß ihre Mutter nun, genau wie Ilias. Cillian Ilias Avery. War es möglich? Konnte es tatsächlich sein, dass ausgerechnet Ilias der Sohn ihrer Mutter war? Ihr Halbbruder?!

Ein paar Sekunden stand sie noch wie angewurzelt auf dem Weg, der zum See hinunter führe und starrte zu ihrem Klassenkameraden hinüber, dann rannte sie auf ihn zu. Im Grunde war es ihr gleichgültig, ob er wirklich ihr Halbbruder war oder vielleicht nur ein Neffe von Katrina Avery, es interessierte sie auch nicht sonderlich, dass er wohl kaum etwas für seine Mutter konnte, und für das, was diese sich in ihrer Jugend geleistet hatte, aber irgendjemanden musste sie jetzt anschreien und fertig machen. Hauptsache, sie würde sich abreagieren können.

"Ilias!" schrie sie den Jungen an, sobald sie sich auf etwa drei Meter Entfernung genähert hatte. "Du... Du... Du Sohn einer Schlampe! Was denkst du dir eigentlich dabei?! Schämst du dich denn nicht?!" Dass Ilias wohl kaum wissen dürfte, wovon sie sprach, kam ihr nicht in den Sinn.
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Ilias Avery



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BeitragThema: Re: Länderreien   Mi Jul 29 2009, 21:02

Katie Huxley & Ilias Avery


Ilias saß ahnungslos auf der Wiese, mit dem Rücken an einen Baum gelehnt. Er hatte noch keine Ahnung, dass er gleich auf eine aufgebrachte Katrina Huxley treffen würde – wie auch, er konnte jedenfalls nicht wissen, was sie so aufbrachte. Jedenfalls hatte er keine Ahnung, dass ihn jemals ihre Wut traf, auch wenn sie sich nicht sonderlich gut verstanden. Aber gut, es war ihm ohnehin egal, auf die Gesellschaft ihrerseits konnte er gerne verzichten. Doch zumindest … nicht wenn ihm ein Gedanke kam. Nein, er verwarf ihn lieber gleich wieder, mit so was konnte er sich nicht zeigen. Zumindest nicht auf einem Ball, auch wenn er sich ganz sicher war, mit ihr würde keiner seiner Freunde gehen wollen. Doch in seinen Gedanken kam er nicht weiter.

Er sah gerade auf, als ihn ein Schrei seines Namens erreichte. Er sah in die Richtung des Übels und erkannte Katie. Wie konnte es auch anders sein. Die Frage war nur, was wollte sie hier? Ilias setzte sein selbstgefälliges Grinsen auf und stand auf. Langsam ging er auf die andere zu. „Was kann ich für dich tun, Schöne?“ versuchte er sie zu umgarnen, aber wie sollte er auch weiter kommen. Was da aus ihr heraus brach, konnte er nicht deuten. „Jetzt mach mal halblang Huxley. Ich habe zumindest Eltern.“ entgegnete er ihr mit einem süffisanten Blick. „Also frage mal lieber das dreckige Halbblut unter uns, wer die Schlampe zur Mutter hat“ warf er ihr entgegen. „Außerdem wüsste ich nicht für wen oder was ich mich schämen sollte, du etwa? Wie war das? Von der Mutter verstoßen?“ Eine kleine Pause entstand. Er ging weiter auf die andere Slytherin zu und sah sie von oben nach unten an. „Im Heim aufgewachsen, ohne Eltern? Und ich bin der Sohn einer Schlampe?“ Er lachte auf. „Im Gegensatz zu dir habe ich immerhin eine richtige Familie.“ Langsam schlich er sich um Katie herum. „Auf welchen Trip bist du eigentlich? Ist dir deine Mutter im Traum begegnet?“ zog er sie auf. „Die arme kleine Katrina, die von ihrer Mutter ausgesetzt wurde.“ Wieder lachte er. „Jetzt sag mir doch mal für wen ich mich schämen sollte? Für dich? Weil du dich nicht für dich schämen kannst? Du bist wertlos, also kannst du gleich die Fliege machen“, entgegnete er ihr, während er vor ihr stehen blieb und sie herablassend ansah.
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Katie Huxley



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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Aug 01 2009, 17:03

Katie stemmte die Fäuste in die Hüfte, nur mühsam konnte sie sich davon abhalten, Ilias einfach zusammenschlagen. Wie konnte er es wagen?! Sie, das dreckige Halbblut?! Und sie dann noch aufzuziehen?! "Ich bin Reinblut, du Volltrottel!" schrie sie zurück. "Und was weißt du denn schon?! Pack dich lieber mal an deiner eigenen Nase, du Idiot! Wie hat so ein Dumkopf wie du es eigentlich nach Slytherin geschafft? Du gehörst doch viel eher nach Hufflepuff!" Eigentlich hatte Katie reichlich wenig gegen Hufflepuffs, aber soweit dachte sie im Augenblick nicht mehr. Ihr Hauptanliegen war es, Ilias zu beleigen, weil dieser sie auch beleigt hatte. Gut, sie hatte vielleicht angefangen, aber sie hatte auch jedes Recht dazu, wütend zu sein. Zumindest war sie felsenfest davon überzeugt.

"Ich denke ja gar nicht daran, die Fliege zu machen, hau doch selbst an, wenn du zu feige bist, der Wahrheit ins Gesicht zu schauen! Und abgesehen davon, ich habe eine Familie, und eine bessere, als du dir überhaupt wünschen kannst! Mal ganz ehrlich, was hast du schon von deinen ach so reinblütigen Eltern? Eine Schlampe als Mutter, ein Schwarzmagier als Vater, der sich bestimmt kein bisschen um dich kümmert!" Katie hatte keine Ahnung, wie die Familienverhältnisse der Averys aussahen, aber das war ihr egal. Irgendetwas musste sie doch sagen, um Ilias davon zu überzeugen, dass sie viel besser dran war als er. Falls er nicht schlicht und einfach zu doof war, um das zu begreifen, sollte das heißen. Der Kerl hatte doch von nichts eine Ahnung!
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Ilias Avery



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BeitragThema: Re: Länderreien   So Aug 02 2009, 22:42

Ilias funkelte sie nur an. „Reinblut plus das Leben bei Schlammblütern macht ein dreckiges Halbblut“ verteidigter er seine These. Immerhin war dies noch besser, als zuzugeben, dass er sich geirrt hatte. Und es passte auch mehr zu seinem Image, was ihm dann doch irgendwo wichtiger war, als eine dahergelaufene Katie, die ihn grundlos beschimpfte. „Oh sieh mal einer an. Du bist der Meinung ich gehöre nach Hufflepuff? Denkst du nicht, ich habe etwas besseres verdient, als diese Flaschen? Ich bin sicherlich gut in Slytherin aufgehoben, ich habe zuminderst Stil, was ich von dir gerade nicht behaupten kann. Du kannst die anderen doch nur grundlos runtermachen, wenn du einen Grund hättest, würdest du doch den Schwanz einziehen.“ Abschätzig sah er die andere Slytherin an. „Ach entschuldige, du hast ja gar keinen, aber du bist ja ohnehin die Beste. Weißt du was?! Wenn du mir sagst, ich sollte nach Hufflepuff, warum bist du nicht selbst dort gelandet?“ Wieder schritt er um Katie herum. Für ihn war es ohnehin nur ein Spiel und man würde sehen, wer am Ende die Geduld verlor, oder beleidigt von Dannen zog. Ilias würde es ganz sicher nicht sein.

„Ich weiß ja nicht wer von uns beiden hier feige ist, aber es zeugt nicht unbedingt von Charakterstärke, wenn man auf jemanden zu kommt und ihn grundlos beleidigt. Sowas schaffe noch nicht einmal ich, also dein Verhalten solltest du definitiv nochmal überdenken, Huxley“ pfiff er sie an. „Und bevor du schlecht über meine Familie sprichst, solltest du dich erstmal über die familiären Verhältnisse informieren. Denn so wie du es darstellst, stimmt es ganz und gar nicht. Aber weißt du was? Wenn du was wissen willst frag mich doch vernünftig, dann kann ich auch nett sein“ zwinkerte er ihr mit einem frechen Lächeln zu. „Aber so wird das leider nichts. Bedauerlich“ seufzte er theatralisch und wartete ihre Reaktion ab. „Wobei, die Frage kannst du dir eigentlich direkt sparen, es geht dich doch eh nichts an, wer meine Eltern sind und ich denke, meine Schwester hast du hier sicherlich schon mal rumstromern sehen. Aber ich geb dir einen Tipp, lass sie in Ruhe!“ funkelte er.
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Katie Huxley



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BeitragThema: Re: Länderreien   Di Aug 04 2009, 12:45

"Ach ja, ist das so?!" fauchte Katie nicht weniger gereizt zurück. "Was weißt du überhaupt schon von meiner Familie?! Gar nichts! Du kennst sie doch noch nicht einmal, also halte gefälligst die Klappe und sprich nicht über die Dinge, die dich erstens nichts angehen, und von denen du zweitens auch gar keine Ahnung hast, kapiert?!" Was dachte Ilias sich eigentlich dabei, ihre Adoptivfamilie anzugreifen?! Die waren wesentlich bessere Menschen als der Großteil der ach so tollen Reinblüter in ihrem Jahrgang. Wen kümmerte es da schon, dass sie mit einigen von ihnen befreundet war, so groß war die Auswahl ja auch nicht unter den Slytherins. Und da sie Avery ohnehin nicht mochte, war es ihr auch vollkommen gleichgültig, was der von ihr halten mochte. Das kümmerte sie auch nur äußerst selten, dafür war ihr Selbstbewusstsein stark genug!

"Stil?! Du und Stil?! Da hat Carpenter ja mehr Stil als du, Avery!" Gwynn Carpenter war ein Hufflepuff aus ihrem Jahrgang, und durchaus ein interessanter Mensch, um es einmal vorsichtig auszudrücken, der sich in der Tat durch Stil auszeichnete, nämlich durch seinen ganz eigenen. Besser als gar nichts. "Weißt du was? Vielleicht sollte ich wirklich Dumbledore fragen, ob ich nach Hufflepuff wechseln kann, die Leute dort sind vielleicht nicht die hellsten, aber immer noch nicht ganz so hohl wie du!" Diese Aussage sprach eindeutig dafür, wie wütend Katie war, denn eigentlich fühlte sie sich in Slytherin ganz wohl, und für nichts in der Welt hätte sie ihr Haus eintauchen wollen - zumindest nicht, wenn sie ruhig und klar bei Verstand war.

Mit immer noch in die Hüften gestemmten Fäusten drehte Katie sich jedes Mal mit, wenn Ilias um sie herum schritt, sie würde ihm nicht den Rücken zukehren, darauf konnte er lange warten, ihretwegen, bis er schwarz wurde. "Verrat mir eines, Avery. Warum sollte ich dich fragen, wer deine Eltern sind, wenn ich es doch ohnehin schon weiß? Das ergibt reichlich wenig Sinn, meinst du nicht auch?!" Einen kurzen Moment hoffte sie, dass ihr Klassenkamerad nicht zu genau nachfragen würde, denn wenn sie ehrlich war, wusste sie natürlich viel über seine Familie, sie hatte nur diesen Verdacht, wer seine Mutter war. Aber dieser Verdacht verhärtete sich immer mehr, irgendwoher musste Ilias ja seinen miesen Charakter haben, und auch wenn sie Katrina Gamp niemals getroffen hatte, so war sie sich doch sicher, dass die Frau einfach nur ein Biest war.
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Claire
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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Sep 05 2009, 21:33

Claire Temper, 7. Klasse Ravenclaw

cf. Ravenclaw Gemeinschaftsraum

Claire setzte sich auf die Wiese, da keine Bank frei war.
Sie liebte diese Frische Luft, das Zwitschern der Vögel. Alles an der Natur.
Die erste Frage die in ihrem Kopf summte war
'Würde Ryan ihr überhaupt verzeihen?'
Claire überlegte.
Natürlich würde er das.
Jeder Mensch macht Fehler.
Sie Atmete einmal tief ein und aus.
Diese Luft tat ihr gut. Sehr gut.
Sie fühlte sich irgendwie nichtmehr so eingequetscht.
Die zweite unbeantwortete Frage
'Würden sie zusammen zum Ball gehn'
Wenn Ryan ihr verzeihen würde, was er sicher tat, dann würde ihnen nix im Wege stehen. Claire stand auf und machte sich auf den Weg nach Hogsmeade, um sich ein Kleid zu Kaufen.
tbc. Hogsmeade / Besenknechtssonntagsstaat oder so Very Happy
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Taylor
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BeitragThema: Re: Länderreien   Di Okt 27 2009, 14:43

Taylor Statham, 7. Klasse Ravenclaw

Taylor && Philip

cf: Drei Besen

Taylor hätte es wirklich zu gerne gehabt, wenn Phil ihn getragen hätte, aber er wusste ja, dass es nicht ging, also hatte er stattdessen die Hand des anderen genommen und sich von ihm führen lassen. Den Weg zurück zu finden wäre ihm nicht schwer gefallen, aber so hatte er eine gute Entschuldigung dafür, seinen Freund berühren zu müssen. Nicht, dass er das jetzt noch brauchte, nach dem, was im Pub passiert war, war es ihm sogar fast egal. Nein, das stimmte so auch nicht. Er verdrängte bloß, was es für Konsequenzen haben könnte. Das war nicht gut, wie er wusste, aber er wollte nur so normal wie möglich sein, wenn das irgendwie ging, was er aber irgendwie bezweifelte.

Die sanften Worte Phils klangen immer noch in seinen Ohren und der Ravenclaw lächelte, als er den Weg hinauf zum Schloss verließ und mit seinem Begleiter über die Ländereien schritt, immer vorsichtig den Weg mit dem Stock ertastend, auch wenn er hoffte, dass der Lehrer ihn warnte, sollte er sich in Gefahr begeben. Er würde sich gerne einen Moment ausruhen und einfach nur die Ruhe und die Nähe zu Philip genießen, sodass er stehen blieb und die Arme um seinen größeren Geliebten legte. "I-ist hier irgendwo ein... ein.. ein Platz, an de-dem wir b-bleiben können?" Er war gerade, aus einem Grund, den er selbst nicht verstand, sehr nervös und schmiegte sich weiter an. Es war doch niemand in der Nähe? Zumindest hatte er niemanden gehört, aber das bedeutete ja nunmal nichts.

"Na-natürlich nur, wenn du mit mir allein sein willst!", setzte Taylor nach, denn es konnte ja sein, dass der Lehrer sich unwohl fühlte, jetzt plötzlich mit ihm so allein. Das wünschte er sich natürlich nicht, aber es war ihm auch nicht zu verübeln. Er hoffte bloß, dass er nicht anstrengend oder nervend oder sonst irgendetwas unangenehmes war. Er wollte doch, dass es Phil gut ging mit ihm. So wie er wollte, dass es ihm selbst gut ging. Und das tat es. Noch. "Du ist mir doch nicht böse, oder?", fragte er abschließend fast flüsternd und seufzte sehr leise. Er hatte Philip nicht verärgern wollen, er liebte ihn doch.
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Philip
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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Nov 07 2009, 06:40

Philip Mac Donwell, Lehrer für Geschichte

cf drei Besen.

Taylor && Philip

Philip sah sich immer wieder um doch jetzt wo er mit Taylor allein war machte es kaum einen unterschied ob man sie entdeckt hatte Nach allem was passiert war machte das keinen unterschied mehr. Das wusste er zu genau. Er sah immer wieder zu dem anderen. Philip wurde schrecklich bewusst das Taylor etwas besseres verdient hatte als das Schattendasein an seiner Seite. Eine Geheime Beziehung die ihnen nun noch mehr ärger einbringen würde. Wer würde Taylor jetzt noch ernst nehmen oder mehr wer würde ihn noch ernst nehmen. Erschreckend war allerdings die Tatsache das es Philip herzlich Egal war. Er fuhr mit einer Hand über Taylors Wange´, nachdem er einen Platz gefunden hatte an dem sie gänzlich ungestört waren. Er setzte sich und zog Taylor zu sich." Ich bin nicht sauer. Nur besorgt ich meine das dass eben passiert ist ist verständlich." Er seufzte und hilt Taylor einfach fest. "Ich mache mir nur Sorgen darum was du dir demnächst anhören kannst Taylor" erklärte er und damit war es raus. Was ihm betreaf war es Philip egal. Doch er wusste nicht wie stark Taylor war. Es würde ein immenser Druck auf ihn niederregen. Konnte er dem durchstehen. Phil hauchte einen Kuss auf Taylors Stirn. " Ich liebe dich Taylor mehr als alles andere in dieser Magischen Welt." erklärte er sanft und seine Lippen formten ein lächeln Das meinte er ehrlich. Er liebte ihn wirklich. Das auf eine Art die mehr Magie hatte als ganz Hogwarts. Den wie sonst konnte er all das Glück erklären das er mit Taylor hatte? " Egal was kommt wir schaffen das" sagte er ehrlich. Er war davon überzeugt das sie nun jedes übel überstehen konnten. Egal wie es aussehen würde. Er hielt Taylor einfach im arm. In der Hoffnung das es diesem Halt gab.
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Taylor
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BeitragThema: Re: Länderreien   Sa Nov 14 2009, 16:15

Taylor Statham, 7. Klasse Ravenclaw

Taylor && Phil

Taylor ließ sich von Phil führen, dieser wusste bestimmt besser als er, wo man hingehen konnte und es ungestört hatte, um dort miteinander zu reden. Er schwieg, bis sich sich gesetzt hatten und schmiegte sich dann an den anderen. Er hatte im Moment noch nicht mal etwas, was er sagen konnte, sondern hörte dem Lehrer erst einmal zu, was dieser zu erzählen hatte, auch wenn er nur die Hälfte mitbekam, weil seine Gedanken sich schon wieder zu irgendwelchen Entschuldigungen für sein Fehlverhalten formten, auch wenn der andere beteuerte, dass es nicht seine Schuld war. Vielleicht ja doch, er war schließlich so hirnlos gewesen und hatte Philip geküsst. Vor aller Leute Augen! Es ging ja nicht nur um ihn, um seine Zukunft, sondern auch um die seines Freundes. Auf diesen kamen mit Sicherheit mehr Probleme zu, als auf ihn selbst.

Er schwieg immer noch, auch als Phil geendet hatte und mit den letzten Worten noch einmal ihre Liebe bekräftigt hatte. Der Ravenclaw wusste einfach nicht, was er sagen sollte, was es besser machte, an dem, was geschehen war. Eigentlich gab es da ja nichts. Und ob er das schaffte? Das war auch so eine Sache. Vermutlich nicht. Er war nicht stark oder besonders mit Selbstbewusstsein gesegnet, im Gegenteil. Er war wie ein Glas, drückte man zu fest, zerbrach es. Er wusste, er konnte es nicht aushalten, wenn man noch mehr tuschelte und das ganze Schloss Bescheid wusste über das, was sie im Pub getan hatten. Er konnte nicht darüber stehen. Er war nicht so, leider.

Sanft drückte Taylor sich weiter in die Arme Phils. Er musste nicht weinen, aber er fühlte sich trotzdem so, als hätte er es getan. Leer und traurig. Die Nähe zum anderen tröstete ihn zwar, aber sie würde es in Zukunft nicht besser machen und ihn nicht stärker. "I-ich kann das nicht...", murmelte er leise und schluckte den Kloß im Hals herunter. Er konnte nicht damit umgehen, wenn man zu reden begann. Er war zu schwach, zu weich, zu dumm vermutlich auch. Alles, nur nicht so, wie es gut war. Er wünschte sich so sehr, jemand anderes zu sein. "Es tut mir Leid, Phil... Ich hab das nicht gewollt...", fuhr er beinahe flüsternd fort. "Ich möchte nicht, dass es dir schlecht geht wegen mir. Ich mache das nie wieder. Nie..." Er rückte von Philip weg und legte die Arme um sich. Nie wieder...
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