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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Do Mai 14 2009, 22:05

Nach kurzem Suchen hatte Remus zwei Bücher gefunden, die für ihn interessant sein könnten, mit ihnen unter dem Arm suchte er sich einen freien Platz an einer der Tische und packte sein Pergament aus. Er wollte sich gleich beim Lesen Notizen machen, damit er nachher das Wichtigste auf einen Blick hatte und nicht noch einmal zusammensuchen musste. Weit kam er allerdings nicht, er hatte gerade einmal die Kapitelüberschriften des ersten Buches lesen können, als ihn jemand von der Seite grüßte. Überrascht hob er den Kopf und erkannte die Slytherin Scarlett Bodelere, die, genau wie er selbst, zur Zeit die fünfte Klasse besuchte.

"Hallo", flüsterte er zurück und lächelte das Mädchen an. Remus wusste, dass James und Sirius es vermutlich gar nicht gut heißen würden, wenn sie wüssten, dass er mit einer Slytherin sprach, aber die beiden war nicht hier. Scarlett hatte ihm nie etwas getan, und auf eine gewisse Art und Weise, das musste er ehrlich zugeben, war sie eine interessante Person. "Willst du dich setzen?" bot er ihr höflich an und räumte den Stuhl neben sich, auf dem er seine Tasche abgestellt hatte, frei.


Zuletzt von Remus Lupin am Mo Mai 18 2009, 20:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Bibliothek   Do Mai 14 2009, 22:08

[OOC: Zum Thema "borgen" empfehle ich diese kurze Einführung, =^.^=: http://www.thediscworld.de/index.php/Borgen]

Thomas entschied, dass er anscheinend tatsächlich Glück hatte. Er hätte schon viel früher darauf kommen können, einen der Lehrer unter Hinweis auf Studien zum Thema Tiermagie nach dem Objekt seiner Begierde zu fragen. "In der 'Animagica' heißt es, dass ein borgender Zauberer in der Lage ist, in den Geist eines Tieres einzudringen und an seinem Leben teilzuhaben, indem er sich an dessen Geist hängt", antwortete er auf Professor Blacks Frage. "Es wird allerdings davor gewarnt, diesen Zustand zu lange oder zu oft mit zu kurzen Pausen hintereinander herbeizuführen."

Thomas stellte die bereits gefundenen Bücher auf einem der Regalböden ab, da ihm seine Arme zu schmerzen begannen. "In der 'Enzyklopädie der Magie' ist nur vermerkt, dass es sich um niedere und schwarze Magie handelt, welche vom Ministerium 1497 verboten wurde, vor allem um die Jugend zu schützen." Diesen Eintrag nachzulesen hatte ihm wirklich überhaupt nichts gebracht. "In 'Finnegans Kompendium der alten Magie' ist beschrieben, welchen Nutzen ein Zauberer vom Borgen ziehen kann, allen voran das Nutzen der schärferen Sinne der Tiere."

Da der Professor keine Anstalten machte, Tom zu unterbrechen, fuhr er fort, "Dort heißt es auch, dass ein geübter Zauberer auch die teilweise Kontrolle über einen geborgten Geist übernehmen kann und ein im Borgen erfahrener Zauberer sogar den Geist eines Menschen. Es wird allerdings auf die Gefahr hingewiesen, sich zu verlieren. Außerdem soll es vorkommen, dass Zauberer, welche ein bestimmtes Tier zum Borgen bevorzugen typische Eigenschaften dieser Tiere auch als Mensch an den Tag legen können."

Tom hielt kurz inne und fügte dann hinzu. "In keinem der Bücher wird allerdings erwähnt, wie das Borgen genau funktioniert, ob man einen bestimmten Spruch dafür braucht" - Davon ging Tom eigentlich aus - "ein magisches Ritual abhalten muss oder einen bestimmten Gegenstand benötigt." Vielleicht etwas von dem entsprechenden Tier? Das hatte Thomas als Möglichkeit bereits in Erwägung gezogen.
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Scarlett
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Fr Mai 15 2009, 00:38

Scarlett Bodelere, 5. Klasse Slytherin


Scarlett erwiederte Remus lächeln. "Gerne...", flüsterte das junge Mädchen und ließ sich auf den Sessel nieder auf dem noch zuvorRemus Tasche einen Platz gefunden hatte. Sie legte das Muggelkunde Buch ungeöffnet auf den Tisch, packte Schreibutensieleien aus und stellte sie, leicht rechts, vor sich. Remus schien ähnlich zu lernen wie sie, da auch der junge Werwolf Papier und Schreibzeug ausgebreitet hatte. Diese Variante war auch um einiges besser, da man sich nach nichts zusammen suchen musste. Für Scarlett war es garnicht ein so seltener Anblick, Remus ohne seine Matcho-Freunde und Peter zu sehen. Schleißlich trafen sie sich, meist zufällig, in der Bibliothek und wieder fragte Scar sich, ob Potter oder Black je auch nur irgend eine Bibliothek von innen gesehen hatten. Sie bezweiflete es ein wenig... Na gut, ein wenig sehr.

"Mal wieder ohne deine Freunde unterwegs?", fragte Scar im Flüsterton. Eigetnlich eine recht dämliche Frage, da sie ja ganz offensichtlich nicht anwesend waren. "Was würden sie wohl sagen, wenn sie sehen, dass du dich mit mir, einer Slytherin, unterhälltst?", fragte Scar leise, aber mit einem amysierten Unterton. Sie fand die Feidschaft der Häuserlächerlich, eben so wie das Systhem der Hauspunkte, da dieses den regelrechten Krieg der Häuser noch mehr anstachelte.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Mai 17 2009, 13:52

„Hm...“ Alphard schwieg kurz und zog eine Augenbraue hoch.“Da haben Sie ja schon eine Menge herausgefunden...“ murmelte er amüsiert. Der Junge hatte eindeutig mehr über das Borgen in Erfahrung gebracht, als es durch eine zufällige Begegnung mit dem Thema hätte möglich sein sollen, zumal es durchaus einiges an Durchhaltevermögen und Beharrlichkeit erforderte, um überhaupt irgendetwas zu diesem Bereich der Magie in Erfahrung zu bringen.

„Und Sie möchten nun wissen, welchen Spruch man wirken muss, beziehungweise, wie man es zustande bringt, seinen Geist in den Körper eines Tieres oder gegebenenfalls sogar eines Menschens fahren zu lassen, richtig?“ erkundigte er sich gelassen. „Schließlich handelt es sich bei Ihrem Interesse ja nur um ein theoretisches – und mit theoretischem Wissen sind Sie, wie ich höre, ja schon reichlich ausgestattet...“

Alphard grinste und wartete ab, was Thomas dazu zu sagen hatte.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Mai 18 2009, 20:09

Remus zuckte andeutungsweise mit den Schultern. Er wusste nicht genau, wo sich seine Freunde im Augenblick aufhielten, ahnte aber, dass alles mit dem Streich, den sie aktuell planten, zu tun hatte. Wenn alle das taten, was sie versprochen hatten zu tun, dann befand Peter sich auf den Ländereien, während James im Gemeinschaftsraum war. Dieses Mal waren noch viele Recherchen nötig, und eigentlich war dies seine Aufgabe, immerhin war es bei ihm nicht weiter auffällig, wenn er sich lange in der Bibliothek aufhielt. Nur, dass seine Hausaufgaben immer noch vorgingen. "Ich werde sie ja heute Abend wieder sehen, spätestens beim Abendessen", meinte er vage, mehr konnte er eigentlich schon fast nicht sagen, ohne etwas zu verraten. Und das wollte er schließlich nicht, auch wenn ihm durchaus bewusst war, dass er als Vertrauensschüler solche Aktionen nicht gerade unterstützen sollte. Doch diesen Gedanken schob er recht schnell wieder zur Seite.

Aber Scarlett hatte voll und ganz recht, James und Sirius wären alles andere als begeistert, wenn sie wüssten, dass er nicht hier saß und seine Hausaufgaben erledigte oder die versprochenen Recherchen anstellte, sondern stattdessen mit einer Slytherin plauderte. Peter würde das wohl nicht ganz so eng sehen, die anderen beiden wären allerdings vermutlich entsetzt. "Na ja, solange sie es nicht wissen, können sie sich auch nicht beschweren, oder?" antwortete er ruhig. Nicht, dass Remus ein richtiger Slytherin-Freund war, behandelten die meisten Angehörigen dieses Hauses ihn doch eher mit Abneigung und Herablassung, aber bei Scarlett war der Fall anders. "Und was würde Severus Snape sagen, wenn er uns sehen würde?"
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Mai 18 2009, 20:31

Thomas schluckte ein fragendes "Sir?" herunter, da er eigentlich lieber nicht wissen wollte, ob der Professor ihm hier mit einer Anspielung etwas unterstellte oder nicht. Allerdings würde er wohl bei seinem weiteren Vorgehen vorsichter sein müssen, als es mit jedem seiner Lehrer zu besprechen. Dennoch entschied er, dass der Schaden (wenn es denn einen gab) nun schon verursacht worden war und er wenigstens mit einem Ergebnis aus dieser Unterhaltung hervorgehen sollte.

"Natürlich ist es nur theoretisches Wissen", sagte Tom schließlich. Er war kein besonders geübter Lügner noch hielt er viel vom lügen, aber er war auch nicht ganz ungeschickt in diesem Bereich - immerhin hatte er genug Geheimnisse vor Eric zu bewahren -, so dass man ihm das Gegenteil nicht an der Nasenspitze ansehen können sollte.

"Ich würde niemals einfach Schwarze Magie ausüben", erklärte er dann, um es gleich gedanklich mit einem jedenfalls nicht, so lange ich nicht weiß, warum es verboten ist ein wenig einzuschränken. "Immerhin gibt es sicherlich einen guten Grund, warum dieser Zauber verboten wurde. Andererseits finde ich es schon sehr irritierend, dass so überhaupt nichts darüber zu finden ist. Die Zauber der Dunklen Künste, über welche ich bisher gelesen habe, waren zwar auch verboten, wurden aber erwähnt. Ist irgendetwas am Borgen, was es unmöglich macht, den genauen Vorgang zu beschreiben? Ist es irgendwie" - er zögerte - "anrüchig?"
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di Mai 19 2009, 23:36

Scarlett Bodelere, 5. Klasse Slytherin


Scarlett nickte. "Du gehst hin?", fragte sie, eher nebenbei und vökllig unbeabsichtigt. Sie war wohl mit voller wucht in ein Fettnäpfchen getreten. Sie hatte versehendlich gefragt, ob Remus zum Abendessen gehen würde, als sei dasabendessen etwas besonderes, dazu kam auch noch das in ihrem Ton etwas mitschwang, dass dem jungen Werwolf sagen könnte, das Scar nicht vorhatte, dies zu tun. Also zum Abendessen zu gehen. Vielleicht hatte er das dünne Mädchen auch überhört und vielleicht würde er diese kleine Frage auch einfach übergehen. Wenn Scar Glück hatte.

Die Slytherin blickte Remus leicht amysiert an. Sie grinste sogar leicht und das war bei der sonst so trübsinnigen Slytherin eine selten heit. Zumindest, wenn das Grinsen, so wie eben, nicht aufgesetzt war, sonder ein erheiternder Moment es ihr auf ihr Gesicht zauberte. Doch dieses Lächeln verschwand in der selben Sekunde als Remues Severus ins spiel brachte. Scarlett strich sich ihr schwarzes Haare hinter ihre Ohren. "Nun...", begann sie. "Da ihr euch... nicht so gut leiden könnt...", Scar wollte es milde ausdrücken. "Wäre er wohl nicht begeistert... Aber auch hier gilt: Solang er es nicht weiß..."
Scar kam das nächsten Moment aber etwas lächelich vor, Sie hatte sich doch nicht zu Rechtfertigen, mit wem sie sich wann unterhielt. "Aber eigentlich ist das meine Sache mit wem ich mich Unterhalte...", sie lächelte Remus freundlich an.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi Mai 20 2009, 22:46

„Ach, na dann…“ Alphard grinste. Im Grunde war es ihm ja egal, was der Junge mit seiner Freizeit anstellte, solange er niemand anderem schadete – aber in dem Fall konnte er ihn ja immer noch verhaften, schließlich war er nicht umsonst Auror.


Als der Junge dann jedoch von weiteren Sprüchen der Dunklen Magie sprach, über die er gelesen hatte, musste Alphard fast lachen. Besonders geschickt war der Junge nicht unbedingt und sollte er sich jemals dazu entschließen, Verbrecher zu werden, sollte er sich möglichst schnell nach einem guten Anwalt umschauen – sonderlich lange auf freiem Fuß bleiben würde er dann nämlich nicht.


„So, über die anderen schwarzmagischen Sprüche, über Sie sich informieren wollten haben Sie also mehr gefunden, ja wenn das so ist…“ Alphard hatte es sich nicht verkneifen können, den Jungen etwas zu ärgern, nahm sich aber vor, erst einmal mitzuspielen und nichts mehr zu sagen, was Mr. Changer allzu sehr in Verlegenheit bringen konnte. Er würde es zumindest versuchen.

„Anrüchig…nun, ja… schon… Es wird jedenfalls allgemein so erachtet. Experte bin ich auch nicht, aber wir dürfen davon ausgehen, dass ich schon öfter darüber gestolpert bin als Sie, Mr. Changer… Ist es Ihnen eigentlich genehm, wenn ich Sie sieze? Ich kann Sie auch duzen, es ist mir eigentlich egal…“
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi Mai 20 2009, 23:15

Als ob das an ihm liegen würde zu entscheiden, wie man ihn ansprach. Thomas musste sich nun seinerseits ein Grinsen verkneifen. In seinen Augen wurden die Professoren in jedem Jahr etwas wundersamer - oder schwappte hier letzten Endes eine Entwicklung aus der Muggelwelt herüber? Wobei, an dem College, welches Eric besuchte, wurden die Schüler auch mit Nachnamen angesprochen und gesiezt. Vermutlich war es nur die Ansicht der neuen jüngeren Lehrer, die sich mit ihrer Rolle noch nicht wirklich abgefunden hatten und sich vielleicht mehr noch als junge Leute ansahen denn als Autoritätspersonen.

"Wie Sie möchten, Professor", sagte Tom schließlich amüsiert. "Ich möchte Ihnen da keine Unanehmlichkeiten bereiten." Er bemühte sich, ein ernstes Gesicht zu bewahren. Immerhin hatten sie es von einem ernsten Thema gehabt und er hatte zunehmend das Gefühl, dass ihm Professor Black unterstellte, er würde sich mit unerlaubter Magie beschäftigen, was nicht der Fall war - nun jedenfalls beschäftigte er sich doch auf ganz erlaubte Weise damit und... "Sind die unverzeihlichen Flüche nicht prüfungsrelevant?", wollte er dann wissen. "Ansonsten würde ich mich sicherlich nicht weiter darüber einlesen."

Er zuckte mit den Schultern. Vielleicht war Professor Black der falsche Ansprechpartner. Er würde in Zukunft wirklich vorsichtiger sein müssen. "Genauso wie mit dem Borgen. Ich hätte allerdings nicht gedacht, dass wissenschaftliche Neugier einen gleich in Verdacht bringt, ein angehender Kandidat für Askaban zu sein." Fast waren die Worte ein wenig arg provozierend für Thomas. Aber er hatte wirklich das Gefühl, dass hier irgendetwas in ihrer Unterhaltung 'falsch' lief.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Do Mai 21 2009, 22:00

Alphard zog die Augenbrauen hoch. Irgendwie hatte er das Gefühl, dass dieser Thomas sich über ihn lustig machte – und das mochte er gar nicht. Seine normale Reaktion wäre es gewesen, sich eingeschnappt umzudrehen und zu gehen, aber Thomas' Fragen faszinierten ihn wider Willen. Wann hatte er sonst schon die Gelegenheit, mit einem Gryffindor – ausgerechnet – über Dunkle Magie zu diskutieren, seinen besten Freund Chris einmal ausgenommen.

„Doch, die unverzeihlichen Flüche sind schon prüfungsrelevant...“ Glaubte er zumindest. Er meinte, sich zu erinnern, dass sie im Prüfungsverzeichnis für die Z.A.G.s aufgelistet waren, in der Theorie wohl gemerkt.

Er hob beschwichtigend die Hände, als Thomas sich anscheinend beleidigt fühlte.

„Nun mal ganz ruhig. Ich habe mit keinem Wort angedeutet, Sie seien ein Kandidat für Askaban...“ Den Knirps würden die da vermutlich gar nicht reinlassen, selbst wenn er ein voll ausgefertigtes Geständnis mit abliefern würde. Den Verbrecher nahm man dem steifen Gryffindor nicht ab, er zumindest nicht.

„Vielleicht kann ich Ihnen ein paar Bücher besorgen... In unserer Bibliothek findet sich möglicherweise etwas dazu...“
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Do Mai 21 2009, 22:22

Nun, das war ein Angebot, das Thomas nicht ausschlagen konnte. Allerdings fiel seine Reaktion dennoch erstaunlich wenig aufgeregt aus, dafür, dass sein Herz unvermittelt schneller schlug. "Ich möchte Ihnen aber keine Umstände bereiten", sagte er fast ein wenig zögerlich, während er sich fragte, wie die Unterhaltung jetzt diese unverhoffte Wendung genommen hatte. Vermutlich war da wieder einmal sein besonderes Glück im Spiel. Außerdem beruhigte ihn die Aussage des Professors, dass er seine Worte nicht so gemeint hatte. Tom wollte auf keinen Fall in Veruf geraten, mit Schwarzer Magie zu spielen. Das war nicht seine Intention - sagte er sich selbst.

Wenn ich etwas finde, das plausibel macht, warum man das Borgen nicht anwenden sollte, werde ich die Finger davon lassen, sagte er sich selbst. Dass er im anderen Fall gegen die Gesetze der Zaubererwelt verstoßen würde, war im Augenblick zweitrangig. Darüber konnte er sich Gedanken machen, bevor er es versuchen würde. Auf alle Fälle würde er besonders gründlich darauf achten müssen, dass seine Versuche niemand bemerkte. Halt...Erst einmal muss ich dazu überhaupt wissen, wie es funktioniert, bremste er seinen eigenen Enthusiasmus. "Aber danke, Professor", setzte er schließlich hinzu.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Mai 24 2009, 23:54

Remus sah Scarlett ein wenig verwirrt an, er wunderte sich darüber, weshalb sie ihn in einem solchen Ton fragte, ob er zum Abendessen gehen würde. "Ähm. Ja. Warum nicht?" Irritiert zog er die Augenbrauen hoch. "Gehst du denn nicht hin?" Ganz konnte er die Slytherin im Augenblick nicht verstehen. War es denn etwas außergewöhnliches, zu allen Mahlzeiten zu gehen? Er selbst fehlte eigentlich nur, wenn es ihm wirklich schlecht ging, also eigentlich nur an den Tagen nach Vollmond. A propos. Bald war es wieder soweit. Schon nächsten Samstag...

Remus schüttelte leicht den Kopf. Er wollte noch nicht daran denken, das würde er noch früh genug tun müssen. Bis dahin wollte er ein normales Leben führen, oder zumindest so normal wie möglich, weshalb er sich schnell wieder auf sein Gespräch mit der Slytherin konzentrierte. "Stimmt, das sehe ich auch so. Im Grunde sind wir doch freie Menschen", erwiderte mit einem leichten Schmunzeln. "Unsere Freunde müssen auch nicht alles wissen." Auch wenn ihm seine Freunde, ganz besonders natürlich James, Sirius und Peter, sehr wichtig waren. Die drei wussten, was er war, und trotzdem hielten sie zu ihm.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di Mai 26 2009, 13:03

"Ach, Umstände… höchstens die Tatsache, dass ich bei meiner Schwester vorsprechen muss, um in die Bibliothek zu kommen, was mich mindestens 3 Jahre meines Lebens kosten wird, stressbedingt versteht sich…“

Alphard grinste insgeheim. Es konnte ja nicht schaden, dem Jungen ein bisschen mehr Arbeit vorzugaukeln als er tatsächlich hatte – vielleicht würde es ihm ja noch nützlich werden, wenn Mr. Changer sich in seiner Schuld glaubte.

„Keine Ursache, Junge, die gesunde Neugier soll ja schließlich gepflegt werden…“ fügte er dann dennoch hinzu.

„Kannst du altenglische Schriftsetzung lesen? Ich glaube, einige der Bücher, die ich dir besorgen kann, sind recht alt…“
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di Mai 26 2009, 23:18

[OOC: Nur aus Interesse: Welchen Schriftsatz meinen wir denn hier? =^.^= Notfalls editiere ich noch mal.]

"Ja, sicher. Das ist kein Problem", beeilte sich Thomas zu sagen. Er war ältere Ausgaben gewohnt und nach ein wenig Einlesen hatte man meist schnell den Dreh heraus. Problematisch waren auch eher die verzierten Initialen, während die Kleinbuchstaben doch allesamt dem modernen Englisch ähnelten, wenngleich kantiger von der Form.

"Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen im Gegenzug auch ein Referat für die Klasse ausarbeiten", schlug Thomas vor, als der Professor ihm erklärte, was er für die Bücher zu tun hatte - wenngleich es sicherlich mit einem amüsierten Unterton gesprochen war. Aber Tom würde es wirklich nichts ausmachen. Er würde sich so oder so damit ausführlich beschäftigen. Wenn er so darüber nachdachte, würde ihm das sogar ermöglichen, selbst weitere Nachforschungen anzustellen, ohne dass es dann auffiel. Das wäre ein hervorragender Nebeneffekt, den er so gar nicht bedacht hatte.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi Mai 27 2009, 00:59

„Dann ist es ja in Ordnung… Es kann ein bisschen dauern, bis ich die Bücher habe, aber ich werde dir Bescheid geben, sobald ich sie habe…“

Alphard lachte, als Thomas im Gegenzug ein Referat anbot – als ob er als Lehrer nicht ohnehin Referate fordern konnte, auch ohne vorher eine Gegenleistung zu erbringen. Aber der Junge meinte es ja nur gut, immerhin war er ein Gryffindor, die waren immer so erfrischend gerecht und naiv – sein bester Freund nicht ausgeschlossen, fügte Alphard fies grinsend in Gedanken hinzu.

„Ein Referat ist eine gute Idee, allerdings werde ich Ihren Klassenkameraden wohl auch Themen geben. Ihr Thema wäre dann das Borgen? Das müsste ich eventuell noch mit Professor Dumbledore absprechen – so könnten Sie vielleicht auch Zutritt zur Verbotenen Abteilung erlangen, dort gibt es ja mit Sicherheit noch weitere Bücher über das Borgen… Zur Not kann ich die Ihnen aber auch besorgen…“
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi Mai 27 2009, 22:46

"Das wäre" - zu gut um wahr zu sein - "sicherlich hilfreich", bekam Thomas die Kurve eben noch hin. Die ganze Sache entwickelte sich so unglaublich gut, dass es irgendwo einen Haken geben musste. So viel Glück bekam man im Universum nicht umsonst. Meine Güte, ich fange schon an zu denken wie Fool, dachte Tom entsetzt und nahm die Bücher, die er im Regal abgelegt hatte, wieder auf den Arm - auch wenn er sie jetzt wohl kaum noch brauchte. Eigentlich konnte er sie gleich wieder einordnen und mit dem Aufsatz für Geschichte weitermachen. "Ich werde mich besonders für dieses Referat bemühen", versicherte er. [OOC: Ich denke, wir sind dann fertig, oder? Immerhin hat Tom was er braucht...oder fast...]
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi Mai 27 2009, 22:56

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


pp. Gemeinschafsraum Slytherin [Zeitsprung]

Mihael betrat die Bibliothek, und kassierte von Madam Pince auch sofort einen unfreundlichen Blick, da er die Türe hinter sich nicht leise genug zu gemacht hatte. Der Slytherin erwiderte daraufhin ein schiefes, äußerst künstlich aussehendes Grinsen und ging weiter. Er mochte die ältere Bibliothekarin nicht so wirklich, und machte auch kein Geheimnis daraus. Aber wer mochte schon diesen alten Drachen?
Dennoch ging er mit schnellen Schritten Zielstrebig auf eines der vielen Regale zu, und zog ein besonders dickes Exemplar hervor. Mello hob das Buch auf Augenhöhe, und konnte eine feine, aber dennoch bestehende Staubschicht erkennen. Er seufzte, und fuhr mit seinem Ärmel über den Deckel des Buches. Der Junge mochte es nicht, wenn Bücher verstaubt waren, genau so wenig wie er es mochte, wenn sie Knicke oder Dellen hatten. In seinen Augen war sowas unverantwortlich, und widerte ihn in gewisser Weise an, aber dennoch war es so normal für die Menschen.
Mello hatte heute einen seiner Tage, an denen seine Misanthropie und auch seine Anthropophobie kaum bestanden. Ein sehr seltenes Bild, und meist auch nur von äußerst kurzer Dauer. Dennoch. Leute die ihn kannten, würden das sofort bemerken, die anderen hielten sich ja eh aus Prinzip von ihm fern, und konnten somit auch keine eventuellen Veränderungen feststellen. Doch Mihael interessierte nicht, was andere von ihm dachten. Er war sein eigener Gott.
Er begab sich zu einem freien Sessel in der Nähe vom Fenster und hopste im wahrsten Sinne des Wortes auf diesen. Auch ein Thema, was ihm bei Madam Pince nicht gerade Plus Punkte verschaffte. Aber wer mochte es schon, wenn jemand mit Schuhen auf einen Sessel sprang?
Was dann passierte, war sicherlich nicht für jeden als selbstverständlich anzusehen. Mello ging in die Hocke, streckte dann die Beine von sich weg, und begab sich in den Schneidersitz. Das dicke Buch legte er sich in den Schoß, und deckte es mit Hilfe von Daumen und Zeigefinger auf. Als er die richtige Seite gefunden hatte, ein Kapitel über den dreiköpfigen Hund, den Cerberus gefunden hatte. Mihael streckte dein Zeigefinder in den Mund und begann zu lesen. Er interessierte sie sehr für den „Höllenhund“, und so hatte er die Seiten über dieses Wesen sicherlich schon fünf Mal gelesen, aber dennoch musste er es immer und immer wieder lesen.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Do Mai 28 2009, 01:51

„Gut, in Ordnung…“ Alphard nickte. Er würde dann auch in Bälde mit Albus reden, um abzuklären, dass das Referat über das Borgen genehmigt wurde. Wobei… vielleicht würde er es auch sein lassen… Schließlich konnte er ja unterrichten, was er wollte, solange er zumindest auch alles erwähnte, was im Lehrplan stand. Was er zusätzlich machte, konnte dem Schulleiter ja egal sein…

„Ich werde Ihnen noch Bescheid sagen, wann Sie es halten sollen…“

Alphard nickte dem Schüler zu. Im Grunde war das Gespräch ja nun beendet, da sie wohl alles besprochen hatten, was zu besprechen war.

OOC: Würd ich auch so sehen, Tommy^^
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Fr Mai 29 2009, 19:15

Scarlett Bodelere, 5. Klasse Slytherin


Scar bemerkte nun wie sehr sie doch in dieses dumme Fettnäpfchen getreten war, immerhin fragte Remus sie, ob sie leicht nicht hingehen würde und wirkte, wie sie schon erwartet hatte, sehr verwirrt. 'Nein, ich geh nicht hin. Willst du auch wissen wieso? Weil ich ein Wahlross bin. EIn dummes fettes Wahlross, das nicht mal weiß, das normale Wölfe auch gele Augen haben. Ich bin eine wiederwertige Kreatur, ich hab es nicht verdient zu essen. Sobalt ich einen bissen mache, kann ich einfach nicht mehr aufhören und dann? Ja, was dann? Soll ich das etwas in meinem Magen lassen? Damit ich noch fetter werde? Nein, dann müsste ich das raus kotzen! ' so ca das war es, was sie Remus am liebsten geantwortet hätte. Natürlich tat sie das nicht. Sie schwieg, blickte auf ihre speckigen Beine. Scarlett wollte nicht weiter auf das Thema eingehen. Es wäre schmerzlich.
Was Remus über Freunde und sie sein doch freie Menschen gesagt hatte, bekam sie nur halb mit. "Ja, stimmt...", meinte Scar setzte ein Lächeln aufs Gesicht. Sie konnte ihr Lächeln ein und ausschalten, wie eine dieser Muggellampen. Welch eine praktische, wenn man so was wie Scarlett.

Die junge Slytherin wollte gerade noch etwas hinzufügen, da ihr die Worte "ja, stimmt", doch etwas wenig vorkamen, doch dann knallte die Tür mit einem lautem Knall zu. Nahezu automatisch wanderte ihr Kopf zu der Richtung aus der die Lämbelestigung kam. Das dürre Mädchen erblickte Mihael Keel. Sie musste zu geben, dass sie ihn doch sehr gern hatte, troz, oder vielleicht auch gerade wegen, seiner so eigenen Art. Doch heute schien er anderes. Richtig... verändert. Sie konnte nicht wirklich sagen, was es war, denn eigentlich sah er rein ausserlich wie immer aus, nur eine kleinichkeit schien verändert worden zu sein, die jedoch das ganze ihr bekannte Bild über den Haufen war.

Er wirkte so... friedlich, wie er auf seinem Sessel saß (wobei Scar nciht wusste ob man was er genau tat, als "sitzen" betieteln konnte) und ein Buch, direkt am Nebentisch, laß. Ja, das musste es sein. Der Misanthrop hatte wohl einfach einen guten Tag. So simpel und einfach es auch war. Scar riss einen Zettel aus ihrem Collageblock, den sie sich aus der Muggelwelt besorgt hatte, ab. Diese Blöcke waren, so fand zumindest die Slytherin, einfacher an der Seite abzureissen, da sie wohl auch für das gemacht waren. Mit Feder und Tinte schrieb sie "Hallo Mello. Wie geht's dir? Wie war dein Tag?"" und sand ihn, im gegensatz zum Unterricht, magisch an Mello, so das das Brifchen nicht abgefangen werden konnte, inklusive eines weiteren stiftes (sie wusste ja nicht ob Mello einen dabei hatte) zu dem, zumindest in Scars Augen , guteausenden Slytherin.

Danach wannte Scar sich wieder an Remus zu und musste sanft Lächeln. "Tut mir leid...", entschuldigte sie sich. Sie wusste ja, das sie eigentlich nicht mello einfach so Biriefchen wie ein Kleinkind schreiben sollte, wenn sie mit jemand anderem Sprach, aber i-wie... Sie konnte sich nicht helfen.
"Und, hast du schon pläne für's Wochenende?", fragte Scar freundlich.
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Thomas Changer



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BeitragThema: Re: Bibliothek   Fr Mai 29 2009, 23:53

"Danke, Professor." Thomas hatte seine Bücher wieder aufgenommen und begann, sie nun wieder einzusortieren. Eines behielt er allerdings, da er dort ein vielversprechendes Kapitel beim Durchblättern gefunden hatte. Da es die passende Markierung hatte, entschied er, es für ein paar Tage auszuleihen und nahm sich dazu noch etwas über Zaubertränke und die Koboldaufstände im Spätmittelalter mit. Wenn man schon einmal da war... Mit seinen Neuerwerbungen verließ Tom die Bibliothek.

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Blair
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Jun 01 2009, 16:17

Blair-Elias Alastair, 7. Klasse Gryffindor


Einstiegspost

Es war Dienstag Abend, als Blair die Bibliothek von Hogwarts betrat. Dienstag war generell ein angenehmer Tag, an dem Blair nur drei Stunden hatte, und die auch noch fast alle am Nachmittag, somit konnte er ausschlafen und tortzem noch ein wenig Sport treiben am Vormittag.
Relativ Gedankenlos spazierte Blair dort hin, um sich einige Bücher zu besorgen, die er für seine Hausaufgaben benötigte. Vielleicht fand er auch etwas interessantes zum selbst lesen?

Als er ankam stockte er kurz: Nicht auf seine üblichen Kollegen konnte er treffen, nein, es musste schon der junge, attraktive Professor Black sein, der sich gerade dort aufhielt wo er hin musste. Für Professor Black schwärmte Blair nun schon seit dieser auf die Schule gekommen war, doch inzwischen hatte er sich weit genug im Griff, um angemessen auf ihn zu reagieren. Natürlich legte Blair wert darauf, einen möglichst coolen und selbstbewussten Auftritt hinzulegen, um zumindest ein wenig zu beeindrucken, also schritt er, in aufrechter Haltung zu seinem Professor, und begrüßte ihn höflich: «Guten Abend, Professor Black!»
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Jun 01 2009, 23:21

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


Mihael hatte Scarlett zwar bemerkte, allerdings keine weitere Beachtung geschenkt, so war sie doch mit diesem Remus aus Gryffindor am reden, und der Slytherin hatte nur herzlich wenig für solche übrig. Eigentlich hatte er für alle herzlich wenig übrig. Egal ob Gryffindor, Slytherin oder Hufflepuff.
Mit schiefgelegtem Kopf betrachtete er das Bild des Höllenhundes, als ihm ein Zettel ins Buch fiel. Ein wenig verwirrt, aber doch neugierig faltete er den Zettel auf und las. Kurz Blickte er in die Richtung, aus der er gekommen war, und erblickte Scar, die sich wieder an Remus gewandt hatte.
Etwas zögernd griff er nach dem Stift, den Scarlett „mitgeschickt“ hatte, und fing an den Fragen, die auf dem Zettel standen zu antworten. Seine Schrift war unordentlich und hier und da versehen mit Schnörkeln, die die Wörter noch unleserlicher machten, als sie es eh schon waren. „Mir geht es relativ gut, und mein Tag war, bis auf ein paar Ausnahmen ebenfalls gut. Auch wenn das sicherlich wieder im Auge des Betrachters liegt, wie alles hier auf diesem Planeten…“ Er wartete einen Moment, und las nochmal das, was er geschrieben hatte. Erst dann setzte er ein „und bei dir“, darunter, bevor er ihr den Zettel mittels eines nonverbalen Zaubers zurückschickte. Er war eigentlich kein großer Freund von Zettel schreiben. In seinen Augen war das etwas äußerst Kindisches, was nur Menschen einfallen konnte. Aber Scarlett zur Liebe spielte er mit.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di Jun 02 2009, 00:22

Thomas Changer griff sich noch ein paar Bücher – ausnahmslos Fachliteratur – und verschwand mit einer höflichen Verabschiedung. Der Junge war schon reichlich seltsam. Nicht nur, dass er ein Gryffindor mit Interesse für die Dunklen Künste war, nein (und das fand Alphard noch viel erstaunlicher), er wollte auch noch freiwillig ein Referat halten. Freiwillig! Alphard selbst wäre als Schüler nicht einmal im Traum auf die Idee gekommen, ein Referat zu halten, noch nicht einmal, wenn es ihm ein Lehrer aufgetragen hätte... aber freiwillig!

Alphard schüttelte halb ungläubig, halb amüsiert den Kopf.

Die Jugend von heute...

Bevor er sich jedoch weiter in kulturtheoretischen Betrachtungen der Jugend von heute ergeben konnte, kam ein weiteres Exemplar der selbigen hinein – Blair-Elias Alastair, Merlin, was hatte der Junge doch für einen langen Namen! kam herein und begrüßte ihn höflich.

„Guten Abend, Blair.“ erwiderte Alphard die Begrüßung und lächelte ihn freundlich an.
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Samuel
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Sa Jun 06 2009, 01:17

Samuel Clive, Lehrer für Muggelkunde


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Leicht unsicher und nicht wissend, was er machen sollte, steuerte er direkt auf die Bibliothek zu. Dort konnte man nichts falsch machen und Bücher waren immerhin eine Beschäftigung, dann müsste er immerhin nicht in seinem Büro sitzen und sich langweilen. Nach draußen, wollte er gerade auch nicht, also betrat er stumm die Bibliothek und blickte sich um. Ein paar Schüler waren hier und schienen wohl zu lesen. So trat Samuel ein und erblickte Alphard. Er war ein Kollege von ihm und an sich fand er den Mann auch recht nett. Er schien sich wohl mit einem Schüler zu unterhalten, aber dennoch trat er zu ihnen.
"Hallo Alphard", meinte er freundlich lächelnd an den Mann gewandt und warf dem Gryffindorschüler einen Blick zu, "guten Tag Mr. Alastair", und nickte dem Jungen kurz zu. Er hoffte dass er die beiden nicht bei einem wichtigen Gespräch unterbrach, denn dann, würde er natürlich sofort wieder verschwinden.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Sa Jun 06 2009, 01:21

Remus musterte Scarlett aufmerksam und auch ein wenig besorgt. Er fragte sich, was mit ihr los war, ob ihn sein Gefühl, dass etwas nicht stimmte, trog oder nicht. Aber wer war, sich anmaßen zu können, darüber zu urteilen? Er kannte die Slytherin im Grunde nicht gut, auch wenn sie sich gelegentlich in der Bibliothek unterhielten. Aber davon abgesehen hatten sie nur noch einen Berührungspunkt: Sie besuchten dieselbe Klasse, was aber in Hogwarts nicht viel heißen musste. Ob nun durch die Hauseinteilung oder nicht, es gab immer wieder Schüler im eigenen Jahrgang, mit denen man eher wenig zu tun hatte, und in seinem Falle traf dies auf viele der Slytherins zu. Immerhin war er Gryffindor, und allein schon deshalb bei manchen Angehörigen dieses Hauses nicht sonderlich beliebt. Scarlett immerhin schien das anders zu sehen. Es war doch irgendwie eine Wohltat, sich mit jemandem zu unterhalten, der ihn nicht gleich verurteilte, nur weil er die rot-goldene Krawatte trug und nicht die silber-grüne. Vielleicht war das auch der Grund, weshalb er über Scarlett mehr nachdachte als über ihre Hauskameraden, abgesehen vielleicht von Severus Snape, aber in seinem Falle aus einem anderen Grund. Und genau deshalb sorgte er sich auch irgendwie um sie.

Doch bevor er noch irgendetwas sagen konnte, sie irgendetwas fragen konnte, ließ ein lautes Türknallen ihn zusammenzucken. Fast erschrocken drehte er sich um und erblickte einen weiteren Slytherin-Schüler, den er allerdings so gut wie gar nicht kannte. Er war ein Sechstklässler, also eine Klasse über ihm, das wusste Remus, und sein Name klang etwas eigenartig. Keehl, glaubte er sich zu erinnern. Was er allerdings genau wusste, war, dass dieser ältere Schüler sich mit Scarlett recht gut zu verstehen schien, auch wenn er ansonsten keinen allzu geselligen Eindruck machte. Aber deshalb hatte er auch gar nichts dagegen, dass seine Gesprächspartnerin ihm einen Zettel schrieb, weshalb er nur kurz nickte und lächelte. "Wenn er möchte, kann er sich auch zu uns setzen", bot er ihr an, höflich wie immer. Dazu war er erzogen worden, seine Mutter hatte auf ein freundliches Verhalten größten Wert gelegt, und der junge Gryffindor hatte seine Erziehung verinnerlicht.

Als Scarlett ihn dann jedoch fragte, ob er schon Pläne für das Wochenende hatte, verging ihm das Lächeln auf der Stelle wieder. Am Samstag war Vollmond. Ja, er hatte Pläne. Den Tag würde er damit verbringen, gegen aufsteigende Übelkeit zu kämpfen, um dann am Abend von einem der Lehrer oder von der Krankenschwester heimlich zu dem Geheimgang unter der Peitschenden Weide gebracht zu werden, wie schon seit seinem ersten Schuljahr in Hogwarts. Vielleicht würde er oder sie ihn noch in die Heulende Hütte begleiten, in der er die Nacht verbringen würde, aber danach wäre er allein. Noch bevor der Mond aufgehen würde, wäre er dazu gezwungen, seine Kleider auszuziehen und sicher zu verwahren, damit er sie am nächsten Morgen auch wieder würde anziehen können und nicht komplett zerrissen und zerfetzt vorfinden müsste. Und dann - ja, dann würde er warten, bis der Vollmond aufging. Um sich dann einmal mehr in einen Werwolf zu verwandeln. Remus fürchtete sich jetzt schon, er fühlte den Einfluss des Mondes schon stärker werden, ganz besonders jetzt, da er darüber nachdachte. Doch all das konnte er Scarlet nicht sagen. Niemand wusste davon, abgesehen von James, Sirius und Peter. Und das sollte auch so bleiben.

"Oh, nein, eigentlich nicht..." erwiderte er nach einer kurzen Pause, von der nur hoffte, dass sie noch nicht lang genug gewesen war, um Scarletts Aufmerksamkeit zu erregen. "Es ist doch ein Hogsmeade-Wochenende, oder? Ich glaube, ich habe etwas in dieser Richtung am Schwarzen Brett im Gemeinschaftsraum gelesen. Also, ich werde wohl auch ins Dorf gehen, aber wirklich etwas vorgenommen habe ich mir noch nicht. Vielleicht werde ich das auch spontan entscheiden, je nachdem, wonach mir gerade ist." Ob ihm so übel war, dass er über der Toilettenschüssel hing und sich in seinem Bett verkroch, oder ob er das Glück hatte, dass es ihm wenigstens halbwegs gut gehen würde. "Und du? Hast du denn schon etwas vor?" Eine Gegenfrage war manchmal die beste Möglichkeit, um von sich selbst abzulenken. Hoffentlich würde diese Taktik auch dieses Mal gelingen.
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