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 Bibliothek

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AutorNachricht
Alphard Black
Verteidigung gegen die dunklen Künste


Männlich
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Jun 07 2009, 00:31

Bevor der junge Gryffindor ihm hatte antworten können, war ein junger Mann hinzugetreten und hatte Alphard freundlich begrüßt. Es handelte sich um Samuel Clive, einen seiner Kollegen, ebenfalls noch nicht allzu lange an der Schule und noch jünger als er, wenn auch nicht jünger als die bezaubernde Miss Craven.

„Hallo, Samuel!“ begrüßte er den Kollegen freundlich. Auch in seinem Fall wäre es ihm mehr als seltsam erschienen, ihn zu siezen, zumal er sich noch daran erinnerte, dass sie, wenn auch nur kurz, gemeinsam zur Schule gegangen waren. Alphard war in der Fünften gewesen, als Samuel Clive eingeschult worden war, jedenfalls glaubte er, sich so zu erinnern. Was ihm allerdings ebenfalls seltsam vorkam, war die Tatsache, dass er den jüngern bislang eigentlich eher mit Nachnamen angesprochen hatte – und auch allgemein war sein Kollege auch in der Schule eher mit Clive angeredet worden, so wie es üblich war. Aber nun ja, die Sitten änderten sich, und warum auch nicht?!

„Wie geht es dir?“ erkundigte er sich höflich. Er kam sehr gut mit dem jungen Mann zurecht, im Grunde konnten sie sich durchaus als Freunde bezeichnen und er freute sich, dass sie ein wenig plaudern konnten – auch wenn Blairs Anwesenheit ohne Zweifel auch vergnüglich war, aber sonderlich viel hatte der Junge nun bisher noch nicht gesagt.
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Scarlett
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Jun 08 2009, 21:53

Scarlett Bodelere, 5. Klasse Slytherin


Scarlett starrte die Tischplatte, die sie plötzlich sehr interessant fand, an und spielte leicht nervös mit ihren Haaren. Remus besorgter Blick war ihr nicht entgangen. Zwar könnte man meinen, das die junge Slytherin diese Blicke bereits gewöhnt war, in einer gewissen Form traf dies auch zu, doch bei Remus war das wohl irgentwie anderes. Seine Blicke spührte sie immer und immer wieder, wie Messerstiche oder wie ein Flammenhagen der auf die junge und ohnehin schon schüchterne Slytherin einprasselte. Scarlett wusste das der Werwolf es sicherlich nicht böse, aber dennoch fühlte Scar sich einbisschen wie in einem Zoo.

Wobei das mit dem Zoo garnicht so falsch war. Sie lebte in einem goldenen Käfig, da war der vergleich garnicht so weit hergehohlt. Doch eigentlich wusste die Slytherin nicht warum sie sich so beschwerte. Es fehlte ihr, materiell zumindest, an wirklich garnichts. Sie bekam ständig neue Kleidung und immer nur das Beste vom Bestens. Alleine ihre Schuhe hatten warscheindlich, nein, eigentlich ganz sicher sogar, mehr gekostet als die gesammte Schuluniform und ein, zwei wirklich gute Bücher zusammen. Da war doch die dauerhafte Gefühle nichts Wert zu sein, das Gefühl für ihre Eltern nicht gut genug zu sein, oder gar eine Schande zu sein entschädigt... oder?

Scars Blick wanderte zu Remus. Er war ärmlich, das wusste die Slytherin, da dies ja auch schließlich kein Geheimniss war. Nein, andere Schüler, die meisten davon waren -wie konnte es auch anders sein- in Slytherin, nannten ihn auch oft einen Bettler, oder ähnliches, wobei die Beschimpfung "Bettler" noch eines der netteren Dingen war. Doch er kannte das Gefühl bedingungslos von seinen Eltern geliebt worden zu sein. Er musste seine Liebe nicht durch perfekte Ballettaufführungen, Bestnoten und Gewichtsabnahme erarbeiten. Seine Eltern lieben ihn... Einfach so... Bedingungslos und in diesem Moment wurde Scar klar, dass sie alles was sie besaß hergeben würde um auch nur einen Tag mit ihm tauschen zu können. Dann könnte sie in dieses Gefühl bedingungslos geliebt zu werden wenigstens kurz "rein schnuppern", wenn auch nur für einen Tag. Diese Erinnerung könnte sie dann immer bei sich haben, sie könnte sie trösten, wenn sie mal wieder zu hören bekam, sie solle sich mehr auf ihr Ballet-Training konzentrieren...

"Wenn er möchte, kann er sich auch zu uns setzen", meinte Remus. Die junge Slyterin sah zu ihm auf und erblickte sein Lächeln. Eigentlich hatte er ein richtig liebes Lächeln...
Doch da wurde das dürre Mädchen auch schon von Mihaels Brif aus ihren, ohnehin nicht so nromalen Gedanken, bzw aus den Gedanken, die sie sich ohnehin nicht machen sollte, gerissen. Ein Glück. "Danke...", lächelte sie, wirkte plötzlich richtig fröhlich. "Ich bezweifle es zwar fast, aber ich frag' ihn.."

„Mir geht es relativ gut, und mein Tag war, bis auf ein paar Ausnahmen ebenfalls gut. Auch wenn das sicherlich wieder im Auge des Betrachters liegt, wie alles hier auf diesem Planeten… Und bei dir“
Nun, Scar war sehr früh aufgestanden, hatte sich eine halbe Stunde gedehnt. Danach hatte sie sich ins Bad zurückgezogen, wo sie sich für die Schulefertig gemacht und sich, wie jeden Tag nach dem Dehnen, gewogen hatte. Anschließend hatte sie diese Werte in ihr schwarzes Notizbuch, sie trug es immer und überall bei sich, eingetragen und voller Freude bemerkt, dass sie einenhalb Kilo in zwei Tagen abgenommen hatte. Kurz darauf hatte sie sich in die Biblothek verkrochen und noch zusätzlich gelernt hatte. "So durchschnittlich. Ein Tag wie jeder andere auch.... Warum setzt du dich nicht zu uns? Remus stöhrts nicht"

Sie blickte wieder Remus an, wobei das dünne Mädchen lächelte. So ganz glaubte sie ihm das nicht, jedoch wer war sie schon um so etwas zu behaupten. Daher nickte sie freundlich. "Also eigentlich sowieso das, was die meisten Schüler machen.", grinste sie. Als er sich nach ihren Plänen erkundigte, musste sie nicht lange überlegen. "Ich werde, da ich dann warscheindlich den Schlafsaal für mich alleine hab intensiver Ballett trainieren und anschließend noch etwas lernen."
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Samuel
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Jun 08 2009, 22:12

Samuel Clive, Lehrer für Muggelkunde


"Störe ich euch beide vielleicht?", erkundigte er sich und warf Blair einen kurzen, jedoch freundlichen Blick zu, "falls ja, war das nicht meine Absicht, ich kann auch wieder gehen." Es war das letzte was er wollte, sich jemanden aufzwingen oder bei einem Gespräch stören, vielleicht war es ja wichtig gewesen. Fragend blickte er die beiden an, wenn er nicht störte, könnte er ja bleiben. Der junge Mann wäre auch froh darum gewesen. Er wusste nicht, was er machen sollte und eigentlich hätte er sich auch recht gerne mit Alphard unterhalten. Samuel fand den etwas älteren Mann recht nett, sie verstanden sich auch ganz gut, seiner Meinung nach zumindest. Er kannte denn Mann auch noch aus seiner eigenen Schulzeit, oke was hieß kannte. Ab und zu war man sich in den Gängen mal über den Weg gelaufen, aber ansonsten war da nicht viel gewesen. Welcher Fünftklässler gab sich auch mit einem Erstklässler ab? So gut wie keiner, aber jetzt konnte man ja aufholen was man in der Schulzeit verpasst hatte.

Als der Mann sich erkundigte wie es ihm ginge, zuckte er kurz die Schulter. "Eigentlich ganz oke und dir? Ich weiß nicht recht, was ich mit mir anstellen soll, deswegen bin ich hierher gekommen, wollte eigentlich schauen ob ich ein gutes Buch finde oder so", erklärte er ihm und lächelte ihn kurz freundlich an.
Der Schüler bei ihnen, hatte seither kein Wort gesagt. Samuel hoffte dass er ihn nicht irgendwie verschreckt oder eingeschüchtert hatte. Damit rechnete er erst gar nicht und vorstellen könnte er es sich auch nicht.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Jun 08 2009, 23:23

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


Gelegentlich blickte Mihael durch die großen, durchaus verdrecken Fensterschreiben der Bibliothek. Bereits zum dritten Mal hatte er die doppel Seite über den Cerberus durchgelesen, doch es wurde ihm nicht langweilig. Immer und immer wieder fand er Aspekte über dieses Wesen, die er vorher noch nicht bemerkt hatte, und saugte diese neu gewonnen Informationen auf wie ein Schwamm das Wasser.
Während er die Seiten lass wanderte seine rechte Hand in seine Hosentasche, aus der er zwei Karamellbonbons herausholte, und sich diese gleichzeitig in den Mund steckte.
Er dachte darüber nach, was er Scarlett geschrieben hatte. Sein Tag war bisher wirklich gut gelaufen, zumindest aus seiner Sicht. Mello war diesen Morgen zu einer ziemlich normalen Uhrzeit aufgewacht und nicht wie sonst immer schon Stunden bevor. Die Angst von der Antimaterie, die in seinen Augen über seinem Bett hing, aufgefressen zu werden, bestand diesen Morgen nicht, und so wurde er auch nicht frühzeitig aus seinem Schlaf gerissen. Zudem war er heute teilweise grinsend durch die Gänge in Hogwarts gelaufen. Etwas, was er sonst genau so vermied wie die Menschen in seiner unmittelbaren Umgebung anzusehen.
Mihael wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Scarletts Antwort ankam. "So durchschnittlich. Ein Tag wie jeder andere auch.... Warum setzt du dich nicht zu uns? Remus stöhrts nicht" „Ein Tag wie jeder andere auch“, dachte Mihael, fing an, an einer Strähne seines Haars zu zupfen. Also hatte sie wahrscheinlich wieder kaum etwas gegessen, dafür viel zu oft über ihre Figur nachgedacht. Mihael war der einzige, der offiziell von der Essstörung der jungen Slytherin wusste, doch das änderte nicht wirklich viel an der Gesamtsituation. Er versuchte zwar, sie wenigstens dazu zubringen, ab und zu etwas Nahrhaftes zu sich zu nehmen, doch das stellte sich in vieler Hinsicht als nicht gerade leicht heraus. Er wusste aus eigener Erfahrung, dass er immer dann außerordentliche Probleme mit sich und seiner Umwelt bekam, wenn er zu viel über seine Existenz und sein Leben nachdachte. Anders war das auch nicht mit Scar und ihrer Magersucht.
Mit schiefgelegtem Kopf lass Mihael erneut diesen Zettel. Er sollte sich also zu ihnen setzen? Das Biest zu der Schönen und deren Aufpasser dem Gryffindor? Es war ein komisches Gefühl von anderen Eingeladen zu werden. Bis jetzt saß er immer alleine in der Bibliothek und lass seine Bücher, noch nie hatte ihn jemand gefragt, ob er sich zu jemandem setzten wollte. Und schon gar nicht war es vorgekommen, dass ein Gryffindor eingewilligt hatte.
Mit einem lauten Knall und einem erneutem mahnendem Blick von dem alten Drachen, klappte der Slytherin das Buch zu, und sprang von dem Sitz auf. Langsam richtete er sich zu seiner vollen Größe auf, und ging nun auf die beiden jüngeren Schüler zu. Blieb allerdings vor dem Tisch stehen und setzte sich nicht. Scarlett war am lernen – wen wunderte das schon? Mello bezweifelte, dass es Momente gab, an denen sie nicht am lernen war. Vielleicht, wenn sie sich gerade die Zähne am putzen war, und auch da glaube er noch, dass die ein Buch in der freien Hand hatte und lernte.
Dennoch huschte ein breites Lächeln über seine Lippen, als er sie ansah, und auch Remus schenkt e er ein lächeln. Ein weiteres Indiz dafür, dass der sonst so unfreundliche und Menschenscheue junge Mann einen seiner guten Tage hatte.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di Jun 09 2009, 12:20

Nachdem Scarlett ihn nach seinen Plänen für das nächste Wochenende gefragt hatte, hielt Remus den Blick auf seine Bücher gesenkt, er wollte die Slytherin nicht anschauen aus Angst, sie würde an seinen Augen erkennen, dass er sie anlog. Der junge Gryffindor hasste es, zu lügen, aber in machen Fällen gab es einfach keine andere Möglichkeit, und dieser war eindeutig einer von diesen Situationen. Er konnte ihr nicht die Wahrheit sagen, ihr genauso wenig wie seinen anderen Freunden, wie Amber zum Beispiel. Es reichte, dass James, Sirius und Peter bescheid wussten. Remus erinnerte sich noch gut an jenen Tag, als sie ihn darauf angesprochen hatten. Das Herz war ihm fast stehen geblieben, er war fest davon überzeugt gewesen, dass nun alles vorbei war. Schon fast hatte er sich damit abgefunden, nun seine Sachen packen zu müssen um Hogwarts nach so kurzer Zeit wieder zu verlassen. Das beste, was er sich zu erhoffen gewagt hatte, war, dass die drei sein Geheimnis nicht verraten würden, oder zumindest erst, wenn er das Schloss schon weit hinter sich gelassen hatte. Aber auch daran hatte er gezweifelt. Wie hätte er auch ahnen können, dass sie ihn nicht im Stich lassen würden? Im Gegenteil, in den darauffolgenden Jahren hatten sie ihn unterstützt, hatten ihm bei seinen allmonatlichen Lügen geholfen. Und es war für ihn auch eine Erleichterung gewesen, wenigstens vor seinen besten Freunden nichts mehr geheim halten zu müssen. Dennoch, trotz dieser eigentlich positiven Erfahrung, würde er niemandem, keiner Menschenseele von seiner Lykantrophie berichten. Und das schloss Scarlett ebenso ein wie Amber, wie Marlene oder Alina.

In diesem Sinne bedeutete es eine Erleichterung für ihn, als die Slytherin schließlich seine Gegenfrage beantwortete. Vorsichtig sah Remus wieder auf und musterte sie kurz, einerseits, weil es auffällig war, zu lange den Blickkontakt zu seiner Gesprächspartnerin zu meiden, andererseits, weil er wissen wollte, ob Scarlett Verdacht geschöpft hatte oder seine Lüge bedenkenlos schluckte. Doch zumindest auf diese letzte Frage bekam er keine Antwort, die Slytherin nickte freundlich und lächelte, doch Remus war außer Stande, ihre Gedanken zu erkennen. "Ja, etwas besonderes habe ich wirklich nicht vor", erwiderte er und zwang sich ebenfalls wieder zu einem Lächeln. "Wie lange tanzst du eigentlich schon?" Remus war gerade einmal bekannt, dass Scarlett sich viel mit Ballett beschäftigte, mehr aber auch nicht.

Kurze Zeit später bekamen sie dann wirklich noch Gesellschaft, denn der andere Slytherin namens Keehl, dem Scarlett Zettelchen geschrieben hatte, kam wirklich zu ihnen. Als Remus diesen Vorschlag gemacht hatte, hatte er im Grunde selbst nicht daran geglaubt, dass der ältere Schüler diesen tatsächlich annehmen würde, dementsprechend überrascht sah er nun zu ihm auf, erwiderte das Lächeln allerdings. Auch wenn manche Gryffindors das anders sahen, Remus wusste nicht, weshalb er etwas gegen Keehl haben sollte, schließlich hatte dieser ihm nie etwas getan. "Hallo. Ich bin Remus Lupin", stellte er in höflichem Tonfall vor, da er ja nicht sicher sein konnte, dass der andere seinen Namen kannte. Und vielleicht würde er auf diese Weise auch Keehls Vornamen erfahren, der ihm einfach nicht mehr einfallen wollte. Nun ja, eigentlich war das kein Wunder, schließlich hatten sie noch nie direkten Kontakt zueinander gehabt.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di Jun 09 2009, 13:15

Alphard blickte auf Blair und hoffte, dass der Junge nichts dagegen hatte, wenn er Samuel dazu einlud, sich zu ihnen hinzuzugesellen. Aber was sollte schon dagegen sprechen? Alphard und Blair selbst hatten ihr Gespräch ja gerade erst begonnen, da konnte Samuel ja kaum irgendetwas stören.

„Ach, nein, bleib ruhig bei uns… Wir sind uns auch gerade erst begegnet…“ erklärte er Samuel grinsend.

„Du weißt also nicht, was du tun sollst? Also, mir rät man in solchen Fällen immer den Unterricht vorzubereiten…Aber ich bin auch eher ein Befürworter von Spontaneität!“ fügte Alphard zwinkernd hinzu.
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Samuel
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi Jun 10 2009, 00:29

Samuel Clive, Lehrer für Muggelkunde


Samuel nickte kurz, als der Mann meinte, dass er wohl nicht stören würde, die beiden waren sich wohl auch gerade erst begegnet. Der junge Mann warf Blair einen kurzen Blick zu, falls er wirklich etwas dagegen hatte, würde er sich wohl zu Wort melden, wenn nicht war er selbst dran Schuld. Immerhin hatte er ja gefragt ob er störte, somal ihm auch klar war, das man sich als Schüler wohl eher nicht traute einem Lehrer zu sagen, das er störte. Er selbst zumindest, hätte sich das als Schüler nicht getraut.

"Unterricht vorbereiten? Oh nein, jetzt nicht, dafür hab ich im Moment nicht den Kopf frei glaube ich", stellte er lächelnd fest, "aber ja etwas Spontaneität ist immer gut. Ich weiß nicht, aber ich glaube ich habe irgendwie gehofft sie hier zu finden." Der Mann lachte leise auf.
Erneut blickte er sich kurz um. In seiner Schulzeit war er auch ab und zu hier gewesen um Hausaufgaben zu erledigen oder so etwas in der Art. Viel hatte sich nicht verändert, was dem Mann wieder ein Stückchen wohlbefinden gab, man fühlte sich in dem Gebäude einfach viel wohler dann.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Do Jun 11 2009, 21:36

Alphard lachte. Das klang ja fast so, als sei Samuel ganz seiner Meinung, was die Unterrichtsvorbereitung anging. Wozu auch vorbereiten? Das Meiste wusste er ohnehin, obwohl er zugeben musste, wenn auch nicht vor anderen, dass er sich doch hin und wieder mal Notizen machte.

Was Samuel als Nächstes sagte, irritierte ihn jedoch ein wenig. Nicht, dass er nicht verstehen konnte, wenn sich jemand darüber freute, ihn zu sehen, schließlich war er ja ein ganz toller Kerl – aber warum siezte er ihn dann? Schließlich kannten sie sich doch aus der Schulzeit, wenn auch nur recht flüchtig... Alphard wurde nicht gerne gesiezt, er fühlte sich dann so alt...

„Sie haben darauf gehofft, mich anzutreffen?“ fragte er amüsiert, wobei er, der Höflichkeit halber ebenfalls ins 'Sie' wechselte, „Soll ich mich geschmeichelt werden oder mir Sorgen machen, dass ich gestalkt werde?“ fügte er zwinkernd hinzu.

„Übrigens, Sie können mich ruhig duzen...“
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Samuel
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Fr Jun 12 2009, 18:11

Samuel Clive, Lehrer für Muggelkunde


Als Alphard nachfragte ob Samuel gehofft hatte ihn hier zu treffen, zuckte der Mann kurz mit den Schultern. "Ja ich glaub schon", meinte er und ein grinsen huschte über sein Gesicht. Warum denn auch nicht? Solche Gelegenheiten waren doch immer ganz gut, seine Kollegen etwas näher kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Freunde waren doch nie schlecht, dann fühlte man sich im Schloss auch direkt viel wohler.
„Soll ich mich geschmeichelt werden oder mir Sorgen machen, dass ich gestalkt werde?“
Als Sam seine Worte vernahm, lachte er auf. "Oh ich denke, sie brauchen sich keine Sorgen machen." Dieser Gedanke war recht amüsant. Samuel, der einem Lehrer ständig und überall nach lief, was die anderen nur dann denken würden. Immer noch leise lachend, schüttelte er kurz den Kopf und blickte den Lehrer dann an.
„Übrigens, Sie können mich ruhig duzen...“
"Ähhmm.. ja natürlich", meinte er leicht verlegen, nickte aber kurz, "sie... ähm du mich natürlich auch... das ist glaub ich noch so drinne von meiner Schulzeit. Ist ja an sich gar nicht so lange her."
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Fr Jun 19 2009, 21:30

„Ach na dann!“ Alphard grinste und tat erleichtert. „Schön zu hören, ich habe ohnehin schon genügend Verehrer...“

Und das sagte er noch nicht einmal nur aus Eitelkeit, auch wenn diese weniger schöne Black'sche Eigenschaft gewiss auch eine Rolle spielte. In der Tat war es ihm nicht entgangen, dass Jezebel Mackenzie ihn jedenfalls nicht unattraktiv fand – er hätte auch wirklich blind sein müssen, um das zu übersehen...! Unauffällig warf er einen Seitenblick auf Blair. Auch bei ihm hatte er irgendwie den Eindruck, dass der Junge ihn mochte, wenn er von seinem Verhalten ausging, aber das konnte auch reine Einbildung sein oder sich als wesentlich harmloser herausstellen, als das eindeutige Interesse das Jezebel an ihm zeigte.

Samuel bat ihm ebenfalls das Du an, mit einem Verweis auf die noch nicht allzulang zu Ende gegangene Schulzeit der beiden.

„Ja, das stimmt... Für dich ja noch weniger lange als für mich...“ spielte Alphard auf das Alter des Jüngeren an. „Bei mir machen sich ja schon langsam die Altersbeschwerden bemerkbar...“ fügte er noch grinsend hinzu.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Jun 28 2009, 21:57

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


Mihaels dunkel umrahmten Augen blickten zu dem Gryffindor Schüler, als sich dieser vorstelle. In seinen Augen etwas sehr überflüssiges, schließlich gehörte er zu den Rumtreibern. Somit hatte Mihael auch schon mal was von ihm gehört, und kannte seinen Namen.
Der Slytherin sah dem Gryffindor in die Augen und schein etwas in diesen zu erkennen, was ihn darauf schließen ließ, dass Lupin nun erwartete ebenfalls Mihaels Namen zu erfahren.
Ein nahe zu unendliches Zögern folgte bis Mihael schließlich antwortete. „Mello Keehl“, meinte er knapp und es war mehr gemurmelt als gesprochen. Es würde ihn nicht wundern wenn der junge Mann, welcher nur wenige Zentimeter von ihm entfernt saß, keine einzige Silbe verstanden hatte.
Es war Mello noch nie leicht gefallen Leuten seinen Namen zu nenne. So hatten seine sehr zurückgezogene Art und seine Anthropophobie dafür gesorgt, dass es ihm generell schwierig fiel mit fremden Leuten zu sprechen. Andere würden dieses sicherlich als lächerlich ansehen, doch für den 6. Klässer war das beim besten Willen nicht so einfach.
Doch der Slyhterin hatte geantwortet, anstatt seinen Gegenüber einfach nur anzustarren und seinen Namen somit in gewisser Weise zu verheimlichen.
Mit einem kurzen Blick auf Scarlett, setzte er sich schließlich zu den beiden. Zwar etwas distanziert aber immerhin am gleichen Tisch. Seine Blicke wanderten über die zahlreichen Bücher und Blöcke, die auf dem Tisch lagen, und mit einer wischenden Handbewegung schob er die Bücher vor sich beiseite, um sein Buch über magische Wesen vor sich hinlegen zu können. Mihael zog die Beine an, sodass seine Knie an der Tischkannte lehnten. So saß er da, und blickte auf die Seiten von dem Cerberus und laß, bessergesagt schaute er sich die Bilder an.

( ooc: Sry für den schlechten Post ... -.-' )
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mi Jul 01 2009, 21:15

Remus war bewusst gewesen, dass der Slytherin vor ihm, Scarletts Freund, Keehl mit Nachnamen hieß, aber der Vorname hatte ihm einfach nicht mehr einfallen wollen. Falls er ihn jemals gewusst hatte, so hatte er ihn längst vergessen. Aber eigentlich kein großes Wunder, schließlich kannte er den älteren Schüler praktisch nur vom Sehen, hatten sie vor dem heutigen Tag überhaupt schon einmal miteinander gesprochen? Remus war niemand, der ein Gespräch mit Slytherins direkt ablehnte, nur weil sie in diesem Haus waren, aber es stimmte schon, dass er als Gryffindor nicht so viel mit ihnen zu tun hatte. Zumindest nicht mit jenen, die darauf verzichteten, über ihn zu spotten und herzuziehen. Tatsächlich hatte Keehl sich nun ebenfalls vorgestellt, dabei aber so undeutlich gesprochen, dass der junge Gryffindor sich bei dem Vornamen alles andere als sicher war. Mel-? Irgendetwas in diese Richtung, etwas kurzes, aber was genau? Trotzdem verzichtete er darauf, noch einmal nachzufragen, denn irgendwie hatte er den Eindruck, als ob der Slytherin nicht so viel Wert darauf legte, sich vorzustellen. Aber wenn er ehrlich war, so fühlte er sich fast schon ein wenig fehl am Platze. Klar, mit Scarlett verstand er sich relativ gut, und er war es auch gewesen, der Keehl vorgeschlagen hatte, sich zu ihnen zu setzen, aber dennoch...

Einen Moment musterte Remus die beiden Slytherins noch ein wenig verstohlen, dann schlug er seine Bücher zu. "Ich sollte zurück in den Gemeinschaftsraum..." meinte er leise als Entschuldigung für seinen plötzlichen Aufbruch. "Ich habe dort noch ein paar andere Unterlagen, die ich für meinen Aufsatz brauche." Das war noch nicht einmal gelogen, es wäre ihm auch nie in den Sinn gekommen, die beiden anderen Schüler wegen so etwas anzulügen. Er ging wirklich vornehmlich zurück in den Gryffindorturm, um seine Hausaufgaben zu beenden. "Wir sehen uns bestimmt bald wieder. Noch einen schönen Nachmittag." Mit diesen Worten lächelte Remus noch einmal kurz, dann machte er sich auf den Weg zum Ausgang der Bibliothek.

tbc: Off
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Sa Jul 04 2009, 22:20

Mihael Keehl, 6. Klasse Slytherin


Es herrschte einige Zeit Stille am Tisch, und Mihael blätterte gedankenverloren und mit dem Zeigefinger im Mundwinkel sein Buch über magische Wesen durch. Gelegentlich blickte er zu Scarlett hinüber, die anscheinend sehr tief in ihren Büchern und Hausaufgaben versunken war. Leise seufzend blickte er wieder zu seinem Buch.
Erst als der Gryffindor Remus aufstand und sich mit den Worten, dass er etwas im Gemeinschaftsraum vergessen hatte, was er allerdings zum bearbeiten der Aufgaben benötigte, verabschiedete sah der Slytherin wieder auf. Er folgte mit schiefgelegtem Kopf dem Rumtreiber aus der Bibliothek. Mihael hatte sich schon gedacht, dass sowas kommen würde, so hatte Mello ihm irgendwie angesehen, dass er sich nicht so wohl fühlte. Aber wenn er etwas länger darüber nach dachte, war er selbst an der Situation schuld. Lupin hätte genau so gut sagen können, dass er etwas dagegen hatte, wenn Mihael zu ihm und Scar kam. Mello selbst währe der letzte gewesen, der etwas dagegen gehabt hätte, obgleich er heute einen guten Tag hatte.
Nach einigen weiteren Minuten die verstrichen, entschloss sich Scarlett dazu nun ebenfalls die Bibliothek zu verlassen um anders wo weiter zu lernen. Mihael beschloss mit ihr zu gehen, und brachte so sein Buch wieder zurück und wartete darauf, dass seine Hauskameradin alles zusammen gepackt hatte. Zusammen verließen sie dann den Raum.

Tbc: off… erstmal


Occ: Ich habe mit Scar geredet, und sie bat mich sie ebenfalls mit ins OFF zu nehmen. Somit ist es mit ihr abgesprochen, dass ich sie move.
Sie fühlt sich momentan nicht in der Lage Scarlett zu schreiben, und um niemanden aufzuhalten, hat sie beschlossen ins OFF zu gehen.
Es ist also alles abgesprochen Wink
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Fr Jul 17 2009, 11:51

Elizabeth Grey, Bibliothekarin


Einstiegspost

Elizabeth war gerade dabei die Bücher, die heute schon zurückgegeben wurden wieder in die Regale zu sortieren. Das war einfacher gesagt als getan, denn die Bibliothek in Hogwarts war riesig und umfasste tausende von Büchern aus allen Bereichen wie zum Beispiel magische Pflanzen, schwarze Magie, magische Sportarten und so weiter.
So schritt sie also mit einem Stapel schwerer Bücher durch die einzelnen Regalreihen und stellte hin und wieder mal ein Buch zurück an seinen Platz. Es kam nicht selten vor, dass Elizabeth auf ihrem Weg die Bücher loszuwerden, mehr Bücher dazubekam, da manche Schüler herausgesuchte Bücher, zum arbeiten in der Bibliothek achtlos einfach irgendwo hineinstopften. Manchmal sah sie auch Bücher die sie selbst gerne lesen wollte und nahm diese gleich mit zu ihrem riesenhaften Schreibtisch, auf dem sich abgegebene, neue und aussortierte Bücher stapelten und von dem aus man einen guten Blick auf den Eingang der Bibliothek hatte.
Im Moment war wenig los, weil viele nach dem Unterricht erst einmal ausspannen und nicht an ihre Hausaufgaben denken wollten, doch sie wusste, dass es sicher noch einige geben würde, die vor dem Abendessen noch einmal hier auftauchten, da sie für Hausaufgabenrecherchen Bücher brauchten.
Gerade ging sie um eine Ecke und traf dort auf die Professoren Black und Clive. Dabei stand ein Schüler. "Guten Tag, die Herren", grüßte sie die drei freundlich und wandte sich dem Regal zu, um nach einer Lücke zu suchen.
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Taylor
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Jul 19 2009, 00:24

Taylor Nightstone, 5. Klasse Slytherin


[Einstiegspost]


Taylor kam in die Bibliothek. Sie brauchte ein paar Bücher für ihre Hausaufgaben. Naja ein paar war untertrieben. Da sie alle Wahlfächer hat, hatte sie eine Menge Hausaufgaben. Darunter auch mehrere Aufsätze. Sie beschloss mit Verteidigung gegen die dunkeln Künste anzufangen. Sie musste ein Buch über Werwölfe finden.
In der Bücherei befanden sich noch 2 Lehrer, der Muggelkundelehrer und Professor Black, der Verteidigung gegen die dunklen Künste unterrichtete, und ein Schüler den Taylor nicht kannte.
Beim durchwandern der Regale sah sie die Bibliothekarin Elizabeth. Sie war gerade dabei die Bücher an ihre Plätze zu stellen. Da die Bibliothek riesig war und Taylor keine Lust hatte Ewigkeiten nur damit zu verbringen, das Buch zu suchen das sie brauchte ging sie zu Elizabeth hin und sagte: 'Guten Tag. Könnten Sie mir vielleicht weiterhelfen und sagen wo ich hier Bücher über Werwölfe finde? Ich muss einen Aufsatz darüber für Verteidigung gegen die dunklen Künste schreiben'

[ooc: tut mir leid, dass der post so kurz ist..]
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Cassandra Jugson



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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Jul 19 2009, 14:07

cf: Treppen

Cassandra && Tristan


So wie es aussah, hatte Tristan heute wohl extreme Langeweile, wenn er es schon vorzog, seine Schwester zu ärgern und ihr auf die Nerven zu gehen, wo sie doch einfach nur ihre Ruhe haben wollte. Wie konnte er nur so gemein zu ihr sein? Kein Wunder, dass sie in letzter Zeit so schnell zickig werden konnte, wenn er ihre Laune immer ausnutzte um ihre Reden schlecht zu machen. Sollte er doch froh sein, dass sie sich überhaupt um ihn kümmerte, wo ihre Meinungen doch so kontrovers sein konnten. Sie seufzte nur. „Wenn du der Meinung bist, unsere Geschichte genau zu kennen, dann reicht das sicherlich, mir hingegen reicht das nicht. Ich weiß gerne mehr, als ich von dir erwarten kann, dass du es weißt“ gab sie zurück. Sicherlich kein behilflicher Kommentar, zumindest im Moment nicht.
„Gut, dann flehe demnächst die anderen an. Ich glaube zwar nicht, dass deine Hausaufgaben dadurch auf diesem Niveau bleiben, aber das ist ja wohl nicht mein Problem“ gab sie zurück. Natürlich machte sie sich Sorgen um die Noten ihres Bruders, aber das schien er gar nicht zu bemerken.
Sie achtete gar nicht mehr auf seine Kommentare und ging einfach voraus. Sie wollte nichts davon hören, zumal von Tristan auch nicht gerade Dinge kamen, die Cassandra als würdig empfand, darüber zu sprechen. So betrat sie die Bibliothek und ging zielstrebig auf die Bücherreihen zu, die von Geschichtsbüchern nur so wimmelten. Sie ging die Regalreihen auf und ab, während sie nach einem Buch suchte und ließ sich von nichts stören.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Jul 19 2009, 16:28

Elizabeth Grey, Bibliothekarin


Als Elizabeth gerade im Begriff war eine Reihe weiter zu gehen, kam ihr eine junge Slytherin-Schülerin entgegen und fragte sie, wo sie die Bücher über Werwölfe finden könnte. Elizabeth legte ihren Stapel Bücher beiseite, auf ein Fensterbrett und sagte:
"Aber natürlich kann ich dir helfen..."
Elizabeth fand es wesentlich einfacher die Schüler zu dutzen. Sicherlich waren sie bereits teilweise volljährig und sie würde es auch verstehen, wenn sie gesiezt werden wollten, doch sie fand, man würde so ein viel besseres Verhältnis zu den Schülern aufbauen können. Immerhin war sie selbst noch jung und hatte noch nicht vergessen wie es war Schüler zu sein.
Sie schenkte der Schülerin ein Lächeln und fuhr fort:
"Wenn du mir bitte folgen würdest..."
Sie ging mit Taylor einige Regale weiter nach hinten in die Bibliothek.
"Je nachdem in welcher Klasse du bist, findest du in deinem Lehrbuch ein Kapitel dazu... Sie sind nicht allzu umfassend aber recht schön um sich einen allgemeinen Überblick zu verschaffen."
Im Zielgang, wandte sich Elizabeth zielsicher einem Teilregal zu und suchte mit ihrem Blick nach dem passenden Buch für die junge Dame.
"Also, das kann ich dir für deinen Aufsatz über Werwölfe empfehlen", sagte sie und zog gleichzeitig ein relativ normales Buch - was man in Hogwarts als normal empfand war wirklich relativ, aber gegen die dicken Schinken daneben war es wirklich ziemlich unterdurchschnittlich - mit dem Titel 'Abnorme Hexen und Zauberer'.
"Ja der Titel klingt jetzt nicht nach DEM Renner schlechthin und wahrscheinlich ist es deswegen auch so gefloppt, aber für deinen Aufsatz kann es recht informativ sein. Die Bücher, die wirklich von Abnormitäten handeln, haben noch viel gruseligere Titel…"
Sie suchte weiter und zog ein weiteres, nun aber deutlich dickeres Buch heraus. Es trug den Titel 'Ich und der Mond - Biographie eines Werwolfs'.
"Liest du gerne Biografien? Dann wäre das für dich auch nicht schlecht. Ich finde man kann um einiges leichter lernen und sich viel mehr Dinge merken, wenn man das alles einer Person zuordnen kann…"
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Jul 19 2009, 17:09

Taylor Nightstone, 5. Klasse Slytherin


Die junge Bibliotherkarin legte ihren Stapel Bücher auf ein Fensterbrett und sagte:
"Aber natürlich kann ich dir helfen..."
Sie hatte sie geduzt. Das war sehr ungewöhnlich für Taylor, weil die Lehrer siezten ihre Schüler, aber sie hatte kein Problem damit geduzt zu werden. Madame Pince hatte immer alle gesiezt.
Elizabeth lächelte sie an und Taylor versuchte zurück zulächeln. Taylor lächelte nicht oft.Das letzte Mal das sie richtig gelacht hatte war vor ganz genau 6 Jahren und ein paar Tagen, am Morgen des Tages an dem ihr Vater ihr Leben zerstört hatte.
Elzabeth bat Taylor ihr zu folgen und zusammen liefen sie ein paar Regale weiter nach hinten. Die junge Frau schaute kurz die Bücher im Regal an, zog ein relativ normal scheinendes Buch mit dem Titel 'Abnorme Hexen und Zauberer' raus und reichte es Taylor. Sie sagte, dass der Titel des Buches jetzt nicht so spannend ist, aber es recht informativ wäre. Taylor nickte.
Sie suchte weiter und zog ein weitere Buch heraus. Es war viel dicker und trug den Titel 'Ich und der Mond - Biographie eines Werwolfs'.
"Liest du gerne Biografien? Dann wäre das für dich auch nicht schlecht. Ich finde man kann um einiges leichter lernen und sich viel mehr Dinge merken, wenn man das alles einer Person zuordnen kann…", sagte die junge Bibliothekarin.
"Ja ich finde Biografien äußerst spannend. Ich will selber später mal eine über mein Leben schreiben. Ich glaube die Bücher reichen erstmal, oder? Danke für Ihre Hilfe." Sie lächelte. Irgendwie mochte sie die junge Frau. Sie war so hilsbereit.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Jul 19 2009, 18:59

Elizabeth Grey, Bibliothekarin


Taylor mochte also Biografien. Das war nur gut und auf jeden Fall zu ihrem Vorteil.
"Prima! Dann kommst du damit bestimmt gut zurecht… Wenn dir während des Schreibens doch noch etwas fehlen sollte, das du in den Büchern nicht findest kannst du gerne nochmal vorbeikommen. Gerade, was den Schulstoff betrifft kenne ich mich recht gut aus, möchte ich behaupten… Ich war immerhin selber hier Schüler vor nicht allzu langer Zeit und ich lese sehr gerne…"
Sie drückte ihr auch noch den dicken Schinken in die Hand. Weitere Bücher zu diesem Thema waren nicht von Nöten, wenn sie diese zwei lesen würde und so wandte Elizabeth nun dem Regal den Rücken zu.
"Brauchst du sonst noch etwas?"
Es gab solche und solche Schüler. Manche schreiben ihre Aufsätze brav an dem Tag, an dem sie sie aufbekommen hatten und andere häuften ihre Hausaufgaben so lange es möglich war an und schrieben dann mehrere Aufsätze an einem Tag oder Wochenende. Deshalb gab es viele, die hier her kamen und gleich nach mehreren Büchern zu unterschiedlichen Fachbereichen fragten.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   So Jul 19 2009, 19:27

Taylor Nightstone, 5. Klasse Slytherin


Elzabeth war wirklich freundlich. Sie sagte wenn ihr noch etwas fehle, würde sie ihr gerne helfen. Sie bekam die Biografie in die Hand gedrücktund fragte ob Taylor noch etwas brauchte. Taylor sagte: "Danke, also ich muss noch einiges machen, aber erst mach ich den Aufsatz über Werwölfe fertig und hole mir danach die restlichen Bücher die ich brauche." Sie würde etwas Zeit brauchen um die Biografie zu lesen, aber für den Aufsatz selber würde sie nich so lange brauchen. Sie packte die Bücher in eine Tasche und sagte: "Danke, Sie sind echt nett, nicht so wie Mme Pince." und lächelte sie an. Normalerweise zeigte Taylor den Leuten nicht was sie empfand,aber sie versuchte, dass zu ändern. Ihr Vater hatte ihr Leben zerstört und sie musste es selber wieder in den Griff kriegen. Im Moment aber beschäftigte sie eher wo Sirius, der gutaussehende Gryffindor war. Wahrscheinlich wieder mit seinen Freunden, sie nannten sich 'Die Rumtreiber', unterwegs. Naja früher oder später würde sie ihn wieder sehen. Aller spätestens im Unterricht, da sie in der gleichen Klassenstufe waren.
Sie bedankte sich nocheinmal, verabschiedete sich und machte sich auf die Suche nach ihm.

[tbc unklar wo]
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Jul 20 2009, 14:41

Tristan Jugson, 7. Klasse Slytherin

Cassandra & Tristan

Als die beiden die Bibliothek betraten, kam Tristan der Geruch von alten modrigen Büchern entgegen, und sofort wusste er wieder warum er hier nicht hinging.
Er sah sich um und entdeckte Taylor die sich mit der Bibliothekarin unterhielt und ein paar andere Schüler die tatsächlich wie Streber aussehen.
„Das ist doch gut wenn du mehr wissen willst.“ Begann er auf Cassandras Satz zu Antworten, während er die Buchrücken begutachtet.
„Dann weiß ich wenigstens wenn ich fragen muss wenn ich mal eine Wissenslücke hab.“ Grinste er und zog ein Buch über Magische Geschöpfe aus dem Regal.
„Nicht nur du hast gute Noten Schwesterherz, es gibt auch noch andere Mädchen die ihre Hausaufgaben gewissenhaft erledigen.“ Er blätterte kurz durch die Seiten und stellte das Buch wieder zurück.
Er beobachtete Cassandra, wie sie so durch das Regal wuselte und musste wieder grinsen. Anscheinend hatte sie voll und ganz Abgeschalten und ihn vergessen, halbwegs zumindest.
Er ging mit langsamen schritten auf seine Schwester zu und sah ihr über die Schultern.
„Und? Mit wem gehst du auf den Ball?“ neugierig sah Tristan seine Schwester an, ob sie den schon wen hatte?
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Jul 20 2009, 21:51

Jana Manderley, 5. Klasse Gryffindor


(cf: Brücke)

Jana brauchte eine Weile, um zur Bibliothek zu finden. Sie nahm mehrmals eine falsche Abzweigung oder landete in Gängen, die sich als Sackgassen entpuppten. Für sie war es immer noch eine Herausforderung sich in Hogwarts zurechtzufinden.
Als sie endlich die Bibliothek betrat, war sie sehr erleichtert. Zögernd ging sie zwischen den hohen Bücherregalen hindurch und fragte sich, wo sie wohl die Bücher über Arithmantik finden würde. Sie war zwar schon öfter hier gewesen, aber noch nie, um etwas über Arithmantik herauszufinden. Und das System, nach dem die Bibliothek geordnet war, verwirrte sie immer noch.
Ein paar Mal hielt sie an und strich sanft, fast zärtlich über die aufgereihten Buchrücken. So viel Wissen war hier angehäuft worden, Wissen, das nur darauf wartete von ihr entdeckt zu werden. Es war kein Vergleich zur Familienbibliothek der Manderleys.
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Alphard Black
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Mo Jul 20 2009, 22:08

Gerade als Alphard sich von Samuel hatte entschuldigen wollen – er müsse zu Miss Pomfrey, um sich zu erkundigen, ob mit dem Schüler, den er heute morgen zu ihr geschickt hatte, auch wirklich alles in Ordnung war(, was natürlich eine hanebüchene Ausrede darstellte, schließlich wusste er nur allzu gut, dass James Potter bei bester Gesundheit war) – kam die junge Bibliothekarin vorbei.
Sie war ein bezauberndes Wesen. Alphard fielen beinahe die Augen aus dem Kopf und die Kinnlade herunter, und dass obwohl er noch eine Sekunde zuvor innig an Poppy gedacht hatte. Nicht, dass er nicht immer noch an Poppy dachte oder sich weniger erhoffte, sie für sich zu gewinnen, aber...

Schönheit musste man einfach schätzen, oder etwa nicht? Ganz gleich, ob man bereits ernsthaft daran dachte, der Schulkrankenschwester einen Heiratsantrag zu machen oder nicht.

Er wollte sie nach einem Buch fragen, um mit ihr ins Gespräch zu kommen, doch da wurde sie bereits von einer Schülerin angesprochen, so dass er seine Chance fürs Erste verpasst hatte, doch zum Glück beanspruchte die Buchsuche des Mädchens keine halbe Ewigkeit.

„Miss...Miss Grey...!“ rief er. Grey, so hieß sie doch, oder? Jedenfalls glaubte er, dass gehört zu haben. Auch musste er sie wohl bei den Abendessen gesehen haben, aber er ging schwer davon aus, dass Poppys Anwesenheit ihn zu sehr abgelenkt hatte, als dass er hätte bemerken können, was für ein reizendes Geschöpf sie doch war.
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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di Jul 21 2009, 11:07

Elizabeth Grey, Bibliothekarin


Es war vernünftig von Taylor sich nicht gleich die geballte Ladung an Wissen anzutun und ersteinmal den Werwolfaufsatz schreiben zu wollen.
Elizabeth lächelte auf Grund der Aussage sie sei viel netter als Mme Pince. Sie war wirklich ziemlich verbissen. Elizabeth selbst war schon froh, dass diese Frau momentan nicht arbeiten konnte.
"Ich danke", sagte sie nun deshalb und sah zu wie Taylor sich davon machte – wahrscheinlich um ihren Aufsatz zu schreiben. Manche Schüler waren wirklich ehrgeizig. Aber was sie momentan mehr erstaunte war, wie freundlich manche Slytherins doch seien konnten. Es gab viele jener, die überheblich waren und keinerlei Respekt hatten.
Kaum hatte sich Taylor entfernt, hörte sie eine männliche Stimme nach ihr rufen. Sie trat deshalb in den Hauptgang und sah einige Reihen weiter vorne Alphard Black, der sich nach ihr umsah.
"Guten Tag, Mr. Black", begrüßte sie ihn nochmals mit einem Lächeln.
"Kann ich etwas für sie tun?"
Sie ging auf ihn zu und sah sie in einem der schmaleren Gänge ein auffälliges Mädchen mit weißen Haaren, das sich suchend umsah. Es war eine Gryffindor. Auf Grund ihrer Auffälligkeit, hätte sich Elizabeth ihren Namen gemerkt, wenn sie schon einmal hier gewesen wäre. Aber dieses Mädchen konnte doch unmöglich eine Erstklässlerin sein…
Sie deutete Alphard mit einer kurzen Geste, dass sie sofort zu ihm kommen würde und lehnte sich nur kurz in den Gang, um zu dem Mädchen zu sagen:
"Wenn du irgendwas brauchst kannst du mich gerne fragen, ja? Ich bin da vorn bei Professor Black."
Damit ging sie also wieder zu Alphard und sah ihn fragend an. Doch ehe er etwas sagen konnte fiel ihr etwas ein.
"Oh… mist… Wissen sie zufällig wie das Mädchen heisst, das gerade wieder die Bibliothek verlassen hat. Das Mädchen aus Slytherin mit den Büchern über Werwölfe…?"
Sie hatte doch tatsächlich vergessen danach zu fragen. Dabei war dies wichtig für die Kartei. Damit man nachvollziehen konnte, wer gerade welches Buch ausgeliehen hatte…
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Cassandra Jugson



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BeitragThema: Re: Bibliothek   Di Jul 21 2009, 15:00

Tristan && Casssandra


„Tristan? Kannst du nicht mal einen Moment den Mund halten und einmal nicht daran denken, wie du dir den Vorteil verschaffst, mit dem du die anderen am besten arbeiten lässt?“ Sie sah ihren Bruder etwas genervt an und so elanvoll wie gerade im Moment hatte man sie nie sprechen hören. Sie war sauer. Warum konnte ihr Bruder nicht einfach mal froh sein, dass sie wenigstens versuchte etwas aus ihrem ohnehin schon verkorksten Leben zu machen? Warum ließ er sie nicht in Ruhe damit, so gut in der Schule zu sein, dass sie es später schaffte, von der Familie loszukommen und irgendwo ihr eigenes Leben anzufangen? Warum drängte er sie unbewusst wieder dazu, dass sie sich schwach fühlte? Sie verstand einfach nicht, warum Tristan die Welt immer als so einfach ansehen konnte. Wenn jemand etwas für sein Wissen tat, hieß das noch lange nicht, dass dies auch der Vorteil des Zwillingsbruders war. Und auch der Zusatz besänftigte ihn keinesfalls. „Von mir aus kannst du gerne Bellatrix oder Zoey oder Katie ausnutzen. Oder was weiß ich wen. Aber glaub mir, bei denen hast du es auch nicht einfacher als bei mir.“ gab sie genervt zurück. Es war schon ein Wunder, dass sie ihren Bruder nicht anschrie. Aber immerhin konnte sie sich erinnern, wo sich die beiden gerade befanden.
Schwungvoll zog sie einige Bücher aus dem Regal und warf sie Tristan zu. Wenn er schon wollte, dass sie für ihn mitarbeitete, dann konnte er wenigstens einen Beitrag dazu leisten. Und wenn sie ihn nur als Packesel ausnutzte. „Hier, tu einmal was sinnvolles“ richtete sie wieder das Wort an ihn und ging vor zu einer Sitzgruppe. Sie ließ sich auf dem Stuhl nieder und legte das einzige Buch, welches sie selbst geschleppt hatte, auf den Tisch. Dann erst sah sie ihren Bruder wieder an. „Ich wüsste nicht, was dich das angeht, wer mit mir zum Ball geht. Ich habe noch niemanden, aber ich gehe notfalls auch alleine.“ gab sie zurück. Sie hasste solche Veranstaltungen. Und sie hasste es, wenn sie daher auf Partnersuche oder sonstiges gehen musste. Sie wusste doch ohnehin, dass sich wohl kaum jemand mit ihr abgeben würde, der sie nicht kannte. Und bei den meisten konnte sie auch dankend darauf verzichten, zumindest wenn es um die Leute aus ihrem Haus ging. Doch vermutlich konnte sie schon froh sein, wenn sie irgendwer bitten würde, mit ihr auf diesen bescheuerten Halloweenball zu gehen.
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