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 Der See

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Albus Dumbledore
Schulleiter (NPC)


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BeitragThema: Re: Der See   Sa Sep 25 2010, 14:55

Auf dem Weg zum Schloss bemerkte Albus eine Gestalt, die wohl am Seeufer gesessen hatte und wohl gerade im Begriff war, aufzustehen. Wer das wohl war? Das Quidditchspiel hatte sie sich wohl nicht angesehen, denn so weit er das beurteilen konnte, war er – mit Ausnahme von Miss Yaxley – der Erste, der die Tribünen verlassen hatte. Er ging ein paar Schritte auf sie zu und bemerkte, dass es sich um Professor Heaven handelte.

„Ah, Professor Heaven,“ begrüßte er sie freundlich – denn so viel Zeit musste sein und in den Händen von Poppy und Alphard war der kleine Regulus gewiss gut aufgehoben, so dass er sich durchaus noch auf ein kleine Plauderei einlassen konnte. „Sie haben das Quidditchspiel wohl verpasst?“ erkundigte er sich, wobei ihm auffiel, dass sie ihren Umhang nicht mehr trug, auch wenn es nicht besonders warm war.

„Und Sie genießen wohl das gute Wetter?“ meinte er milde lächelnd.
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Dagon Quint



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BeitragThema: Re: Der See   Mo Sep 27 2010, 22:16

cf: Spielfeld

Dagon war fest entschlossen nicht einfach ohne ein Wort zu verschwinden. Er würde sich gebührend vom Schulleiter verabschieden und ihm seine Dienste für eine eventuelle Wiederholung anbieten. Also setzte er sich in Bewegung, den Besen noch immer in der Hand haltend und suchte mit seinen Blicken die Umgebung ab, während er sich immer mehr dem Schloss näherte.
Er genoss es, ein paar Minuten für sich zu haben, nachdem das Spiel doch recht turbulent gewesen war. Die frische Luft füllte auf wunderbare Weise seine Lunge und er spürte, wie seine Lebensgeister wieder erwachten. Wundersame, aber auch weniger angenehme Erinnerungen holten ihn ein, während er langsam am See entlang schritt. Nein, er bereute es nicht, dass er einst hier in Hogwarts zur Schule gegangen war. Doch einige der Erfahrungen, welche er hier gemacht hatte, hätte er sich nur zu gern erspart. Andererseits..waren es nicht gerade diese Erfahrungen, die ihn zu dem Mann machten, welcher er heute war?
Sanft schmunzelte Dagon vor sich hin, während seine Schuhe das feuchte Gras am Ufer des Sees streiften und schon nach wenigen Augenblicken erkannte er nicht weit von ihm die große und hagere Gestalt des Schulleiters, welcher mit einer weiteren Person in ein Gespräch vertieft zu sein schien.
Es lag Dagon fern die beiden zu stören, andererseits hatte er auch keinen weiteren Grund länger hier zu bleiben.
Langsam näherte er sich den beiden und machte mit einem vorsichtigen Hüsteln auf sich aufmerksam.
"Entschuldigen Sie die Störung Professor Dumbledore.." meinte er sanft und nickte der Dame neben ihm freundlich zu. "..ich wollte mich nur verabschieden, bevor ich meine Rückreise antrete. Ich hoffe das Spiel verlief im Großen und Ganzen nach ihrer Zufriedenheit?"
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Bellatrix Black
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Okt 13 2010, 16:32

Zeitsprung // Bella &&. James

Bellatrix wusste noch nicht, ob sie sich auf den Abend freuen sollte und drückte sich auch dementsprechend vor dem Fertigmachen. Sie wusste, dass Rodolphus seine guten Tage haben konnte, aber eigentlich hatte sie nicht einmal mit ihm hingehen wollen. Nur wegen diesem Deal. Er hatte Wort gehalten, also war sie an der Reihe ihr Wort zu halten. Und es war ja nur ein Abend, was konnte schon schief gehen? Notfalls würde sie ihm einfach den Hals umdrehen. Nicht mal ein großer Verlust.
Die Slytherin saß auf einem Baumstamm, während sie ihren Umhang fest um sich gewickelt hatte. Es war kalt genug hier draußen, aber drin nervten sie alle nur wegen des Balls. Sie war froh, wenn die anderen Weiber im Badezimmer und im Schlafraum fertig waren, damit sie ihre Ruhe hatte. Heute schien nicht ganz ihr Tag zu sein. Sie ließ einen kleinen Stein mit ihrem Zauberstab vor sich hin und her schweben, um sich zu beschäftigen und die Zeit voran zu schieben. Wenn sie gewusst hätte, dass sich drin Ilias und Rodolphus über die Aktion beim Quidditchspiel unterhielten, hätte sie sich zu ihnen gesellt.
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James Potter



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BeitragThema: Re: Der See   Mi Okt 13 2010, 21:42

Madig madig, die konnten einem den Ball doch echt madig machen. Bis vor kurzem hatte sich James noch recht offensichtlich damit gebrüstet, dass Lily ihn zum Ball begleiten würde, ein Highlight, welches manch einer nicht kommen sehen hatte - James hatte es natürlich von Anfang an gewusst: die stand auf ihn! - aber heute, wo das Ereignis in greifbare Ferne oder besser Nähe gerückt war, hatte er irgendwie keine Lust mehr, kichernde Mädchen an sich vorbeirennen zu spüren oder sie tuschelnd in den Gängen zu sehen. Zwei Mädchen aus den unteren Klassen hatten es dann auch noch gewagt, ihn gestern Abend unabhängig voneinander zu fragen, ob er denn vielleicht mit ihnen zum Ball gehen würde ("Hör mal", hatte er beide Male geantwortet. "Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass ich am Vorabend immer noch niemanden habe!"), was James als große Unverschämtheit empfunden hatte. Denen hätte doch klar sein können, dass er längst jemanden hatte. Aber es war fast schon süß gewesen, dass diese grauen Mäuschen ernsthaft in Erwägung gezogen hatten, er könne zusagen. Eigentlich wunderte er sich im Nachhinein auch ein Bisschen, wer diese beiden denn waren. Er kannte nicht einmal ihre Namen und vor allem die Zweite glaubte er noch nie gesehen zu haben. Sie war bestimmt eine Hufflepuff oder irgendsoetwas absurdes.

Um sich ein Bisschen aus der gefährlichen Beschusszone zu entfernen, in die sich Hogwarts für den heutigen Tag verwandelt hatte - überall wurde man mit Fragen und Gesprächen über den Ball bombardiert - hatte sich James auf die Ländereien zurückgezogen, wo er optimalerweise allein und in Frieden um den See flanierte und seinen nicht sehr aussagekräftigen und ständig wieder abreissenden Gedanken nachhing. Seine Eltern waren für heute Abend eingeladen. Sollte er ihnen Lily dann vorstellen? Wäre das nicht ziemlich peinlich? Hoffentlich würden die sich nicht anstellen oder ihn in sonst einer Weise blamieren.
"Hey Black!", hörte er sich da plötzlich rufen, nur eine Sekunde, nachdem seine Gedankenlinie geendet hatte und er Bellatrix, seine alte 'Freundin' unweit sitzen sehen hatte. Normalerweise wäre er vielleicht an ihr vorbei gezogen, aber weil James allein der gleiche Großkotz war wie in Begleitung seiner Freunde, konnte er sich einen hochmütigen Kommentar im Endeffekt doch nicht verkneifen. "Ein seltener Anblick, ganz ohne königliches Gefolge." Worauf er anspielte, war klar. Auf ihr Hündchen, Rodolphus, neuerdings Rolphi oder wahlweise auch Ilias, der wohl genauso hinter der Black her zu sein schien wie der andere Blindgänger. Irgendwie schaffte es Bellatrix scheinbar, die Jungs aus ihrem Hause um den Finger zu wickeln. Ein Talent, das wohl in der Familie liegen könnte, dachte man mal ganz unvoreingenommen an Sirius.
Potter verlangsamte seinen Schritt kaum merklich, blickte kühl und ungerührt zu der werten Cousine seines besten Freundes hinüber und trug dabei ein zynisches Halblächeln auf den Lippen.
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Bellatrix Black
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Okt 13 2010, 23:10

Bellatrix Konzentration wurde gestört als sie angesprochen wurde. Und dann auch noch mit ihrem Nachnamen. Als hätte man ihr ihren Vornamen nur gegeben, damit er auf der Geburtsurkunde stand. Der Stein, den sie vor sich hatte schweben lassen, fiel in das Gras vor ihren Füßen, bevor sich die Schwarzhaarige umwandte, aber nicht aufstand. „Potter...“, stellte sie dann trocken fest. Wer auch sonst. Konnte ja nur einer von diesen kleinen Blutsverrätern sein. Sonst wussten die Menschen in ihrem Umfeld ja, was Respekt bedeutete.
„Wie ich sehe, hat dich dein Gefolge irgendwo unterwegs ebenfalls verlassen. Und du bist immer noch so mutig mich anzusprechen.“ Bella hob die Augenbrauen. Sie hatte eigentlich nicht mal viel Lust sich jetzt mit dem Kleinen herum zu schlagen. Ihre Laune war auch nicht für Späße zu haben, also sollte James schauen, dass er sich von dannen machte, bevor die Königin ihm zeigte, wer hier das Sagen hatte. „Musst du nicht deinem Schlammblutmädchen den Hof machen oder hast du kurz vor dem entscheidenden Abend noch eine Abfuhr bekommen?“ Nicht, dass es sie wirklich interessieren würde.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Okt 18 2010, 18:52

Mutig? James lachte hell auf.
"Um dich anzusprechen? Komm mal runter!"
Wow das waren ja gute 1.70 m (vielleicht ein Bisschen mehr oder weniger, eher mehr, schätzte James) Selbstüberschätzung. Bellatrix sollte doch eigentlich wissen, dass diejenigen, die hier an der Schule noch immer die Herren aller Missetaten waren (damit waren natürlich die Herumtreiber gemeint) sich vor nichts verstecken zu brauchten. Auch nicht vor älteren, eingebildeten, abgehobenen Zicken. Der täte es sicherlich ganz gut, sich mal von Leuten umgeben zu lassen, die ihr nicht das Denken überließen und sie in den falschen Glauben brachten, sie regiere die Schule. Königin der Luftschlösser vielleicht. Oder des leeren Gelabers. James grinste abfällig und schüttelte den Kopf über sie.
„Musst du nicht deinem Schlammblutmädchen den Hof machen oder hast du kurz vor dem entscheidenden Abend noch eine Abfuhr bekommen?“
Und sein Lächeln fror ein. In Gedanken schoss er schon einen Ratzeputz-Fluch auf sie, der ihr ordentlich und schonungslos den Mund auswusch, aber weil er zum einen wusste, dass seine Eltern heute Abend hier sein würden und der Ärger, den er für einen Angriff bekäme, somit nur noch verstärkt werden würde und er zum anderen nicht riskieren wollte beim Ball später unpässlich zu sein (etwa weil er über und über voll mit Warzen war oder Schnecken spuckte oder dergleichen), hielt er sich mit Müh und Not zurück (wobei der zweite Grund in viel stärkerem Maße Auslöser für seine Beherrschung war als der erste).
"Das ist ein sehr böses Wort", sagte er stattdessen mit gespieltem Tadel. "Aber für dich wohl eher harmlos, wenn man so hört, was du sonst noch an anderen Dingen in den Mund nimmst." Sein Mundwinkel zuckte unterkühlt einmal kurz nach oben, während James' Augen eisern auf Bellatrix lagen. Er hatte abermals auf Rodolphus UND Ilias angespielt, selbst wenn er nicht wusste, ob sie helle genug war, das zu kapieren. An Unterirdischkeiten traute er der Black so gut wie alles zu. An Dingen, die das Oberstübchen betrafen, eher weniger.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Okt 20 2010, 19:35

Bellatrix verdrehte die Augen. Das würde entweder ein Streitgespräch werden oder aber ein Gespräch das schnell wieder beendet war. Die Slytherin war nicht gerade in der Stimmung, um mit James zu kuscheln, so wie er es vielleicht von andere Frauen gewohnt war. Die ganzen kleinen Mädchen hatten wirklich keinen Geschmack.
Trotzdem grinste die Slytherin amüsiert, als sie sah, dass sie mit ihren Worten über das kleine Schlammblutmädchen ins Schwarze getroffen hatte. Man konnte es James förmlich ansehen, was in seinem Kopf vorging, aber die Erziehung hielt ihn dann doch davon ab? Oder war es die Angst vor Konsequenzen? Eigentlich konnte es Bella doch auch egal sein.
Und jetzt wollte er sie auch noch belehren? Dann verschränkte Bella die Arme vor der Brust und sah James kritisch an. Nein, sie konnte ihm nicht folgen. Was aber weniger an der Tatsache lag, dass – so wie er sagte – ihr Horizont nicht weit genug dafür wäre, sondern eher an der Tatsache, dass das, was in ihrem Kopf vorging und der Zusammenhang nicht ganz eindeutig waren. Selbst wenn er auf ihre Männergeschichten anspielen würde, könnte es ihr egal sein. Aber momentan war es eben Ilias und wer wusste davon? Niemand... Das kurze Stelldichein im Wald während des Spiels. Das hatte niemand mitbekommen. Und sonst liefen sie auch nicht händchenhaltend durch die Korridore. Nicht einmal Rodolphus konnte davon wissen. Und James war ebenso an dem Spiel beteiligt gewesen wie er.
„Ich wüsste nicht, was du von wem über mich hören solltest...“, sagte sie dann trocken. Außer die Bäume des verbotenen Waldes würden schon Auskünfte erteilen.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Okt 21 2010, 11:56

Natürlich wusste er nichts von Ilias und Bellatrix. Es hatte ihn auch nie genug interessiert, um darauf zu achten. Es war lediglich Auslegungssache. Aber auch wenn James mit den Jungs aus Slytherin ansonsten so gar keine Gemeinsamkeiten hatte, so waren sie doch allesamt Kerle. James hatte lediglich die Blicke gedeutet, die die Jungs Bellatrix zuwarfen. Und das waren genau genommen nicht nur Ilias und Rolphie. Viele starrten Bellatrix an. Erschütternderweise nichtmal nur Slytherins. So fernliegend, wie sie glaubte, war die Unterstellung, die James hier unterschwellig anstellte, also gar nicht. Er sah doch, wie die Kerle sie anstarrten. Als versprächen sie sich was davon. Und fragte man James, so hatte das bestimmt seine Gründe. Elendes Miststück, Slytherinpest. Nichtmal wenn sie die letzte Frau auf der Welt wäre, würde James sich mit ihr zufrieden geben und es widerte ihn schon fast an, dass Leute aus seinem eigenen Haus dieser personifizierten Boshaftigkeit nachgeiferten.
"Ich wüsste nicht, was du von wem über mich hören solltest...“
James nickte, langsam und mit steinerner Ungerührtheit. Natürlich nicht. Wenn Leute über Bellatrix sprachen, dann nur so, dass sie es auch bestimmt nicht mitbekam. Weil sie alle zu feige waren und fürchteten, ihr Getuschel könne den Zorn der schwarzen Witwe auf sich ziehen.
"Bedauerlicherweise höre ich mehr über dich, als mir lieb ist", merkte er an und es stimmte sogar, denn schon das kleinste Bisschen über Bella Black war mehr, als ihm lieb war. Natürlich waren die Dinge, die über sie gesprochen wurden, meist nur Gerüchte oder Nichtigkeiten, die man so oder so deuten konnte. James deutete sie selbstverständlich immer so, dass die Slytherin in einem schlechten Licht dastand. Ihm kam das am realistischsten vor. Dass er ihr jetzt nicht unter die Nase rieb, was er so alles über sie gehört hatte (vieles davon war gewiss frei erfundener Blödsinn, der bei Slytheringegnern schnell Aufnahme fand, einiges war total aussageloses Zeug, Schwärmerei etwa, die James für sich so auslegte, dass Bellatrix ein ziemlich polygames Dasein führte, selbst wenn dies mit keiner Silbe so gesagt wurde), hatte zwei Gründe. Zum einen fand er es kindisch. Er mochte diese ewigen, sinnlosen Diskussionen nicht und zum zweiten - und das floss irgendwie in erstens mit ein - wusste er, dass er sich die Worte sparen konnte. Als ob es etwas ändern würde, wenn er Bellatrix ihre offensichtlichen Fehler und falschen Einstellungen aufzählte. Als ob es sie interessieren würde, was er dachte. James war längst nicht so naiv, zu glauben, dass sie Wert auf seine Ansichten legte. Sie würde garantiert nicht in Tränen ausbrechen, wenn James ihr sagte, dass hinter ihrer schönen Fassade ein ganz hässliches Wesen steckte, eher noch würde sie lachen und sich dabei ganz großartig und erhaben vorkommen. Das war wohl so eine Grundangewohnheit, die man haben musste, wenn man nach Slytherin kam. Die selbsternannte Elite, die vom Rest der Welt für Abschaum gehalten wurde und vor allem von James.

Nun stand er da mit einem kalten Glanz in den hellen Augen. Er hatte ihr nichts mehr zu sagen. Ihre hochtrabende Art wirkte sich Übelkeit erregend auf ihn aus und er wandte sich mit einem letzten Kopfschütteln ab.
"Ihr Slytherins seid doch Missgeburten", murmelte er sein hartes Urteil, versah es mit einem abwertenden Zischen und belächelte Bellatrix noch einmal, bevor er das Interesse an ihr verlor. Aus der würde doch nie was anständiges werden.

[ooc: Die Konstellation Bella-James ist ein Bisschen schwierig. Ein Gespräch zu erzwingen find ich aber auch nicht nötig. Also falls du nichts zu erwidern hast, finde ich es gar nicht wild, wenn du es einfach lässt. Wenn dir was einfällt, natürlich nur zu. Ich meine nur, wir sollten nichts erzwingen, nur um weiterzuposten ^^]
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Bellatrix Black
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Okt 29 2010, 20:45

Bellatrix verdrehte kurz die Augen. Eigentlich mochte sie es nicht, wenn man hinter ihrem Rücken über sie redete, aber auf der anderen Seite war sie im Trend, wenn man sich ständig die Mäuler über sie zerriss. Warum auch nicht? Wenn sie den Leuten völlig egal wäre, dann würden sie sie auch ignorieren. Immerhin bestimmte das Gerede, wen man in Hogwarts kannte und wen nicht. Wobei auch Bellatrix wusste, dass sie oft genug „Negativ Schlagzeilen“ hatte. Wenn nicht sogar durch Rita, die sie irgendwann vermutlich mitten im Schlaf im Schlafsaal erwürgen würde.
„Hör doch einfach nicht hin oder rede mit. Wenn du dich zu oft aufregst, dann kann das einen Herzinfarkt verursachen und das wollen wir ja beide nicht.“ Bellatrix Worte waren trocken. Sie wollte sich auch nicht weiter darüber unterhalten.
James kleinen Ausrutscher ignorierte sie dann auch einfach und warf ihre Haare zurück, bevor sie kopfschüttelnd zurück ins Schloss ging. Nicht einmal am See hatte man seine Ruhe.

Tbc: ?

Ooc: Sry, ich hab den Post echt übersehen Sad
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Jayden Erskine



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BeitragThema: Re: Der See   Mi Nov 03 2010, 21:57

Nachdem Zeitsprung 31.10 nachmittags

Jay hatte den Vormittag im Unterricht verbracht und war dann zum Mittagessen gegangen. Mittlerweile waren die Vorbereitungen für den Halloweenball am Abend im vollen Gange. Erst hatte er sich überlegt in den gemeinschfatraum zu gehen und noch etwas zu lesen. Etwas Abwechslung und Ruhe von den letzten anstrengenden Wochen hätten ihm sicherlich gut getan, doch er war zu nervös dazu. Lilith hatte ihn ja wegen dem Ball gefragt und zu seinem Unglück hatte er auch noch zugesagt. Er hatte mehr Angst vor dem Ball als vor einem Quidditchspiel, was ja auch weiter nicht verwunderlich war, konnte er ja überhaupt nicht tanzen.

So hatte er sich entschlossen zum See zu gehen um die frsiche Luft zu genießen und nochmal durchzu atmen bevor er sich am Abend vollends blamieren würde. Auf dem Weg hatte er ein paar Schüler getroffen, die wohl auch schon etwas nervös aber zuminddestens etwas aufgekreatzt waren. er versuchte den meisten aus dem Weg zu gehen und gelangte an den See und suchte sich eine Stelle wo er ungestört war. Das erinnerte ihn immer an zu Hause. Er setzte sich ins Gras und schlang die Arme um seine Beine. dann nahm er paar kleine Steine und warf sie so in den See, dass sie wie Frosch von Stelle zu Stelle sprangen und schöne Kreise auf der Wasseroberfläche hinterließen. Nur sein Hund fehlte ihm jetzt. Aber es war die richtige Entscheidung gewesen hier her zu gehen. Es war herrlich ruhig.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Nov 03 2010, 22:41

After the jump in time // Friday afternoon // Halloween 9teenseventy5

Jayden “Jay “ Erskine && Lilith “Lil” Järvinen

Der Vormittag hatte mal wieder schier endlose Ausmaße angenommen, die Stunden zogen sich quälend in die Länge und Lil wusste auch genau warum: Heute Abend würde sie mit Jayden auf den Halloweenball gehen, sie würde dort mit der Band auftreten und, allein bei dem Gedanken daran bekam die Hufflepuff Gänsehaut, sie würde mit ihm tanzen. Wenn es eine Sache gab die die junge Finnin beim besten Willen nicht konnte, dann war das tanzen.
Nicht dass sie es nie versucht hätte, natürlich hatte die Schülerin ein paar Mal Tanzstunden genommen, wirklich viel herausgekommen war aber nicht. Der Auftritt machte ihr eigentlich keine Sorgen, alles war ausreichend oft geprobt worden.

Da Django die ganze Woche nur im Schlafsaal verbracht hatte und Lilith noch ein wenig frische Luft brauchte ging sie, mit dem Fuchs auf der Schulter raus zum See. Die kritisch musternden Blicke der Lehrer kannte sie allmählich und den Schülern war es größtenteils egal ob es nun eine Katze war oder nicht was da auf der Schulter der Finnin saß. Einmal tief durchatmen, Lilith schlich mit gesenktem Haupt in Richtung See, verzweifelt versuchte sie sich an die Schritte der Tänze zu erinnern. Linker Fuß, rechten Fuß nachziehen, einen Schritt nach rechts… nein… Vor, vor, Wiegeschritt, rück, seit, ran… Ja, klar das war ein Tango, na toll der einzige Tanz den ich heute Abend bestimmt nicht gebrauchen kann, dachte Lil und bemerkte plötzlich dass sie doch noch zum Krankenflügel wollte. Jayden würde es ihr bestimmt übel nehmen, die Hufflepuff hatte ihr Ego noch immer nicht überwunden und so war die Wunde zwar nicht mehr stark entzündet, aber eben noch da.

„ Jayden? „ Lilith fuhr mit der Hand durch ihre schwarzen Haare und sah zum Ufer, weniger als zwei Meter von ihr entfernt saß er tatsächlich im Gras. Ein Lächeln zeichnete sich auch ihrem Gesicht ab, schon seit dem Quidditchspiel hatte sie kaum Kontakt zu ihm gehabt. In der Hoffnung dass er sie nicht gehört habe schlich sie sich von hinten an ihn an. Dann kniete sie sich schnell hinter ihn und umarmte ihn herzlich. „ Wo warst du? Ich hab das halbe Schloss nach dir abgesucht. „ Das war natürlich eine Lüge, aber die Finnin freute sich wirklich sehr ihn endlich wieder zusehen.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Nov 03 2010, 23:23

Jay war tief in Gedanken versunken und überlegte nochmal wie denn die einzelnen Schritte gingen wobei er immer wieder abschweifte zu irgendwelchen Flugmanövern. Es war ja schon etwas her, als er in der dritten Klasse den Tanzkurs besucht hatte und er das damals schon reichlich peinlich und blöde fand. Im letzten Jahr hatte er sich irgendwie um den Weihnachtsball gedrückt gehabt, aber dieses Jahr konnte er nicht. Er wollte auch nicht. Der junge Huffelpuff freute sich sogar irgendwie darauf, wobei dass eher an seiner Tanzpartnerin lag, als an dem Ball selber.

Das leise Rascheln des Grases was Liliths Schritte verursachten, hatte er nicht bemerkt und erschrak kurz, als er ein paar Arme an seinem hals spürte, die sich um ihn schlangen. Doch schon im nächsten Moment hörte er ihr Stimme und sein Blick glitt erfeut nach hinten. Jay neigte den Kopf leicht zur Seite und zurück, so dass er Lil direkt in die Augen sah. Sein Mund verzog sich zu einem freundlichen Grinsen. " Hey...das ist aber eine Überraschung. Ich meine ich finds schön, dass du da bist..." Er stockte mitten im Satz als ihn noch zwei braune Augen ansahen, die Django gehörten. Jay liebte zwar Tiere über alles , aber einen Fuchs hatte er noch nie gesehen. Sein Kopf zuckte leicht zurück. Dass Lil einen Fuchs besaß oder eine Katze wie manche Schüler behaupteten wußte er, aber gesehen hatte er sie noch nie mit ihm, denn entweder hatten sie sich im Unterricht getroffen oder beim Quidditch und da hatte er ihn noch nie gesehen.

Etwas verlegen erwiederte er. " Ähm..ich hoffe der frißt mich nicht gleich..ich gehe Recht in der Annahme, dass das Django ist oder...?"

Auf die Frage wo er denn war lächelte er nur. " Naja wo soll ich schon gewesen sein, ich war kurz im Schlafsaal, dann beim Essen und dann bin ich hier her. Ich brauchte etwas frische Luft. " dass er schiß vor dem Ball hatte, wollte er ihr jetzt nicht gerade mitteilen.
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Nov 05 2010, 00:04

After the jump in time // Friday afternoon // Halloween 9teenseventy5

Jayden “Jay “ Erskine && Lilith “Lil” Järvinen

Die Augen des Fuchses fixierten Jayden, so als würde er ihm raten sich besser nicht mit ihm anzulegen. Django war ein eigenwilliges Tier, prinzipiell griff er jeden Jungen an der sich in Liliths Nähe begab, dieses Mal schien es jedoch ein wenig anders zu sein, schließlich war sie es gewesen die sich ihm genähert hatte.

„ Ja, das ist Django. „ Lil ließ von Jayden ab und setze sich im Schneidersitz neben ihn in das weiche Gras. Vorsichtig und doch zielstrebig bewegte sich der schneeweiße Fuchs auf die Beiden zu und rollte sich dann in Lils Schoß ein. „ Er wird dich schon nicht fressen, also zumindest nicht solange du ihn nicht herausforderst. „ Die Hufflepuff kraulte das weiße Pelzknäuel und sah dann wieder zu Jayden. „ Ein wenig frische Luft war jetzt genau das Richtige, den ganzen Stress mal vergessen. Heute Abend habe ich den Auftritt mit der Band… und… „ Ein bisschen rot wurde sie schon schließlich hatten sie ziemlich lang nicht miteinander gesprochen. „ Wir wollten ja zusammen zum Ball gehen, nur leider habe die Tanzschritte fast komplett vergessen „ Eigentlich sollte der Spaziergang zum See für Ablenkung sorgen, aber mit Jayden über das Problem zu sprechen, das war mit Sicherheit der bessere Weg als am Abend dann unsicher durch die große Halle zu stolpern. „ Kannst du eigentlich tanzen? „ Der Fuchs regte sich kurz um sich auf den Rücken zu drehen, jetzt wirkte er tatsächlich ein wenig wie eine Katze.
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BeitragThema: Re: Der See   Fr Nov 05 2010, 21:36

Jayden war es nicht unbemerkt geblieben wir genau Lilith Haustier ihn taxiert hatte. Als sich die junge Huffelpuff dann neben ihn setzte und sich Django bei ihr gemütlich in ihren Schoß gelegt hatte, wurde seine Anspannung etwas weniger. Ein gequältes Lächeln huschte über seine Lippen. " Ach da bin ich aber froh, dass er mich nicht frißt, an mir ist eh nicht viel dran..." Etwas Angst hatte er schon vor dem Fuchs gehabt, aber wie er jetzt so da lag sah er beinahe niedlich aus. Am liebsten hätte er ihn auch mal gestreichelt. Ihm fehlte Boomer und das rumtollen mit ihm, aber leider waren Hunde hier verboten.

Dann neigte er seinen Kopf leicht und schaute zu Lil, die gerade leicht rot angelaufen war und nun auf die Sache bezüglich des Balles zu sprechen kam.
jetzt wurde ihm wieder schlecht und er stammelte etwas von sich. " Ähm Lil....ich muss dir da auch was sagen...Ich kann nicht tanzen, also ich hab den Kurs in der dritten Klasse gemacht, aber die letzten Jahre habe ich mich immer gedrückt vor den Bällen und ich hätte mich dieses Jahr glaube auch gedrückt..wenn " Er stockte und lief knallrot an. "..wenn du mich nicht gefragt hättest. Also wenn du jetzt nicht mehr mit mir dahin gehen willst, dann versteh ich das.." Er schaute auf den Boden und riss einige Grashalme raus die er wahrlos in der Gegend verteilte.
Dann versuchte er seine Gelegenheit zu überspielen und versuchte schnell das Thema zu wechseln. " Ach du spielst in der Schulband..ich mag Musik..ich spiel zu Hause etwas Saxophon..dann müssen wir vielleicht garnicht so viel tanzen...." Er schluckte // Was hab ich denn nun wieder für einen Blödsinn gesagt. Erskine du Volltrottel//.." Sorry so war das nicht gemeint. ich freue mich ja mit dir zum Ball zu gehen, aber ich will nicht, dass du dich mit mir blamieren musst" Er wollte gerade sein Hand auf ihren Oberschenkel legen, als Django komische Töne von sich gab und ihn mit funkelnden Augen anblickte. Schnell zog er die Hand zurück und fing an wieder den Rasen am See zu bearbeiten. An der Stelle jedenfals hatte der Gärtner im Sommer keine Arbeit mehr.
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