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 Der See

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BeitragThema: Re: Der See   So Apr 04 2010, 15:53

Isabella

„Ich gehöre nicht zu den Menschen, die beleidigt sein können“, antwortete Mihael ihr. Dann stand er auf und ließ Isabella einfach sitzen. Nicht dass ihr das etwas ausgemacht hätte; schließlich hatte sie es auch provoziert. Und sich mit Mihael unterhalten war zwar eine Weile ganz witzig, aber auf die Dauer kein angemessener Zeitvertreib für eine Hale. Also war sie ihn, wie sie fand, doch ganz elegant losgeworden.
"Natürlich nicht.", sagte Isa, obwohl niemand mehr da war, der ihr zuhörte. Es war ja kein Zeichen von Beleidigtsein, wenn man seinen Gesprächspartner einfach stehen - oder eher sitzen - ließ.
Aber seine Aussage stimmte sie etwas nachdenklich. Er klang so abgehoben, vielleicht zählte er sich auch schon selbst nicht mehr wirklich zu den Menschen. Wie konnte jemand nur so realitätsfern sein?
Egal. Schnell wanderten Isas Gedanken weiter und vergaßen Mihael schlichtweg. Was sollte sie jetzt tun? Sie sah auf die Uhr, die ihr Vater ihr zum siebzehnten Geburtstag geschenkt hatte, ein Erbstück. Bald würde es Zeit für die Bandprobe sein und vielleicht sollte sie sich vorher noch ein wenig einspielen. Nachdem sie so lange am See gegessen hatte, waren ihre Finger kalt und steif gefroren - keine guten Voraussetzungen für Keyboardspielen. Also sollte sie besser schnell wieder ins Schloss zurück und sich vielleicht noch ein bisschen aufwärmen, bevor es los ging.
Isabella stand auf und machte sich auf den Weg zurück zum Schloss. Mittlerweile war es um den See herum erstaunlich voll für Mitte Oktober geworden, bemerkte sie missbilligend. Nirgendwo hatte man mehr seine Ruhe. Sie sah sogar Linnéa, eine blonde Sechstklässlerin, die zu den Leuten auf der Schule gehörte, die sie am allerwenigsten leiden konnte. Offensichtlich übte sie Aguamenti-Zauber - sollte sie das nicht längst können? - und schubste damit versehentlich eine Gryffindor, die Isa ebenfalls nicht leiden konnte, ins Wasser. Isabella verzog erst missbilligend das Gesicht, dann musste sie losprusten. Wie ungeschickt konnte man sein? Mit hochnäsigem Gesichtsausdruck stolzierte sie an den beiden vorbei zum Schloss.

tbc: Eingangshalle
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BeitragThema: Re: Der See   So Apr 04 2010, 18:02

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Davina && Darragh

"Okay, Chef, wie du willst." Bei diesen Worten haftete der Blick aus ihren grünbraunen Augen an dem Umschlag des Buches, sie seufzte und blickte dann zu Darragh auf.
"Och nö, dann müsste ich mir ja erst noch überlegen, wohin ich möchte..zu viel Arbeit.", kicherte sie dann und piekte Darragh leicht in die Seite.
Auch sie ging los, folgte ihm einfach. War ja letzendlich auch egal, wo sie landen würden, immerhin kannte sie das Gelände...verirren würde sie sich schon nicht...obwohl, das Gelände war groß...
Davina schüttelte leicht den Kopf über ihre eigenen Gedanken. Wenn man daran dachte, sich zu verirren, dann verirrte man sich auch. Wenn man fest darauf zählte, sich nicht zu verirren, verirrte man sich nicht. War immer so. Oder oft. Und deshalb hatte Davina sich auch noch nicht verirrt. Glaubte sie.
Sie sah ihn an und grinste leicht. "So wie's aussieht hast du kein Ziel, nicht?"
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Apr 05 2010, 14:14

Davina && Darragh

Chef. Das klang so nach etwas höher artigem. Etwas, was er niemals sein würde. Aber gut, gerade würde er sich fügen. Aber das Bestimmende lag ihm einfach nicht, auch wenn Davina sich darauf einzulassen schien. Er spielte lieber den Mitläufer. Keine Ahnung warum er dann überhaupt Vertrauensschüler geworden war, das passte so überhaupt nicht dazu. Aber gut, es war so gekommen, so musste er damit leben.
„Hey“, beschwerte sich der Hufflepuff, als sie ihm in die Seite piekste. „Und ich muss mir das jetzt also ausdenken? Ich bin zwar nicht faul, aber sind nicht normalerweise die Ravenclaws diejenigen, die schneller auf solche Dinge kommen?“ Er seufzte gespielt und entschied sich dann, Davina in Richtung des Waldes zu führen. „Nein, ein Ziel habe ich nicht, Hauptsache draußen sein und nicht zu viel alleine nachdenken“ gab er zu. Wozu brauchte man auch schon ein Ziel? Ohne Ziel sah man doch viel mehr von der Welt.
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BeitragThema: Re: Der See   Sa Apr 10 2010, 13:11

Davina Abercrombie, 5. Klasse Ravenclaw


Davina && Darragh

Davina steckte die Hände in die Hosentaschen und sah Darragh mit funkelnden Augen an. "Wenn wir Ravenclaws euch immer das Denken abnehmen würden, dann würde die Schule auf Dauer verblöden. Und das wollen wir alle doch nicht, oder?", antwortete sie nickend, um ihre eigene Aussage zu bestätigen. War ja irgendwie auch so, wenn Ravenclaws den anderen immer sagen würden, was sie tun und lassen sollen oder sowas, würden die anderen Häuser wirklich faul und dumm werden.
"Gut. Ziele sind eh was für Spießer.", kicherte sie dann und lächelte. Sie lief neben ihm her und blickte ihn immernoch grinsend an, es war wie ein Dauer-Grinsen. Wenn Davina einmal grinste, schien sie nicht so schnell aufzuhören.
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Amber Fool



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BeitragThema: Re: Der See   So Apr 11 2010, 21:17

Amber & Linnéa



Amber räusperte sich etwas, als Linnéa nach ihrer Hand griff und sie aufzog. Sie schwieg, als die Ältere sie mit einem einfachen Zauber trocknete, und blickte seelenruhig an sich herunter, als passiere ihr es ständig, in den See zu fallen. Erst als Linnéa auch noch anfing, sich zu entschuldigen, kicherte Amber. Sie war vermutlich noch seltsamer als die meisten dachten, doch ihr unfreiwilliger Badegang hebte ihr Stimmung tatsächlich ein wenig.

„Keine Sorge!“ beruhigte sie Linnéa und inspizierte Haare und Kleider. „Ist ja alles wieder trocken und ich bin ja nicht aus Zucker.“
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Darragh Mac Craith
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Apr 14 2010, 17:19

Davina && Darragh

„Da magst du wohl Recht haben“ schloss Darragh kurz und blickte für kurze Zeit in den Himmel. „Aber was wären wir denn nur ohne die schlauen Ravenclaws, die uns so schnell weiterbringen?“ Ja, was wäre Darragh nur ohne Davina, die ihn so gut daran erinnerte, dass er wohl selbst auch denken sollte und musste. „Ich würde mich nicht als blöd bezeichnen, aber lass mich doch einmal denkfaul sein.“ Er dachte ohnehin schon viel zu viel nach, wenn er alleine war.
Vorsichtig knuffte er Davina in die Seite. „Der Weg sollte das Ziel sein, ist dir das etwa noch nicht bekannt?“ fragte er scherzhaft und führte sie dann in Richtung einer Lichtung am See. „Und du hast heute wirklich nichts mehr vor?“
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Apr 21 2010, 17:15

Amber & Linnéa

Linnéa lächelte. "Nun ja, deine Haare haben ja schon mal die richtige Farbe.", sagte sie. Es war keineswegs böse gemeint, da Linnéa auffällige Haarfarben mochte. Als sie sah, wie Amber ihre Kleidung und ihre Haare richtete, zog sie einen Spiegel aus ihrer Schultasche und gab ihn ihr. "Hier bitte!"
Dann setzte sie sich wieder hin und lehnte sich erneut gegen den Baumstamm.
"Willst du mir ein bisschen Gesellschaft leisten?", fragte sie höflich, während sie mit ihrem Zauberstab erneut Wasserfontänen heraufbeschwor.
Diesmal achtete sie sorgsam darauf, dass sie damit nicht Amber traf.
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Amber Fool



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BeitragThema: Re: Der See   Do Apr 22 2010, 13:39

Amber und Linnéa



Amber sah kurz verwirrt auf, bevor sie verstand, worauf Linnéa hinaus wollte. „Für Zucker, meinst du? Nun… ja…“ Sie grinste. „Aber sie lösen sich nicht auf, wenn sie mit Wasser in Berührung kommen, das wäre mir nämlich aufgefallen.“ Sie runzelte die Stirn und kicherte dann. „Meine Haare haben also die richtige Farbe für Zucker, aber der Rest von mir nicht?“ Sie streckte dem anderen Mädchen freundschaftlich die Zunge heraus. „Du bist wohl farbenblind?“

Aber sie wollte Linnéa nicht länger damit aufziehen, sondern folgte ganz einfach ihrer Einladung und setzte sich neben sie.

„Gerne. Übst du für den Unterricht?“
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Mai 26 2010, 15:36

Amber & Linnéa


"Das hoffentlich nicht.", sagte Linnéa, als Amber ihr Farbenblindheit vorwarf.
"Sonst hätte ich Probleme mit der Auswahl meiner Kleidung und das wäre, so merkwürdig es klingen mag, die Hölle für mich."
Als das weißhaarige Mädchen sie fragte, ob sie Hausaufgaben machte, unterbrach sie die Wasserfontäne für einen Augenblick und antwortete ihr: "Ja, irgendwann muss man es ja machen, nicht war? Vor allem wenn Professor Flitwick einem in der letzten Stunde eine Strafarbeit verpasst hat."
Dann setzte Linnéa einen strengen Blick auf und sagte: "Und hast du denn schon alle deine Hausaufgaben ordentlich erledigt?"
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BeitragThema: Re: Der See   Do Mai 27 2010, 16:22

Amber kicherte. Sie selbst gab sich keine große Mühe bei der Auswahl ihrer Kleidung, sondern mischte sie so kunterbunt zusammen, dass man hin und wieder schon den Eindruck bekommen könnte, sie sei farbenblind.

„Ich erledige meine Hausaufgaben immer schon, bevor man sie mir stellt!“ behauptete Amber, wobei ihr nichts ferner lag als das. Selbst wenn sie ihre Visionen so weit hätte steuern können, dass sie gezielt bestimmte Hausaufgaben vorhersagen konnte, so hätte sie ihr Talent gewiss nicht dafür eingesetzt. Höchstens für Wahrsagen. Amber grinste.
Aber nein, sie würde die Hausaufgaben auch dann nicht im Voraus erledigen, wenn sie schon im Vorfeld von ihnen erfuhr. Es reichte doch, sie hinterher zu machen, und sei es auch nur morgens vor der ersten Stunde.

„Jedenfalls habe ich im Moment keine zu erledigen.“ Zwar gaben ihre Lehrer im Moment gnadenlos viele Aufgaben auf – sie vermutete, dass es daran lag, dass sie im 5. Schuljahr war und ihre ZAGs näher rückten – doch diese Woche schienen sie gnädig zu sein.

„Warum hat Flitwick dir denn eine Strafarbeit verpasst?“ fragte sie neugierig.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 21:00

Einstiegspost Lilith Järvinen

Lilith hatte mal wieder keine Lust am Abendessen teilzunehmen, die Stimmung am Tisch der Hufflepuffs missfiel ihr. Der Lärm in der großen Halle war zwar nicht bis nach draußen zu vernehmen, aber die junge Schülerin wusste dass drinnen wieder gefeiert wurde.
Anscheinend schien nicht mal der mysteriöse Mord in Hogsmeade das ganze beruhigen zu können. Doch der Hauptgrund warum sie sich selbst um diese Uhrzeit an den See setzte waren ihre Selbstzweifel. Die kleine Finnin fühlte sich nutzlos, es schien ihr so als sich niemand für sie interessieren würde.

Lil schlenderte an der Wasserkante entlang und sah immer wieder auf den See. Wasser sieht so schön aus wenn es ruhig ist… dachte die kleine Schwarzmagierin. Der See hatte eine ganz besondere Anziehungskraft für sie, obwohl sie nicht schwimmen konnte. Nach einigen Minuten hatte sie eine geeignete Stelle entdeckt und setzte sich in das kalte Gras.
Die Schülerin hatte sich schon ein paar Brote mitgenommen um nicht zu hungern.
Gedankenverloren nahm sie einen flachen Stein und ließ ihn immer wieder am Wasser abprallen, als der Stein dann im tiefen See versank ließ sie sich nach hinten fallen und blickte hoch in den Himmel. „ Hmm… „ Ein schwacher Wind wehte und die Wolken schoben sich über den Dämmerungshimmel. Ganz allmählich verflogen ihre Zweifel und schließlich waren sie genauso schnell wieder weg wie sie gekommen waren. Die junge Finnin setze sich wieder auf und nahm eines der vorbereiteten Brote aus der Tasche. Hier draußen hatte sie sich nicht wie eine Dame zu verhalten, sie biss ein großes Stück ab und kaute genüsslich darauf rum.
Ein leises Fiepsen ließ sie aufschrecken, Lil sah sich um und entdeckte Jango, ihren weißen Polarfuchs. „ Hab ich dich nicht extra im Schlafsaal gelassen? Du willst wirklich nie hören… „ Vorsichtig hob sie das Tier an und setzte es auf ihren Schoß, wo es sich sofort hinlegte.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 21:28

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Einstiegspost

Es war ein überraschend milder und ruhiger Abend im Oktober, vielleicht ein wenig windig aber die Sonne schickte noch einmal wärmende Strahlen quer über das Gelände bevor die Kühle der Nacht einsetzte. Viele solche Abende würde es wohl nicht mehr geben, immerhin war schon Mitte Oktober und das Jahr nicht mehr das jüngste.
Also hatte er beschlossen die Zeit besser zu nützen als in der Großen Halle beim Abendessen zu sitzen, sonder war noch einmal hinaus auf die Koppel gegangen um sich um seine Schützlinge zu kümmern und sie für den kommenden Tag vorzubereiten. Im Moment hatte er ein paar prachtvolle Augureys in seinem Gehege untergebracht und einen Mackeligen Malaclaw. Alles faszinierende Tiere um die er sich mit Hingabe bemühte so wie um alle Wesen die auf die unterschiedlichsten Arten in seine Obhut gelangten. Die meisten lies er nach einer gewissen Zeit wieder frei, weil er es einfach als unmenschlich befand diese Wesen zu lange irgendwo einzuzäunen, denn die wenigsten konnte man frei rum laufen lassen.
Erst nachdem er sich vergewissert hatte das es allen Tieren so gut wie nur eben möglich ging und sie alle versorgt waren machte er sich auf den Rückweg zum Schloss, nicht ohne vorher noch sorgfältig zu kontrollieren ob auch alles abgeschlossen war. Erst dann zündete er sich zufrieden eine Zigarette an und machte sich auf den Weg.
Dieser führte ihn über das ziemlich stille Gelände von Hogwarts auch am See vorbei, der nicht so still und einsam da lag wie der Rest der Szenerie. Eine Schülerin saß an seinem Ufer und hatte ihr Abendessen anscheinend nach draußen verlegt. Ein Umstand der ihn nicht weiter interessierte oder aufhielt, das pelzige Geschöpf auf ihrem Schoß allerdings schon. Also schlug er einen Bogen und ging auf die Schülerin zu um seiner Neugierde nach zu kommen und sich das Tier mal genauer anzusehen. Es war ein Polarfuchs wie zweifelsfrei feststand, der sicher bald froh über das kühlere Wetter sein würde.
„Abend!“ grüßte er als er wenige Schritte vor ihr stehen blieb und wieder mal keine Ahnung hatte wen er vor sich hatte, aber er war sich zumindest sicher diese Schülerin noch nicht in seinem Unterricht gesehen zu haben „Hübsches Tier!“ sprach er weiter und nahm sich nachher erst mit einem entschuldigenden Blick die Zigarette aus dem Mund damit seine Worte besser verständlich waren „Wie alt?“ fragte er interessehalber weiter um mehr über dieses possierliche Tierchen heraus zu finden.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 21:48

Django bewegte sich urplötzlich und schnüffelte interessiert. „ Hmm… „ Nun sah sich auch die Besitzerin des Tieres nach dem Grund für den rauchigen Geruch um. Ein etwas älterer Mann kam am See auf sie zu, auf den ersten Blick sah er gar nicht wie ein Lehrer aus.
Erst als er die Beiden erreicht hatte konnte Lilith erkennen dass es sich doch um einen Lehrer handelte, die Flecken auf seiner Kleidung verrieten ihn. „ Danke. Er ist jetzt schon fast 5 Jahre alt „ Lilith biss wieder von dem Brot ab, dieses mal jedoch ein deutlich kleineres Stück und sie kaute auch langsam und gesittet. Der Polarfuchs machte schon wieder Anstalten, er stellte sich auf Lil´s Schoss auf und fauchte den fremden Mann an. „ Aus! Böser Django! „ Die Finnin drückte den Fuchs wieder runter und hielt ihn ganz eng fest. Langsam beruhigte er sich wieder. Dann wandte sie sich erneut dem ihr fremden Mann zu. „ Sind sie Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe oder der neue Wildhüter ? „ fragte Lil interessiert. „ Der Geruch den sie da an ihrer Kleidung haben, der ist ziemlich markant nicht einmal der Rauch ihrer Zigarette konnte das überdecken. „ Der Polarfuchs sah immer noch in Richtung des Lehrers, bereit jede Sekund zuzubeißen, wenn er zu nah kommen würde. Django hatte sich schon immer komisch verhalten wenn Fremde seiner Besitzerin zu nah kamen, so als wäre er eine kleine Leibwache bewachte er sie nun. „ Dürfte ich sie fragen warum sie nicht mit den anderen Lehrern in der großen Halle sind? „ Das interessierte sie nun schon um einiges mehr als sein Job hier im Schloss, schließlich ist es nicht normal für Lehrer sich um diese Zeit auf dem Gelände sehen zu lassen.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 22:09

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Fünf Jahre war schon ein hübsches Alter „Ein ganz schön aufgeweckter Bursche, wie mir scheint!“ kommentierte er mit einem Grinsen und machte einen Schritt zurück. Wenn Tiere fauchten hielt man besser Abstand, egal wie ungefährlich es gerade aussah. Er selbst hatte es ja auch nicht gerne wenn man ihm zu nahe auf die Pelle rückte und sich auch durch deutliches Hinweisen nicht verscheuchen lies. Bedrohlich wirkte so ein kleiner Kerl auf ihn nicht mehr, dafür hatte er zu viele andere unglaubliche Wesen gesehen, aber er begegnete jedem Tier mit Respekt wie er auch einem Menschen begegnen würde.
Nach kurzem zögern setzte er sich hin wo er gerade stand, damit er nicht mehr auf sie herab sah und sie nicht mehr so hinauf sehen musste, immer noch in Gebührenden Abstand um den kleinen Fuchs auf ihrem Schoß nicht zu verärgern „Las nur!“ beschwichtigte er sie als sie ihren Django, wie er anscheinend hieß maßregelte „Das ist schon in Ordnung und er hat ja auch vollkommen Recht mich anzuknurren wenn ich einfach so daher komme und mich nicht vorstelle!“ sagte er mit einem verschmitzten Zwinkern in den Augen „Außerdem ist es nur eine natürliche Reaktion die irgendwann vielleicht mal hilfreich ist!“
Er paffte gemütlich einige Rauchringe in die Luft die sofort vom Wind verblasen wurden und sich auflösten und lachte leise über ihr Kommentar über seinen Geruch „Ja, das ist schon ein ganz eigenes Aroma, zugegeben!“ Er roch immer nach seiner Arbeit, also nach seinen Tieren, Erde und Gras und nach Rauch, das lies sich nicht vermeiden, ebenso wenig wie die Flecken auf der Kleidung. „Ich bin der neue Für Pflege magischer Geschöpfe. Thijs Van der Aart, freut mich sehr! Ich würde dir ja die Handreichen, aber ich weiß nicht ob dass dein kleiner Freund gutheißen würde.“ sagte er mit einem Grinsen auf den Lippen.
„Klar darfst du Frage, ich werde immerhin bezahlt die Fragen meiner Schüler zu beantworten, obwohl ich dich noch nicht in meinem Fach gesehen habe, oder?“ fragte er sicherheitshalber noch einmal nach. Immerhin war er kaum ein Monat hier, da konnte sich keiner erwarten das er schon sämtliche Schüler kannte „Ich wollt noch mal nach den Tieren sehen die ich zur Zeit bei mir habe. Das Wetter hat sich dazu angeboten und essen kann ich später auch noch!“ erklärte er, denn ihm ging ja bekanntlich nichts über seine Tiere.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 22:32

Django hatte sich nun wieder vollkommen beruhigt und hatte sich eingerollt, es schien so als würde er schlafen aber er wartete nur darauf dass der Lehrer sich näherte. Denn dann würde er wirklich zubeißen, das hatte nun auch Lil bemerkt und verzichtete darauf ihm die Hand zu geben. „ Das Wetter ist wirklich mild für den Oktober… „ Die Schülerin konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen, denn ihre Familie saß jetzt bei bestimmt minus 10 Grad in Lappland. „ Ich heiße Lilith Järvinen, bin im Haus Hufflepuff und gehe in die 7.te Klasse „
Schließlich wollte sich die Schülerin auch vorstellen, gut erzogen war sie auch wenn sie das zu gern verbarg. „ Ich hoffe doch sie feuern uns bei den diesjährigen Quidditchpokalspielen an oder sind sie für eine andere Mannschaft „ Die junge Finnin hoffte darauf möglichst viele Fans für ihre Mannschaft unter Schülern und Lehrern zu finden, denn dieses Jahr war die Hausmannschaft so gut wie schon sehr lange nicht mehr. Mit Jayden und Lil waren ja auch zwei Weltklassespieler dabei. Ganz vorsichtig stand sie auf und nahm den kleinen, jetzt wirklich schlafenden, Fuchs auf den Arm. „ Sind eigentlich im Moment viele Tiere hier in Hogwarts untergebracht, ich hatte noch nie wirklich Zeit mich mit Tieren zu beschäftigen. „
Lil war wirklich interessiert an magischen Tieren aber es fehlte ihr einfach an dem Grundwissen, an ihrer alten Schule hatte sie sich eben nur für die schwarze Magie interessiert. Doch hier in Hogwarts hatte Lilith gemerkt dass es wichtigeres im Leben gibt als stark zu sein, schwarze Magie benutzte sie jetzt nur noch zur Selbstverteidigung und um ihre Freunde zu beschützen.
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BeitragThema: Re: Der See   Mo Jun 14 2010, 23:15

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


„Freut mich, Miss Järvinen!“ antwortete er mit einem Lächeln und meinte es ehrlich. Er lernte gerne neue Menschen kennen, obwohl sein neuer Beruf gerade dafür sorgte dass er sich vor neuen Bekanntschaften gar nicht retten konnte. Es würde noch ein heilloses Durcheinander bei den Namen geben, so viel stand fest.
„Nun, als Lehrer sollte man eigentlich unparteiisch sein.“ Sprach er langsam während sich ein breites Grinsen auf sein Gesicht schlich „Aber ich war auch in Hufflepuff und habe selber Quidditch gespielt, und man kann seine ehemalige Mannschaft nicht verraten, oder?“ fragte er, obwohl es für ihn außer Frage stand dass er wenn er schon Partei ergriff es Hufflepuff sein musste. Die Faszination des Quidditch nahm einfach nicht ab und lies sich nur äußerst schwer niederkämpfen. Selbst wenn man eigentlich als unparteiisch gelten sollte.
Der kleine Polarfuchs hatte sich als erschöpfter Krieger entpuppt und war auf ihrem Schoß eingeschlafen. Ein kuschelig, flauschiges Fellknäuel auf ihrem Schoß…
Er musste erst einmal über ihre Frage nachdenken während er im Kopf die verschiedenen Tiere durchging von denen er wusste „Mal sehen. Ich habe in meinem Gehege eine Hand voll Augureys, fünf bis sieben würde ich jetzt mal sagen, und einen Mackeligen Malaclaw. Weiters besitze ich zwei Kniesel und einen Jobberknoll, und es gibt ja noch hunderte an Posteulen die hier täglich ein und aus flattern. Ja und was im Verbotenen Wald herum kriecht konnte ich mir noch nicht so genau ansehen, aber ich weiß von einer Herde Thestralen und einigen Einhörnern. Aber da ist sicher noch mehr drinnen. Achja und in meinem Zimmer habe ich noch drei Jarveys eingeschlossen, aber die Biester kann man einfach nicht frei herum laufen lassen…“ nachdenklich überschlug er all seine Schützlinge und das was er von anderen Tieren wusste und kam zu dem Schluss das er nicht mehr wusste „Ich glaube das wars. Zumindest die die mir bekannt sind, ich bin mir sicher hier gibt es noch so einiges mehr zu entdecken.“
Ihre Aussage das sie nie Zeit hatte sich mit Tieren zu beschäftigen quittierte er mit einem scheelen Blick „Das glaub ich dir nicht! Du hast doch deinen Polarfuchs und wahrscheinlich auch eine Posteule, oder? Sind doch auch Tiere um die du dich kümmerst!“ stellte er sehr sachlich fest
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jun 15 2010, 13:23

„Ähm… ich meinte eigentlich die magischen Tiere, um meine Eule und Django kümmere ich mich natürlich selbst. „ Die Schülerin sah den Lehrer nicht an während sie sprach, ihr Blick war die ganze Zeit auf den zusammengerollten Fuchs gerichtet. „ Dazu muss ich aber auch sagen dass mich ihr Fach nie wirklich interessiert hat… vor größeren Tieren habe ich sogar ein bisschen Angst. „ In dem Kopf der Schülerin spielte sich immer wieder der Tod der Ratte ab, als Lilith 14 Jahre alt wurde zeigte ihr ihr Vater wie sie die unverzeihlichen Flüche anwenden könne. Und eben dieser Moment in dem sie dem kleinen Tier das Leben nahm hatte sich tief in ihr Gedächtnis eingebrannt. Die junge Finnin schüttelte den Kopf um wieder klare Gedanken zu bekommen. Aber das schlechte Gefühl wollte einfach nicht verschwinden, noch immer sah sie ihn nicht an, Lil hatte Angst dass er ihre Gefühle anhand ihrer Augen erkennen würde. „ Thestrale… können sie die Tiere denn überhaupt sehen? Ich habe sie schon gesehen… diese pferdeähnlichen Kreaturen mit Echsenkopf. „ Eine kleine Träne floß über Liliths Wange und tropfte auf den Fuchs, wodurch sein Fell an dieser Stelle etwas dunkler wurde. „ Es stimmt doch dass Menschen Thestrale nur dann sehen, wenn sie einen Menschen haben sterben sehen oder? Deshalb können nur wenige der Schüle hier sie sehen nicht wahr? „
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jun 15 2010, 19:35

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Nachdenklich zog er an seiner Zigarette und sah in den Himmel hinauf. Vielleicht würde er auch den Rest des Abends draußen verbringen und auf das Abendessen ganz verzichten. Wenn der Wind die Wolken weg blies konnte man vielleicht sogar ein paar Sterne sehen, und so wie die Temperaturen waren lies es sich sicher noch ein wenig draußen aushalten bevor die Kälte einen wieder in die Gemäuer trieb. Außerdem konnte er immer noch nachher in die Küche hinunter gehen und sich bei den Hauselfen was zu essen holen wenn er List hatte. Solange es möglich war wollte er seine Zeit draußen. Nicht dass ihn Regen und Schnee abgehalten hätten nach draußen zu sehen, aber bei milden Temperaturen und schönem Wetter war es doch etwas anderes.
Ihre aussage dass sie Pflege magischer Geschöpfe nicht sonderlich interessierte quittierte er mit einer hochgezogenen Augenbraue „Das ist für die meisten so.“ seufzte er während er eine Rauchwolke ausstieß „Leider sieht der Mensch sich immer noch als das Intelligenteste Lebewesen auf diesem Planeten und sieht auf die Tiere herab, und wahrscheinlich wird sich nicht viel daran ändern. Das merkt man wenn man dieses Fach unterrichtet…“ Seine Stimme klang ehrlich bedauernd während er sprach.
Sie sah weg während sie sprach, und schien irgendwo ganz wo anders zu sein und Thijs lies sie dort bleiben. Wer reden wollte, der würde schon damit anfangen. Auf ihre nächste Frage zuckte er nur leicht mit den Schultern „Wer weiß? Wenn es so wie bei Menschen ist dann bin ich mir sicher das jedes Tier Thestrale sehen kann, es sei denn es fristet ein elendes Leben irgendwo in einer Wohnung und hat sein natürliches Umfeld noch nie gesehen.“ Ein leicht bitterer Unterton hatte sich in seine Stimme geschlichen, denn er dachte dass das schlimmste was man einem Tier antun konnte, war es lebenslänglich einzusperren und sich als Haustier zu halten. Er selbst lies die Tiere die er im Unterricht vorführte nachher immer wieder frei und seine Gefährten, die zwei Kniesel und der Jobberknoll bekamen immer viel Auslauf und hatten genug Möglichkeiten sich auf und davon zu machen wenn es ihnen bei ihm nicht mehr gefiel.
„Ja, Das ist korrekt!“ antwortete er ihr. Er selbst konnte Thestrale auch sehen, obwohl es ein Umstand war den er eher bedauerte.
„Übrigens, wie hast du deinen pelzigen Freund eigentlich ins Schloss geschmuggelt? Als Lehrer bin ich eigentlich dazu verpflichtet das zu melden…“ Genau genommen hatte er es nicht vor. Was konnte schon der arme Fuchs dafür dass er hier nicht erlaubt war. Aber man musste seine Pflichten halt irgendwie im Auge behalten…
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jun 15 2010, 21:01

„ Ich weiß ihnen kann ich da leider nichts vormachen… „ Lilith seufzte und sah ihn nun auch wieder an. „ Den anderen Lehrern habe ich erzählt er wäre eine Katze und bis jetzt bin ich immer damit durchgekommen. Na ja ich hatte schon ein paar Probleme weil er andere Schüler gebissen hat, einmal hat er sogar die Ratte einer Zweitklässlerin aufgefressen. Es ist schon wie sie gesagt haben. Ich achte wirklich darauf dass er viel draußen ist, aber im Sommer ist er eigentlich immer träge. In meiner Heimat war er auch nicht so aggressiv den anderen Menschen gegenüber, das hat sich bestimmt geändert weil ihm hier alles so fremd war. „
Ziemlich unbewusst drehte sie sich ein wenig von dem Lehrer weg, das letzte was sie wollte war dass ihr nun auch ihr kleiner Django weggenommen wird. „ Sie müssen es ja niemandem sagen, bitte ich kümmere mich auch gut um ihn „ Die kleine Finnin setzte den Fuchs wieder auf den Boden, Django hatte gemerkt dass etwas nicht stimmte und war wach geworden.
Das kleine Tier bewegte sich langsam zum Fuß des Lehrers und knurrte ihn laut an.
Normalerweise hätte sie das Tier jetzt sofort wieder hochgenommen, aber da er nun mal ein Lehrer war konnte sie ihn nicht einfach mitnehmen. Schließlich könnte er ihr den Fuchs auch ganz einfach wegnehmen. Für die junge Finnin war die ganze Situation eine große Geduldsprobe, denn langsam staute sich Angst in ihr auf und sie wusste wie schnell sich das in Wut verändern konnte.
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Jun 16 2010, 16:14

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


„Eine Katze?“ fragte er ungläubig, während ihm die Verwunderung deutlich ins Gesicht geschrieben stand „Ich wusste gar nicht dass meine Kollegen alle an Blindheit leiden…“ Er hatte schon vieles gehört aber diese Aussage schaffte es unter die Kuriosesten. Denn selbst wenn man sich nicht mit Tieren auskannte, war für ihn ein Polarfuchs doch eindeutig von einer Katze unterscheidbar, selbst bei den Züchtungen die es heutzutage schon gab.
„Das glaub ich dir aufs Wort! Polarfüchse sind halt doch wilde Tiere die ihren eigenen Willen mehr ausleben als andere. Und dabei kann das auch ganz andere Folgen haben, als bei einer Katze oder auch einem Hund.“ Nachdenklich rauchte er ungerührt seine Zigarette weiter während das Tier irgendwo bei seinem Bein stand und ihn anknurrte. Er war klug genug auch ein Tier von eher handlichem Format, eben so wie dieser Fuchs nicht zu unterschätzen. Bisswunden taten weh, auch wenn die Zähne klein waren.
Nach einer weile lies er sich dazu hinreißen zurück zu knurren. Es war eine Eigenheit von ihm das er Tierlaute imitierte sobald er welche vor sich hatte und es war immer wieder lustig die verschiedenen Reaktionen zu sehen. Dann räusperte er sich und wandte sich wieder der Schülerin zu der die aufkommende Angst deutlich anzumerken war. Sie fürchtete um ihren kleinen Freund, obwohl er sich der letzte gewesen wäre der einem Tier mit Absicht etwas angetan hätte „Jetzt machen sie sich mal keine Sorgen Miss… ähm, Janen?“ Sein Namensgedächtnis war wirklich zum wegwerfen, sie hatte ihn doch gerade eben erst gesagt als sie sich vorgestellt hatte… Naja auch egal. „Geben sie gut auf ihre… Katze acht und geben sie ihm immer genug Freilauf!“ er seufzte leise, in seinem Kopf rannten gerade die Schulregeln ab während er seine Pflichten vernachlässigte „Und pass auf das kein anderer ihn sieht, die sind wahrscheinlich nicht so nachlässig wie ich!“
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BeitragThema: Re: Der See   Do Jun 17 2010, 13:01

Als der Lehrer den kleinen Fuchs anknurrte fiepste er verstört und rannte zurück zu der Schülerin. Lilith wunderte sich ein wenig über das Verhalten von Mister van der Aart, na ja alle Menschen an dieser Schule schienen anders zu sein als auf Durmstrang. Der Fuchs war jetzt direkt schon panisch und versteckte sich hinter Lil. „ Danke Mister van der Aart… es bedeutet mir wirklich viel dass auch sie darüber hinweg sehen. Und natürlich werde ich mich gut um ihn kümmern, in den Winterferien kommt er auch wieder mit nach Lappland. Da fühlt er sich bestimmt viel wohler als hier und ehrlich gesagt mag ich die Sommer hier auch nicht wirklich. „ Erneut hob sie den Fuchs hoch der immer noch ein wenig panisch war.
„ Vielleicht hab ich mich auch falsch entschieden, wenn ich jetzt darüber nachdenke, es war schon dumm von mir ihn hierhin mitzunehmen. „ Lilith schämte sich dafür dass sie mal wieder gehandelt hatte ohne nachzudenken, wahrscheinlich war es für das Tier die Hölle gewesen hierher zu kommen. „ Mhh…. Können sie nicht für mich auf ihn aufpassen… wahrscheinlich ist er bei ihnen viel besser aufgehoben… Ich will nicht dass er es schlecht hat“
Innerlich fühlte sie sich wie ein Monster, sie hatte jetzt ein wirklich schlechtes Gewissen.
„ Und wenn er bei ihnen ist dann kann ich ihn ja immer noch oft besuchen kommen“
Anscheinend wusste der Fuchs was mit ihm passieren sollte, denn er drückte sich an Lilith und winselte ängstlich, dadurch fühlte sie sich nicht wirklich besser.
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BeitragThema: Re: Der See   Do Jun 17 2010, 13:18

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Wunderbar, anscheinend schaffte er es sowohl Schülerin als auch Tier auf recht eigentümliche weise zu verunsichern. Der Fuchs verzog sich leise winselnd bei seinem Frauchen, woraufhin er in den Arm genommen und etwas beruhigt wurde „Nana“ sprach er zu dem Tierchen „Keine Angst, ich wird dich schon nicht beißen. Viel zu haarig!“ sagte er mit einem schmunzeln auf den Lippen, während er die Zigarette ausrauchte und den Stummel bene sich am Boden ausdrückte. „Wie ist es in Lappland so?“ fragte er sie, er selbst hatte es noch nie nach Lappland geschafft, obwohl er schon viel darüber gehört hatte. Es sollte dort ein paar sehr faszinierende Wesen geben auf die er gerne einen Blick werfen würde.
Ihre plötzliche Bitte an ihn, auf ihren Fuchs aufzupassen verwunderte ihn und lies ihn gleichzeitig kurz auflachen „Ich soll auf deinen Fuchs aufpassen?“ fragte er noch mal nach, während er sie anscheinend schwer verunsichert hatte. Ob das ein schlechtes Omen war?
„Ich glaube das wäre keine gute Idee!“ antwortete er ihr und deutete auf den Polarwuchs der sich ängstlich an sie drückte und sehr genau wusste worum es gerade ging „Ich glaube unsere Beziehung ist nicht die beste“ erklärte er mit einem schiefen Lächeln „und du solltest niemals, wirklich absolut niemals ein Tier an eine Person abgeben wenn es offensichtliche Abneigungen hegt!“ Er hatte ernst gesprochen und um das zu unterstreichen hatte er den rechten Zeigefinger gehoben, eine ungewohnt Schulmeisterliche Gebärde für ihn. „Dein Fuchs ist nicht an mich gewöhnt, wenn ich ihn jetzt nehmen würde, und wären meine Absichten auch noch so gut, würde ich ihn doch nur unnötigem Stress aussetzten, ganz zu schweigen von der Frage ob eine Trennung von dir ihm überhaupt gut tun würde!“ Immerhin wirkten die beiden als kämen sie ganz gut miteinander aus und würden sehr aneinander hängen. Völlig unnötig dass er jetzt in diese Beziehung hinein pfuschte. „Wie es scheit passt du es recht gut auf ihn auf, aber wenn es Probleme gibt kannst du gerne zu mir kommen! Für Tierprobleme steht meine Türe immer offen.“
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BeitragThema: Re: Der See   Do Jun 17 2010, 17:46

„ Ich glaube nicht einmal dass er eine Abneigung gegen sie hegt. Er kennt sie nur nicht, wenn er länger mit Menschen zusammen ist gewöhnt er sich an sie. „ Die Finnin kraulte den Fuchs ganz sanft und begann dann auf seine Frage zu antworten. „ Na ja in Lappland ist um einiges kälter als hier in Schottland, es gibt nur vereinzelt ein paar Magier und die meisten Häuser sind fernab aller Muggelstädte oder Dörfer. Das Schöne an meiner Heimat ist definitiv die unberührte Natur, das Anwesen meiner Familie zum Beispiel liegt auf einer Insel in einem der vielen Seen. Wir haben auch ein paar Tiere, aber nur ein magisches. So haben wir zum Beispiel eine ganze Herde freilaufender Rentiere und ein Rudel Wölfe bei uns auf der Insel.
Mein Bruder Dimitri besitzt einen Hippogreif, aber ich durfte mich dem Tier nie nähern.
Außerdem haben wir noch Hauselfen, aber ich kann mich nicht damit anfreunden dass sie umsonst für uns arbeiten. „ Lilith merkte wie sehr sie doch vom Thema abgekommen war und
Überlegte wie sie das Gespräch nun fortsetzen sollte. „ Auf jeden Fall ist Lappland, besonders im Sommer, eine Reise wert. Es gibt auch Gerüchte über Drachen in der Nähe der Landesgrenze im Norden, ich selbst habe aber noch nie einen gesehen. „ Der Fuchs auf ihrer Arm war wieder eingeschlafen und fiepte im Schlaf. „ Und Polarfüchse gibt es natürlich auch… die hatte ich ja fast vergessen. „ Am liebsten hätte sie noch etwas gegessen, denn ganz allmählich machte sich der Hunger doch bemerkbar und das eine kleine Brot hatte wohl nicht ausgereicht.
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BeitragThema: Re: Der See   Di Jun 22 2010, 11:04

Thijs van der Aart, Lehrer für Pflege magischer Geschöpfe


Fasziniert lauschte er ihren Erzählungen über Lappland während er in seinen Taschen nach der nächsten Zigarette tastete. Klang nach einem schwer faszinierenden Land, dem er unbedingt mal einen Besuch abstatten musste wenn er endlich mal Zeit dafür fand. Dabei gab es so einige Orte die er auch sehen wollte, und Länder in die er noch keinen Fuß gesetzt hatte und noch der Entdeckung harrten. In die Niederlande wollte er auch mal wieder, um seine Verwandten dort wieder zu sehen, er war ja lange genug nicht dort gewesen. Bei der Gelegenheit musste er aber auch sein Niederländische wieder aufbessern, mit dem es aber nicht weit her war, und wo zum Teufel hatte er die Packung voller Suchtmittel hin gepackt?
„Klingt nach einem wunderschönen Land, das ich mir unbedingt mal ansehen will! Ich bin sicher dein kleiner fühlt sich bei dir Zuhause ziemlich wohl!“ antwortete er während ihm einfiel das die Packung im Schloss auf seinem Schreibtisch im Büro lag und dort sicher gut aufgehoben war weil er sie nicht verrauchen konnte. Ein ärgerliches Husten entfuhr ihm, bevor er sich wieder zu ihr umdrehte.
„Was treibt dich eigentlich nach Schottland?“ fragte er nach einer Weile aus Interesse. Immerhin konnte er es sich nicht ganz vorstellen das es dort keine Zauberschule gab die sie hätte besuchen können. Immerhin gab es selbst in den Niederlanden eine, auch wenn diese mit Hogwarts nicht zu vergleichen war.
Und nebenbei fiel ihm noch ein das er nachsehen musste was seine Tiere trieben und ob sie nicht schon wieder in sein Zimmer wollten. Schön langsam wurden sie faul und aßen immer öfter das Futter welches er ihnen bereit stellte anstatt sich selbst zu ernähren. Dagegen musste ihm irgendetwas einfallen, bevor sie noch abhängig von ihm wurden.

(ooc: Tut mir furchtbar Leid das es so lange gedauert hat!)
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Meghan Heaven
Alte Runen


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Name : Meghan Aina Heaven
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Wohnort : Haibe, Fetlar, Shetlandinseln, Schottland
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BeitragThema: Re: Der See   Mi Sep 22 2010, 12:39

Lend your voice only to sounds of FREEDOM
And you shall lead a life uncommon

Einstieg | cf: Zeitsprung | ???

Sa, 22.10.1975 - mittags | Am schwarzen See
Albus und Meghan


Sie hatte die große Halle noch nicht ein Mal betreten, da hatte sie es schon gespürt: Die allgemeine Aufregung und Anspannung der Schüler. Und dann hatte sie sich auch wieder daran erinnert, was heute für ein Tag war. Das erste Quidditchspiel der Saison. - Gryffindor gegen Slytherin, wenn sie sich nicht irrte.

Die junge Lehrerin war den Schülern nach draußen gefolgt, jedoch nicht zum Quidditchstadion abgebogen. Alle würden sie an diesem Morgen dort sein. Wahrscheinlich wirklich alle, abgesehen von ihr. Entweder würde es niemandem auffallen, weil sich alle so auf das Spiel konzentrierten, oder es würde grade deswegen auffallen, weil sie die Einzige war, die fehlte. - So oder so war es besser, sich eine gute Erklärung dafür auszudenken.

'Früher habe ich Quidditch mal gemocht', erstaunt über sich selbst schüttelte Meghan den Kopf. 'Das kann ich mir heute gar nicht mehr vorstellen. Dabei, wenn man es genau nimmt, richtet sich meine Abneigung gar nicht direkt gegen diese Sportart. Es sind viel mehr die Sportler.' In Gedanken durchlebte sie noch ein Mal ein Erlebnis in ihrem vierten Schuljahr. Für sie war es damals schrecklich gewesen und noch heute glaubte sie, den nach Alkohol stinkenden Atem riechen zu können.
Meghan hatte sich immer weiter vom Schulgebäude entfernt und war auf den See zugesteuert. Schon als Schülerin war sie immer gerne hierher gekommen und hatte wie die meisten den Platz unter einer großen Eiche geliebt. Auch heute setzte sie sich darunter auf den Boden. Dass das Gras nass sein könnte, kümmerte sie nicht weiter. 'Jedem, dem ich davon erzähle, wird mir sagen ich solle mich nicht so anstellen.'

Großer Lärm schreckte sie einige Zeit auf und sorgte dafür, dass sie aufsprang. Das Quidditchspiel schien zu Ende zu sein und die Zuschauer machten sich jubelnd auf den Rückweg zum Schloss. - Als sie dies erkannte, lächelte Meghan erleichtert.
Aber vielleicht sollte sie dies als Zeichen nehmen, sich ebenfalls auf den Rückweg zu machen. Sie verrenkte sich, um herauszufinden, wie dreckig sie ihren Umhang gemacht hatte. Ein schöner großer Grasfleck prangte auf dem hellen Kleidungsstück. Meghan fluchte leise und suchte nach ihrem Zauberstab. - Natürlich. War doch klar, dass sie ihn mal wieder nicht bei sich hatte. Und mit Runenmagie Flecken entfernen, war auch nicht das Wahre. Wenn sie sich also nicht lächerlich machen wollte, blieb ihr nichts anderes übrig, als den Umhang auszuziehen und sich über den Arm zu hängen.
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