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 Tagungsraum des Zaubereiministers

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Merlin
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BeitragThema: Tagungsraum des Zaubereiministers   Fr Jun 25 2010, 11:45

[...]
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Fr Jun 25 2010, 11:46

pp: Büro Henry Potter - Zeitsprung


Henry Potter, Leiter der Aurorenabteilung



Henry saß am Ende eines langen Tisches und blickte ein letztes Mal über seine Unterlagen, während er darauf wartete, dass die anderen Teilnehmer der Krisensitzung erscheinen würden. Sowohl ein Team seiner Auroren, als auch die derzeit noch kandidierenden Politiker waren geladen worden. Er war wenig begeistert, dass es sich bei dem ermittelnden Team um dasselbe Team handelte, das auch den Fall Rebecca Oates behandelte. Er hätte lieber eine andere Gruppe mit dem Mord an Victor O’Geith beauftragt, da das Team um Alastor Moody mit dem Fall der unglücklichen Rebecca noch mehr als genug zu tun hatte, doch der amtierende Zaubereiminister hatte darauf bestanden, dass es dieselben Auroren waren, da, so argumentierte Jones, die Fälle zweifelsohne mit einer in Verbindung standen. Henry hielt das für sehr weit hergeholt, zumal es im Fall O’Geith bereits einen Verdächtigen gab, der für den Mord an Rebecca keinerlei Motive gehabt hatte. Nun, zugegebenermaßen, sein Motiv für den Mord an seinem Vorgesetzten und Parteikollegen lag ebenfalls noch im Dunklen, aber immerhin gab es eine Verbindung zwischen den beiden… Seine persönliche Einschätzung war, dass Jones den Verdacht von sich selbst ablenken wollte – nicht, weil er unbedingt schuldig war, sondern weil es nun einmal, ungeachtet des Wahrheitsgehalts, viele Stimmen gab, die genau dies behaupteten.

Dummerweise war Jones‘ lächerliche Behauptung, die beiden Fälle seien verbunden, an die Öffentlichkeit geraten und nun geisterten Berichte durch die Zeitungen, ein irrer Attentäter hätte es auf Hufflepuffs – jetzige und ehemalige – abgesehen. Wer hatte herausgefunden, dass O’Geith einst im selben Haus gewesen war wie Rebecca? Und wer war auf den Gedanken gekommen, es sei eine gute Idee, dies der Presse mitzuteilen? Henry seufzte. Als ob ihre Arbeit nicht schwer genug wäre, ohne eine Öffentlichkeit in Panik…
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Di Jun 29 2010, 19:12

pp: Straße (Winkelgasse) - Zeitsprung


Ellie betrat den Konferenzraum des Zaubereiministers in recht aufgelöstem Zustand. Sie nickte dem älteren Mann, der bereits am Kopfende des Tisches saß und bei dem es sich wohl der Leiter der Aurorenabteilung, Henry Potter, handelte, nur kurz zu, dann ließ sie sich wie benommen auf den ihr per Schild zugewiesenen Platz sinken.

Ein leises Schluchzen entwich ihr. Sie konnte noch immer nicht fassen, dass Victor O’Geith wirklich tot war… Dabei hatte sie erst am Mittwoch mit ihm gesprochen, mit ihm gescherzt – nur Stunden vor seinem Tod. Womöglich, nein, ganz sicher sogar, war sie eine der Letzten, die überhaupt mit ihm gesprochen hatten… Geistesabwesend wischte sie sich mit dem Ärmel ihrer Bluse über die Augen, doch sie weinte immer noch. Der arme Victor… und dann auch noch von einem Parteikollegen ermordet – jedenfalls wies alles darauf hin, dass Salbeus Prewett schuldig war.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Di Jun 29 2010, 22:45

Alastor Moody, Auror


Alastors Laune war natürlich nicht die allerbeste, als er sich an diesem Morgen auf den Weg zu der Krisensitzung im Konferenzraum des Zaubereiministers machte. Im Grunde war dies sogar noch stark untertrieben. Grund dafür gab es schließlich reichlich, denn nicht nur dass er und seine mit dem Fall Rebecca Oate beschäftigten Kollegen noch immer zu keinem Ergebnis gekommen waren, nun war auch noch die Ermordung von Victor O’Geith dazugekommen, und das kurz vor der Wahl, die daraufhin natürlich kurzfristig abgesagt worden war. Und obendrein war auch noch das Gerücht aufgekommen, dass diese zwei Mordfälle zusamenhingen, obwohl es in dem Fall des Politikers einen dringend Verdächtigen gab. Natürlich hatte der Tagesprophet dieses Gerücht zu einer wahren Horrorgeschichte von einem Irren aufgeblasen, der es auf Hufflepuffs, und sogar auf ehemalige, abgesehen hatte. Alastor hielt diese Geschichte für den größten Blödsinn, den er je gehört hatte.

Als der Auror den Konferenzraum betrat, traf er dort außer dem Zaubereiminister selbst seinen Vorgesetzten Henry Potter an sowie die Politikerin Ellie Smith, die leise vor sich hinweinte. Alastor setzte sich hin und begrüßte die Anwesenden mit einem "Guten Morgen; sofern an diesem Morgen überhaupt etwas gut sein kann."


Zuletzt von Alastor Moody am Mi Jun 30 2010, 21:10 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Mi Jun 30 2010, 19:16

[Einstiegspost]

Dieser Morgen war wirklich alles andere, als ein guter. Zuerst fing der Tag damit an, dass Jack fst aus dem Bett gerutscht war, was durchaus etwas schmerzhaft hätte werden können. Dann war auch noch der Kaffee alle - was ja nun wirklich ein absolut bitterböses Omen war, wenn es nach dem Auror ging. Und zu allem Überfluss stand auch noch eine Sitzung an. Eine Krisensitzung, welche sich wohl nicht nur mit dem - leider - noch aktuellen Fall einer toten Hufflepuff befassen würde, nein, sondern wohl auch mit dem plötzlichen Tod des Politikers Victor O’Geith. Das schien ja wirklich ein 'wundervoller' Tag zu werden.

Als Jack einige Minuten vor 9 Uhr in der Ministeriumszentrale im Tagungsraum eintraf, erblickte er zunächst nur drei Leute: Potter, Moody und die noch sehr junge Dame, welche auf dne Nmaen Ellie Smith hörte. Dass sie gerade noch Tränen vergoss, schmerzte den Auror ein wenig. Deshalb zog er kurzerhand ein Taschentuch - natürlich ein sauberes - hervor, welches er der Jungpolitikerin reichte. Dann erst wandte er sich mit einem "Morgen..." dem Rest zu und begab sich auf seinen ausgeschilderten Platz.
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Henry Potter



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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Mi Jun 30 2010, 21:02

[Einstiegspost als Henry Potter]

Henry drehte sein Handgelenk und warf einen Blick auf seine Armbanduhr, als die Tür zum ersten Mal aufgegangen war und die junge Politikerin Ellie Smith den Tagungsraum betrat. Die junge Frau schien sehr mitgenommen und Henry konnte es nur all zu gut verstehen. Sie musste Victor O’Geith sicher gut gekannt haben und sein Tot hinterließ sichbare Spuren. Wenn jemand die junge Frau zum ersten Mal sah, war es schwer sie mit einem politischen Posten in Verbindung zu bringen, aber so sehr man genau das nicht annahm, so sehr verkehrt lag man da auch. Henry, der ihr einen mitfühlenden Blick zuwarf und nickte, kannte sie nicht, aber er kannte ihren Vater flüchtig. Colin Smith war nur etwas älter wie Henry mit einem kleinen Laden in Oxford. Eigentlich war es Zufall gewesen, das er den Mann kannte und das dessen Tochter eines Tages auf einer Liste der Partei auftauchte und auch heute auf der Liste der teilnehmenden Personen. Soviel Henry wusste, war Ellie Smith sehr arrangiert.

Mit beiden Händen hatte der Leiter der Aurorenabteilung die oberen Ecken seiner Unterlagen gegriffen und knickte sie eher unbewusst unruhig hin und her. Seine Augen wanderten wieder zur Tür, zu der als nächster Alastor Moody hereinkam, dessen Gesicht auch zahlreiche Bände sprach. Henry erwiederte seinen Gruß mit einem kurzem "Guten Morgen Alastor."

Dass war auch das einzige was er sagen konnte bevor Jack Haver auch den Raum betrat, dem er ebenfalls zunickte. Bisher hatte Henry es eine ganze Weile lang vermieden Owen Jones, den Zaubereiminster, anzusehen, der glücklicherweise nicht direkt in seinem Gesichtsfeld, sondern zu seiner Rechten direkt auf dem Platz neben ihm saß. Eigentlich war der Zaubereiminister ein netter und vor allen intelligenter Mann, in Henrys Augen doch eigentlich zu intelligent um derartige, aufgekommene Gerüchte zu streuen. Aber er war auch verliebt in seinen Posten und was diese Sache betraf kam Henry wirklich ins Grübeln. Dennoch, er würde aufkeinenfall wilde Spekulationen von sich geben, ehe er nicht hier alles wichtige und aussagekräftige zusammengetragen hatte. Der Leiter der Aurorenabteilung holte einmal tief Luft und stieß sie leise und langsam wieder aus. Dann warf er wieder einen Blick auf seine Armbanduhr, die auf magische Art und Weise betrieben wurde.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Mi Jun 30 2010, 23:06

Owen Jones, 39 Jahre, amtierender Zaubereiminister


Owen Jones war etwas verspätet eingetreten, erst nach dem jungen Mädchen, Ellie Smith, die zu seinen Rivalen für die heutige Wahl gehörte. Hätte gehören sollen, denn die Wahl hatte ja nun nicht stattgefunden. Natürlich, er hatte unbedingt weiter Zaubereiminister bleiben wollen – aber doch nicht so! Es war einfach lächerlich, zu behaupten, er hätte etwas mit dem Tod Victor O’Geiths zu tun…

Gut, vielleicht war es nicht die professionellste Handlungsweise gewesen, das Gerücht zu streuen, der Mord mit O’Geith habe mit dem Mord an Rebecca Oate zu tun – aber er hatte es doch nicht auf sich sitzen lassen können, dass man ihn zu Unrecht beschuldigte! Zumal es ja nicht ganz und gar unmöglich war, dass der Fall Oate mit dem Fall O’Geith zu tun hatte… Immerhin war der Mörder der kleinen Rebecca noch nicht gefasst und auch Prewetts Motiv, O’Geith zu töten, war mehr als dürftig. Vielleicht war er ja tatsächlich wahnsinnig und hatte auch Oate auf dem Gewissen?

Er begrüßte die Auroren Moody und Havers mit einem Kopfnicken, dann widmete er sich weiter seinen Unterlagen, die er mitgeführt hatte, wobei er hin und wieder einen Blick auf die bereits anwesenden warf.

Kam es ihm nur so vor oder war Henry Potter, der Leiter der Aurorenabteilung, bislang seinem Blick ausgewichen? Er glaubte doch nicht etwa auch, dass er den Tod O’Geiths zu verantworten hatte?!
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Do Jul 01 2010, 21:51

Ellie sah erst wieder auf, als ihr jemand ein Taschentuch vor die Nase hielt. Nicht einmal der mitfühlende Blick, den Potter ihr zugeworfen hatte, hatte sie mitbekommen, da hätte es auch nichts geholfen, wenn sie in seine Richtung geblickt hätte, denn sie sah ein wenig verschwommen durch ihren Tränenschleier.
Das Taschentuch jedoch konnte ihr gar nicht entgehen, sie nahm es mit einem dankbaren Nicken an und wischte sich damit über die Augen.

Erst dann sah sie auf und musste feststellen, dass sie und Mr. Potter nicht mehr alleine im Sitzungssaal waren. Ein älterer Mann, den sie nicht kannte, saß neben Henry Potter – war er derjenige gewesen, dessen Morgengruß sie gehört hatte? Außerdem war der Zaubereiminister nun im Raum – sie nickte ihm höflich zu, dann sah sie zu dem Mann, der ihr das Taschentuch gereicht hatte.

Und erst einige Zeit später fiel ihr auf, dass es unhöflich war, fremde Menschen anzustarren. Aber der Mann, der da eben herein gekommen war und ihr auch noch ein Taschentuch gegeben hatte, sah wirklich unwahrscheinlich gut aus. „Danke…,“ hauchte sie und zog schniefend die Nase hoch. Mittlerweile war es ihr fast peinlich, dass sie in Gegenwart dieser wichtigen Staatsmänner und Auroren einfach so geweint hatte – aber richtig gefasst war sie auch noch nicht, zu tief hatte sie der Tod Victors erschüttert. Immer noch liefen ihr vereinzelte Tränen über die Wangen.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Mo Jul 05 2010, 01:40

Natürlich hatte Henry den Blick gesehen, den der Zaubereiminster ihm zugeworfen hatte, aber er reagierte erst einmal nicht darauf und konzentrierte sich eher auf die Szene zwischen der jungen Politikerin und Jack Havers, wobei er immer noch oder wieder die Ecken des obersten Pergamentes seiner Unterlagen gedankenverloren hin und her knickte. Ob sich die junge Frau wirklich in der Lage sah diese Sitzung mitzuverfolgen? Ihre Tränen ließen ihn zweifeln, aber da sich mittlerweile noch mehr Politiker und andere Personen eingefunden hatten, entschied er sich dagegen, sie noch darauf anzusprechen. Immerhin war sie eingeladen und nicht gezwungen worden herzukommen. Henry hob die linke Hand und fuhr sich mit dem Zeigefinger über die Schläfe, wobei er seinen Blick von Smith und Havers abwandte und Alastor fixierte.

Die Stille seines langjährigen Kollegen und Freund... ja so konnte er ihn wohl schon bezeichnen... machte dem Leiter der Aurorenabteilung Sorge. An sich hatte Alastor immer etwas zu sagen und er hatte kein Problem damit sich auch auf seine Art und Weise offen über etwas auszulassen, egal wer da mit im Raum saß. Aber in diesem Augenblick kam nichts womit Henry vielleicht gerechnet hätte. Alles was ersichtlich war, war die düstere Miene. Aber im Laufe der Sitzung würde sich das wahrscheinlich eh noch ändern. Alastor war nicht gerade für seine Zurückhaltung bekannt und das war auch gut so. Eher skeptisch betrachtete Henry auch die Anweisung dass genau das Team, was im Mordfall Rebecca Oate ermittelte, diese Sache hier übernehmen sollte. Genau genommen stieß es Henry sogar äußerst übel auf, denn er glaubte nicht an einen Zusammenhang. Warum also offerierte Owen Jones das so? Nun, dass würden sie ja dann sicher gleich erfahren.

Zumindest musste er nicht das ganze Team herbeordern und hatte Moodys eingesetzte Posten auf Hogwarts nicht auch noch abziehen müssen. Dagegen hätte er sich sicher auch mit Händen und Füßen gewehrt, solange der Fall nicht annährend geklärt war. Nicht nur James und Alastors Tochter besuchten diese Schule, sondern auch viele Kinder anderer Kollegen, die alle, verständlicher Weise, um die Sicherheit besorgt waren. Nicht das Henry es den Zauberern auf Hogwarts nicht zutraute seine Schützlinge auch wirklich zu beschützen, aber ob sie es auch im Fall der Falle tun würden, so wie Auroren es eben tun würden? Jetzt war er mit den Gedanken abgeschweift und räusperte sich hörbar, genau zweimal, ehe er das Wort ergriff und seinen Blick einmal durch den Raum schweifen ließ. Hier und da standen noch Personen, murmelten, gestikulierten, flüsterten und zischten.

"Meine Herren, meine Damen! Darf ich sie bitten Platz zu nehmen? Ich denke es ist an der Zeit das wir beginnen." Jetzt fiel ihm aufeinmal ein, das er doch an sich jemanden brauchte, der das ganze protokollierte, für den Fall das noch Personen später hinzukamen, aber auch, um nicht im nachhinein etwas zu vergessen. Hatte er seiner Sekretärin eigentlich gesagt das sie, möglicherweise, gebraucht wurde? Eine Pause entstand, in der Henry nachdachte, sich aber nicht richtig erinnern konnte. Seine Stirn legte sich für einen Moment in Falten, während er auf einen Punkt im Nichts des Raumes starrte. In letzter Zeit passierte es ihm immer öfter, dass er manche Dinge die er gesagt oder getan hatte, nicht mehr in direkter Erinnerung hatte.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   So Jul 11 2010, 22:18

Alastor Moody, Auror


Alastor hatte einige Mühe, sich zurückzuhalten, als er den Zaubereiminister erblickte. Wie kam der euigentlich auf die Idee, solche Gerüchte zu streuen? Nun, wenn das ein Versuch war, von sich selber abzulenken, dann kein besonders guter. Jedenfalls kam es Alastor doch sehr an den Haaren herbeigezogen vor, dass die beiden Morde miteinander zusammenhängen sollten. Leider hatten sich jedoch wegen dem Mord an dem Schulmädchen noch immer keine Anhaltspunkte ergeben, und insgeheim war Alastor doch erleichtert, dass Dorcas bis auf Weiteres noch in Hogwarts war. Auch von Greyback war noch keine weitere Spur gefunden worden, und es konnte nach wie vor nicht ausgeschlossen werden, dass er sich noch in der Nähe von Hogsmeade herumtrieb, auch wenn weder Werwolf-Überfälle gemeldet worden waren noch irgendwer Greyback in der Gegend gesehen hatte.

Alastor begrüßte seinen Kollegen Jack Havers nur kurz mit einem "Guten Morgen", und dieser wandte sich auch sogleich der jungen Politikerin zu, die immer noch vor sich hin weinte. Ob sie O’Geith so gut gekannt hatte? Immerhin hatte sie den Politiker noch sehr kurz vor dessen Ermordung gesprochen.

Schließlich eröffnete Henry die Sitzung, was Alastor mit Erleichterung zur Kenntnis nahm. Auch ihm fiel das Fehlen von Henrys Seklretärin auf, und er fragte seinen Freund leise: "Sollten wir nicht auf deine Sekretärin warten? Ich nehme an, sie weiß doch Bescheid, wann wir anfangen sollten."
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Di Jul 13 2010, 17:39

Der Auror von Mitte 30 behielt die junge Politikerin noch einige Zeit lang im Auge. Sie schien wirklich fertig und aufgelöst zu sein. Auf ihr gehauchtes 'Danke' hin, hatte Jack nur kurz genickt und sie auch noch sehr sanft angelächelt. Vermutlich hätte er sie auch noch in den Arm genommen und halb durchgeknuddelt, wenn er nicht shcon sitzen würde und das hier keine überaus seriöse und wichtige Versammlung wäre. Ja, Jack konnte es einfach nicht lassen, jede mögliche Gelegenheit für einen Flirt auch direkt zu nutzen. Diesmal konnte er sich auch nur noch gerade so davon abhalten, der jungen Dame ihm schräg gegenüber irgendwelche Avancen zu machen und sie beispielsweise auf einen Drink zum Trost einzuladen oder ähnliches.

Als dann wenig später Henry Potter das Wort erhob, konnte Jack seinen Blick endlich von Ellie Smith lösen und ihn genau dort hinlenken, wo gerade die eigentliche Musik spielte. Und sofort wieder verstummte. Irgendwas schien nicht in Ordnung zu sein. Und das war auch irgendwie auffällig, denn es schien wirklich irgendjemand zu fehlen. Nämlich die Sekretärin vom guten Potter. Großartig, einfach großartig. Wenn das ganze shcon so 'gut' anfing, wie sollte das dann erst im Verlaufe der Sitzung werden?

Tja, anscheinend stehen wir heute wohl irgendwie alle ein wenig neben uns., Oder kommt mir das nur so vor? fragte sich Jack im Stillen und konnte sich gerade so ein leicht freches bis amüsiertes Grinsen verkneifen.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Di Jul 13 2010, 17:54

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Das war schon irgendwie peinlich gewesen. Eigentlich dachte Denny, das heute nichts anstand und hatte gerade sogar ein nettes 'Gespräch' mit einer leichten Dame gehabt, als sein bester Freund ins Büro gekommen war. Gut, das sah man in der Kanzlei durchaus öfter, aber dass Al auch noch sagte, Denny müsste längst auf dem Weg zu irgendso einem Meeting sein, kam sich der alternde Anwalt schon etwas bescheuert vor. Also schnell die Hose wieder hochgezogen, die Krawatte gerichtet und ohne Akten und Plan ins Ministerium appariert...

... wo Denny natürlich zu spät kam, das aber nicht einmal bemerkte. "Denny Bane, ich hab keine Ahnung was ich hier soll und wer ihr seid, aber wer ist euer Daddy?", fragte er in den Raum und war stolz über seinen großen Auftritt. Erst nach einer kleinen Sekunde blickte er sich um und sah recht seltsame Menschen hier. Eine verheulte Blondine, ein leicht schmierig aussehender Mann, ... Potter kannte man ja irgendwie noch. Ab und an las man was von Auroren und als Anwalt musste man sich mit denen ja auch auseinander setzten. Die Blondine gefiel ihm jedenfalls, weshalb er sich hinter sie stellte und über ihre Schulter beugte. "Och, meine Hübsche, nicht weinen. Jetzt bin ich ja da. Nicht zufällig Lust auf ein Nümmerchen, danach sieht die Welt gleich besser aus. Denny Bane."
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Di Jul 13 2010, 18:25

Mit einigen dicken Aktenordnen, genauen Plänen von Hogsmeade sowie der Winkelgasse und nicht zuletzt dutzenden Fotos und Dias der Tatorte bepackt humpelte Benjy durch die Zaubereiministeriumszentrale. Seine Verspätung ruhte daher, dass er in der Muggelverwaltung Londons die Katasterkarten der Umgebung der Winkelgasse zu besorgen hatte, eine Tätigkeit, die im Hinblick darauf, dass der Täter sich vermutlich apparierenderweise vom Tatort entfernt hatte, ziemlich sinnlos war.
Insbesondere hatte ihn der Tot Victors sehr mitgenommen, immerhin waren sie Parteikumpanen gewesen, auch wenn Benjy sich sehr zurückgehalten hatte und so auch für kein Amt kandidieren wollte. Sie standen Parteipolitisch vor den Trümmern ihrer Arbeit; dennoch stand für Benjy die Aufklärung des Mordes an seinem Bekannten weit im Vordergrund. Zielgerichtet bewegte er sich auf die, merkwürdigerweise, noch offen stehende Tür des Besprechungszimmer zu und betrat möglichst unauffälig das Zimmers, ein Plan, der sofort dadurch vereitelt wurde, dass er mit dem Rücken eines alten, großen und sehr breiten Mannes kolidierte, der in der Nähe der Tür stand, über irgendetwas am Tisch gebäugt, das Benjy aber aufgrund dessen Leibesfülle nicht erkennen konnte. Seine Vorgesetzten waren natürlich schon dar, damit hatte er aber schon gerechnet. Auch der Zaubereiminister hatte sich schon eingefunden, eine Person, zu der Benjy ein ambivalentes Verhältniss hatte. Einerseits war er ein guter Minister, engagiert, mit sozialem Gewissen und verantwortungsvoll, andererseits schien er sich auch ziemlich an sein Amt zu klammern. Aktuell hatte Benjy aber andere Probleme, da er beim weichen Zusammenprall mit dem Kreuz des Fleischklopses einen Aktenordner verloren hatte; außerdem war seine Prothese, laut hörbar, mit einem Stuhlbein kolidiert, dass sich irgendwo neben oder unter den Mann befinden musste, den er soeben gerammt hatte. Er murmelte "Entschuldigung." und schaute sich beschämt im Raum um.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Di Jul 13 2010, 18:57

Immer noch nachdenkend, war es Alastor der ihn aus seinen Gedanken riss, mit der Frage ob sie nicht auf seine Sekretärin warten sollten? Henry sah Alastor an und öffnete den Mund, schloss ihn aber direkt wieder als die Sekretärin des Zaubereiminsters sich durch die Tür schob. Jetzt fiel Henry, unter diesem ganzen Arbeitspensum, auch wieder ein, dass er ja seiner Sekretärin den Tag frei gegeben hatte, weil Owen Jones auf seine eigene bestanden hatte, in der Vorbesprechung dieser Krisensitzung. Sein Blick wanderte von Jones Sekretärin wieder zu Alastor und dann schüttelte er den Kopf. "Nein, das ist nicht nötig, sie hat heute frei bekommen weil Mister Jones Sekretärin uns mit dieser Aufgabe beehren wird."
Allenfalls war es freundlich gesprochen, aber in Henrys Augen konnte man das Missfallen blitzen sehen, bevor er wieder auf seine Unterlagen schaute.

So schienen sie gerade beginnen zu können, und Henry wollte einen der hinteren Herren bitten die Tür zu schließen, als ein weiterer Mann in dieser erschien. Denny Bane! Henrys Gesicht nahm etwas leidendes an, als Bane sich einen Auftritt lieferte, als wäre er gerade freudestrahelnd in ein Saufgelage hereinspaziert. Besonders still wurde es im Raum als er der jungen Politikerin ein... Nümmerchen... anbot.
Henry schloß vor leichtem Entsetzen die Augen und ließ den Kopf ein wenig sinken. Das fing ja gut an. Schließlich steuerte durch die immer noch offen stehende Tür Benjy Fenwick herein, der, wie sollte es auch anders kommen, mit Bane zusammenprallte und dabei laut krachend einen Aktenorder verlor. Henry starrte eine Weile auf die sich da abspielende Szene, dann seufzte er und lehnte sich etwas resignierend in seinem Stuhl zurück.
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Jack Havers



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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Di Jul 13 2010, 22:51

Eigentlich wollte Jack sich gerade relativ lässig zurücklehnen und weiterhin den Worten des alten Potter lauschen, als plötzlich jemand zur Tür hineinkam. Ein Mann, der eher an einen laufenden, überdimensionalen Fleischklops, als an einen richtigen Menschen mit magischen Fähigkeiten erinnerte. Langsam wanderte Jack's linke Augenbraue in die Höhe, als dieser Kerl sich auch noch als Denny Bane vorstellte. Dieser Name klingelte kurz in seinen Ohren. Er hatte von diesem Typen schon einmal irgendwann gehört. Nur.. wann? Er war sich nicht mehr wirklich sicher, da Namen ehrlich gesagt für ihn teilweise ja nur Schall und Rauch waren - was ja auch kein Wunder war, wenn man bedachte, mit wie vielen leuten dieser Auror schon geflirtet und soinstiges getan hatte. Da verdrängte man schon ab und an dne ein oder anderen Namen.

Als dieser wandelnde Fettklops sich dann allerdings mehr oder minder direkt an die junge Politikerin Ellie Smith ranmachte, schmeckte das zumindest Jack überhaupt nicht. Nein, er konnte sich den Kommentar, der recht schnell folgte, wirklich nicht verkneifen:
"Bei allem Respekt, Sir... Ich bezweifle ernsthaft, dass diese junge Dame ernsthaftes Interesse daran hat, mit Ihnen ein... wie nannten Sie das eben so schön? Ach ja.. ein 'Nümmerchen' hiernach zu schieben. Schnappen Sie sich einfach einen Stuhl oder meinetwegen auch zwei, wenn einer nicht reicht und setzen Sie sich, damit wir endlich anfangen können. Mordfälle klären sich schließlich nicht von alleine auf. Und schon gar nicht davon, dass wir hier viel länger rumsitzen als nötig, weil es zu andauernden Verzögerungen kommt."

Ja, Jack war ein wenig in eine freche Tonlage bei seinem Kommentar verfallen, aber das störte ihn slebst rehct hezrlich wneig. Vielleicht hatte es sogar einen leichten respektlosen Touch an sich gehabt, aber das war ihm ebenfalls egal. Es war immerhin auch mehr als taktlos, was dieser redende Fleischklops dort abzog. Sie waren hier shcließlich nicht auf einem Volksfest, sondern einer sehr ernsthaften Sitzung. Hoffentlich würde das nicht gleich in einer Menge Ärger enden. Jack selbst hätte kein Problem damit, aber diese Situation, dieser Moment und dieser Ort waren einfach nicht richtig für so etwas.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Do Jul 15 2010, 22:20


Ellie schniefte noch ein wenig, hatte sich aber wieder einigermaßen im Griff, wohl nicht zuletzt dank des aufmunternden Lächelns, das ihr dieser hinreißende junge Mann schenkte. Zwar schniefte sie noch und schnäuzte sich hin und wieder in das Stofftaschentuch, das er ihr gereicht hatte – ob sie es würde behalten dürfen? – doch sie war jetzt ruhiger, wenn auch vielleicht nicht konzentriert, denn ein Großteil ihrer Aufmerksamkeit galt nun dem Auror, der sich ihr gegenüber so galant verhalten hatte.

Sie musste den Blick leider abwenden, als Henry Potter die Sitzung eröffnete – um kurz darauf wieder von Alastor Moody unterbrochen zu werden, der ihm etwas zuflüsterte.

Ellie wusste nicht, worum es ging und sie kam auch nicht dazu, darüber nachzudenken, denn in diesem Moment lehnte sich ein massiger Körper über sie. Sie sah sich um und bemerkte einen alten Mann, der sie angeiferte und ihr unmoralische Angebote unterbreitete. Sie verzog angewidert das Gesicht, als der Alte plötzlich gegen sie stieß. Sie schrie entgeistert auf und verpasste dem Perversen einen Tritt, noch ehe sie registrierte, dass den alten Sack wenigstens an diesem Malheur keine Schuld traf. Ein junger Mann, Benjy Fenwick, den sie kannte, weil er zu O’Geiths Partei gehörte, war gegen ihn gestoßen und entschuldigte sich nun betreten.

Sie stieß diesen Fettkloß dennoch von sich und war dann dankbar, als sie mitbekam, wie der Auror sie ritterlich verteidigte – er gefiel ihr wirklich immer besser, ganz besonders jetzt, wo er in so deutlichem Kontrast zu dem Perversen stand. Dankbar lächelte sie ihm zu.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Do Jul 15 2010, 22:33

Owen Jones, 39 Jahre, Zaubereiminister


Owen bemerkte natürlich auch, dass Moody sich zu Potter beugte, und er hörte das Wort ‚Sekretärin‘ aus dem Gemurmelten heraus. Gewiss fragte Moody sich, wo seine, Owens Assistentin und Sekretärin, Nerys, steckte. Oder ging es um Mackenzie, die Sekretärin Potters? Er hatte sich eigens dafür eingesetzt, dass sie nicht zu der Krisensitzung geladen war – soweit er wusste, hatte sie auch Kinder in Hogwarts, da musste sie nicht unbedingt alle Neuigkeiten im Fall Oate erfahren. Und auch im Fall O’Geith war es gut, wenn möglichst wenige zu der Sache hinzugekommen wurden, um Sicherheitslücken zu vermeiden. Dass er bereits die größte Sicherheitslücke darstellte, indem er ungerechtfertigte Theorien an die Presse weitergab, fiel ihm dabei gar nicht auf.

Er verdrehte, ebenso wie Potter, die Augen, als Denny Bane, seines Zeichens Anwalt, den Saal betrat und sich zum Affen machte. Kurz darauf kam auch noch irgendso eine ungeschickte Bürokraft und verbreitete vollends das Chaos.

Owen erhob sich. „Also, ich muss doch sehr bitten! Wir sind doch schließlich nicht im Kasperletheater!“ In diesem Augenblick betrat endlich Nerys das Zimmer und setzte sich, um ihre Rolle als Schriftführerin einzunehmen. Owen war seiner Cousine einen bösen Blick zu – was musste sie zu spät kommen und ihn damit blamieren? – dann richtete er sich wieder an die anwesenden Sitzungsteilnehmer.

„Dann können wir ja jetzt anfangen. Mr. Potter, Sie haben das Wort…“ Das hatte er sowieso, Potter war schließlich Sitzungsleiter, aber Owen fühlte sich besser, wenn es wenigstens den Anschein hatte, als hätte er auch hier ein Wort mitzureden.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Mo Jul 19 2010, 10:44

Das war nun wirklich nicht der ernsthafte Start in eine Krisensitzung, denn man sich gewünscht hätte, aber vielleicht kamen die Anwesenden ja wieder zur Besinnung. Henry zumindest hoffte es, wollte aber seine Hand dafür nicht ins Feuer legen. Vielleicht war die ganze Situation mit den Morden, die beide Male eine große Welle losgetreten hatten, einfach für viele Gemüter zuviel, so dass sie im ihrem Verarbeitungsprozess in jugendliches Verhalten zurückfielen. Zu ärgerlich, dass es sich dabei allerdings um einige wichtige Menschen in ihrem Rechtssystem handelte. Mal abgesehen von dem Anwalt, den man aufgrund seiner Krankheit nicht unbedingt in dieser Sparte ansiedeln konnte. Henry glaubte aber, das Bane garantiert in früheren und noch gesünderen Jahren ähnliche Züge gehabt haben musste.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis einer der anderen Anwesenden mit der Faust auf den Tisch haute und da Henry im Regelfall eine recht ansehnliche Gemütsruhe hatte, wunderte es ihn auch nicht, das der Zaubereiminister schneller die Contenance verlor. Henry war meistens der Ansicht das, diese zu bewahren in manchen Situationen taktische Überlegenheit schaffen und eine Eskalation verhindern konnte.
Besonders in gehobenen Gesellschaftsschichten diente es der Distinktion, also einer gewissen Auszeichnung. In diesem Fall hier aber konnte Henry sogar jeden verstehen der an die Decke ging, wo die Nerven doch bei vielen blank lagen. Henry wartete bis Jones sich wieder gesetzt hatte und beugte sich dann aus seiner resignierenden Sitzposition wieder nach vorn.

"Nun gut, beginnen wir. Sie wissen alle aus welchem Grund wir uns hier eingefunden haben und ich bitte sie um rege Beteiligung, damit wir das alles schnellstmöglich bearbeiten und Lösungen finden können. Vordergründlich geht es, für alle diejenigen die es noch nicht wissen..." sein Blick wanderte kurz zu Anwalt Bane.
"... um die Ermordung des Politikers Victor O'Geith, Kandidat für den Posten des Zaubereiministers, der eigentlich heute anstehenden Wahlen, die jetzt verschoben werden müssen. Im Vorverlauf dieser Sitzung gab es, wie einige sicher wissen, Hinweise darauf das Salbeus Prewett mit dem Mord in Verbindung stehen könnte. Unsere Aufgabe ist es dafür zu sorgen, dass das Ganze nicht außer Kontrolle gerät. Gibt es Vorschläge wie wir vorgehen sollen?"
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Mo Jul 19 2010, 11:27

Denny hatte ja eigentlich nicht vor, so direkt auf die Pelle der jungen Blondine zu rücken, aber als man ihn anstieß, genoss er es, seinen doch recht fülligen Körper kurz gegen die junge Frau gedrückt zu kriegen. Zu dem Kerl, der sich daraufhin einmischte, empfand er aber keinerlei Zuneigung, weshalb sein breites Grinsen schnell eher bitter wurde, und etwas gekränkt. "Sir, die junge Dame kann mit Sicherheit für sich selbst reden und Sie sollten ihr so eine einmalige Chance nicht nehmen. Übrigens: Wer sagte denn etwas von hinterher. Also ICH mag Zuschauer. Und so eine kleine Sitzung könnte man ja auch einfach ignorieren, wird schon nicht so wichtig sein." Aber er wusste, dass seine Chance vertan war, dank diesem geleckt aussehenden Volltrottel, also setzte er sich tatsächlich und hörte einfach zu, bis ...

"Mord an einem Politiker? Aber das ist unpatriotisch!", rief Denny dazwischen und sah richtig leidend aus. Er hatte Leute, die ihr Land nicht liebten und unterstützten. "So etwas macht man doch erst nach einer Wahl, und auch nur, wenn der Politiker sich als inkompetent erweist - scheinbar machen Sie keine schlechte Arbeit, Mr. Jones, sonst wären Sie sicher auch längst in einem Sarg." Tja, Denny und seine direkte Art, die vor niemandem Respekt hatte. Er hielt sich auch noch für einen charmanten Kerl und glaubte, Jones damit etwas Gutes getan zu haben, ihn auf solch eine Weise zu loben. Als würde er ihm damit gleich noch einen väterlichen Rat gegeben haben.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Do Jul 22 2010, 17:20

Ellie stöhnte auf. Fast schon fassungslos sah sie den alten Fettsack an. Was hatte einer wie der eigentlich auf einer so ernsten Veranstaltung zu suchen? Wenn er nicht gar der Angeklagte war… Aber danach sah es ja nicht aus, jedenfalls verhielten sich die anwesenden Auroren nicht dementsprechend. Und das Foto, das sie in der Zeitung gesehen und das den eher hageren Prewett zeigte, hatte mit diesem Kerl auch wenig gemeinsam. Sie selbst hatte ihr Urteil über Bane jedenfalls dennoch schon gefällt: Der Kerl war ein unausstehlicher, perverser und aufdringlicher Macho, der es noch nicht einmal merkte, wenn er in seine Schranken gewiesen wurde.

“Nur zu Ihrer Information, ich habe keinerlei Interesse an einem ‚Nümmerchen’, weder während der Sitzung noch hinterher noch überhaupt irgendwann! Ich habe hiermit also für mich selbst gesprochen, das wäre dann hoffentlich geklärt!“ zischte sie, bevor sie sich wegdrehte und Bane die kalte Schulter zeigte.

Sie zuckte ein wenig zusammen, als Mr. Jones scharf um Ruhe bat und die streitenden Sitzungsteilnehmer rügte. „…war ja nicht meine Schuld…“ murmelte sie, schwieg dann aber und hörte Potter aufmerksam zu. Sie weinte nicht mehr, wenigstens das hatte Bane mit seiner unangenehmen Ablenkung geschafft, denn sie war nun viel zu wütend, um noch zu weinen, besonders da er nicht aufhörte, sich lächerlich zu machen, nicht einmal als Potter die Sitzung bereits eröffnet hatte.

Ein wenig schüchtern hob sie die Hand – sie war zwar noch sehr jung, aber schließlich hatte man sie zur Sitzung geladen, also konnte, ja, musste sie geradezu ihre Meinung äußern.

“Ich denke, dass Wichtigste ist, die Informationen, die an die Presse weitergegeben werden, streng zu kontrollieren – der letzte Artikel war ja eher sensationslüstern und informativ… so etwas kann Panik schüren…“

Sie wusste, wovon sie redete. Kaum, dass ihr Dad den Artikel gelesen hatte, hätte er sie am liebsten sofort in ihr Zimmer gesperrt, Sitzung, Wahlkampf und persönliche Würde völlig außer Acht gelassen, denn schließlich war sie auch eine Hufflepuff gewesen und damit in Gefahr. Politisch aktiv war sie auch noch und damit gleich in zwei Gefahrengruppen…Glücklicherweise hatte sie ihn dann doch noch überzeugen können, dass das etwas überzogene Maßnahmen gewesen wären…
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Do Jul 22 2010, 17:33

Owen Jones, 39 Jahre, Zaubereiminister



Owen sah Bane äußerst indigniert an, als dieser ihn zu seiner Amtsführung beglückwünschte und das mit sehr fragwürdiger Begründung. „Ich hoffe, es gibt noch andere Hinweise auf meine gute Arbeit, abgesehen von der Tatsache, dass ich noch nicht unter der Erde liege,“ wies er den offensichtlich senilen Anwalt brüsk zurecht. „Und reden Sie nicht so salopp daher, das Ganze ist eine ernste Angelegenheit – man bringt überhaupt keine Politiker um, weder vor oder nach der Wahl!“

Er sprach zwar selbstbewusst, doch Denny Banes Art verunsicherte ihn doch ein wenig. Er hatte ja gehört, dass es mit dem einst brillianten Rechtsanwalt bergab ging, aber dass es schon so weit fortgeschritten war, überraschte ihn. Noch mehr überraschte ihn aber, dass man einen Mann wie Bane dann noch auf einen so wichtigen Fall ansetzte.

Er sah zu Miss Smith, die sich nun auf Mr. Potters Frage hin zu Wort meldete, überrascht, dass das noch verheulte Mädchen sich traute, das Wort an die Versammelten zu richten, die ja allesamt älter waren als sie, und rechnete es ihr hoch an. Was sie sagte, gefiel ihm allerdings weniger, schließlich verursachte es einen Anflug des schlechten Gewissens bei ihm, den er lieber verdrängte.

“Gewiss möchte keiner von uns eine Panik auslösen,“ erwiderte er und bedachte mal wieder nicht, dass er selbst genau das getan hatte, oder zumindest legte er sich bereits eine passende Begründung für sein Verhalten zurecht, „aber Sie werden mir doch zustimmen, dass die Bevölkerung ein Recht auf Information hat!“ Er blickte in die Runde, nach Zustimmung heischend.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Fr Jul 30 2010, 16:35

"Ich hätte damit rechnen müssen", murmelte Denny leise, aber absichtlich laut genug, dass Ellie ihn hören konnte. "Die Molligen mit geringem Selbstvertrauen reagieren immer schockiert, wenn man sie mit ihren heimlichen Träumen konfrontiert. Wie schade, dabei liebe ich es, Mollige im Bett zu haben." Dann setzte er sich einfach hin und lauschte tatsächlich sogar kurz einigermaßen aufmerksam, auf das, was erzählz wurde, bis er einen Grund zum Widersprechen fand.

"Wieso Panik. Politikermord ist etwas ganz normales gewesen, schon immer. Die Muggel ermorden ihre Präsidenten, oder auch Päpste gerne mal. Und Mord an sich ist etwas absolut natürliches. Emotionen können einen schonmal überkommen, dass man eben unzurechnungsfähig ist, für einen Moment. Ich meine, ich habe mich immer unter Kontrolle, und würde das nie machen, aber ich habe so viele Mörder kennengelernt. Die meisten sind ganz nette Menschen, die eben mal rot sahen. Also die, die tatsächlich die Taten begangen haben. Sehr oft verdächtigen Ihre Leute ja auch die Falschen. Warum bin ich jetzt überhaupt hier, es gäbe viel besseres zu tun." Mit einem Blick zu der hübschen Frau fügte er hinzu: "Und schönere Frauen zu lieben." Dann blickte er wieder zu Mr. Jones und sagte voll Überzeugung: "Denny Bane!"
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Fr Jul 30 2010, 17:45

Das eine Diskussion aufkam war klar, im Grunde ja auch das, was Henry beabsichtigt hatte, auch wenn er sich erhofft hatte das sich mehr als nur drei der Anwesenden zu dem Geschehen äußern würden, denn immerhin saßen in dieser Runde viele hochrangige Namen und nicht wenige die Jones nicht ganz ihr Vertrauen entgegenbrachten. Henry verfolgte den Wortwechsel der drei anderen, mit auf dem Tisch gefallteten Händen und schaltete sich erst wieder nach Denny Banes erneutem vorstellen ein.
"Danke Mister Bane, ich denke das nun alle hier im Raum begriffen haben wer sie sind und wie sie heißen. Sie sind hier, weil sie als Anwalt den Hauptverdächtigen vertreten werden oder sollen..." Henry verschluckte fast das letzte Wort. Wer war eigentlich auf die glorreiche Idee gekommen Bane auf den Fall anzusetzen? Nicht gerade ein Lichtblick für Salbeus Prewett. Vor einigen Jahren wäre das sicher noch anders gewesen, denn ohne Zweifel war Bane einmal einer der Besten gewesen, die sein Fach zu bieten hatte, aber der Zahn der Zeit hatte an dem Anwalt deutliche Spuren hinterlassen.

"Miss Smith hat meiner Ansicht nach schon recht und leider..." sein Blick wanderte zu Jones. ".. haben die bereits heraus gegebenen Informationen an die Presse so etwas ähnliches wie Unruhe verursacht, wenngleich ich auch nicht sagen würde das bereits Panik ausgebrochen ist. Genau genommen haben sie etwas noch völlig unbestätigtes in die Welt gesetzt und wie man da draussen reagiert, dass sollte allen hier Anwesenden klar sein. Ich bin dafür das nur Informationen an die Öffentlichkeit geraten, hinter denen wir auch stehen können. Beginnt einer mit Spekulationen, wird daraus schnell das Prinzip der stillen Post und das Ergebnis kann uns wirklich große Probleme bereiten."
Henry entfaltete seine Hände und legte sie für einen Augenblick mit den Handflächen nach unten auf die kühle Tischplatte.

"Das man keine Politiker ermordet, hat sich offenbar nicht bis zu einigen Personen durchgesprochen, sonst stünden wir jetzt nicht vor diesem großen Problem. Als wenn nicht jeder Mord ein Problem wäre, sind aber nun die beiden Morde aus der frühen Vergangenheit miteinander in Verbindung gebracht worden und das ist der eigentliche Teil, der die Sache noch komplizierter da draussen..." er deutete kurz zum Fenster. "...macht, als sie eh schon ist."

Henry schüttelte leicht den Kopf. "Ich für meinen Teil, erachte den Verdacht auf Prewet im Zusammenhang auf beide Morde doch sehr weit hergeholt. Aber meine Meinung allein ist hier nicht ausschlaggebend. Desweiteren muss ich sagen, dass ich auf die beiden Morde nicht ein und dasselbe Team ansetzen würde, denn mein Team, was am Mord der Hogwartsschülerin arbeitet ist ja auch nicht das größte und jede Verzögerung bringt uns vielleicht noch weiter von einer möglichen Aufklärung ab." Bei diesen Worten schaute er zu Moody, von dem er zu dieser Sache auch noch eine grundlegende Meinung und Aussage versprach.
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Sa Aug 14 2010, 19:44

Owen Jones, 39 Jahre, Zaubereiminister


Owen betrachtete den Rechtsanwalt mit einer Mischung aus Faszination und Ekel – Faszination vor allem, weil er nicht fassen konnte, wie ein vermutlich vormals intelligenter Mann, denn das musste er ja gewesen sein, um seinen Ruf als Staranwalt zu erlangen, so sehr hatte verfallen können. Peinlich berührt sah er zur Seite, als Bane es wieder für nötig hielt, sich vorzustellen, und ihn dabei auch noch direkt ansah.

Mr. Potter schien seine Meinung zu teilen, denn er wies Bane nun darauf hin, dass er sich wohl oft genug vorgestellt hatte. Hoffentlich würde ihn das nun endlich zum Schweigen bringen. Allerdings waren sie nicht lange einer Meinung, denn nun rügte er ihn, weil er dem Tagespropheten gesagt hatte, dass beide Mordopfer Hufflepuffs gewesen waren und daher eventuell etwas miteinander zu tun gehabt hatten. Er wusste, tief in seinem Unterbewusstsein auch, dass er nicht ganz korrekt gehandelt hatte, vermutlich lief er deshalb leicht rot an, aber er würde sich nicht die Blöße geben, einen Fehler zuzugeben.

„Was hätte ich denn bitte sagen sollen, als die Presse mich zum Gespräch bat? Ich bin Zaubereiminister, ich habe eine Verpflichtung!“ Er verschränkte die Arme vor der Brust in einer deutlichen Abwehrhaltung.

„Und was kann ich dafür, wenn die Aurorenabteilung keine verlässlichen Informationen liefern kann? Wie lang sind Sie bereits am Fall der kleinen Oate dran?“
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BeitragThema: Re: Tagungsraum des Zaubereiministers   Mo Sep 06 2010, 18:02

Aus Jones letzten Kommentaren war ein erneutes hin und her entstanden und irgendwie hatte Henry das Gefühl, dass Jones absolut keine Ahnung hatte wie genau man in solchen Fällen vernünftig vorging. "Das wir aus der Aurorenabteilung keine Informationen weitergeben, heisst nicht zwangsläufig, das wir sie nicht haben, aber auch das wir sie nicht an die Öffentlichkeit geben ehe das alles eine gewisse Wasserfestigkeit hat." erklärte er mit ruhiger Stimme, die Hände gefaltet vor ihm auf dem Tisch. "Es ist nicht ihre Aufgabe Minister Jones ihre Subjektivität an die Öffentlichkeit zu tragen, weil sie innerlich in Panik verfallen..."
Was für Henry schon ein äußerst verdächtiges Verhalten war. "Alles was sie nach draussen tragen müssen ist die innerliche Überzeugung das wir..." er deutete mit einer kurzen Geste in die Runde. ".. all ihre Mitarbeiter das nötigste Tun was wir können um diese Fälle zu klären, das solbald wir etwas handfestes haben sicherlich alle davon erfahren und vor allem..." nun sah er Jones fest und sicher in die Augen. "... müssen sie Ruhe und geklärtheit nach aussen hin ausstrahlen, Vertrauen in ihre Mitarbeiter. Tun sie das nicht und stützen sich in der Öffentlichkeit vorweg auf ihre Meinung, kann das mehr aus der Bahn bringen, wie es drin zu halten."

Er ging stark davon aus, dass Owen Jones und alle anderen genau wussten was er meinte. Die Zeit verstrich schnell und der Morgen hatte eine begrenzte Zeit die ihnen zur Verfügung stand, denn einige Zeit nach dieser Konferenz würden die meisten zur Beisetzung von Victor O’Geith gehen und sollten auch noch genug Zeit haben sich in Ruhe fertig zu machen. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen waren abgeschlossen und nun sollte seine Hülle dann heute endlich zur Ruhe kommen. Henry warf einen Blick auf die Uhr, nachdem sie noch über diverse Punkte gesprochen hatten. Bis auf die Sache der Belastung von Salbeus Prewett und dem zusammenhängen der beiden Fälle, war die Sitzung doch recht gut zu steuern und die Reihen blieben alles in allem sehr ruhig.
"Wollen wir jetzt noch einmal zusammenfassen was wir in der letzten Stunde beraten haben. Einer der wichtigsten Punkte ist ein neuer Termin für eine Wahl und die meisten von ihnen haben ihre Stimme für den 18. Dezember gegeben. Ich finde das einen angebrachten Abstand, um auch der Partei von Mister O’Geith die Möglichkeit zu geben sich neu zu formatieren und vielleicht einen neuen Kanditaten aufzustellen."
Einfach würde das sicher nicht werden, aber das war vorauszusehen. Für einen Moment schaute Henry wieder zum Zaubereiminister und glaubte nun einen Protest zu vernehmen. Wenn Jones wirklich mit allem was zu tun hatte, dann war ihm sicher lieber die Wahl besser heute als morgen zu vollziehen.

Nun das letzte Wort in dieser Sitzung hatte natürlich der Minister, auch wenn alles hier nur zu einer halben Zufriedenheit verlaufen war. Die Teilnahme der ganzen Anwesenden ließ wirklich zu wünschen übrig. Besonders die Enthaltsamkeit von Moody verunsicherte Henry. Wusste Moody etwas das er noch nicht wusste? Warum stellte er seinen Standpunkt nicht wie sonst klar und offen dar? Henry ließ sich von seiner Beunruhigung nichts anmerken und beendete von seiner Seite aus die Sitzung in dem er die letzten, alles festlegenden Worte Jones übergab.
"Wie sie alle wissen, müssen wir nun zum Ende kommen, da die Beisetzung Mister O’Geith in einiger Zeit beginnt. Ich bitte nun unseren Zaubereiminister um abschließende Worte und Daten und sage, vielen Dank das sie gekommen sind und teilgenommen haben. Ich bin sicher, dass wenn wir weiterhin Hand in Hand zusammen arbeiten, wir alles aufklären können, und wenn es auch noch so lange dauert. Ungeduld ist in unser aller Berufsfeldern hier sicher eine Untugend und wenig hilfreich. Ich hoffe sie alle denken für sich selbst auch nocheinmal darüber nach. Danke!"
Somit war Henrys Part für heute erledigt und Jones war seinerseits dran, einen Abschluss zu finden.


Zuletzt von Henry Potter am Do Sep 09 2010, 23:56 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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