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 Büro und Privaträume: Morrigan Wallace

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Merlin
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BeitragThema: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Di Jun 08 2010, 23:19

[...]


Zuletzt von Merlin am So Jun 20 2010, 22:54 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Mi Jun 09 2010, 22:24

Cf: Büro Minerva McGonagall

Die Begrüßung hatte sie sich eigentlich noch ein wenig herzlicher vorgestellt, aber zu mindest war ihr keine Katze oder irgendein sonstiges Tier entgegen gesprungen, noch so einen Schreck wie gerade eben auf dem Flur hätte sie nicht überstanden. Aber auch der Weg zum Büro war lang und steiniger Weg, denn es lag nun mal im siebten Stock und dann auch noch soweit von den restlichen Treffpunkten entfernt wie es nur ging. Morrigan hatte Probleme mit Minerva Schritt zu halten, sie hätte sich heute Morgen gegen die High Heels entscheiden sollen. Am Ende des Weges zu dem Turmzimmer in dem sich ab heute ihr Büro befinden sollte war die junge Frau völlig erschöpft. „ Danke dass sie mir den Weg gezeigt haben… „ keuchte sie als sie die Tür öffnete.

Knarrend und nur nach dem Morrigan sich gegen die Tür gelehnt hatte öffnete sich die schwere Tür aus dunklem Holz. Das ganze Interieur war ebenfalls aus dunklem Holz und lediglich ein paar kleine Fenster ließen ein wenig Licht in den ansonsten doch sehr dunklen Raum scheinen. Die junge Lehrerin stützte sich auf dem Tisch ab und sah zu der stellvertretenden Schulleiterin. „ Ich hätte nie gedacht irgendwann wieder zurückzukehren „
Die kleine Frau musste lächeln als sie eines der alten Schulbücher im Regal entdeckte.
„ Wow, ich dachte die wären schon längst ausgemustert „ Sie ging vom Tisch in die linke Ecke des Raumes und durchstöberte die Regale. „ Trotzdem ist es ein schönes Gefühl helfen zu können… „ Morrigan dachte an den Unterricht, da fiel ihr plötzlich eine lebenswichtige Frage ein. „ Ist es den Schülern erlaubt ihre Haustiere mit in den Unterricht zu nehmen ? „
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Fr Jun 11 2010, 18:34

Minerva trat nach Morrigan ein und musterte das Büro. Es erschien duster und ein wenig altbacken, ganz im Gegensatz zu ihren freundlichen und hellen Räumlichkeiten. "Hier hat sich seit Ihrem Abschluss nur wenig geändert," bemerkte die Lehrerin trocken und fuhr mit einem Finger über die Regale, nur, um darauf skeptisch den Staub auf der Fingerkuppe zu betrachten. Sie schwebte über den Boden und blickte aus dem Fenster. Ihre strengen Züge regten sich kein bisschen, als sie sich umdrehte und zu Morrigan schritt, die die Bücher inspizierte. "Zwölf Jahre sind keine lange Zeit," erwiderte sie lächelnd und betrachtete ein Lehrwerk, welches schon seit Ewigkeiten in Hogwarts benutzt wurde. Vielleicht waren sie nicht auf dem neusten Stand, doch sie konnten den Schülern immer noch genug Wissen vermitteln. Minerva betrachtete die junge Lehrerin. Sie selbst hatte zu ihrer Schulzeit in Wahrsagen nie ein Ohnegleichen geschafft, selten brachte sie Erwartungen übertroffen zusammen... umso bewundernswerter war Morrigan, die erst vor drei Jahren die sicheren Mauern von Hogwarts hinter sich ließ und nun zurückkehrte. "Trotzdem will ich nicht bestreiten, dass sich nur wenig geändert hat," fügte sie sanft hinzu und entzündete mit einem Zauberstabschlenker die Fackeln.

"Vielleicht sollten Sie etwas zu sich nehmen, bevor ich Ihnen erkläre, was Ihre Pflichten und Aufgaben sind," schlug die Hauslehrerin vor und beschwörte ohne auf eine Antwort von Morrigan zu warten eine Tasse heißen Schwarztees und belegte Sandwiches auf dem Schreibtisch herauf, ehe sie Morrigan anherrschte, zu essen. "Da sie den Beruf der Wahrsagelehrerin wählten, haben sie das Glück, keine Zweit- oder Erstklässler unterrichten zu müssen. Sollten diese sich also nicht gerade in der Pubertät befinden oder eine Faible für humorlose Streiche haben, dürften Sie mit ihnen kein Problem haben. Und nein, auf Ihren Wunsch wird den Schülern ausgerichtet, keine Haustiere mit in die Unterrichtsstunden zu nehmen." Minervas Züge verwandelten sich zu seinem schwachen Lächeln. "Essen Sie ruhig," befahl sie sanft und kreuzte die Hände. "Ab sofort ist es Ihnen möglich, Schülern Punkte zu geben oder ihnen welche abzuziehen, dies schlägt sich auf dem Punktestand der einzelnen Häuser aus, darüber muss ich Sie wohl nicht informieren. Zwar ist es jedem Professor an Hogwarts selber überlassen, in welchem Maß der die Punkteverteilung verwaltet, dennoch würde ich Sie äußerst darum bitten," Minerva funkelte ihre Kollegin an, "es fair zu handhaben." Sie machte eine Pause, damit Morrigan Fragen äußern konnte.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Sa Jun 12 2010, 19:40

„ Ähm… Danke „ Morrigan betrachtete die Sandwiches und den Tee, etwas skeptisch nahm sie die Tasse und nippte vorsichtig am heißen Tee. „ Sind hier in Hogwarts eigentlich immer noch Katzen erlaubt? Ich hasse diese Viecher. Immer, wirklich immer wenn ich an einer vorbeigehe faucht sie mich an. „ Die junge Lehrerin sah in Richtung Fenster während sie den ersten Bissen des von Minerva beschworenen Sandwiches ass. „ Sie haben recht hier oben hat sich wirklich nichts verändert, sogar die Kaffeeflecken hier an dem Wandteppich sind noch da. Das Sandwich schmeckt wirklich gut… „ Morrigan tippte mit dem Finger gegen den Teppich und eine große Menge Staub löste sich. Wie eine Wolke schwebte sie nun im Raum.
„ Der Unterricht wird wohl noch im alten Raum stattfinden, die große Halle auch wie üblich genutzt werden. Ist Professor Slughorn noch hier im Schloß? Ähm… Ich meine unterrichtet er immer noch? „

Es folgten bestimmt 10 Minuten Stille in der die junge Frau ihr Sandwich aufaß.
„ Das Punktesystem… ich hätte nie gedacht mal selbst Hauspunkte zu verteilen „
Morrigan sah in ihre Teetasse. „ Wenn sie wollen kann ich ihre Zukunft deuten, es wird nur ein paar Minuten dauern. „
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Mi Jun 16 2010, 22:53

So langsam bekam Minerva Hunger. Es war schwer, anderen beim Essen zuzusehen, während man selber noch gar nichts im Magen hatte. Nachdem die Hauslehrerin den Ausführungen ihrer Kollegin zugehört hatte, hüstelte sie einen Tick zu laut. "Es tut mir äußerst leid für Sie, aber diese Viecher können laut Schulordnung nicht verboten werden," erklärte sie, während sich ihre dünnen Nasenflügel blähten. Nun gut, Morrigan konnte nichts für ihre Phobie, dennoch war Minerva in gewissen Punkten etwas empfindlich. Hätte sie einen schlechten und dazu noch infantilen Humor besessen, hätte sie sich längst in ihre Animusgestalt verwandelt und Morrigan einen gewaltigen Schrecken eingejagt. Als diese das Essen lobte, spitzte die Professorin die Lippen und schob ihre Brille an den Bügeln hoch. "Sagen Sie dass den Elfen und nicht mir," empfahl sie trocken und genehmigte es sich, sich auf den zweiten Sessel zu bequemen. Während sie ihre Beine überkreuzte und die Hände im Schoß faltete, nickte sie bestätigend. "Gewiss," erklärte sie und ein Schatten legte sich über ihr Gesicht. "Auch Horace lehrt noch an unserer Schule," bemerkte sie und dachte an den Hauslehrer von Slytherin. Nicht, dass sie sich nicht verstanden... sie waren einfach nicht auf einer Wellenlänge, dazu war Horace viel zu voreingenommen und oberflächlich. Minerva runzelte die Stirn. Und faul dazu.

"Das ergibt sich," kommentierte die Hauslehrerin schlicht und fixierte Morrigan. "Und nein, danke vielmals, was meine Zukunft bringt, würde ich gerne selbst herausfinden," lehnte sie entschieden ab, trotzdem benetzte ein Lächeln ihre Lippen. Bei ihrer ehemaligen Schülerin war sich Minerva sicher, dass sie eine gute Lehrerin sein würde, nicht etwa eine dieser scheinheiligen Prophetinnen, wie es sie so oft gab.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   So Jun 20 2010, 15:19

Morrigan erinnerte sich nur zu gern an ihre Schulzeit, die Hauselfen hatte sie nie gesehen und sich die ersten Schuljahre kaum Gedanke darüber gemacht wo das Essen kam. Doch da sie nun als Lehrerin zurückgekehrt war, wollte sie wirklich mal nach unten in die Küche gehen um sich umzusehen. Auch der Umstand dass Horace immer noch unterrichtete gefiel ihr,
sein Unterricht hatte ihr immer gut gefallen obwohl sie nicht wirklich viel Talent darin hatte Zaubertränke zu brauen.

Das einzige was die junge Lehrerin jetzt noch ein wenig ängstlich stimmte waren die Haustiere der Schüler. „ Ich bin schon gespannt ob die Schüler noch so frech sind wie früher… ehrlich gesagt habe ich überhaupt keine Lust darauf das Schloss wieder zu verlassen.“ Die Lehrerin trank noch einen Schluck Tee und untersuchte den Raum erneut auf interessante Objekte. „ Ich denke ich brauche keine Führung mehr, ich werde auch so zurecht kommen, außerdem habe ich seit einer Woche kaum geschlafen. „ Morrigan gähnte und ließ sich jetzt in den Sessel hinter dem Schreibtisch sinken, sie könnte jetzt auf der Stelle einschlafen. „ Ist es Pflicht die Quidditchspiele der Hausmannschaften zu besuchen? „
Das Quidditchfeld lag viel zu weit vom Schloß entfernt und außerdem musste man die ganze Zeit im Freien sitzen, im Kopf der Lehrerin liefen wieder schreckliche Szenarien ab.
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Do Jun 24 2010, 13:59

cf: Zeitsprung

Zunächst hatte sie übehaupt nicht vor gehabt, sich das Quidditchspiel anzusehen. Wäre es jetzt ein Spiel ihrer Hufflepuffs gewesen, wäre Juliana garantiert eine der ersten gewesen, die aufdem Quidditchfeld eingetroffen wäre. Doch bei einem Spiel zwischen Gryffindor und Slytherin hatte sie dann doch nicht so ganz die Ambitionen dazu. ABer es war im Grunde genommen gar nicht mal so verkehrt zu wissen, wie die gegnerischen Mannschaften spielten und vor allem wie das Spiel ausging, auch wenn sie das später noch erfahren würde. Blieb nur die Frage, wen sie dazu motivieren konnte, mit ihr zu gehen. Sie war sich zwar ziemlich sicher, dass die meisten mit ihr mit kommen würden, aber auf Slughorn oder McGonagall hatte sie gerade so überhaupt keine Lust.

Kurz bevor Juliana sich dazu entschlossen hatte, Morrigan Wallace einfach mit sich mit zu ziehen., hatte es an ihre Türe geklopft. Sie bat den Gast herein und als sich herausstellte, dass es sich um Ellen handelte, musste sie kurz grinsen. An Ellen hatte sie überhaupt nicht mehr gedacht, dabei hätte sie zu ihr den kürzesten Weg gehabt, um sie zu fragen. Gemeinsam hatten sich die beiden Frauen schließlich auf den Weg zu Morrigans Büro gemacht. Gegen die Überzeugungskraft von gleich zweien würde sie bestimmt keine Chance haben. Juliana klopfte schließlich vorischtig an die Türe des Büros der Lehrerin für Wahrsagen.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Do Jun 24 2010, 19:20

Cf: Zeitsprung

Die ersten Tage waren gut verlaufen, sogar mit dem Unterricht hatte Morrigan keine Probleme gehabt. Im Gegenteil, sie hatte Spaß daran den Kindern ihr Wissen zu vermitteln, und die Schüler zeigten sich sogar größtenteils interessiert. Am Freitagabend hatte sie von dem Quidditchspiel erfahren und ihre erste Reaktion im Kopf war ein eindeutiges Nein.

Auch als die junge Lehrerin am Samstagmorgen aufwachte hatte sie ihre Meinung nicht geändert. Verschlafen schob sie die Bettdecke weg und setze sich auf. Es war eine gute Idee gewesen gestern Abend früh ins Bett zu gehen, denn jetzt war sie schon richtig ausgeschlafen.
Vorsichtig suchte sie den Boden unter dem Bett nach ihren weichen Hausschuhen ab, sie griff die Schuhe und stellte sie so hin dass sie bequem aufstehen konnte. Ihre Haare waren noch ziemlich zerzaust und sie trug noch das Nachthemd, Morrigan hatte nicht vor das so früh schon zu ändern. Gähnend ging sie ins Bad und wusch sich, geduscht hatte sie am vorigen Abend wie immer da sie Angst hatte dass sie morgens noch von Schülern gebraucht werden könnte. Erst nach dreißig Minuten hatte sie ihre Frisur in Form gebracht, gut gelaunt ging sie in ihr Büro und setzte sich auf den Schreibtisch. Die junge Lehrerin überlegte noch was sie heute tragen könnte, da klopfte es plötzlich an der Tür. Gedankenverloren öffnete sie die Tür.
Sie hatte die beiden Frauen schon einmal beim Essen gesehen, aber gut kennen kannte sie keine von ihnen, von der einen wusste sie nicht mal den Namen. „ Ähm… „ Schlagartig wurde ihr klar dass sie ja noch im Nachthemd war, sie knallte die Tür vor den Lehrerinnen zu und rannte ins Schlafzimmer. Mit einem Wahnsinnstempo zog sie sich um und rannte wieder zurück zur Tür. Diesesmal öffnete sie ein wenig vorsichtiger und blickte in die Gesichter der verblüfften Kolleginnen. „ Guten… Morgen „ sagte sie erschöpft. „ Was habe ich angestellt dass ihr um so eine frühe Uhrzeit am Samstag vorbeikommt? „ Morrigan war immer noch knallrot, der ganze Auftritt im Nachthemd war ihr total peinlich.
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Ellen Morgan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Do Jun 24 2010, 22:14

cf: Zeitsprung/Große Halle

Ellen war bereits früh am Morgen aufgestanden. Sie war guter Dinge und auch wenn nicht die Hufflepuffs spielten, wollte sie das Spiel sehen. Nicht nur, um danach vielleicht den Verlierern zur Seite zu stehen, sondern weil sie das Spiel einfach mochte. Zudem wollte sie auch mehr oder weniger die neue Lehrkraft dazu bringen sich in die Gemeinschaft einzuleben, wenn man es so nennen wollte. Gut gelaunt und mit einem Lächeln hatte sie sich Juliana geschnappt, bevor die beiden auch schon die Stufen nach oben gingen, um zu Morrigan zu gelangen. Juliana klopfte dann auch gleich an und Ellen wippte auf den Fußballen auf und ab.

So wie die Tür geöffnet wurde, wurde sie auch gleich wieder geschlossen. Ellen strich sich durch die Haare und schüttelte den Kopf. „Etwas durch den Wind, die Gute. Nicht?“ Sie wartete bis die Tür erneut geöffnet wurde. „Es ist nicht mehr früh. Um 9 Uhr sollte man wach sein, wenn ein Quidditchspiel ansteht. Finden Sie nicht?“ Ellen war noch immer gut gelaunt und freute sich bereits auf die frische Luft. Es würde bestimmt ein spannendes Spiel werden. „Da Sie ja nun angezogen sind, haben sie bestimmt nichts dagegen uns zu begleiten?“
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Juliana Brennan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Do Jun 24 2010, 23:24

Dass Ellen früh am Morgen schon gut gelaunt bei ihr aufgetaucht war, hatte sie nicht verwundert. Juliana konnte sich nicht daran erinnern, dass sie Ellen einmal in ihrem Leben mit schlechter Laune erlebt hatte. Vielleicht lag das auch einfach am Beruf? Vielleicht musste eine Psychologin gut gelaunt sein, um positive Energien zu versprühen? Bei Juliana war sie damit sicherlich nicht an der falschen Adresse, allerdings war sie heute auch positiv genug eingestellt. Bei Morrigan schien es damit allerdings noch etwas zu hapern, wie man vor der Tür feststellen durfte.
Julianas Blick flog zu Ellen, als Morrigan den beiden die Tür vor der Nase zugeknallt hatte. „Huch“ war ihr knapper Kommentar, bevor sie mit den Schultern zuckte. „Das hatte ich jetzt nicht erwartet. Ich dachte, sie wär freundlich und würde uns reinlassen“ gab sie zu, hatte allerdings auch nicht wirklich realisiert, dass Morrigan noch im Nachthemd dort gestanden hatte. Dennoch war sie vor Verwirrung ein wenig amüsiert, als Ellen die Lehrerin für Wahrsagen schließlich fragte, ob sie die beiden begleiten würde. Sie musste einfach, das sollte ihr klar sein, Ellen und Juliana würden so einfach nicht aufgeben!
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   So Jun 27 2010, 16:25

Morrigan war völlig baff als sie gefragt wurde ob sie mit zum Quidditchspiel gehen würde,
warum mussten die Beiden gerade sie fragen. Die junge Lehrerin hatte ihre Kollegen ja auch noch nicht über ihre Phobien informiert, so gesehen war sie nun selbst schuld an der ganzen Situation. Sie fuhr sich mit der Hand durch die langen blonden Haare und überlegte kurz wie sie antworten sollte. „ Quidditch? Ich wusste gar nicht dass heute ein Spiel ist… „ Eigentlich wollte sie gar nicht lügen aber sie sah keinen anderen Ausweg. „ Das ist alles ziemlich kurzfristig, ich wollte eigentlich noch… „ Mitten im Satz blieb Morrigan hängen, sie hatte schon alles vorbereitet und ihre Räume waren auch sauber. „ Ähmm… „ Die Lehrerin gab sich einen Ruck. „ Ich weiß das hört sich im ersten Moment vielleicht komisch an, aber ich habe panische Angst davor das Schloß zu verlassen, ich fühle mich draußen einfach nicht sicher. „ Jetzt war es raus, Morrigan seufzte und hoffte dass ihre Kolleginnen sie nicht zwingen würden mitzukommen, Lust hatte sie schon und mitgegangen wäre sie auch das Spiel hätte nur in einem geschlossenen Gebäude stattfinden müssen. Die Schottin fühlte dass es richtig wäre das Spiel anzusehen, aber schon beim bloßen Gedanken an den bewölkten Himmel bekam sie Gänsehaut.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   So Jun 27 2010, 22:47

Ellen war schon immer eine Frohnatur gewesen, aber dafür sollte man ihr an ihren wenigen schlechten Tagen wirklich nicht über den Weg laufen. Sie konnte eine richtige Zicke sein, wenn es sein musste. Eine kleine Hexe eben. Ellen wusste nicht, ob es etwas mit Freundlichkeit zu tun hatte, wenn man Leuten die Tür wieder vor der Nase zuschlug. Sie schüttelte nur den Kopf und gab Juliana zu verstehen, dass sie am besten nicht länger darüber reden sollten.

Die Tür öffnete sich kurz darauf auch wieder und Ellen verkündete, was sie eigentlich hier oben wollten. Es war doch eine gute Idee die neue Lehrkraft mit einzubinden, oder nicht? Sie wusste nicht, dass heute ein Spiel ist? Die Schüler redeten schon etwas länger darüber. Gryffindor/Slytherin... An wem zog so etwas vorbei, wenn die Schüler sich in kleine Gänse verwandelten, die darüber schnatterten, während sich in ihrer Mitte der Löwe die Schlange vornahm, um es mal bildlich auszudrücken. Aber gut... Der fragende Blick zu Juliana hatte wohl bereits schon zu viel gesagt.

Und dann sprudelte es auch schon aus Morrigan heraus und ein kurzes Lächeln legte sich auf ihre Lippen.
„Wir sind doch dann zu dritt draußen und außerdem sitzen wir auf der Lehrertribüne, wo die ganze Belegschaft sich versammelt. Also ist es draußen sicherer als hier drin alleine, oder?“ Ellen lächelte noch immer. Es konnte doch nicht sein, dass sich Morrigan in ihrem Zimmerchen einsperrte, während draußen ein Quidditchspiel stattfand.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Mo Jun 28 2010, 19:50

Morrigan wurde Juliana immer suspekter. Sie hatte zwar damit gerechnet, dass sie sich wehren würde, vor allem, weil sie noch nicht lange hier war, aber sie hatte nicht mit dem Grund gerechnet. Angst davor draußen zu sein. Gabs das überhaupt? Anscheinend schon. Ein fragender Blick ging zu Ellen. Hoffentlich kannte sie sich mit solchen Menschen aus. Sie war die Psychologin, Juliana konnte nur die Tricks anwenden, die sie bei ihrer Tochter anwendete, wenn diese nicht mit ihr mit wollte und sie glaubte kaum, dass sie bei Morrigan ebenfalls wirkten. Da war wohl die Fachkraft der Psychologie gefragt. Und kurzfristig hatte die Lehrerin auch ganz gewiss nicht davon erfahren. Es gab also nicht einmal einen Grund dazu, abzulehnen.

„Ich denke, Ellen hat Recht. Wir sind draußen nicht alleine und hier versauern sie nur noch. Das Wetter ist zwar sicherlich nicht das schönste, aber dagegen kann man noch etwas tun. Außerdem ist es sicherlich nicht schlecht so die Schüler auch mal außerhalb des Unterrichts kennen zu lernen und die Stimmung ist auch unter den Lehrern im Normalfall viel gelöster als zwischen den Unterrichtstunden beispielsweise.“ Irgendwas musste man schließlich sagen, um Morrigan irgendwie überzeugen zu können.
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Do Jul 01 2010, 13:24

Es war wirklich nicht einfach für Morrigan die Ängste zu überwinden. „ Ähm… wartet bitte mal kurz „ Die Lehrerin drehte sich um und ging in ihr Schlafzimmer, dort durchwühlte sie ihren Kleiderschrank. „ Irgendwo muss er doch sein… ich habe ihn doch erst letzte Woche getragen „ Ganz unten im Schrank, verborgen unter dem Rest der Kleidung lag er dann.
Mit einem Ruck zog sie einen schwarzen langen Mantel aus dem verwüsteten Schrank.
Diesen warf sie sich nun über und ging noch kurz in das Badezimmer um ihre Haare zu kontrollieren, nach fünf Minuten war sie fertig und kehrte zu ihren Kolleginnen zurück.
„ Gut, ihr habt mich überredet… vielleicht ist es draußen sogar sicherer als allein hier im Schloß „ Die Psychologin hatte Morrigan genau richtig eingeschätzt, denn ihr Argument hatte die Wahrsagerin vollkommen überzeugen können. Morrigan erinnerte sich an das letzte Quidditchspiel bei dem sie zugesehen hatte, es war in ihrem 5.ten Schuljahr gewesen.
Das Wetter war schlecht gewesen und es kamen nicht wirklich viele Zuschauer, an der Schülerschaft gemessen vielleicht 60 Prozent. Nach ungefähr 30 Minuten passierte dann der Schreckmoment, ein Jäger aus dem Haus Hufflepuff wurde von einem Klatscher getroffen und fiel aus sechs oder sieben Metern auf den Boden. Immer wieder spielte sich in Morrigans Kopf das Geräusch des Aufschlags ab. Die junge Lehrerin ließ sich nichts anmerken und wartete darauf dass ihre Kolleginnen vorgingen und ihr den Weg zeigten, den sie kannte sich in den Ländereien überhaupt nicht aus.
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Ellen Morgan
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BeitragThema: Re: Büro und Privaträume: Morrigan Wallace   Sa Jul 03 2010, 21:07

Ellen bemerkte den fragenden Blick ihrer Freundin und konnte nicht anders als zu grinsen. Also war es doch so etwas wie Gedankenübertragung, was es zwischen Menschen gab, die sich scheinbar blind verstanden. Wunderbar. Falls sie jemals eine Arbeit über irgendein Thema schreiben musste, dann hatte sie ja immerhin schon einmal das Thema und die Testperson dazu.
Juliana gab dann auch ihr Bestes, um Morrigan zu überzeugen, was dann in Ellens Augen auch recht schnell ging. Sie kannte es aus dem St. Mungos, dass es Menschen gab, die ihre Ängste partout nicht überwinden konnten und nicht innerhalb von 5 Minuten durch ein Argument überzeugt wurden. Hatte sie etwas anderes gesagt als im St.Mungos? Ellen strich sich eine kurze Haarsträhne aus dem Gesicht, die sie störte.
„Ich hoffe, dass es wenigstens ein faires Spiel sein wird...“, sagte Ellen dann in die Runde, als sich die drei auf den Weg machten zum Quidditchfeld.

Tbc: Tribünen + Rest
(Juliana, du darfst gerne dort weiter machen ^^)
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